Was ist besser: Levitra oder Viagra?

Zwei Potenzmittel, zwei Wirkstoffe, eine Frage: Welches passt zu Ihnen?
Beide Medikamente, Levitra (Wirkstoff: Vardenafil) und Viagra (Wirkstoff: Sildenafil), gehören beide zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und werden zur Behandlung von erektiler Dysfunktion eingesetzt. Doch bei Wirkungsprofil, Verträglichkeit und Einnahmeflexibilität gibt es Unterschiede, die im Alltag durchaus eine Rolle spielen können.
Levitra vs. Viagra: Unterschiede, Wirkung und Auswahl
Beide Medikamente haben dasselbe Ziel: Sie erleichtern eine Erektion bei sexueller Erregung.
Beide sind verschreibungspflichtig, wurden gründlich auf ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Erektionsstörungen getestet und sind in verschiedenen Wirkstärken erhältlich. Der Unterschied liegt im Detail - und genau das Detail kann entscheidend sein, wenn ein Medikament besser vertragen wird als das andere oder schneller wirkt.
Viagra ist das bekannteste Potenzmittel weltweit und ist seit 1998 auf dem Markt. Levitra kam einige Jahre später und galt von Anfang an als Alternative für Männer, bei denen Sildenafil nicht optimal anschlug.
Welches Medikament besser geeignet ist, lässt sich pauschal nicht sagen - das hängt von individuellen Faktoren ab, die ein Arzt/eine Ärztin gemeinsam mit dem Patienten abklären sollte.
Wie wirken Levitra und Viagra?
Beide Potenzmittel greifen in denselben biochemischen Mechanismus bei Behandlung von Erektionsstörungen ein: Sie hemmen das Enzym Phosphodiesterase-5, das den Blutfluss im Penis reguliert. Durch die Hemmung dieses Enzyms entspannt sich die glatte Muskulatur in den Blutgefäßen des Penis, die Durchblutung verbessert sich - und eine Erektion wird möglich. [1]
Wichtig zu verstehen: Weder Levitra noch Viagra erzeugen automatisch eine Erektion. Sexuelle Stimulation bleibt zwingend notwendig. Die Medikamente schaffen nur die körperlichen Voraussetzungen.
Wo sich die beiden Potenzmittel unterscheiden, ist das genaue Bindungsverhalten am PDE-5-Rezeptor: Vardenafil gilt als etwas selektiver als Sildenafil, was in der Theorie eine geringere Beeinflussung anderer Enzyme bedeutet. Ob sich das klinisch bemerkbar macht, hängt vom jeweiligen Patienten ab. [2]
Levitra vs. Viagra: Hauptunterschiede der Potenzmittel im Vergleich
Auf den ersten Blick ähneln sich beide Potenzmittel stark. Ein genauerer Blick auf die Unterschiede lohnt sich aber - vor allem für Männer, die mit ihrem bisherigen Medikament nicht zufrieden sind.
|
|
Sildenafil (Viagra) |
Vardenafil (Levitra) |
|
Vorteile |
- Sehr lange Markterfahrung und umfangreiche Studiendaten |
- Teilweise schnellerer Wirkungseintritt |
|
Nachteile |
- Wirkung kann durch fettige Mahlzeiten stärker verzögert werden |
- Weniger Langzeitdaten im Vergleich zu Sildenafil |
|
Wirkungseintritt |
30–60 Min. |
25–60 Min. (teils ab 10–15 Min.) |
|
Wirkungsdauer |
4–6 Std. |
4–6 Std. (bei manchen bis 8–12 Std.) |
|
Dosierung |
25 mg, 50 mg, 100 mg |
5 mg, 10 mg, 20 mg |
Wirkstoff
Vardenafil und Sildenafil sind beide PDE-5-Hemmer, aber chemisch unterschiedliche Moleküle. Vardenafil bindet mit etwas höherer Affinität an den PDE-5-Rezeptor als Sildenafil. In der Praxis bedeutet das: Manche Männer sprechen auf Vardenafil an, obwohl Sildenafil bei ihnen wenig gewirkt hat - und umgekehrt. [3]
Wirkungseintritt
Die Vardenafil-Wirkung setzt nach 25 bis 60 Minuten ein - bei manchen bereits nach 10 bis 15 Minuten. Die Wirkung von Sildenafil tritt typischerweise nach 30 bis 60 Minuten ein. Der Unterschied ist marginal, kann aber im Einzelfall relevant sein, wenn wenig Vorlaufzeit bleibt.
Für eine optimale Wirkung sollten beide Medikamente daher etwa eine Stunde vor dem Sex eingenommen werden.
Wirkungsdauer
Viele Männer mit Erektionsstörungen achten besonders auf Unterschiede bei der Wirkdauer zwischen Levitra und Viagra. Beide Medikamente wirken im Schnitt 4 bis 6 Stunden. Klinische Studien zeigen jedoch, dass Vardenafil bei manchen Patienten 8 bis 12 Stunden lang wirksam bleiben kann. Das ist kein Freifahrtschein für eine Dauererektion - die Wirkungsdauer beschreibt das Zeitfenster, in dem sexuelle Stimulation zu einer Erektion führen kann. [4]
Wirksamkeit im Vergleich
|
Kriterium |
Sildenafil |
Vardenafil |
|---|---|---|
|
Allgemeine Erfolgsrate |
ca. 70–80 % [9] |
ca. 67–85 % [11] |
|
Erfolgsrate bei Diabetes |
ca. 56 % [9] |
ca. 57–72 % [10] |
Fazit: Beide Wirkstoffe gelten als wirksam und klinisch weitgehend gleichwertig. Vardenafil zeigt in einigen Studien leichte Vorteile bei diabetischer erektiler Dysfunktion und benötigt meist geringere Dosierungen für vergleichbare Effekte.
Einfluss von Mahlzeiten
Hier punktet Levitra leicht gegenüber Viagra: Fettreiche Mahlzeiten verlangsamen die Resorption von Sildenafil spürbar, was den Wirkungseintritt verzögern kann. Vardenafil reagiert ebenfalls auf hochfettiges Essen, aber weniger stark. Wer Viagra nimmt, sollte ein üppiges Abendessen besser erst danach einplanen. [5]
Nebenwirkungen von Levitra und Viagra im Vergleich
Beim Vergleich von Levitra und Viagra sollten auch mögliche Risiken und individuelle Gegenanzeigen berücksichtigt werden. Beide Medikamente teilen ein ähnliches Nebenwirkungs-Profil, da sie denselben Wirkmechanismus nutzen. Häufig berichten Männer von:
- Kopfschmerzen
- Gesichtsrötung
- Verstopfte Nase
- Verdauungsbeschwerden
- Sehstörungen (vor allem bei Sildenafil, durch schwache PDE-6-Hemmung in der Netzhaut)
Trotz ähnlicher Wirkungsweise kann die individuelle Reaktion auf Sildenafil oder Vardenafil unterschiedlich ausfallen. Vardenafil beeinflusst PDE-6 weniger als Sildenafil - Sehstörungen wie der bekannte Blauschleier sind bei Levitra seltener. [6]
Dafür steht Vardenafil in Zusammenhang mit einer etwas stärkeren Wirkung auf den Herzrhythmus (QT-Verlängerung), weshalb Männer mit bestimmten Herzerkrankungen vor der Einnahme unbedingt einen Arzt/eine Ärztin konsultieren sollten.
Die individuelle Verträglichkeit variiert stark. Was der eine problemlos verträgt, löst beim nächsten Kopfschmerzen aus. Nur ein gezielter Versuch - unter ärztlicher Begleitung - zeigt, welches ED-Medikament besser passt.
Für wen ist Levitra besser geeignet?
Vardenafil kann die bessere Wahl sein, wenn:
- Sildenafil Sehstörungen oder ausgeprägte Gesichtsrötungen verursacht
- der Patient regelmäßig fettreich isst und keine Lust hat, die Mahlzeiten um die Einnahme herum zu planen
- ein schnellerer Wirkungseintritt gewünscht wird
- Viagra trotz korrekter Anwendung keine ausreichende Wirkung zeigt
Männer mit Diabetes oder nach einer Prostataoperation sprechen laut einigen Studien auf Vardenafil gut an. [7]
Die Datenlage ist jedoch nicht eindeutig genug, um das als generelle Empfehlung auszusprechen - das Gespräch mit dem Arzt/der Ärztin bleibt der richtige erste Schritt.
Für wen ist Viagra besser geeignet?
Viagra ist die erste Wahl für viele Männer aus einem einfachen Grund: Es ist das am längsten verfügbare und am besten dokumentierte Potenzmittel überhaupt. Jahrzehntelange Erfahrungswerte, eine riesige Menge an klinischen Daten und eine hohe Bekanntheit bei Ärzten/Ärztinnen sprechen dafür.
Sildenafil als Generika-Version von Viagra ist außerdem breit verfügbar und in der Regel günstiger als das Original. Für Männer, die zum ersten Mal ein Medikament gegen erektile Dysfunktion ausprobieren, ist Viagra oft der logische Startpunkt - nicht weil es besser ist, sondern weil die Datenbasis die größte ist.
Viagra oder Levitra: Was ist stärker?
Keine pauschale Antwort lautet hier die ehrliche Antwort. Klinische Studien zeigen keine signifikanten Unterschiede in der Wirkungsweise beider Medikamente bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion.
Stärke ist keine Frage des Wirkstoffs allein, sondern hängt von Dosierung, Stoffwechsel, Begleiterkrankungen und der individuellen Ansprechbarkeit ab. Ein Mann, der auf 10 mg Vardenafil gut reagiert, muss das nicht als Beweis sehen, dass Levitra generell stärker ist - es passt schlicht besser zu seinem Körper.
Preisvergleich: Levitra vs. Viagra
Originalpräparate sind teurer als Generika - das gilt für beide Potenzmittel. Seit die Patente abgelaufen sind, sind Viagra-Generika (also Sildenafil) und Levitra-Generika (also Vardenafil) zu deutlich günstigeren Preisen erhältlich.
|
Produkt |
Preisrahmen (ca.) |
|
Viagra Original (4 Tabletten, 50 mg) |
35-55 € |
|
Sildenafil Generika (4 Tabletten, 50 mg) |
10-20 € |
|
Levitra Original (4 Tabletten, 10 mg) |
40-60 € |
|
Vardenafil Generika (4 Tabletten, 10 mg) |
12-25 € |
Viagra-Generika sind auf dem Markt etwas breiter verfügbar als generische Vardenafil, was sich auf den Preis auswirken kann. Wer regelmäßig ein Medikament benötigt, sollte beim Arzt/bei der Ärztin gezielt nach dem Generika-Rezept fragen.
Rezept und Online-Kauf
Beide Medikamente sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz verschreibungspflichtig. Ohne Rezept ist kein legaler Kauf möglich - weder in der Apotheke vor Ort noch beim Online-Kauf.
Seriöse Online-Apotheken bieten jedoch einen ärztlichen Konsultationsservice an: Der Patient füllt einen medizinischen Fragebogen aus, ein Arzt/eine Ärztin prüft die Angaben und stellt bei Eignung ein Rezept aus. Das Medikament wird dann direkt nach Hause geliefert.
Wichtig beim Online-Kauf: Nur EU-zugelassene Online-Apotheken mit offiziell sichtbarem EU-Sicherheitslogo verwenden. Gefälschte Potenzmittel aus unseriösen Quellen sind ein echtes Gesundheitsrisiko - sie können unterdosiert, verunreinigt oder falsch deklariert sein. [8]
Im Zweifelsfall lieber einmal mehr die Zulassung prüfen.
Alternativen zu Levitra und Viagra
Wer auf Vardenafil und Sildenafil nicht anspricht oder diese aus medizinischen Gründen nicht einnehmen kann, hat weitere Optionen:
Tadalafil (Cialis) ist der bekannteste Vertreter mit der längsten Wirkungsdauer: bis zu 36 Stunden. Das macht Cialis besonders flexibel - die Einnahme muss nicht eng mit dem sexuellen Erleben getaktet werden. Tadalafil ist außerdem als Tagesdosis (2,5 oder 5 mg) erhältlich, was für Männer mit häufigem Bedarf eine Option sein kann.
Avanafil (Spedra) ist das neueste Potenzmittel auf dem Markt und punktet mit dem schnellsten Wirkungseintritt: teils schon nach 15 bis 30 Minuten. Für Männer, die spontan sein möchten, ist Spedra damit die schnellste der verfügbaren Optionen.
Fazit
Die Wahl zwischen Levitra und Viagra ist keine Frage von besser oder schlechter, sondern von besser passend für Ihre invidividuelle Situation. Männer mit Erektionsstörungen reagieren unterschiedlich auf Sildenafil oder Vardenafil, weshalb die Wahl des Medikaments individuell erfolgen sollte.
Ein Gespräch mit dem Arzt/der Ärztin, ehrliche Angaben zur eigenen Gesundheitsgeschichte und, wenn nötig, ein gezielter Wechsel des Wirkstoffs führen in den meisten Fällen zur richtigen Behandlung.
Häufig gestellte Fragen zu beiden Medikamenten
In vielen Fällen wird das weniger bekannte und neuere Potenzmittel Levitra mit dem etablierten Markenprodukt Viagra verglichen. Dieser Vergleich spiegelt sich auch in den häufig gesuchten Suchanfragen wider.
Kann man von Viagra auf Levitra wechseln?
Ja, ein Wechsel von Viagra auf Levitra ist möglich und in der Praxis nicht ungewöhnlich. Wer mit Sildenafil keine ausreichende Wirkung erzielt oder Nebenwirkungen bemerkt, kann gemeinsam mit dem Arzt/der Ärztin auf Vardenafil umsteigen.
Wichtig: Nehmen Sie nie beide Medikamente gleichzeitig ein.
Können Levitra oder Viagra das sexuelle Verlangen steigern?
Nein. Beide Potenzmittel beeinflussen ausschließlich die körperliche Erektionsfähigkeit, nicht die Libido. Sexuelle Stimulation und sexuelles Interesse müssen weiterhin vorhanden sein. Wer ein mangelndes Verlangen bemerkt, sollte das separat mit einem Arzt/einer Ärztin besprechen.
Sind Levitra und Viagra auch zur Langzeitbehandlung geeignet?
Ja. Beide Potenzmittel können im Rahmen einer längerfristigen Behandlung von erektiler Dysfunktion eingesetzt werden, sofern keine medizinischen Gegenindikationen vorliegen.
Die Einnahme erfolgt dabei bedarfsorientiert. Tadalafil (Cialis) ist die einzige Alternative, die auch als tägliche Niedrigdosis zugelassen ist. Ob eine Dauertherapie sinnvoll ist, hängt von der Ursache der erektilen Dysfunktion ab und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Kann erektile Dysfunktion auch auf eine gestörte Durchblutung hinweisen?
Ja, und das ist medizinisch relevant. Erektile Dysfunktion entsteht häufig durch eine eingeschränkte Durchblutung der Schwellkörper im Penis.
In manchen Fällen ist sie ein frühes Warnsignal für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da dieselben Faktoren (z. B. Arteriosklerose, Bluthochdruck) sowohl die Durchblutung im Penis als auch in anderen Gefäßen beeinträchtigen können.
Medikamente wie Levitra vs. Viagra setzen genau hier an - sie verbessern die Durchblutung gezielt. Die Behandlung der Grundursache sollte aber parallel dazu ärztlich untersucht werden.
Wie wirkt sich Sport oder körperliche Aktivität auf die Behandlung mit PDE-5-Hemmern aus?
Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Durchblutung, stärkt das Herz-Kreislauf-System und kann die Erektionsfähigkeit langfristig positiv beeinflussen.
Das bedeutet: Sport und die Behandlung mit Levitra oder Viagra schließen sich nicht aus - im Gegenteil. Intensives Training unmittelbar vor der Einnahme kann jedoch den Blutdruck beeinflussen. Wer regelmäßig intensiv trainiert und gleichzeitig Medikamente gegen erektile Dysfunktion einnimmt, sollte das kurz mit dem Arzt besprechen.
Können generische Potenzmittel genauso wirksam sein?
Ja. Generika enthalten denselben Wirkstoff in derselben Dosierung und müssen dieselben Zulassungsstandards erfüllen wie das Originalpräparat. Viagra-Generika (also Sildenafil) und Levitra-Generika (also Vardenafil) sind therapeutisch gleichwertig.
Kann man Viagra oder Levitra ohne Rezept bestellen?
Nein. Beide Medikamente sind verschreibungspflichtig. Angebote ohne Rezept stammen aus illegalen Quellen und sind mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden. Seriöse Online-Apotheken stellen immer ein E-Rezept aus - entweder über den eigenen ärztlichen Service oder auf Basis eines bestehenden Rezepts vom Hausarzt/von der Hausärztin.
Welches Medikament verursacht seltener Nebenwirkungen?
Das lässt sich nicht allgemein beantworten. Beide Medikamente haben ein ähnliches Nebenwirkungs-Profil. Levitra verursacht seltener Sehstörungen, Viagra hat keine Hinweise auf QT-Verlängerung. Individuelle Verträglichkeit ist der ausschlaggebende Faktor - und die zeigt sich erst beim Ausprobieren unter ärztlicher Begleitung.
Quellen:
- Rosenthal W. PDE5 Inhibitors. StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing. 2023. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK549843/
- Bischoff E. Potency, selectivity, and consequences of nonselectivity of PDE inhibition. Int J Impot Res. 2004;16 Suppl 1:S11-4. doi: 10.1038/sj.ijir.3901208
- Wang H, Ye M, Robinson H, Francis SH, Ke H. Conformational variations of both phosphodiesterase-5 and inhibitors provide the structural basis for the physiological effects of vardenafil and sildenafil. Mol Pharmacol. 2008;73(1):104-110. doi: 10.1124/mol.107.040212
- Porst H, Sharlip ID, Hatzichristou D, et al.; Vardenafil Study Group. Extended duration of efficacy of vardenafil when taken 8 hours before intercourse: a randomized, double-blind, placebo-controlled study. Eur Urol. 2006;50(5):1086-1094. doi: 10.1016/j.eururo.2006.05.036
- Rajagopalan P, Mazzu A, Xia C, Dawkins R, Sundaresan P. Effect of high-fat breakfast and moderate-fat evening meal on the pharmacokinetics of vardenafil, an oral phosphodiesterase-5 inhibitor for the treatment of erectile dysfunction. J Clin Pharmacol. 2003;43(3):260-267. doi: 10.1177/0091270002250604
- Ausó E, Gómez-Vicente V, Esquiva G. Visual side effects linked to sildenafil consumption: an update. Biomedicines. 2021;9(3):291. doi: 10.3390/biomedicines9030291
- Hackett G. Should all men with type 2 diabetes be routinely prescribed a phosphodiesterase type 5 inhibitor? World J Mens Health. 2020;38(3):271-285. doi: 10.5534/wjmh.200027
- Collins Fantasia H, Vooys KM. Public health implications of counterfeit medications. Nurs Womens Health. 2018;22(3):264-268. doi: 10.1016/j.nwh.2018.03.001
- McCullough AR. Four-year review of sildenafil citrate. Rev Urol. 2002;4 Suppl 3(Suppl 3):S26-S38. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC1476025/
- Goldstein I, Young JM, Fischer J, et al. Vardenafil, a new phosphodiesterase type 5 inhibitor, in the treatment of erectile dysfunction in men with diabetes: a multicenter double-blind placebo-controlled fixed-dose study. Diabetes Care. 2003;26(3):777-783. doi:10.2337/diacare.26.3.777
- Hellstrom, W.J.G., Elhilali, M., Homering, M., Taylor, T. and Gittleman, M. (2005), Vardenafil in Patients With Erectile Dysfunction: Achieving Treatment Optimization. Journal of Andrology, 26: 604-609. https://doi.org/10.2164/jandrol.05026