Was ist Finasterid?
Finasterid ist ein verschreibungspflichtiger Wirkstoff, der bei Männern mit erblich bedingtem Haarausfall (auch bekannt als androgenetische Alopezie) die Kopfhaut vor einer weiteren Ausdünnung schützen soll. Er wird seit den 1990er Jahren eingesetzt und gilt neben Minoxidil als eine der wenigen Therapieformen mit belastbarer Studienlage. Wer online Finasterid kaufen möchte, benötigt dafür immer ein ärztliches Rezept, da es verschreibungspflichtig ist.
Der Wirkstoff steckt in mehreren Präparaten mit unterschiedlichen Handelsnamen. Wer nach Propecia-Tabletten sucht, findet dort denselben Wirkstoff in identischer Dosierung, lediglich unter dem Markennamen des Originalherstellers. Generika sind pharmazeutisch aber gleichwertig.
Wie wirken Finasterid-Tabletten gegen Haarausfall?
Ursache des androgenetischen Haarausfalls ist eine Kombination aus genetischer Veranlagung und dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT). DHT entsteht, wenn ein Enzym namens 5-Alpha-Reduktase Testosteron umwandelt. In der Kopfhaut verkürzt DHT die Wachstumsphase der Haarfollikel, wodurch die Haare mit der Zeit dünner werden und schließlich ausfallen [1][3].
Finasterid gehört zu der Wirkstoffklasse der 5-Alpha-Reduktasehemmer. Der Wirkstoff blockiert das Enzym, das für die Umwandlung von Testosteron in DHT verantwortlich ist, und senkt dadurch den DHT-Spiegel im Blut um etwa 60 bis 70 Prozent und in der Kopfhaut um bis zu 70 bis 75 Prozent [1]. Der Finasterid-Wirkstoff hemmt die Umwandlung von Testosteron in DHT und senkt dadurch sowohl den DHT-Spiegel im Blut als auch in der Kopfhaut. Weniger DHT bedeutet weniger Druck auf die Haarfollikel, die Wachstumsphase der Haare verlängert sich also wieder. Die europäische S3-Leitlinie des European Dermatology Forum stuft diesen Wirkmechanismus als gut belegt ein und vergibt für die Behandlung mit oralem Finasterid bei Männern sogar die höchste Empfehlungsstufe [4].
Wichtig ist jedoch für die Erwartungshaltung: Finasterid kann bereits ausgefallene Haare nicht zurückbringen. Es bremst aber den fortschreitenden Haarverlust und kann bei einem Teil der Anwender zu sichtbarem Haarwachstum führen.
Die Finasterid-Wirkung baut sich dabei schrittweise auf und ist von Anwender zu Anwender unterschiedlich stark ausgeprägt. Laut Fachinformation zeigt sich die Wirkung frühestens nach 3 bis 6 Monaten regelmäßiger Einnahme, bei manchen Männern dauert es aber auch bis zu 12 Monate, bis der volle Effekt sichtbar wird [1]. Wer die Behandlung abbricht, verliert die gewonnenen Haare in der Regel innerhalb von 9 bis 12 Monaten wieder, da der DHT-Spiegel dann erneut ansteigt.
Finasterid 1 mg: Anwendung und Vorteile
Für die Behandlung des androgenetischen Haarausfalls wird ausschließlich die Dosierung von 1 mg Finasterid angewendet, nicht die höhere Dosis von 5 mg, die in der Urologie bei gutartiger Prostatavergrößerung verwendet wird [1]. Eine höhere Dosierung ist beim Haarausfall nicht angezeigt, da ein zusätzlicher Nutzen gegenüber 1 mg nicht nachgewiesen ist.
Die 1-mg-Filmtabletten werden einmal täglich eingenommen, unabhängig von Mahlzeiten. Die Einnahme lässt sich leicht in den Alltag integrieren: keine feste Uhrzeit, keine Einschränkung bei Speisen oder Getränken. Für viele Männer, die über ihre Finasterid-Erfahrungen berichten, ist genau diese Einfachheit ein Grund, warum die Therapie über Jahre durchgehalten wird, was bei einer dauerhaften Behandlung wie dieser entscheidend ist.
Alle als Finasterid-Tabletten erhältlichen Präparate setzen auf dieselbe orale Einnahmeform. Daneben wird Finasterid vereinzelt auch in Form von topischen Sprays angeboten, die direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden, für die orale Einnahme mit Tabletten liegt aber die umfangreichere Studienlage vor.
Die Ergebnisse zeigen sich schrittweise. In den ersten Monaten stabilisiert sich zunächst der Haarausfall, danach folgt bei einem Teil der Männer eine sichtbare Verdichtung im Bereich des Oberkopfs und der vorderen Kopfhaut. Die Zulassungsstudien für Finasterid 1 mg bei androgenetischer Alopezie umfassten insbesondere Männer zwischen 18 und 41 Jahren. Weitere Studien untersuchten auch ältere Männer.
Wer kann Finasterid einnehmen?
Finasterid ist für Männer mit leichtem bis mittelschwerem androgenetischem Haarausfall zugelassen [1]. Bei vollständiger Glatzenbildung ist leider keine relevante Besserung mehr zu erwarten, da in diesem Stadium kaum noch aktive Haarfollikel vorhanden sind.
Frauen dürfen Finasterid nicht einnehmen. In klinischen Studien zeigte sich bei Frauen größtenteils keine Wirksamkeit gegen Haarausfall, gleichzeitig besteht bei einer Schwangerschaft ein Risiko für das ungeborene Kind, wenn der Wirkstoff über die Haut oder durch Einnahme aufgenommen wird [1]. Bereits zerbrochene oder zerkleinerte Tabletten sollten von schwangeren Frauen deshalb auch nicht berührt werden. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen das Präparat ebenfalls nicht anwenden, da für diese Gruppe keine ausreichenden Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen [1].
Vor Beginn der Therapie lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Behandlungen gegen Haarausfall, da Finasterid nur eine von mehreren Optionen ist und je nach Ausgangslage auch eine Kombination aus Finasterid und Minoxidil sinnvoll sein kann. Eine solche Finasterid-Minoxidil-Kombination wird bei einem Teil der Patienten mit stärker ausgeprägtem Haarausfall eingesetzt. Welche Therapie im Einzelfall infrage kommt, klärt aber eine Ärztin oder ein Arzt anhand des individuellen Haarausfallmusters.
Studien zur Wirksamkeit von Finasterid
In einer italienischen Langzeituntersuchung wurden 118 Männer im Alter von 20 bis 61 Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren mit 1 mg Finasterid täglich behandelt und regelmäßig fotografisch dokumentiert. Die Studie zeigt, dass Männer über 30 Jahre und Männer mit stärker ausgeprägtem Haarausfall tendenziell besser auf die Behandlung ansprachen, während bei einem Teil der 20- bis 30-Jährigen auch nach zehn Jahren keine Verbesserung eintrat. Bemerkenswert ist zudem, dass die Wirksamkeit über die Zeit nicht nachließ: Ein Teil der Männer, bei denen sich nach einem Jahr noch keine Veränderung zeigte, profitierte erst im weiteren Verlauf der Behandlung [2].
Eine 2022 veröffentlichte Netzwerk-Metaanalyse, über die die "Deutsche Apotheker Zeitung" berichtete, verglich die Wirksamkeit unterschiedlicher Wirkstoffe und Darreichungsformen gegen Haarausfall und bestätigte oralem Finasterid eine gute Wirksamkeit im Vergleich zu anderen verfügbaren Optionen [6].
Eine im "Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft" veröffentlichte Übersichtsarbeit bestätigt diese Ergebnisse für den deutschsprachigen Raum und ordnet Finasterid neben Minoxidil als First-Line-Therapie bei androgenetischer Alopezie ein [3]. Die Autoren weisen zugleich darauf hin, dass die Diagnose vor Therapiebeginn ärztlich gesichert werden sollte, da andere Ursachen für Haarausfall, etwa Schilddrüsenerkrankungen oder Eisenmangel, ausgeschlossen werden müssen.
Die internationale S3-Leitlinie des "European Dermatology Forum" unter Federführung der Charité Berlin fasst den aktuellen Kenntnisstand noch einmal zusammen und empfiehlt orales Finasterid für Männer mit androgenetischer Alopezie mit dem höchsten Empfehlungsgrad [4]. Gleichzeitig hält die Leitlinie fest, dass die Studienlage für den Einsatz bei Frauen unzureichend ist, was die fehlende Zulassung für diese Gruppe zusätzlich untermauert.
Im Jahr 2018 informierte ein erster Rote-Hand-Brief in Deutschland über psychiatrische und sexuelle Nebenwirkungen von Finasterid. Im September 2025 folgte ein weiterer Rote-Hand-Brief des BfArM, der speziell auf suizidale Gedanken und Verhaltensweisen als Risiko hinweist [5, 7].
Finasterid richtig einnehmen
Die übliche Dosierung beträgt täglich 1 mg Finasterid, unabhängig vom gewählten Präparat. Die Tablette sollte man unzerkaut mit ausreichend Wasser oder einer anderen Flüssigkeit einnehmen. Ein Zerteilen oder Zerdrücken ist wegen des Filmüberzugs, der den direkten Kontakt mit dem Wirkstoff verhindert, nicht notwendig und wird auch nicht empfohlen. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen, sie muss also nicht mit oder nach dem Essen erfolgen. Weitere Details zur genauen Einnahme sind der jeweiligen Packungsbeilage zu entnehmen.
Wird eine Dosis vergessen, sollte keine zusätzliche Tablette zum Ausgleich eingenommen werden. Die Behandlung wird stattdessen am Folgetag normal fortgesetzt. Bei versehentlicher Überdosierung mit mehreren Tabletten gleichzeitig sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden. Eine mehrfache Einnahme beschleunigt die Wirkung außerdem nicht, sondern erhöht lediglich das Risiko für Nebenwirkungen [1].
Da Finasterid nur bei kontinuierlicher Einnahme wirkt, ist etwas Geduld gefragt. Wer nach wenigen Wochen keine Veränderung feststellt, sollte die Therapie also nicht vorschnell abbrechen, da der spürbare Effekt laut Studienlage zur Finasterid-Langzeiterfahrung erst nach 3 bis 6 Monaten einsetzt.
Finasterid Nebenwirkungen
Wie jedes Arzneimittel kann auch Finasterid bei unsachgemäßer Anwendung gesundheitliche Risiken mit sich bringen, auch wenn die meisten Anwender das Präparat gut vertragen.
Die Fachinformation unterscheidet zwischen häufigen, gelegentlichen und seltenen Nebenwirkungen, wobei "häufig" laut Fachinformation 1 bis unter 10 % der Behandelten betreffen kann, "gelegentlich" 0,1 bis unter 1 % und "selten" 0,01 bis unter 0,1 % [1].
Häufige Nebenwirkungen
Zu den am häufigsten berichteten Beschwerden zählen Veränderungen der sexuellen Funktion. Mögliche Nebenwirkungen von Finasterid diesbezüglich sind Erektionsstörungen und Libidoverlust, sowie Störungen beim Samenerguss, etwa eine verringerte Samenergussmenge [1]. Sexuelle Nebenwirkungen bilden sich nach dem Absetzen meist zurück; bei einigen Patienten wurden jedoch auch anhaltende sexuelle Funktionsstörungen berichtet. [7].
Seltene und schwere Nebenwirkungen
In selteneren Fällen kann die Einnahme von Finasterid zu psychischen Nebenwirkungen führen. Dokumentiert sind Stimmungsänderungen und depressive Symptome, in Einzelfällen auch Angst und Angstzustände. Bei Unsicherheit bezüglich solcher Symptome gilt: Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, bevor Sie die Einnahme selbstständig verändern. Wer während der Behandlung eine spürbare Verschlechterung der Stimmung bemerkt, sollte die Einnahme beenden und sich unverzüglich an eine Ärztin oder einen Arzt wenden.
Im September 2025 haben die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und das BfArM zusätzlich bestätigt, dass Suizidgedanken als Nebenwirkung oraler finasteridhaltiger Arzneimittel mit unbekannter Häufigkeit auftreten können, wobei die meisten gemeldeten Fälle Anwender der niedrigen 1-mg-Dosierung gegen Haarausfall betrafen [5]. Als Konsequenz liegt seither jeder Packung mit Finasterid 1 mg eine Patientenkarte bei, die auf dieses Risiko hinweist. Wer während der Behandlung depressive Verstimmungen, eine gedrückte Stimmung oder Suizidgedanken bei sich bemerkt, sollte die Einnahme beenden und umgehend ärztlichen Rat einholen.
Ebenfalls dokumentiert, wenn auch sehr selten, sind Brustkrebsfälle bei Männern unter Finasterid-Behandlung [1]. Veränderungen im Brustgewebe wie Knoten, Schmerzen, eine Vergrößerung der Brust oder Ausfluss aus der Brustwarze sollten deshalb umgehend ärztlich abgeklärt werden.
Weitere seltene Nebenwirkungen betreffen Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Hodenschmerzen, Herzklopfen sowie erhöhte Leberenzymwerte im Blut [1]. Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion, etwa einer Schwellung von Lippen, Gesicht, Zunge oder Hals, verbunden mit Atembeschwerden, sollte unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Wenden Sie sich bitte in jedem Fall an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder eine Apotheke, wenn Nebenwirkungen auftreten, auch wenn diese hier nicht aufgeführt sind. Vor Therapiebeginn sollten Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen aus der Packungsbeilage sorgfältig gelesen werden, um die persönlichen Risiken realistisch einschätzen zu können. Grundsätzlich sollten Patienten vor der ersten Einnahme die Risiken und Nebenwirkungen lesen.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Klinisch relevante Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind für Finasterid nur in begrenztem Umfang dokumentiert, da der Wirkstoff über einen spezifischen Stoffwechselweg abgebaut wird. Eine Übersicht der "Deutschen Apotheker Zeitung" von Mitteln gegen Haarausfall bestätigt, dass für Finasterid bislang keine Arzneimittelinteraktionen von größerer klinischer Bedeutung beschrieben wurden [1]. Dennoch gilt: Wer regelmäßig andere Medikamente einnimmt oder demnächst einnehmen möchte, sollte dies vor Beginn der Behandlung mit einem Arzt oder Apotheker besprechen. Das betrifft insbesondere andere hormonell wirksame Präparate.
Relevant ist zudem die Wechselwirkung mit diagnostischen Verfahren. Finasterid kann die Ergebnisse des PSA-Tests verfälschen, da der Wirkstoff den PSA-Wert im Blut senkt, der bei der Früherkennung von Prostatakrebs herangezogen wird [1]. Wird während der Einnahme ein PSA-Test durchgeführt, sollte die behandelnde Ärztin oder der Arzt über die Finasterid-Therapie informiert werden, damit der gemessene Wert auch wirklich korrekt interpretiert werden kann.
Wann sollte Finasterid nicht angewendet werden?
Finasterid darf nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe bekannt ist. Zu den Hilfsstoffen zählen je nach Präparat unter anderem Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium Typ A und Magnesiumstearat [1]. Das enthaltene Magnesium liegt dabei in einer so geringen Menge vor, dass es für die meisten Anwender unbedenklich ist. Wer unter einer Lactoseintoleranz leidet, sollte dies vor der Einnahme ärztlich abklären lassen, da Finasterid-Präparate Lactose als Hilfsstoff enthalten können.
Nicht angewendet werden darf Finasterid grundsätzlich von Frauen und Kindern. Auch bei bestehendem Kinderwunsch oder bereits eingetretener Schwangerschaft der Partnerin ist Vorsicht geboten, wobei der Filmüberzug der Tabletten den Kontakt mit dem Wirkstoff bei üblicher Handhabung verhindert [1].
Männer mit bekannten Lebererkrankungen sollten die Anwendung vorab mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen, da der Wirkstoff in der Leber verstoffwechselt wird.
Finasterid oder Propecia – was ist der Unterschied?
Propecia war das erste zugelassene Präparat mit dem Wirkstoff Finasterid gegen Haarausfall und ist bis heute als Markenprodukt erhältlich. Wer sich für Propecia-Tabletten entscheidet, erhält denselben Wirkstoff in gleicher Dosierung und mit vergleichbarer Wirkung wie bei einem Generikum. Der wesentliche Unterschied liegt im Preis: Als Originalpräparat ist Propecia deutlich teurer als die inzwischen verfügbaren Nachahmerpräparate.
Generika müssen die gesetzlichen Anforderungen an Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erfüllen und grundsätzlich ihre Bioäquivalenz mit dem Referenzarzneimittel nachweisen [1]. Für die Wirkung auf den Haarausfall macht es daher keinen Unterschied, ob ein Mann sich für das Originalpräparat oder ein Generikum entscheidet. Unterschiede bestehen allenfalls in der Tablettenform, der Verfügbarkeit, der Farbe oder geringfügig in den verwendeten Hilfsstoffen. Zu den Herstellern solcher Generika zählen unter anderem die Dexcel Pharma GmbH, die Finasterid Dexcel 1 mg Filmtabletten anbietet, sowie die Aliud Pharma GmbH mit Finasterid AL.
Finasterid kaufen: Preis und Packungsgrößen
Der Finasterid-Preis hängt vom gewählten Hersteller und von der Packungsgröße ab. Übliche Packungsgrößen sind 28, 84 oder 98 St. Filmtabletten, wobei größere Packungen den Preis pro Tablette in der Regel senken. Zu den Hilfsstoffen zählt bei mehreren Präparaten Lactose-1-Wasser, weshalb die Angaben zu den sonstigen Bestandteilen auf dem Artikel vor der ersten Einnahme geprüft werden sollten [1]. Wer Finasterid bestellen möchte, findet die einzelnen Präparate im Shop jeweils über eine eigene Artikelnummer.
Für eine Packung mit 28 Filmtabletten liegen Generika (wie z. B. Finasterid STADA) meist zwischen rund 27 € und 36 €, abhängig vom Hersteller. Das Originalpräparat kostet für dieselbe Packungsgröße mit rund 60 € deutlich mehr, ohne dass sich Wirkung oder Sicherheit dadurch unterscheiden [1].
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten in der Regel nicht, die Behandlung erfolgt privat. Wer sich für die dauerhafte Einnahme entscheidet, sollte die Finasterid-Kosten daher realistisch einplanen, da eine Behandlung über Jahre läuft und die Wirkung nach Absetzen wieder nachlässt.
Finasterid online mit E-Rezept bei Apomeds bestellen
Da Finasterid rezeptfrei nicht erhältlich ist, benötigt man immer ein gültiges Finasterid-Rezept. Bei Apomeds füllt man dafür zunächst einen kurzen medizinischen Fragebogen aus. Darin werden unter anderem Vorerkrankungen, aktuelle Medikamente und der bisherige Verlauf des Haarausfalls abgefragt. Auf dieser Grundlage prüft eine Ärztin oder ein Arzt, ob eine Behandlung mit Finasterid infrage kommt, und stellt bei positivem Ergebnis ein E-Rezept aus.
Für diese ärztliche Beratung fällt im Rahmen der Bestellung bei Apomeds eine Behandlungsgebühr an. Wer bereits ein gültiges Rezept besitzt, kann dieses direkt einreichen und spart sich diese Gebühr. Sowohl Hausärzte als auch Dermatologen können Finasterid grundsätzlich verschreiben, bei einer diffusen oder ungewöhnlichen Ausfallform empfiehlt sich jedoch der Weg über eine Fachärztin oder einen Facharzt für Dermatologie, um andere Ursachen sicher auszuschließen.
Nach der Freigabe wird das Rezept an eine Partnerapotheke weitergeleitet, die Menge und Packungsgröße der Produkte können durch den Kunden vor dem Absenden im Warenkorb noch angepasst werden. Die Lieferung selbst erfolgt in neutraler Verpackung, sodass von außen nicht erkennbar ist, welches Medikament sich im Paket befindet. Der Versand nach Hause beziehungsweise die Lieferzeit liegt in der Regel bei ein bis drei Werktagen, nachdem das Rezept ärztlich geprüft wurde.

-
[1] Fachinformation Finasterid-Hormosan 1 mg Filmtabletten, Hormosan Pharma GmbH, Stand September 2025.
[2] Rossi A, Cantisani C, Scarnò M, Trucchia A, Fortuna MC, Calvieri S. Finasteride, 1 mg daily administration on male androgenetic alopecia in different age groups: 10-year follow-up. Dermatol Ther. 2011;24(4):455-461. doi:10.1111/j.1529-8019.2011.01441.x
[3] Blumeyer A, Tosti A, Messenger A, et al. Evidence-based (S3) guideline for the treatment of androgenetic alopecia in women and in men. Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft(JDDG), Band 9, Supplement 6, Oktober 2011.
[4] Kanti V, Messenger A, Dobos G, et al. Evidence-based (S3) guideline for the treatment of androgenetic alopecia in women and in men – short version. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology, 2018.
[5] Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Finasterid- und dutasteridhaltige Arzneimittel: Suizidale Gedanken und Verhaltensweisen. Rote-Hand-Brief, September 2025.
[6] Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ.online).Pharmakologisch gegen Haarausfall. DAZ 15/2022.
[7] Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. UAW-News International: Psychiatrische und sexuelle Nebenwirkungen von Finasterid. Deutsches Ärzteblatt.