Swingo 30

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Aristo

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SWINGO 30® 0,125 mg/0,03 mg Filmtabletten
Levonorgestrel/Ethinylestradiol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage...

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wichtige Informationen über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (KHK):

  • Bei korrekter Anwendung zählen sie zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.
  • Sie bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, diese zu haben (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“).

1. Was ist Swingo 30 mite und wofür wird es angewendet?

  • Swingo 30 mite ist ein Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung („Pille“). 
  • Jede Tablette enthält eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher Geschlechtshormone,  und zwar Levonorgestrel und Ethinylestradiol.  
  • „Pillen“, die zwei Hormone enthalten, werden als „Kombinationspillen“ bezeichnet.  Swingo 30 mite wird auch als niedrigdosierte „Pille“ bezeichnet, weil sie nur eine geringe  Menge von Hormonen enthält.  


2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Swingo 30 mite beachten?


Allgemeine Hinweise  

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2., bevor Sie mit der Anwendung  von Swingo 30 mite beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen  eines Blutgerinnsels zu lesen (siehe Abschnitt 2. „Blutgerinnsel“).  

Bevor Sie Swingo 30 mite anwenden, wird Ihr behandelnder Arzt Sie sorgfältig zu Ihrer  Krankengeschichte und zu der Ihrer nahen Verwandten befragen. Der Arzt wird Ihren Blutdruck  messen und, abhängig von Ihrer persönlichen Situation, weitere Untersuchungen durchführen.  

In dieser Gebrauchsinformation sind verschiedene Fälle beschrieben, bei deren Auftreten Sie  Swingo 30 mite absetzen sollten oder bei denen die Zuverlässigkeit von Swingo 30 mite  herabgesetzt sein kann. In diesen Fällen sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr haben  oder andere, nichthormonale Verhütungsmethoden anwenden, wie z. B. ein Kondom oder eine  andere Barrieremethode. Wenden Sie aber keine Kalender- oder Temperaturmethoden an. Diese  Methoden können versagen, weil Swingo 30 mite die monatlichen Schwankungen der  Körpertemperatur und des Gebärmutterhalsschleims verändert.  

Wie alle hormonalen Empfängnisverhütungsmittel bietet Swingo 30 mite keinerlei Schutz vor  einer HIV-Infektion (AIDS) oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. 


Swingo 30 mite darf nicht angewendet werden  

Swingo 30 mite darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf  Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem  Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der  Empfängnisverhütung für Sie besser geeignet ist:  

  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Levonorgestrel oder einen der in Abschnitt 6.  genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Dies kann Jucken, Ausschlag oder  Schwellungen verursachen.  
  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT),  der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit  hatten);  
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden – beispielsweise  Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder  Antiphospholipid-Antikörper;  
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2.  „Blutgerinnsel“);  
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;  
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und  ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischämische  Attacke (TIA – vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder früher einmal  hatten);  
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in  einer Arterie erhöhen können:  - schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße; 
    - sehr hoher Blutdruck; 
    - sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride); 
    - eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist;  
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. „Migräne mit Aura“) leiden oder in der  Vergangenheit gelitten haben;  
  • bei bestehender oder vorausgegangener Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis),  wenn diese mit einer schweren Fettstoffwechselstörung einhergeht;  
  • bei schweren bestehenden oder vorausgegangenen Lebererkrankungen, solange sich Ihre  Leberwerte nicht wieder normalisiert haben;  
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebergeschwülsten;  
  • bei bestehendem oder vorausgegangenem Brustkrebs oder Krebs der Geschlechtsorgane bzw.  bei Verdacht darauf;  
  • bei jeglichen ungeklärten Blutungen aus der Scheide
  • wenn Ihre Monatsblutung ausbleibt, möglicherweise durch Ernährung oder körperliche  Betätigung bedingt.  

Wenden Sie Swingo 30 mite nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die  Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und  

Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (siehe Abschnitt 2. „Einnahme von Swingo 30 mite  zusammen mit anderen Arzneimitteln“).  


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen  

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Swingo 30 mite einnehmen.  


Wann besondere Vorsicht bei der Anwendung von Swingo 30 mite erforderlich ist 


Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden?  

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf,  

  • wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie  ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge  (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe den Abschnitt 2.  „Blutgerinnsel [Thrombose]“ unten).  

Für eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe den  Abschnitt 2. „So erkennen Sie ein Blutgerinnsel“. 


Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft 

In einigen Situationen ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Swingo 30 mite oder anderen  „Kombinationspillen“ erforderlich und es können regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt  notwendig sein. Wenn die Krankheit ausbricht oder sich während der Anwendung von Swingo 30 mite  verschlimmert, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren.  

  • Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems an sich  bemerken, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder  
  • Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit Atembeschwerden.  Arzneimittel, die Estrogene enthalten, können die Symptome eines hereditären (erblichen) und  erworbenen Angioödems auslösen oder verschlimmern.  
  • wenn Sie an einem erblichen Angioödem leiden (plötzlich auftretende Schwellung der Haut, der  Schleimhäute, der inneren Organe oder des Gehirns); 
  • wenn Brustkrebs bei einer nahen Verwandten auftritt oder früher aufgetreten ist;
  • wenn bei Ihnen eine Leber- oder Gallenblasenerkrankung bekannt ist;  
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden;  
  • wenn Sie unter Depressionen leiden;  
  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankung) haben; 
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE – eine Krankheit, die Ihr natürliches  Abwehrsystem beeinträchtigt) haben;  
  • wenn Sie ein hämolytisches urämisches Syndrom (HUS – eine Störung der Blutgerinnung, die  zu Nierenversagen führt) haben;  
  • wenn Sie Sichelzellanämie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben; 
  • wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer  Familie vorgekommen ist. Hypertriglyceridämie wurde mit einem erhöhten Risiko für eine  Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) verbunden.  
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2.  „Blutgerinnsel“);  
  • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko für Blutgerinnsel erhöht. Fragen Sie Ihren  Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Swingo 30 mite beginnen  können.  
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entzündung haben (oberflächliche  Thrombophlebitis);  
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben;  
  • wenn Sie an Epilepsie leiden (siehe Abschnitt 2. „Einnahme von Swingo 30 mite mit anderen  Arzneimitteln“); 
  • wenn bei Ihnen eine Erkrankung während einer Schwangerschaft oder früheren Anwendung von  Geschlechtshormonen zum ersten Mal aufgetreten ist, z. B. Schwerhörigkeit, eine  Blutkrankheit, die Porphyrie heißt, Bläschenausschlag während der Schwangerschaft (Herpes  gestationis), eine Nervenerkrankung, bei der plötzliche unwillkürliche Körperbewegungen  auftreten (Chorea Sydenham);  
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen gelblich-braunen Pigmentflecken (Chloasma), auch als  „Schwangerschaftsflecken“ bezeichnet, vorwiegend im Gesicht. In diesem Fall empfiehlt es  sich, direkte Sonnenbestrahlung oder ultraviolettes Licht zu meiden.  


BLUTGERINNSEL  

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Swingo 30 mite ist Ihr  Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher, als wenn Sie keines anwenden. In seltenen  Fällen kann ein Blutgerinnsel Blutgefäße verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen.  Blutgerinnsel können auftreten:  

  • in den Venen (sog. „Venenthrombose“, „venöse Thromboembolie“ oder VTE) 
  • in den Arterien (sog. „Arterienthrombose“, „arterielle Thromboembolie“ oder ATE)  

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu schwerwiegenden  anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich.  

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen  Blutgerinnsels aufgrund von Swingo 30 mite gering ist.  


SO ERKENNEN SIE EIN BLUTGERINNSEL  

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome  bemerken. 

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? 

Woran könnten Sie leiden? 

Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder  Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt: 

  • Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt  wird;  
  • Erwärmung des betroffenen Beins;  
  • Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Blässe, Rot- oder Blaufärbung; 

Tiefe Beinvenenthrombose 

  • plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder schnelle  Atmung;  
  • plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem  Blut ausgehustet werden kann;  
  • stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen  zunimmt;  
  • starke Benommenheit oder Schwindelgefühl;  
  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag;  
  • starke Magenschmerzen;  

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt,  da einige dieser Symptome, wie Husten oder Kurzatmigkeit,  mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entzündung der  Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden  können. 

Lungenembolie 

Symptome, die meistens in einem Auge auftreten:

  • sofortiger Verlust des Sehvermögens oder  
  • schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann. 

Thrombose einer  

Netzhautvene (Blutgerinnsel in einer Vene im Auge)

  •  Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregefühl; 
  • Enge- oder Völlegefühl in Brust, Arm oder unterhalb des  Brustbeins;  
  • Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder Erstickungsgefühl; 
  • in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende  Beschwerden im Oberkörper;  
  • Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindelgefühl; 
  • extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit;  - schneller oder unregelmäßiger Herzschlag; 

Herzinfarkt 

  • plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des Gesichtes,  Arms oder Beins, die auf einer Körperseite besonders  ausgeprägt ist;  
  • plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder  
  • Verständnisschwierigkeiten;  
  • plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen;
  • plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl,  Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen; 
  • plötzliche schwere oder länger anhaltende Kopfschmerzen  unbekannter Ursache;  
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne  Krampfanfall;  

In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls  kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und  vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber  trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie  erneut einen Schlaganfall erleiden könnten. 

Schlaganfall

  • Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer  Extremität;  
  • starke Magenschmerzen (akutes Abdomen) 

Blutgerinnsel, die andere  Blutgefäße verstopfen


BLUTGERINNSEL IN EINER VENE  

Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet?  

  • Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren Risiko für  Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen  kommen jedoch nur selten vor. Meistens treten sie im ersten Jahr der Anwendung eines  kombinierten hormonalen Kontrazeptivums auf.  
  • Wenn es in einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe  Beinvenenthrombose (TVT) verursachen.  
  • Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es eine  Lungenembolie verursachen.  
  • Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B. dem Auge  (Thrombose einer Netzhautvene) bilden.  


Wann ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am größten? 

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen  Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am größten. Das Risiko kann außerdem  erhöht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (gleiches oder  anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wieder aufnehmen.

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn kein  kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet würde.
Wenn Sie die Anwendung von Swingo 30 mite beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in  wenigen Wochen auf den Normalwert zurück.  


Wie groß ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels?  

Das Risiko ist abhängig von Ihrem natürlichen Risiko für VTE und der Art des von Ihnen  angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums.  

Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge (TVT oder LE) mit Swingo 30 mite ist  gering.  

  • Ungefähr 2 von 10.000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes  hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein  
  • Blutgerinnsel.  
  • Ungefähr 5–7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel enthaltendes kombiniertes  hormonales Kontrazeptivum wie Swingo 30 mite anwenden, erleiden im Verlauf eines  Jahres ein Blutgerinnsel.  
  • Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen  medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt „Faktoren,  die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen“).  



Risiko für die Bildung eines  Blutgerinnsels pro Jahr 

Frauen, die kein kombiniertes hormonales Präparat in  Form einer Pille/eines Pflasters/eines Rings anwenden  und nicht schwanger sind 

Ungefähr 2 von 10.000 Frauen 

Frauen, die eine Levonorgestrel enthaltende kombinierte  hormonale Pille anwenden 

Ungefähr 57 von 10.000 Frauen 

Frauen, die Swingo 30 mite anwenden 

Ungefähr 57 von 10.000 Frauen 



Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen  

Das Risiko für ein Blutgerinnsel mit Swingo 30 mite ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen  und Risikofaktoren erhöht. Das Risiko ist erhöht:  

  • wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2); 
  • wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (d. h. jünger als 50 Jahre) ein  Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall  haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung;  
  • wenn Sie operiert werden müssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit längere Zeit  bettlägerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es kann erforderlich sein, dass die Anwendung von  Swingo 30 mite mehrere Wochen vor einer Operation oder bei eingeschränkter Beweglichkeit  beendet werden muss. Wenn Sie die Anwendung von Swingo 30 mite beenden müssen, fragen  Sie Ihren Arzt, wann Sie die Anwendung wieder aufnehmen können;  
  • wenn Sie älter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren); 
  • wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden haben.  

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen  und Risikofaktoren.  
Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen,  insbesondere wenn bei Ihnen weitere der aufgeführten Faktoren vorliegen.  

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn  Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, Swingo 30 mite abzusetzen. Teilen Sie  Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von  Swingo 30 mite zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn bei einem nahen Angehörigen aus  unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.  


BLUTGERINNSEL IN EINER ARTERIE 

Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet?  

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende  Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.  


Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen  

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der  Anwendung von Swingo 30 mite sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:  

  • mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre);  
  • wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie  Swingo 30 mite wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen  aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, eine andere Art von  Verhütungsmittel anzuwenden;  
  • wenn Sie übergewichtig sind;  
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;  
  • wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen  Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko  für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;  
  • wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder  Triglyceride) haben;  
  • wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben;  
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung namens  Vorhofflimmern);  
  • wenn Sie Zucker (Diabetes) haben.  

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer  ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein.  

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung  von Swingo 30 mite zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen  anfangen, bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn  Sie stark zunehmen.  


Swingo 30 mite und Krebs 

  • Gebärmutterhalskrebs wurde bei Langzeitanwenderinnen etwas häufiger beobachtet als bei  Nicht-Anwenderinnen von oralen Kontrazeptiva; aber es ist nicht geklärt, in wie weit  unterschiedliches Sexualverhalten oder andere Faktoren wie das humane Papilloma-Virus  (HPV) dazu beitragen.  
  • Brustkrebs wird bei Frauen, die „Kombinationspillen“ nehmen, etwas häufiger beobachtet, aber  es ist nicht bekannt, ob dies durch die Behandlung verursacht wird. Das Auftreten von  Brusttumoren nimmt nach Absetzen von hormonalen „Kombinationspillen“ ab. Es ist wichtig,  dass Sie regelmäßig Ihre Brüste untersuchen. Wenn Sie Knoten spüren, müssen Sie Ihren Arzt  aufsuchen.  
  • In seltenen Fällen wurden gutartige (nicht krebsartige) Lebertumoren und noch seltener  bösartige (krebsartige) Lebertumoren bei Anwenderinnen von „Kombinationspillen“  festgestellt. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie ungewöhnlich starke Bauchschmerzen haben. 

 

Psychiatrische Erkrankungen  

Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Swingo 30 mite anwenden, berichten über  Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich  zu Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive  Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von Ihrem Arzt medizinisch beraten.  


Zwischenblutungen  

Bei der Anwendung von Swingo 30 mite kann es in den ersten Monaten zu unerwarteten Blutungen  kommen (Blutungen außerhalb der Einnahmepause). Wenn diese Blutungen nach mehr als 3 Monaten  weiterhin auftreten oder wenn sie nach einigen Monaten erneut beginnen, muss Ihr Arzt die Ursache  ermitteln. 


Was ist zu beachten, wenn keine Blutung während der Einnahmepause auftritt? 

Wenn Sie alle Tabletten ordnungsgemäß eingenommen haben, nicht erbrochen oder schweren  Durchfall gehabt und keine anderen Arzneimittel eingenommen haben, ist eine Schwangerschaft sehr  unwahrscheinlich.  

Wenn jedoch die Blutung in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen ausbleibt, kann es sein, dass Sie  schwanger sind. Sie sollten dann unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen, da vor einer weiteren Einnahme  der „Pille“ eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden muss. Beginnen Sie erst mit einer neuen  Blisterpackung, wenn Sie sicher sind, dass Sie nicht schwanger sind.  


Einnahme von Swingo 30 mite zusammen mit anderen Arzneimitteln  

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere  Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel  einzunehmen/anzuwenden. Informieren Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere  Arzneimittel verschreibt (oder den Apotheker), dass Sie Swingo 30 mite einnehmen. Diese können  Ihnen sagen, ob Sie zusätzliche empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen anwenden müssen (z. B.  Kondome) und, falls ja, wie lange. 


Einige Arzneimittel können einen Einfluss auf die Blutspiegel von Swingo 30 mite haben und zu einer  Minderung der empfängnisverhütenden Wirksamkeit von Swingo 30 mite oder zu unerwarteten  Blutungen führen. Dazu gehören:  

  • Arzneimittel zur Behandlung von: 
    -
    gastrointestinalen Bewegungsstörungen (z. B. Metoclopramid); 
    - Epilepsie (z. B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin,  Topiramat oder Felbamat); 
    - Tuberkulose (z. B. Rifampicin); 
    - HIV- und Hepatitis C-Virus-Infektionen (sogenannte Proteaseinhibitoren und nicht nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren wie Ritonavir, Nevirapin); 
    - Pilzinfektionen (Griseofulvin, Azolantimykotika, z. B. Itraconazol, Voriconazol,  Fluconazol); 
    - bakteriellen Infektionen (Makrolidantibiotika, z. B. Clarithromycin, Erythromycin);
    - bestimmten Herzerkrankungen, hohem Blutdruck (Kalziumkanalblocker, z. B.  Verapamil, Diltiazem); 
    - Arthritis, Arthrosis (Etoricoxib);  
  • das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut;  

Die gleichzeitige Einnahme der „Pille“ und des Antibiotikums Troleadomycin kann das Risiko eines  Gallenstaus erhöhen.  

Swingo 30 mite kann die Wirksamkeit bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen, z. B.  - Arzneimittel, die Ciclosporin enthalten;  

  • das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von Krampfanfällen  führen);  
  • Melatonin;  
  • Midazolam;  
  • Theophyllin;  
  • Tizanidin;  

Wenden Sie Swingo 30 mite nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die  Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und  

Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten, da diese Arzneimittel zu erhöhten  Leberfunktionswerten bei Bluttests führen können (erhöhte ALT-Leberenzyme).  

Ihr Arzt wird Ihnen eine andere Art der Verhütung empfehlen, bevor die Therapie mit diesen  Arzneimitteln gestartet wird.  

Ca. 2 Wochen nach Behandlungsende kann mit Swingo 30 mite wieder angewendet werden. Siehe  Abschnitt 2. „Swingo 30 mite darf nicht angewendet werden“. 


Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Einnahme von Swingo 30 mite zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Swingo 30 mite kann zusammen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden, wenn  notwendig mit etwas Wasser. Swingo 30 mite sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen  werden.  

Labortests  

Hormonale Verhütungsmittel können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen. Informieren  Sie daher Ihren Arzt oder das Laborpersonal, dass Sie die „Pille“ einnehmen, wenn bei Ihnen ein  Bluttest durchgeführt werden muss.  

Schwangerschaft und Stillzeit  

Schwangerschaft  

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Swingo 30 mite nicht einnehmen. Falls Sie während der  Einnahme von Swingo 30 mite schwanger werden, müssen Sie die Einnahme von Swingo 30 mite  sofort beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Wenn Sie schwanger werden möchten, können Sie  Swingo 30 mite jederzeit absetzen (siehe auch Abschnitt 3. „Wenn Sie die Einnahme von  Swingo 30 mite abbrechen wollen“).  

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.  

Stillzeit  

Frauen sollten Swingo 30 mite nicht in der Stillzeit anwenden, außer nach Anweisung des Arztes.  Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen und die „Pille“ einnehmen möchten.  

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.  

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen  

Es gibt keine Hinweise, dass die Einnahme von Swingo 30 mite einen Einfluss auf die  Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen hat.  

Swingo 30 mite enthält Lactose  

Jede Filmtablette enthält 58,35 mg Lactose. Bitte nehmen Sie Swingo 30 mite erst nach Rücksprache  mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber  bestimmten Zuckern leiden.  

Swingo 30 mite enthält Natrium  

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h., es ist nahezu  „natriumfrei“.  


3. Wie ist Swingo 30 mite einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei  Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht sicher sind.  

Jede Blisterpackung enthält 21 Filmtabletten. Die Wochentage, an denen die Filmtabletten jeweils  einzunehmen sind, sind neben jeder Filmtablette auf dem Streifen aufgedruckt. Wenn Sie mit der  Einnahme z. B. an einem Mittwoch beginnen, drücken Sie die erste Filmtablette an der Stelle der  Packung heraus, die mit „Mi“ (für Mittwoch) gekennzeichnet ist. Nehmen Sie die Filmtabletten exakt  in der Reihenfolge, die durch die Pfeile auf der Folie vorgegeben ist, ein.  

Nehmen Sie 1 Filmtablette Swingo 30 mite täglich für 21 Tage, gegebenenfalls zusammen mit etwas  Wasser ein. Die Einnahme der Filmtabletten sollte jeden Tag etwa zur gleichen Zeit erfolgen. Dabei  spielt es keine Rolle, ob Sie die Filmtabletten nüchtern oder zu den Mahlzeiten einnehmen.

Nehmen Sie alle 21 Filmtabletten ein, dann machen Sie eine 7-tägige Pause. In diesen 7 tablettenfreien Tagen sollte die Monatsblutung beginnen. Diese so genannte Entzugsblutung beginnt normalerweise  am 2. oder 3. Tag der Einnahmepause.  

Beginnen Sie die nächste Blisterpackung am 8. Tag nach der letzten Filmtablette Swingo 30 mite  (d. h. nach der 7-tägigen Einnahmepause), auch wenn Ihre Blutung noch anhält. Das bedeutet, dass Sie  mit der nächsten Blisterpackung immer am gleichen Wochentag beginnen und die Entzugsblutung  jeden Monat an den gleichen Tagen auftreten sollte. 


Wann beginnen Sie mit der Einnahme aus der ersten Blisterpackung  

Wenn Sie im vergangenen Monat noch kein hormonhaltiges Verhütungsmittel angewendet haben
Beginnen Sie mit der Einnahme von Swingo 30 mite am ersten Tag Ihres Zyklus (d. h. am ersten Tag  Ihrer Monatsblutung). Wenn Sie mit der Einnahme von Swingo 30 mite an diesem Tag (dem ersten  Ihrer Monatsblutung) beginnen, besteht ein sofortiger Empfängnisschutz. Sie können auch zwischen  Zyklustag 2 und 5 beginnen, müssen dann aber während der ersten 7 Tage der Einnahme zusätzliche  empfängnisverhütende Maßnahmen (z. B. ein Kondom) anwenden.  

Wenn Sie von einem anderen kombinierten hormonalen Verhütungsmittel („Pille“ mit zwei  hormonellen Wirkstoffen) oder von einem empfängnisverhütenden Vaginalring oder einem Pflaster wechseln
Sie können mit der Einnahme von Swingo 30 mite vorzugsweise am Tag nach Einnahme der letzten  wirkstoffhaltigen Filmtablette Ihrer zuvor eingenommenen „Pille“ bzw. am Tag nach dem Entfernen  des Vaginalringes oder des Pflasters beginnen, spätestens aber am Tag nach den einnahmefreien (ring oder pflaster-freien) Tagen Ihres Vorgängerpräparates (oder nach Einnahme der letzten wirkstofffreien  Tablette Ihres Vorgängerpräparates).  

Wenn Sie von einem Mittel, das nur ein Hormon (Gelbkörperhormon) enthält (sog. „Minipille“, einem  Injektionspräparat, einem Implantat oder einem gestagenfreisetzenden Intrauterinsystem („Spirale“))  wechseln  
Sie können die „Minipille“ an jedem beliebigen Tag absetzen und am nächsten Tag direkt mit der  Einnahme von Swingo 30 mite beginnen. Nach Umstellung von einem Implantat oder einer „Spirale“  beginnen Sie mit der Einnahme von Swingo 30 mite an dem Tag, an dem das Implantat oder die  „Spirale“ entfernt wird, nach einer Injektion zu dem Zeitpunkt, an dem normalerweise die nächste  Injektion erfolgen müsste. In allen Fällen müssen Sie während der ersten 7 Tage der  Tabletteneinnahme eine zusätzliche Methode zur Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein  Kondom).  

Wenn Sie eine Fehlgeburt oder einen Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten der  Schwangerschaft hatten 
Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.  

Wenn Sie gerade ein Kind bekommen haben oder eine Fehlgeburt nach dem dritten  Schwangerschaftsmonat hatten 
Beginnen Sie die Einnahme von Swingo 30 mite nicht früher als 21 bis 28 Tage nach der Geburt bzw.  der Fehlgeburt. Wenn Sie nach dem 28. Tag mit der Einnahme beginnen, müssen Sie während der  ersten 7 Swingo 30 mite -Einnahmetage zusätzlich eine Barrieremethode (z. B. ein Kondom) zur  Empfängnisverhütung anwenden.  

Wenn Sie nach einer Geburt bereits Geschlechtsverkehr hatten, bevor Sie mit der Einnahme von  Swingo 30 mite begonnen haben, müssen Sie sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind, oder Sie  müssen Ihre nächste Monatsblutung abwarten, bevor Sie Swingo 30 mite einnehmen.  

Wenn Sie nach der Geburt des Kindes stillen und (wieder) mit der Einnahme von Swingo 30 mite  beginnen wollen  
Lesen Sie den Abschnitt 2. „Stillzeit“.  

Wenn Sie nicht sicher sind, wann Sie beginnen können, fragen Sie Ihren Arzt. 


Wenn Sie eine größere Menge von Swingo 30 mite eingenommen haben, als Sie sollten  

Es liegen keine Berichte zu schwerwiegenden schädlichen Folgen nach Einnahme von zu vielen  Swingo 30 mite-Filmtabletten vor.  

Wenn Sie mehrere Filmtabletten auf einmal eingenommen haben, kann es zu Übelkeit und Erbrechen  kommen, oder Sie können aus der Scheide bluten. Sogar bei Mädchen, die noch nicht ihre erste  Menstruation hatten und versehentlich dieses Arzneimittel eingenommen haben, können solche  Blutungen auftreten.  

Wenn Sie zu viele Tabletten Swingo 30 mite eingenommen haben oder feststellen, dass ein Kind  versehentlich Tabletten verschluckt hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.  


Wenn Sie die Einnahme von Swingo 30 mite vergessen haben  

  • Wenn Sie die Einnahmezeit einmalig um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist die  empfängnisverhütende Wirkung noch gewährleistet. Sie müssen die Einnahme der vergessenen  Tablette so schnell wie möglich nachholen und die folgenden Tabletten dann wieder zur  gewohnten Zeit einnehmen.  
  • Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden überschritten haben, ist die  empfängnisverhütende Wirkung nicht mehr gewährleistet. Je mehr Tabletten Sie vergessen  haben, desto größer ist das Risiko einer Schwangerschaft. Aus diesem Grund sollten Sie die  folgenden Regeln beachten:  
    - Die Einnahme sollte nie für mehr als 7 Tage unterbrochen werden.  
    - Erst nach 7 Tagen ununterbrochener Einnahme ist die Wirksamkeit von Swingo 30 mite  gewährleistet.


Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 1 und 7 überschritten haben  (beachten Sie auch das Diagramm)

Holen Sie die Tabletteneinnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie zwei  Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Setzen Sie danach die Tabletteneinnahme wie gewohnt  fort. Sie müssen jedoch in den nächsten 7 Tagen zusätzlich eine empfängnisverhütende  Barrieremethode, z. B. ein Kondom, anwenden. Wenn Sie in der Woche vor der vergessenen  Einnahme Geschlechtsverkehr hatten, muss an die Möglichkeit einer Schwangerschaft gedacht  werden. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben und je näher dies zur Einnahmepause passiert ist, desto  größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt.  


Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 8 und 14 überschritten haben  (beachten Sie auch das Diagramm)

Holen Sie die Tabletteneinnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie zwei  Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme wie gewohnt fort.  Vorausgesetzt Sie haben die Tabletten in den 7 Tagen vor der vergessenen Tablette korrekt  eingenommen, müssen Sie keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen anwenden. Wenn Sie jedoch diese  Tabletten nicht korrekt eingenommen haben oder mehr als eine Tablette vergessen haben, müssen Sie  während der nächsten 7 Tage zusätzliche empfängnisverhütende Schutzmaßnahmen (z. B. ein  Kondom) anwenden.  


Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 15 und 21 überschritten haben  (beachten Sie auch das Diagramm)

Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöht sich, je näher Sie der Einnahmepause sind.  Allerdings kann eine Schwangerschaft immer noch durch Anpassung der Einnahme verhindert  werden.  

Wenn Sie die nachfolgenden Hinweise beachten, müssen Sie keine zusätzlichen  empfängnisverhütenden Maßnahmen verwenden, vorausgesetzt, Sie haben die Tabletten in den  7 Tagen vor der vergessenen Einnahme korrekt angewendet. Wenn Sie diese Tabletten nicht korrekt  eingenommen haben oder Sie mehr als eine Tablette vergessen haben, sollten Sie ausschließlich die  erste der beiden nachfolgenden Möglichkeiten verwenden und zusätzliche empfängnisverhütende  Schutzmaßnahmen während der nächsten 7 Tage anwenden.  

  1. Holen Sie die Einnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie zwei  Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Die folgenden Tabletten nehmen Sie dann  wieder zur gewohnten Zeit ein. Anstatt danach eine 7-tägige Einnahmepause zu machen, beginnen Sie direkt mit der Einnahme aus der nächsten Blisterpackung. Höchstwahrscheinlich  kommt es erst am Ende der zweiten Blisterpackung zu einer Abbruchblutung, jedoch treten  möglicherweise leichte oder menstruationsähnliche Blutungen während der Einnahme aus der  zweiten Blisterpackung auf.  
  1. Sie können die Einnahme auch abbrechen und sofort mit der 7-tägigen Einnahmepause  beginnen, wobei der Tag der vergessenen Einnahme mitgezählt werden soll, und danach mit der  Einnahme aus einer neuen Blisterpackung fortfahren. 

Wenn Sie mehr als eine Tablette vergessen haben und keine Abbruchblutung während der  normalen Einnahmepause haben, muss an die Möglichkeit einer Schwangerschaft gedacht werden.  

Wenn eine Schwangerschaft ausgeschlossen ist, nehmen Sie die folgenden „Pillen“ wieder zur  gewohnten Zeit ein. In keinem Fall darf der Zeitraum, in dem keine „Pillen“ eingenommen werden,  länger sein als 7 Tage. 




Was müssen Sie beachten, wenn Sie an Erbrechen oder schwerem Durchfall leiden?  

Wenn Sie in den ersten 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme einer Tablette erbrechen oder wenn  schwerer Durchfall auftritt, sind die Wirkstoffe der „Pille“ möglicherweise noch nicht vollständig von Ihrem Körper aufgenommen worden. Diese Situation ist ähnlich wie das Vergessen einer Tablette.  Nach Erbrechen oder Durchfall müssen Sie so schnell wie möglich eine Tablette aus einer anderen  Blisterpackung einnehmen, wenn möglich innerhalb von 12 Stunden nach dem üblichen  Einnahmezeitpunkt der „Pille“. Wenn dies nicht möglich ist oder 12 Stunden überschritten sind,  folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt 2. „Wenn Sie die Einnahme von Swingo 30 mite vergessen  haben“.  


Verschieben der Blutungstage: Was müssen Sie beachten?  

Auch wenn es nicht empfohlen wird, können Sie Ihre Monatsblutung hinausschieben, indem Sie die  Einnahmepause auslassen und direkt mit der Einnahme aus der nächsten Blisterpackung  Swingo 30 mite fortfahren und diesen bis zum Ende aufbrauchen. Während der Einnahme aus dieser zweiten Blisterpackung kann es zu leichten oder menstruationsähnlichen Blutungen kommen. Sobald  Sie die Einnahme aus dieser zweiten Blisterpackung beendet haben, sollten Sie unbedingt eine  7-tägige Einnahmepause machen.  

Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie sich entscheiden, die Blutung zu verschieben. 


Ändern des Wochentages, an dem Ihre Monatsblutung einsetzt: Was müssen Sie beachten?

 Wenn Sie den Wochentag, an dem Ihre Periode beginnt, ändern wollen, können Sie die  Einnahmepause um beliebig viele Tage verkürzen. Je kürzer die Einnahmepause ist, desto höher ist die  Wahrscheinlichkeit, dass es nicht zu einer Abbruchblutung kommt und dass während der Einnahme  aus der folgenden Blisterpackung leichte oder menstruationsähnliche Blutungen auftreten. Verlängern  Sie jedoch nie die Einnahmepause.  


Wenn Sie sich über die Vorgehensweise nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt.  


Wenn Sie die Einnahme von Swingo 30 mite abbrechen wollen  

Sie können die Einnahme von Swingo 30 mite zu jeder Zeit beenden. Wenn Sie nicht schwanger  werden wollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über andere sichere Verhütungsmethoden. Wenn Sie  schwanger werden möchten, beenden Sie die Einnahme von Swingo 30 mite und warten Ihre  Monatsblutung ab, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. So können Sie das Datum der  voraussichtlichen Entbindung einfacher berechnen.  

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt  oder Apotheker. 


4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem  auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend  und anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert, und Sie dieses auf  Swingo 30 mite zurückführen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.  

Schwere Nebenwirkungen  

Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Symptome eines  Angioödems an sich bemerken: Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder  Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit Atembeschwerden (siehe  auch den Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).  

Alle Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko für  Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle  Thromboembolie [ATE]). Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang  mit der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2. „Was sollten Sie  vor der Einnahme von Swingo 30 mite beachten?“  

Die Anwendung von „Pillen“, die die gleichen Wirkstoffe wie Swingo 30 mite enthalten, ist am  häufigsten mit den Nebenwirkungen Kopfschmerz, Schmier- und Zwischenblutungen verbunden.  Weitere mögliche Nebenwirkungen, die bei Anwendung dieser „Pillen“ auftreten können, sind:  

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Anwenderinnen betreffen  

  • Stimmungsschwankungen, depressive Stimmungslage  
  • Kopfschmerzen  
  • Übelkeit, Bauchschmerzen  
  • Brustschmerzen oder Empfindlichkeit der Brust  
  • Gewichtszunahme  

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Anwenderinnen betreffen  

  • Abnahme des Geschlechtstriebs (Libidoabnahme) 
  • Migräne  
  • Erbrechen, Durchfall  
  • Hautausschlag  
  • Nesselsucht (Juckreiz)  
  • Anschwellen der Brüste  
  • Wassereinlagerung (Flüssigkeitsretention)  

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Anwenderinnen betreffen  

  • Kontaktlinsenunverträglichkeit  
  • Überempfindlichkeit  
  • Zunahme des Geschlechtstriebs (Libidozunahme)  
  • Ausfluss aus der Scheide oder Brust  
  • Hautrötungen, Flecken auf bzw. Knötchen unter der Haut  
  • Gewichtsabnahme  
  • Gesundheitsschädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel:
    - in einem Bein oder Fuß (d. h. TVT) 
    - in einer Lunge (d. h. LE) 
    - Herzinfarkt 
    - Schlaganfall 
    - Mini-Schlaganfall oder vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome, die als  transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet werden. 
    - Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge.  

Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an anderen Erkrankungen  leiden, die dieses Risiko erhöhen (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko für ein  Blutgerinnsel erhöhen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2.).  

Die folgenden schweren Nebenwirkungen wurden etwas häufiger bei Frauen, die die „Pille“  einnehmen, berichtet, allerdings ist ungeklärt, ob diese Erhöhung der Häufigkeit durch die  Anwendung ausgelöst wird (siehe auch Abschnitt 2. „Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von  Swingo 30 mite erforderlich ist“).  

  • Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs  
  • Erhöhter Blutdruck  
  • Leberfunktionsstörungen, Lebertumoren  

Auch die nachfolgenden Erkrankungen wurden mit der „Pille“ in Verbindung gebracht:  Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Epilepsie, Migräne, Endometriose (mit Symptomen sehr  schmerzhafter Monatsblutungen), gutartige Gebärmuttertumoren, Porphyrie (eine  Stoffwechselerkrankung, die Bauchschmerzen und neurologische Störungen hervorruft), systemischer  Lupus erythematodes (bei dem körpereigene Organe und Gewebe vom Immunsystem angegriffen und  geschädigt werden), Herpes in der späten Schwangerschaft, Chorea Minor (Sydenham’sche Chorea;  schnelle, unwillkürliche zuckende oder ruckartige Bewegungen), hämolytisch-urämisches Syndrom  (eine Erkrankung, die nach durch E. coli-Bakterien ausgelösten Durchfall auftritt), Leberprobleme, die  als Gelbsucht sichtbar werden, Fettstoffwechselstörungen, eine Form der Schwerhörigkeit  (Otosklerose).  

Die Estrogene in der „Pille“ können bei Frauen, die an einer erblichen plötzlich auftretenden  Schwellung der Haut, der Schleimhäute, der inneren Organe oder des Gehirns (hereditäres  Angioödem) leiden, die Symptome des Angioödems auslösen oder verschlimmern (siehe Abschnitt 2.  „Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Swingo 30 mite erforderlich ist“).  


Meldung von Nebenwirkungen  

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch  für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können  Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.  Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.  


5. Wie ist Swingo 30 mite aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.  

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach  „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich  auf den letzten Tag des angegebenen Monats.  

Nicht über 25 °C lagern.  

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das  Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht  mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. 


6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Swingo 30 mite enthält 

Die Wirkstoffe sind: Levonorgestrel und Ethinylestradiol  

Eine Filmtablette enthält 125 Mikrogramm Levonorgestrel und 30 Mikrogramm Ethinylestradiol.  

Die sonstigen Bestandteile sind:  

Tablettenkern: Lactose, mikrokristalline Cellulose, Povidon K30, Croscarmellose-Natrium,  Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]  

Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol 400, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O  (E172)  


Wie Swingo 30 mite aussieht und Inhalt der Packung  

Die Filmtabletten sind gelb, rund und bikonvex, mit der Prägung „LE3“ auf einer Seite und glatt auf  der anderen Seite.  

Swingo 30 mite sind in Blisterpackungen verpackt, die wiederum in Beuteln verpackt sind.  Jede Blisterpackung enthält 21 Filmtabletten.  

Swingo 30 mite 0,125 mg/0,03 mg Filmtabletten sind in Packungen mit 21 (1x21), 63 (3x21) und  126 (6x21) Filmtabletten erhältlich.  

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.  


Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller 

Aristo Pharma GmbH  

Wallenroder Straße 8–10  

13435 Berlin  

Deutschland  

Tel.: +49 30 71094-4200  

Fax: +49 30 71094-4250  


Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2020. 


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