Was ist Cialis und wie wirkt es?
Cialis ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Männern. Es gehört zur Klasse der PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-Typ-5-Hemmer) und ist in drei Dosierungen verfügbar: 5 mg zur täglichen Einnahme sowie 10 mg und 20 mg zur Bedarfseinnahme. Erektile Dysfunktion – die anhaltende Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten – betrifft schätzungsweise jeden dritten Mann über 40. Sie ist häufig, gut behandelbar und kein Grund zur Scham. [1]
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Eigenschaft |
Details |
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Wirkstoff |
Tadalafil |
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Verfügbare Dosierungen |
5 mg (täglich), 10 mg, 20 mg (bei Bedarf) |
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Hersteller |
Eli Lilly |
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Darreichungsform |
Filmtabletten |
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Anwendungskonzept |
Bei Bedarf oder tägliche Dauereinnahme |
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Wirkungseintritt |
Ab 30 Minuten |
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Wirkungsdauer |
Bis zu 36 Stunden (Bedarfseinnahme) |
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Einnahme mit Nahrung |
Unabhängig von Mahlzeiten möglich |
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Rezeptpflicht Schweiz |
Ja – verschreibungspflichtig (Abgabekategorie B) |
Wirkstoff Tadalafil: so verbessert Cialis die Erektionsfähigkeit
Der Wirkstoff im Potenzmittel Cialis ist Tadalafil. Tadalafil hemmt das Enzym Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5), das im Schwellkörpergewebe des Penis vorkommt. Bei sexueller Stimulation setzt der Körper Stickstoffmonoxid frei, das über einen biochemischen Signalweg zur Entspannung der glatten Muskulatur in den Blutgefässen des Penis führt. Dies ermöglicht einen erhöhten Bluteinstrom in das Schwellkörpergewebe – die physiologische Grundlage einer Erektion. [2]
Bei Männern mit erektiler Dysfunktion baut PDE-5 den Botenstoff cGMP zu schnell ab, bevor die Erektion vollständig entstehen kann. Tadalafil blockiert dieses Enzym und verlängert damit die Wirkdauer des cGMP – sodass die Blutgefässe länger entspannt bleiben und eine zuverlässige Erektion möglich wird.
Wichtig:
Cialis wirkt ausschliesslich bei sexueller Stimulation. Es handelt sich nicht um ein Aphrodisiakum und löst keine automatische Erektion aus.
Der entscheidende Vorteil: Warum Cialis bis zu 36 Stunden wirkt
Was Cialis von anderen PDE-5-Hemmern wie Sildenafil (Wirkungsdauer 4–6 Stunden) klar abhebt, ist seine ausserordentlich lange Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden. Das verdankt Tadalafil seiner langen Halbwertszeit von rund 17,5 Stunden – deutlich länger als Sildenafil (3–5 Stunden) oder Vardenafil (4–5 Stunden).
In der Praxis bedeutet das: Eine einzige Tablette Cialis deckt ein Wochenende ab, ohne dass der nächste Einnahmezeitpunkt geplant werden muss. Männer müssen die Einnahme nicht auf die Minute genau timen – die sogenannte „Wochenendpille“-Eigenschaft von Cialis ist kein Marketingversprechen, sondern klinisch dokumentiert. In Zulassungsstudien wurden erfolgreiche Erektionen noch 36 Stunden nach Einnahme nachgewiesen.
Cialis kaufen in der Schweiz – Rezeptpflicht
Cialis ist in der Schweiz als verschreibungspflichtiges Arzneimittel (Abgabekategorie B) eingestuft. Das Heilmittelgesetz (HMG) und die Arzneimittelverordnung schreiben vor, dass Tadalafil ausschliesslich auf gültige ärztliche Verschreibung abgegeben werden darf – weder in der stationären Apotheke noch beim Online-Kauf gibt es eine legale Ausnahme von dieser Regel.
Auch für die spezielle Darreichungsform Cialis Together (die im Vereinigten Königreich als Apothekenprodukt eingestuft ist) ist ein Rezept erforderlich.
Website-Angebote, Cialis ohne Rezept online zu kaufen, sind in der Schweiz illegal. Wer bei entsprechenden Online-Anbietern kauft, riskiert, gefälschte Arzneimittel zu erhalten, die teils keinen oder einen falschen Wirkstoff enthalten – mit ernstzunehmenden gesundheitlichen Folgen. Swissmedic und das BfArM dokumentieren regelmäßig Beschlagnahmungen solcher Fälschungen.
Cialis bestellen: Wie erhalten Sie legal ein Online-Rezept?
Der Weg zu Cialis über eine zugelassene Online-Apotheke wie Apomeds ist einfacher als viele Männer erwarten – und vollständig rechtskonform:
- Sie füllen einen strukturierten medizinischen Fragebogen zu Ihrer Gesundheit, Vorerkrankungen und aktuellen Medikamenten aus
- Ein in der Schweiz oder EU zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben und stellt bei medizinischer Eignung ein gültiges Rezept (E-Rezept) aus
- Die Partner-Apotheke beliefert Sie diskret – in neutraler Verpackung, ohne Hinweis auf den Inhalt
- Lieferung in der Regel innerhalb von ein bis drei Werktagen
Diese Form der ärztlichen Online-Konsultation ist in der Schweiz rechtlich anerkannt. Sie ersetzt nicht den Arztbesuch bei komplexen Vorerkrankungen, bietet aber für die Mehrzahl der Männer einen unkomplizierten, diskreten Zugang zur Behandlung.
Cialis-Dosierung und Anwendung – welche Stärke wählen?
Cialis ist das einzige ED-Medikament, das sowohl zur Bedarfseinnahme als auch zur täglichen Dauermedikation zugelassen ist. Welche Dosierung die richtige ist, hängt von der Einnahmehäufigkeit, dem Ansprechen auf die Therapie und eventuellen Vorerkrankungen ab – Ihr Arzt bestimmt gemeinsam mit Ihnen die geeignete Option.
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Dosierung |
Konzept |
Geeignet für |
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5 mg täglich |
Dauertherapie (tägliche Einnahme) |
Männer mit häufiger sexueller Aktivität oder Wunsch nach maximaler Spontaneität |
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10 mg bei Bedarf |
Einstiegsdosis Bedarfseinnahme |
Empfohlene Startdosis für die meisten Männer; Einnahme 30 Min. vor Aktivität |
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20 mg bei Bedarf |
Maximaldosis Bedarfseinnahme |
Bei unzureichendem Ansprechen auf 10 mg, nur auf ärztliche Anweisung |
Cialis 5 mg täglich – für maximale Spontaneität
Die tägliche Einnahme von Cialis 5 mg ist eine Besonderheit, die kein anderes ED-Medikament auf vergleichbare Weise bietet. Durch die einmal tägliche Einnahme – unabhängig von geplanten sexuellen Aktivitäten – wird ein kontinuierlicher Tadalafil-Wirkspiegel im Blut aufrechterhalten. Das Ergebnis: Timing spielt keine Rolle mehr. Männer, die Cialis Täglich nehmen, berichten von einer deutlich entspannteren Einstellung zur Sexualität – kein Stoppuhrdenken, keine Last-Minute-Einnahme.
Klinische Studien bestätigen die Wirksamkeit der täglichen Dosis: In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie verbesserten sich die IIEF-EF-Werte (International Index of Erectile Function) bei Männern unter Tadalafil 5 mg signifikant gegenüber Placebo, mit anhaltender Wirkung über den gesamten Behandlungszeitraum. [3]
Cialis 10 mg – die empfohlene Einstiegsdosis bei Bedarf
Die 10-mg-Tablette ist die empfohlene Anfangsdosis für die Bedarfseinnahme und für die meisten Männer der richtige Ausgangspunkt. Sie wird etwa 30 Minuten vor der geplanten sexuellen Aktivität eingenommen und bietet ein günstigeres Nutzen-Risiko-Verhältnis als die höhere Dosis. In den Zulassungsstudien zeigte Tadalafil 10 mg statistisch signifikante Verbesserungen bei allen primären Endpunkten gegenüber Placebo. [2]
Cialis 20 mg – die Maximaldosis auf Arztanweisung
Wenn 10 mg nicht ausreichend wirksam sind, kann der Arzt die Dosis auf 20 mg erhöhen. Dies ist die maximale zugelassene Einzeldosis für die Bedarfseinnahme. Nicht mehr als eine Tablette innerhalb von 24 Stunden ist erlaubt – unabhängig von der Dosierungsstärke. Die Entscheidung für 20 mg sollte immer ärztlich begleitet sein, da das Nebenwirkungsrisiko dosisabhängig zunimmt.
Einnahme von Cialis – Zeitpunkt, Nahrung und Hinweise
Damit Cialis seine volle Wirkung entfalten kann, sind einige praktische Punkte bei der Einnahme zu beachten. Der Wichtigste zuerst: Cialis wirkt nur bei sexueller Stimulation.
Wann und wie nehmen Sie Cialis ein?
- Bedarfseinnahme (10 mg / 20 mg): Mindestens 30 Minuten vor der geplanten sexuellen Aktivität, mit einem Glas Wasser, unzerkaut. Dank der Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden ist ein präzises Timing weniger kritisch als bei anderen Potenzmitteln.
- Maximale Häufigkeit: höchstens einmal innerhalb von 24 Stunden, unabhängig von der Dosierung.
- Nicht kombinieren: Keine gleichzeitige Einnahme von Cialis und einem anderen PDE-5-Hemmer.
Was Sie bei Alkohol, Grapefruit und Mahlzeiten beachten müssen
- Mahlzeiten: Ein wesentlicher Vorteil gegenüber Sildenafil: Die Einnahme von Cialis ist unabhängig von den Mahlzeiten möglich. Fettreiche Speisen haben keinen klinisch relevanten Einfluss auf Resorption oder Wirksamkeit.
- Alkohol: Mässiger Konsum (bis zu 5 Einheiten) ist in der Regel verträglich. Grössere Mengen Alkohol können den blutdrucksenkenden Effekt von Tadalafil verstärken und Schwindel begünstigen – und die Erektionsfähigkeit eigenständig beeinträchtigen.
- Grapefruit und Grapefruitsaft: Grapefruit hemmt das Enzym CYP3A4, über das Tadalafil abgebaut wird, und kann den Wirkstoffspiegel im Blut unerwünscht erhöhen. Grapefruit vor und nach der Einnahme meiden.
Die Wirksamkeit von Cialis bei Erektionsstörungen
Die Wirksamkeit von Tadalafil wurde in einem umfangreichen klinischen Studienprogramm mit mehreren Tausend Patienten untersucht. Dabei wurden verschiedene Dosierungen, Anwendungskonzepte und Patientengruppen berücksichtigt.
In den Studien führten 10 mg und 20 mg Tadalafil bei Bedarf zu statistisch signifikanten Verbesserungen gegenüber Placebo. Bei Tadalafil 20 mg erzielten bis zu 81 % der Patienten eine klinisch bedeutsame Verbesserung der Erektionsfähigkeit gegenüber dem Ausgangswert. [5]
Besonders relevant ist die Wirksamkeit auch in Gruppen, die sich als schwieriger zu behandeln erweisen. So zeigte Tadalafil bei Patienten mit der Diagnose Diabetes mellitus – einer Erkrankung, die durch vaskuläre und neuropathische Schäden die Ansprechrate auf PDE-5-Hemmer reduziert – signifikante Verbesserungen gegenüber Placebo mit Erfolgsraten von bis zu 56 % gegenüber 23 % unter Placebo. [6]
Bei Patienten nach nervschonender radikaler Prostatektomie, bei der Erektionsstörungen durch operative Nervenschädigung entstehen, verbesserte Tadalafil ebenfalls messbar die erektile Funktion im Vergleich zu Placebo, wenngleich die absoluten Ansprechraten in dieser Gruppe erwartungsgemäß niedriger ausfielen. [7]
Wann darf Cialis nicht eingenommen werden? Kontraindikationen
Wie alle Arzneimittel ist Cialis nicht für jeden Mann geeignet. Eine ärztliche Konsultation vor der ersten Einnahme ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben – sie ist medizinisch sinnvoll, weil bestimmte Vorerkrankungen und Medikamente in Kombination mit Tadalafil ein ernstzunehmendes Risiko darstellen.
Absolute Kontraindikation: Nitrate und NO-Donatoren, Allergien
Die gleichzeitige Einnahme von Tadalafil und organischen Nitraten ist absolut kontraindiziert. Nitrate (z. B. Glyceroltrinitrat-Spray, Isosorbiddinitrat, Isosorbidmononitrat) und Tadalafil wirken beide blutdrucksenkend – ihre Kombination kann zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen.
Dasselbe gilt für Alkylnitrite („Poppers“). Männer, die Nitrate zur Behandlung von Angina pectoris oder Herzerkrankungen einnehmen, dürfen Cialis unter keinen Umständen verwenden – auch nicht gelegentlich. Ebenso kontraindiziert ist die gleichzeitige Anwendung mit Guanylatzyklase-Stimulatoren wie Riociguat.
Cialis darf nicht eingenommen werden, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Tadalafil oder einem der sonstigen Bestandteile der Filmtablette besteht – in diesem Fall ist die Einnahme absolut kontraindiziert.
Vorerkrankungen: Herz, Blutdruck, Leber, Nieren, Augen
Cialis darf nicht eingenommen werden bei:
- Kürzlich erlittenem Herzinfarkt oder Schlaganfall (innerhalb der letzten 90 Tage)
- Instabiler Angina pectoris oder Angina pectoris während des Geschlechtsverkehrs
- Schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse III/IV)
- Unkontrolliertem Blutdruck: Hypotonie (<90/50 mmHg) oder schwerer Hypertonie (>170/110 mmHg)
- Schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh C)
- Schwerer Niereninsuffizienz bei täglicher Einnahme (Kreatinin-Clearance <30 ml/min)
- Frühere nicht-arteriitischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie (NAION) – einem Schlaganfall des Auges
Bei leichter bis mässiger Niereninsuffizienz, Leberschäden oder bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen ohne absolute Kontraindikation sind eine ärztliche Beurteilung und möglicherweise eine Dosisanpassung erforderlich.
Wechselwirkungen mit Alphablockern und anderen Medikamenten
Besondere Vorsicht ist geboten bei:
- Alphablocker (z. B. Tamsulosin, Doxazosin): Beide Substanzklassen senken den Blutdruck; die Kombination kann zu symptomatischer Hypotonie führen. Falls beide Medikamente nötig sind, sollte Tadalafil in der niedrigsten Dosis und mit zeitlichem Abstand eingenommen werden.
- CYP3A4-Hemmer (z. B. Ketoconazol, Ritonavir, Clarithromycin): Erhöhen den Tadalafil-Plasmaspiegel erheblich; Dosisreduktion kann erforderlich sein.
- CYP3A4-Induktoren (z. B. Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin): senken den Tadalafil-Spiegel und können die Wirksamkeit verringern.
- Andere Antihypertensiva: additive blutdrucksenkende Wirkung möglich; ärztliche Abklärung erforderlich.
Sicherheit und Nebenwirkungen von Cialis
Tadalafil ist gut verträglich; die meisten Nebenwirkungen sind mild, vorübergehend und dosisabhängig. Das Profil unterscheidet sich in einem charakteristischen Punkt von Sildenafil: Sehstörungen sind bei Tadalafil seltener, während Rückenschmerzen und Muskelschmerzen häufiger vorkommen.
Häufige Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, verstopfte Nase
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Nebenwirkung |
Häufigkeit |
Typischer Verlauf |
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Kopfschmerzen |
Sehr häufig (~15 %) |
Meist leicht bis mässig; klingt nach einigen Stunden ab |
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Rüken- und Muskelschmerzen |
Häufig (~7 %) |
Charakteristisch für Tadalafil; tritt oft 12–24 h nach Einnahme auf; selbstlimitierend |
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Gesichtsflöte / Rötung |
Häufig (~5 %) |
Wärmegefühl im Gesicht; vorübergehend |
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Nasenverstopfung |
Häufig (~4 %) |
Harmlos, klingt spontan ab |
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Übelkeit / Magenbeschwerden |
Gelegentlich |
Seltener als bei Sildenafil |
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Schwindel |
Gelegentlich |
Besonders beim schnellen Aufstehen |
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Sehstörungen |
Selten |
Seltener als bei Sildenafil; vorübergehend |
Gelegentliche und seltene Nebenwirkungen
Zu den weniger häufig berichteten Nebenwirkungen gehören Herzrasen (Palpitationen), Hautrötungen, leichte Sehstörungen sowie in Einzelfällen Blutdruckschwankungen. Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Schwellungen, Atemnot) sind selten, erfordern aber bei Auftreten sofortigen Abbruch der Einnahme und ärztliche Hilfe.
Wann müssen Sie sofort zum Arzt?
- Plötzlicher Seh- oder Hörverlust: Sofort Notarzt rufen, Einnahme abbrechen. Ein möglicher Schlaganfall des Auges (NAION) erfordert umgehende Diagnostik.
- Priapismus (Dauererektion > 4 Stunden): Medizinischer Notfall. Ohne sofortige Behandlung drohen dauerhafte Schäden am Penis.
- Starker Blutdruckabfall: Schwindel, Ohnmachtsgefühl, Brustschmerzen – insbesondere nach versehentlicher Kombination mit Nitraten. Notarzt rufen.
- Herzprobleme während des Geschlechtsverkehrs: Brustschmerzen, Engegefühl, Herzrasen – sofort Stopp und ärztliche Beurteilung.
Cialis vs. Viagra und andere Alternativen im Vergleich
Alle zugelassenen Potenzmittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion gehören zur Klasse der PDE-5-Hemmer und wirken grundsätzlich auf dieselbe Weise. Die Unterschiede liegen in Wirkungsdauer, Wirkungseintritt, Verträglichkeit und Einnahmeflexibilität – Faktoren, die je nach persönlicher Situation unterschiedlich relevant sind.
Cialis vs. Viagra (Sildenafil) – Wirkungsdauer und Anwendungsfall
Der häufigste Vergleich: Viagra oder Cialis? Die kurze Antwort: Beide sind wirksam – der Unterschied liegt im Alltag. Viagra (Sildenafil) wirkt nach 30–60 Minuten und hält 4–6 Stunden an. Es muss nüchtern oder nach einer leichten Mahlzeit eingenommen werden. Cialis (Tadalafil) wirkt ebenfalls ab 30 Minuten, hält aber bis zu 36 Stunden an und kann unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden.
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Merkmal |
Cialis (Tadalafil) |
Viagra (Sildenafil) |
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Wirkungsdauer |
Bis zu 36 Stunden |
4–6 Stunden |
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Wirkungseintritt |
Ab 30 Minuten |
30–60 Minuten |
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Einnahme mit fettreicher Mahlzeit |
Kein relevanter Einfluss |
Wirkt verzögernd und schwächend |
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Tägliche Niedrigdosis möglich |
Ja (5 mg) |
Nein |
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Typische Nebenwirkung |
Rückenschmerzen, Myalgien |
Visuelle Effekte, Flush |
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Generikum verfügbar |
Ja (seit 2017) |
Ja (seit 2013) |
Cialis vs. Tadalafil Generika – gleiche Wirkung, günstigerer Preis
Seit dem Patentablauf von Tadalafil im Jahr 2017 sind zahlreiche wirkstoffgleiche Generika auf dem Markt. [4] Generisches Tadalafil enthält denselben Wirkstoff in identischer Dosierung und muss nach EU-Recht die Bioaäquivalenz zum Original nachweisen – das heisst, es wird vom Körper gleich aufgenommen und wirkt klinisch identisch. Der Preisunterschied ist erheblich: Tadalafil-Generika kosten in der Schweiz oft 50–70 Prozent weniger als Original-Cialis.
Weitere Alternativen: Vardenafil und Avanafil (Spedra)
Vardenafil (Levitra) bietet ein ähnliches Wirkprofil wie Sildenafil mit einer etwas anderen Nebenwirkungsverteilung – insbesondere weniger Sehstörungen. Es ist eine sinnvolle Alternative für Männer, die andere PDE-5-Hemmer nicht gut vertragen.
Avanafil (Spedra) ist der neueste zugelassene Vertreter der Klasse – mit dem schnellsten Wirkungseintritt (ab 15 Minuten bei optimalen Bedingungen) und einem insgesamt guten Verträglichkeitsprofil. Da Spedra noch unter Patentschutz steht, ist es deutlich teurer als Sildenafil- oder Tadalafil-Generika.
Kosten von Cialis in der Schweiz – Original, Generika und Krankenkasse
Die Kosten für Cialis in der Schweiz variieren je nach Dosierung, Packungsgrösse und Bezugsquelle. Hier ein realistischer Überblick auf Basis aktueller Apothekenpreise (Stand 2026; Preise können abweichen – bitte auf der Produktseite prüfen).
Was kostet Cialis Original? (10 mg / 20 mg Preisübersicht)
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Packungsgrösse |
Cialis 5 mg täglich |
Cialis 10 mg |
Cialis 20 mg |
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4 Filmtabletten |
ca. 40 CHF |
ca. 55 CHF |
ca. 70 CHF |
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8 Filmtabletten |
ca. 70 CHF |
ca. 95 CHF |
ca. 120 CHF |
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28 Filmtabletten |
ca. 160 CHF |
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Preis / Tablette (grösste Packung) |
ca. 5.70 CHF |
ca. 12 CHF |
ca. 15 CHF |
Bitte aktuelle Preise auf der Produktseite prüfen. Preise ohne Rezept- und Konsultationskosten.
Tadalafil-Generika sind in der Schweiz rezeptpflichtig, aber deutlich günstiger als Original-Cialis. Je nach Anbieter und Packungsgrösse sind Einsparungen von 50–70 Prozent gegenüber dem Original möglich – bei identischer klinischer Wirksamkeit. Wer Cialis kaufen möchte, aber nicht spezifisch auf den Markennamen angewiesen ist, fährt mit einem zugelassenen Generikum medizinisch gleichwertig und kostengünstiger.
Übernimmt die Krankenkasse (KVG) die Kosten für Cialis?
In der Regel nein. Erektile Dysfunktion gilt im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) nicht als erstattungsfähige Indikation; Cialis und Tadalafil-Generika erscheinen nicht auf der Spezialitätenliste (SL) der kassenpflichtigen Arzneimittel. Ausnahmen können bei nachgewiesener organischer Grunderkrankung und auf ärztliche Verordnung in bestimmten Situationen möglich sein – sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Manche Zusatzversicherungen übernehmen Kosten anteilig; eine Anfrage bei Ihrer Krankenkasse lohnt sich.

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[1] Feldman HA, et al. Impotence and its medical and psychosocial correlates: results of the Massachusetts Male Aging Study. J Urol. 1994;151(1):54–61. doi.org/10.1016/s0022-5347(17)34871-1
[2] EMA – Cialis EPAR / Fachinformation Tadalafil (Eli Lilly): ema.europa.eu/en/medicines/human/EPAR/cialis
[3] Washington SL 3rd, Shindel AW. A once-daily dose of tadalafil for erectile dysfunction: compliance and efficacy. Drug Des Devel Ther. 2010;4:159-171. Published 2010 Sep 7. doi: 10.2147/dddt.s9067
[4] EMA – Guideline on the Investigation of Bioequivalence, CPMP/EWP/QWP/1401/98 Rev. 1; EU-Richtlinie 2001/83/EG Art. 10 (Generikazulassung). https://www.ema.europa.eu/en/documents/scientific-guideline/guideline-investigation-bioequivalence-rev1_en.pdf
[5] Brock GB, et al. Efficacy and safety of tadalafil for the treatment of erectile dysfunction: results of integrated analyses. J Urol. 2002;168(4):1332–1336. doi.org/10.1016/S0022-5347(05)64442-6
[6] Sáenz de Tejada I, Anglin G, Knight JR, Emmick JT. Effects of tadalafil on erectile dysfunction in men with diabetes. Diabetes Care. 2002;25(12):2159-2164. doi: 10.2337/diacare.25.12.2159
[7] Montorsi F, et al. Tadalafil in the treatment of erectile dysfunction following bilateral nerve sparing radical retropubic prostatectomy. J Urol. 2004;172(3):1036–1041. doi.org/10.1097/01.ju.0000136400.76656.00