Cialis vs. Viagra: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

Cialis vs Viagra. Viele ED-Betroffene stehen vor dieser Qual der Wahl. Beide Medikamente gehören zu den PDE-5-Inhibitoren und helfen bei erektiler Dysfunktion, unterscheiden sich jedoch in Wirkungsdauer, Dosierung und Anwendung. Sildenafil (der Wirkstoff in Viagra) wirkt schnell und verlässlich, Tadalafil (der Wirkstoff in Cialis) punktet mit einer längeren Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden. Die Wahl zwischen Viagra und Cialis hängt von Ihrem Lebensstil, der gewünschten Flexibilität und individuellen Verträglichkeit ab.
Viagra und Cialis im Überblick
- Viagra (Sildenafil) eignet sich für den gezielten, kurzfristigen Einsatz vor sexueller Aktivität. Der Effekt setzt nach 30–60 Minuten ein und hält bis 6 Stunden an.
- Cialis (Tadalafil) hält bis zu 36 Stunden an und ermöglicht so spontaneren Sex.
- Beide Medikamente zeigen ähnliche Wirksamkeit bei der Behandlung von Erektionsstörungen, unterscheiden sich aber in Flexibilität und Dosierungsoptionen.
- Tadalafil kann zudem täglich eingenommen werden, was bei manchen Männern bevorzugt wird.
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Merkmal |
Viagra vs. Cialis |
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Wirkstoff |
Sildenafil / Tadalafil |
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Wirkbeginn |
30–60 Min. / 30–60 Min. |
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Wirkdauer |
4–6 Std. / bis 36 Std. |
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Einnahme |
Bedarfsorientiert / bedarfsorientiert oder täglich |
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Dosierungen |
25 mg, 50 mg, 100 mg / 2,5 mg, 5 mg (zur täglichen Einnahme); 10 mg und 20 mg (zur Anwendung bei Bedarf) |
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Verwendung bei BPH (gutartige Prostata-Hyperplasie) |
Nein / Ja (5 mg täglich) |
Was sind Cialis und Viagra und wie wirken sie?
Viagra und Cialis zählen zu den bekanntesten Medikamenten gegen Erektionsstörungen. Sowohl Sildenafil als auch Tadalafil haben einen ähnlichen Wirkmechanismus, unterscheiden sich jedoch in ihren pharmakokinetischen Eigenschaften.
Was sind PDE-5-Hemmer und wie wirken sie?

PDE-5-Inhibitoren blockieren das Enzym Phosphodiesterase-5, das normalerweise den Botenstoff cGMP (zyklisches Guanosinmonophosphat) abbaut. Bei sexueller Erregung setzt der Körper Stickstoffmonoxid frei, was die cGMP-Produktion ankurbelt. [1]
Dieser Botenstoff entspannt die glatten Muskelzellen in den Blutgefäßen des Schwellkörpers und ermöglicht verstärkten Blutfluss. PDE-5-Inhibitoren verlängern die Präsenz von cGMP, wodurch die Blutgefäße länger erweitert bleiben und eine Erektion entstehen kann.
Der Wirkmechanismus setzt sexuelle Stimulation voraus. PDE-5-Hemmer wirken nicht ohne Erregung – keines der beiden Mittel bewirkt eine automatische Erektion.
Was ist Cialis (Tadalafil)?
Cialis enthält den Wirkstoff Tadalafil und wurde 2003 zugelassen. Das Medikament zeichnet sich durch seine außergewöhnlich lange Halbwertszeit aus, die bei etwa 17,5 Stunden liegt. [2]
Diese Eigenschaft ermöglicht ein Zeitfenster von bis zu 36 Stunden, in dem spontaner Geschlechtsverkehr möglich ist.
Tadalafil wird in niedrigen Dosierungen (2,5 mg oder 5 mg) auch zur täglichen Einnahme angeboten. Diese Option eignet sich für Männer, die regelmäßig sexuell aktiv sind und keine Planung bevorzugen. Zusätzlich zur Behandlung von erektiler Dysfunktion ist Cialis in der 5-mg-Dosierung zur Behandlung von gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) zugelassen. [3]
Was ist Viagra (Sildenafil)?

Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil war 1998 das erste zugelassene orale Medikament gegen Erektionsstörungen. Die Tablette hat eine Halbwertszeit von etwa 3–5 Stunden. Sildenafil wird primär bedarfsorientiert eingenommen und eignet sich für geplante sexuelle Aktivitäten. Wenn Sie Viagra kaufen möchten, benötigen Sie eine ärztliche Verschreibung.
Die schnelle Verstoffwechselung von Sildenafil bedeutet, dass das Medikament den Körper relativ zügig verlässt. Für manche Männer stellt dies einen Vorteil dar, da sie die Wirkung zeitlich besser eingrenzen können.
Vergleich von Wirkbeginn und Wirkungsdauer
Die zeitlichen Aspekte des Wirkungseintritts und der Wirkungsdauer bilden einen zentralen Unterschied zwischen Viagra und Cialis.
Wie schnell beginnt Cialis zu wirken?
Tadalafil benötigt etwa 30 bis 60 Minuten bis zum Wirkbeginn. Bei manchen Anwendern tritt die Wirkung bereits nach 15–20 Minuten ein, bei anderen kann es bis zu zwei Stunden dauern.
Fettreiche Mahlzeiten beeinflussen die Aufnahme von Tadalafil weniger stark als bei Sildenafil, was Cialis flexibler in der Einnahme macht.
Wie schnell beginnt Viagra zu wirken?
Viagra zeigt seine Wirkung ebenfalls nach 30 bis 60 Minuten. Die maximale Konzentration im Blut wird nach etwa einer Stunde erreicht.
Fettreiche Speisen können den Wirkbeginn verzögern, da sie die Aufnahme des Wirkstoffs im Darm verlangsamen. Für optimale Ergebnisse sollte Sildenafil auf leeren oder leicht gefüllten Magen eingenommen werden. [4]
Wie lange wirkt Cialis?
Cialis wirkt bis zu 36 Stunden lang, ein deutlicher Unterschied zu Viagra. Dieser Zeitraum wird oft als "Wochenend-Tablette" bezeichnet, da eine Dosis am Freitag bis Sonntag wirken kann. Die lange Wirkungsdauer ermöglicht spontane Intimität ohne zeitliche Einschränkungen.
Wie lange wirkt Viagra?
Viagra hält etwa vier bis sechs Stunden an. Die Erektionsfähigkeit besteht während dieses Zeitfensters bei entsprechender Stimulation. Nach Ablauf dieser Dauer lässt die Wirkung nach. Für Männer, die eine zeitlich begrenzte Wirkung bevorzugen, kann dies vorteilhaft sein.
Dosierung und Einnahme von Cialis vs. Viagra
Die verfügbaren Dosierungen und Einnahme-Optionen unterscheiden sich zwischen den Medikamenten.
Verfügbare Dosierungen von Cialis
Cialis gibt es in vier Dosierungen: 2,5 mg, 5 mg, 10 mg und 20 mg. Die niedrigen Dosierungen (2,5 mg und 5 mg) sind für die tägliche Einnahme vorgesehen, während 10 mg und 20 mg bedarfsorientiert eingenommen werden. Die Standarddosis für den bedarfsorientierten Einsatz liegt bei 10 mg. [5]
Wenn Sie Cialis kaufen möchten, beginnen Sie mit der vom Arzt/von der Ärztin empfohlenen Dosierung.
Verfügbare Dosierungen von Viagra
Viagra ist in drei Dosierungen erhältlich: 25 mg, 50 mg und 100 mg Tabletten. Die Standarddosis beträgt 50 mg.
Je nach Wirksamkeit und Verträglichkeit kann die Dosis auf 100 mg erhöht oder auf 25 mg reduziert werden. Die maximale empfohlene Häufigkeit liegt bei einmal täglich. [6]
Tägliche Einnahme versus bedarfsorientierte Einnahme
Tadalafil bietet die Option der täglichen Einnahme in niedriger Dosierung (2,5 oder 5 mg). Diese Methode sorgt für konstante Wirkstoff-Spiegel im Körper und ermöglicht jederzeit Spontanität. Sildenafil wird hingegen ausschließlich bedarfsorientiert eingenommen. Die Wahl zwischen beiden Potenzmittelm hängt von der Häufigkeit sexueller Aktivität und persönlichen Präferenzen ab.
Wirksamkeit und Erfolgsraten

Beide Wirkstoffe, Sildenafil und Tadalafil, weisen hohe Erfolgsraten bei der Behandlung von Erektionsstörungen auf.
Wirksamkeit von Cialis
Klinische Studien zeigen, dass Tadalafil bei etwa 70–80 % der Männer mit erektiler Dysfunktion die Erektionsfähigkeit verbessert. [7] Die Wirksamkeit bleibt auch über längere Zeiträume stabil. In Studien berichteten Anwender von verbesserter Zufriedenheit und erhöhter Lebensqualität. Die Tatsache, dass Tadalafil länger wirkt, wird oft als Vorteil angeführt, da es den Druck aus der Situation nimmt.
Wirksamkeit von Viagra
Viagra weist ähnliche Erfolgsraten auf wie Cialis. Etwa 70–85 % der Männer berichten von verbesserten Erektionen nach Einnahme von Sildenafil. [8]
Die Wirksamkeit hängt von der zugrunde liegenden Ursache der Erektionsstörungen ab. Bei vaskulärer Erektionsstörung zeigt Viagra besonders gute Ergebnisse.
Echte Erfahrungsberichte von Anwendern
Die Perspektive von Anwendern bietet praktische Einblicke in den Alltag mit Potenzmitteln.
Ein 42-jähriger Mann mit Querschnittlähmung berichtet über seine Erfahrungen mit beiden Wirkstoffen :
"Ich habe schon viele Präparate ausprobiert, unter anderem Viagra, Cialis und deren Generika-Produkte. Bis vor kurzem habe ich Sildenafil 100 mg vor einer Mahlzeit eingenommen. Meistens mit dem Gedanken 1 Stunde später Sex zu haben. Das Präparat wirkte manchmal schon nach wenigen Minuten. Nur leider hielt die Wirkung auch im Gegenzug nicht lange an. Kurzfristig einen roten Kopf, Augendruck, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen. Danach probierte ich Tadalafil 20 mg. Die Wirkung war ausgesprochen gut, sogar 2-3 Tage später noch. Nur leider gesellte sich neben die positive, auch die negativen (Neben-)Wirkungen, die sich in Abgeschlagenheit, grippeähnlichen Symptomen, Nacken und Muskelschmerzen, Gesichtsrötung zeigte. Selbst bei geringerer Dosierung von 5 mg ist die Wirkung und Nebenwirkungen von gleicher Dauer. Sex auf Knopfdruck zu haben ist wunderschön, ABER wenn man ansonsten nicht mehr anderen sportlichen Aktivitäten nachgehen kann, ist das schön blöd. So als Rechenbeispiel in MEINEM Fall: 1 Abend Spaß = mind. 3 Tage k.o." [9] |
Ein anderer Nutzer testete Cialis nach jahrelanger Viagra-Anwendung:
"Hab schon öfters Viagra eingenommen und nun mal Cialis probiert. Einen Tag nach Anwendung von einer 20 mg Tab fürchterliche Rückenschmerzen und Kopfbrummen dazu verstopfte Nase bekommen. 2 Tage Ibu 600 genommen damit ich überhaupt klarkomme. Bleibe lieber bei Viagra, komme ich persönlich besser mit klar. Auch der Härtegrad ist deutlich besser mit Viagra." [9] |
Ein dritter Nutzer mit langjährigen Erektionsproblemen vergleicht seine Erfahrungen mit Cialis und Viagra:
"Ich habe seit Jahren eine ED und habe mich nun endlich entschlossen, mich behandeln zu lassen. Ausprobiert habe ich Viagra, Cialis und Levitra. Cialis 10 mg ist der Hammer! Bei mir dauert es bis zur Wirkung ca. 3 Std., aber dann hält die volle Wirkung ca. 48 Std.! Und ich kann wirklich immer. Es wirkt absolut prima und bei mir treten absolut keine Nebenwirkungen auf! Nun zu Viagra 50 mg. Es ist mein absoluter Favorit. Nach Einnahme dauert es bei mir ca. 30 min bis zur vollen Wirkung und diese hält unüblicherweise ca. 24 Std.! Und wenn ich in dieser Zeit eine Erektion bekomme, dann ist die so hammerhart, das es schon fast unwirklich ist! Meine Frau ist begeistert! Auch die Pause zwischen Höhepunkt und erneute Erektion dauert max. nur 10 min, in dieser Zeit wird er nicht mal richtig schlaff! Und das beste ist, auch hier treten bei mir keinerlei Nebenwirkungen auf!" [10] |
Wie steht es um die Sicherheit von Potenzmitteln?
Beide Wirkstoffe können Nebenwirkungen verursachen, die meist mild ausfallen.
Häufige Nebenwirkungen von Cialis

Die häufigsten Nebeneffekte dieses Potenzmittels sind Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Rückenschmerzen und Muskelschmerzen. Die Rücken- und Muskelschmerzen treten typischerweise 12 bis 24 Stunden nach Einnahme auf und verschwinden nach ein bis zwei Tagen. Gesichtsrötung und verstopfte Nase kommen ebenfalls vor. Schwere Nebenwirkungen sind selten, umfassen aber Sehstörungen und Priapismus (schmerzhafte Dauererektion über vier Stunden). [5]
Häufige Nebenwirkungen von Viagra
Sildenafil verursacht ähnliche Nebeneffekte: Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase, Verdauungsprobleme und Sehstörungen. Manche Anwender berichten von einer vorübergehenden Blaufärbung des Sehens. Diese Nebenwirkungen von Viagra sind meist vorübergehend und klingen nach wenigen Stunden ab. Der Vergleich von Viagra- und Cialis-Nebenwirkungen zeigt, dass Tadalafil häufiger Muskelschmerzen verursacht, während bei Sildenafil Sehstörungen etwas häufiger auftreten. [11]
Sicherheit und Kontraindikationen
Beide Medikamente dürfen nicht mit Nitraten kombiniert werden, da dies zu gefährlichen Blutdruckabfällen führen kann. Männer mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kürzlich erlittenem Herzinfarkt oder Schlaganfall sollten vor Einnahme einen Arzt/eine Ärztin konsultieren. Das Risiko für Wechselwirkungen besteht auch mit Alpha-Blockern und bestimmten Antimykotika.
Welches Medikament passt besser für Sie?
Die Wahl zwischen Viagra und Cialis hängt von individuellen Faktoren ab.
Cialis für langanhaltende Wirkung
Tadalafil eignet sich für Männer, die Spontaneität schätzen und nicht jedes Mal vor dem Sex eine Tablette einnehmen möchten. Die Option der täglichen Einnahme macht das Potenzmittel zur guten Wahl für regelmäßig sexuell aktive Männer. Wer am Wochenende oder über mehrere Tage hinweg flexibel bleiben möchte, profitiert von der 36-Stunden-Wirkung.
Viagra für den kurzfristigen Einsatz
Sildenafil passt zu Männern, die sexuelle Aktivität planen können und eine zeitlich begrenzte Wirkung bevorzugen. Das kürzere Wirkungsfenster gibt manchen Männern mehr Kontrolle. Die Tablette eignet sich auch für Männer, die Medikamente nur gelegentlich benötigen.
Cialis bei Impotenz und Prostatavergrößerung (BPH)
Tadalafil in der 5-mg-Tagesdosis ist das einzige PDE-5-Inhibitoren-Medikament, das gleichzeitig erektile Dysfunktion und Symptome einer vergrößerten Prostata behandelt. Männer mit beiden Erkrankungen können so mit einem Medikament beide Probleme angehen. Dies reduziert die Anzahl einzunehmender Medikamente und verbessert die Lebensqualität.
Häufig gestellte Fragen
Die häufigsten Fragen zur Wahl zwischen Viagra und Cialis haben wir hier beantwortet.
Was ist besser - Viagra oder Cialis?
Weder Cialis noch Viagra ist grundsätzlich besser - im Vergleich zeigen beide Medikamente Wirksamkeit. Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Tadalafil punktet mit lang anhaltender Wirkung, Sildenafil mit kurzem, planbarem Effekt. Die Wahl hängt von persönlichen Präferenzen, Lebensstil und Verträglichkeit ab.
Welches Potenzmittel ist besser als Viagra?

Wenn es um die Behandlung von ED geht, gibt es kein Potenzmittel, das generell besser ist als Viagra. Es ist eher eine Frage der Vorlieben und der Verfügbarkeit.
Im Vergleich zu Viagra bietet Cialis (Tadalafil) bis zu 36 Stunden sexuelle Spontaneität, während Viagra (Sildenafil) eine praktische Einwirkzeit von 4 bis 6 Stunden hat.
Levitra (Vardenafil) wirkt ähnlich schnell, führt aber im Vergleich zu Viagra zu weniger Sehstörungen.
Spedra (Avanafil) zeichnet sich durch besonders schnellen Wirkbeginn (15-30 Minuten) aus.
Alle PDE-5-Inhibitoren zeigen Wirksamkeit bei erektiler Dysfunktion. Die Wahl hängt von Ihren Bedürfnissen ab: Cialis für Spontaneität, Viagra für bewährte Wirkung, Levitra für gute Verträglichkeit, Spedra für schnellen Wirkbeginn.
Können Cialis und Viagra zusammen eingenommen werden?
Nein, beide Medikamente sollten nicht gleichzeitig eingenommen werden. Sie gehören zur selben Medikamentenklasse und würden die Wirkung und Nebenwirkungen gegenseitig verstärken. Das erhöht das Risiko für gefährliche Blutdruckabfälle und andere Nebenwirkungen. Zwischen der Einnahme verschiedener PDE-5-Inhibitoren sollten mindestens 24 Stunden liegen.
Kann man von Viagra auf Cialis wechseln?
Ja, ein Wechsel zwischen Viagra oder Cialis ist problemlos möglich. Viele Männer probieren beide Medikamente aus, um herauszufinden, welches besser passt. Beim Wechsel sollten Sie die unterschiedlichen Wirkdauern beachten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin über die geeignete Dosierung beim Umstieg.
Können Potenzmittel abhängig machen?
Nein, beide Medikamente führen nicht zu physischer Abhängigkeit. Sie verändern weder die Gehirnchemie noch erzeugen sie Entzugssymptome. Psychologische Gewöhnung kann entstehen, wenn Männer sich ohne Medikamente unsicher fühlen. Dies ist jedoch keine echte Abhängigkeit, sondern ein Vertrauensverlust in die eigene Erektionsfähigkeit.
Darf man Alkohol trinken, während man Cialis oder Viagra einnimmt?
Moderate Alkoholmengen (ein bis zwei Getränke) sind bei Einnahme von Viagra und Cialis meist unproblematisch. Größere Mengen können die Wirkung beeinträchtigen und Nebenwirkungen wie Schwindel und Kopfschmerzen verstärken. Alkohol erweitert ebenfalls Blutgefäße und kann in Kombination mit PDE-5-Inhibitoren zu stärkerem Blutdruckabfall führen. Beschränken Sie den Konsum und beobachten Sie, wie Ihr Körper reagiert.
Fazit
Cialis und Viagra sind wirksame Potenzmittel zur Behandlung von Erektionsstörungen. Der zentrale Unterschied liegt in der Wirkdauer: Tadalafil wirkt bis zu 36 Stunden, Sildenafil etwa 4-6 Stunden. Beide Medikamente zeigen vergleichbare Wirksamkeit, unterscheiden sich aber in Flexibilität und Dosierungsoptionen.
Die Entscheidung zwischen den Medikamenten sollte auf Ihren Bedürfnissen basieren. Wer Spontaneität schätzt, findet in Cialis einen verlässlichen Partner. Wer planbare, kürzere Wirkung bevorzugt, ist mit Viagra gut bedient.
Konsultieren Sie einen Arzt/eine Ärztin, um die für Sie passende Behandlung zu finden. Beide Medikamente erfordern ärztliche Verschreibung und individuelle Dosisanpassung.
Lesen Sie mehr:
Quellen:
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VIAGRA 100 mg Filmtabletten - Beipackzettel. Apotheken Umschau. 13. Januar 2026. https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/beipackzettel/viagra-100-mg-filmtabletten-91422.html
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Viagra: Erfahrungen & Nebenwirkungen. Sanego. Zugriff am 20. Januar 2026. https://www.sanego.de/Medikamente/Viagra/
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