Hirsutismus

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  • Was ist Hirsutismus?

    Hirsutismus ist eine medizinische Erkrankung, die durch eine ungewöhnlich grobe und starke Behaarung bei Frauen gekennzeichnet ist, welche typischerweise mit männlichen Merkmalen assoziiert wird. Dieser Zustand führt zu einem verstärkten Haarwuchs in normalerweise bei Frauen weniger stark behaarten Regionen wie Gesicht, Rücken, Bauch, Oberschenkel und Arme. 


    Hirsutismus ist der medizinische Begriff für ausgeprägte Körperbehaarung bei der Frau. Dieser kann zu vielfältigen Belastungen führen und Fragen nach Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten aufwerfen.

    Wie viele Frauen leiden an Hirsutismus?

    In der Schweiz sind viele Frauen von Hirsutismus betroffen. Man schätzt, dass etwa jede fünfte Frau Anzeichen von verstärktem Haarwuchs aufweist. Es ist wichtig zu betonen, dass Hirsutismus nicht nur ein ästhetisches Problem darstellt, sondern auch auf mögliche gesundheitliche Probleme hinweisen kann.

    Wie wird Hirsutismus erkannt?

    Diese Erkrankung wird durch die Beobachtung der offensichtlichen Symptome des Hirsutismus identifiziert, insbesondere durch den verstärkten Haarwuchs in den für Männer typischen Körperregionen. 

    Welche Körperteile sind von übermässigem Haarwuchs betroffen?

    Die spezifischen Regionen, die von diesem übermässigen Haarwuchs betroffen sind, variieren individuell und sind oft eng mit den zugrundeliegenden Auslösern für den Hirsutismus verknüpft. Die Körperbereiche, die typischerweise betroffen sind, umfassen:

    • Gesicht: Ein markantes Merkmal bei Hirsutismus ist der Haarwuchs im Gesichtsbereich, besonders an Stellen wie der Oberlippe, dem Kinn, den Wangen und den Seitenbereichen des Gesichts. Diese sichtbaren Anzeichen eines Damenbarts sind oftmals das prominenteste Symptom.
    • Brust: Es kommt vor, dass betroffene Frauen auch Haarwuchs auf der Brust bemerken.
    • Rücken: Übermässiger Haarwuchs am Rücken ist ein weiteres Symptom des Hirsutismus bei der Frau, das für die Betroffenen eine besondere Herausforderung darstellen kann, da es schwierig ist, diesen Bereich selbstständig zu pflegen.
    • Bauch: Auch der Bereich um den Bauch der Frau kann von Hirsutismus betroffen sein. Dabei kann das Haar vom Schambein bis zum Bauchnabel wachsen, was vom üblichen horizontalen Verlauf der Behaarungsgrenze abweicht.
    • Oberschenkel: Die Manifestation von Hirsutismus an den Oberschenkeln wird von Frauen als störend empfunden.
    • Arme: Bei einer Frau mit Hirsutismus kann die Behaarung an den Armen dichter und ausgeprägter sein als bei Frauen, die nicht von dieser Krankheit betroffen sind.
    • Gesäss: In bestimmten Fällen kann sich Hirsutismus auch auf das Gesäss ausweiten.

    Ursachen des Hirsutismus

    Ursachen für einen „Damenbart“ können hormonelle Ungleichgewichte, genetische Veranlagungen oder Erkrankungen wie das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) sein. Zu den üblichsten Auslösern zählen:


    • Hormonelle Dysbalance: Eine vorrangige Ursache für Hirsutismus ist die Dysregulation im Hormonhaushalt, primär eine Erhöhung der Androgene, der männlichen Geschlechtshormone. Diverse Umstände, einschliesslich des Syndroms der polyzystischen Ovarien (PCOS), das durch das Wachstum zahlreicher kleiner, zystenähnlicher Gebilde auf den Eierstöcken charakterisiert ist, können hierfür verantwortlich sein.


    • Probleme mit den Nebennieren: Krankheiten der Nebennieren, wie beispielsweise das Cushing-Syndrom, können ebenfalls zu verstärktem Haarwachstum führen. Diese Störungen bewirken eine gesteigerte Produktion von Cortisol, was den Hormonspiegel beeinflusst.


    • Genetische Faktoren: Eine erbliche Neigung kann in manchen Fällen Hirsutismus begünstigen. Existiert eine Vorgeschichte von Hirsutismus in der Familie, steigt das Risiko für das Auftreten bei weiteren weiblichen Familienangehörigen.


    • Medikation: Bestimmte Medikamente, darunter Hormontherapien wie anabole Steroide, gewisse Antiepileptika und Arzneimittel zur Behandlung von PCOS, können Hirsutismus auslösen.


    • Tumore: Obwohl selten, können Tumore an den Eierstöcken oder den Nebennieren zu vermehrtem Haarwuchs bei einer Frau beitragen.


    • Idiopathischer Hirsutismus: In einigen Fällen lässt sich keine spezifische Ursache für Hirsutismus feststellen, und er wird als idiopathisch klassifiziert.


    Für eine präzise Diagnose und effektive Behandlung von Hirsutismus ist es entscheidend, die zugrundeliegenden Auslöser genau zu identifizieren. Abhängig von der festgestellten Ursache kommen verschiedene Therapieansätze in Betracht, darunter hormonelle Behandlungen, Lasertherapien und weitere medizinische Verfahren.

    Hirsutismus Bewertungsskala

    Die Bewertungsskala für Hirsutismus, auch unter dem Namen Ferriman-Gallwey-Score bekannt, dient als Werkzeug zur Beurteilung von übermässigem Haarwachstum bei Frauen. Sie umfasst die Untersuchung von neun unterschiedlichen Körperbereichen, wobei sowohl die Menge als auch die Dichte der Behaarung bewertet werden. Die summierten Punkte jeder Region ergeben einen Gesamtwert, der bei einem höheren Ergebnis auf ausgeprägteren Hirsutismus hinweist. 


    Dieser Score ermöglicht es Medizinern, den Grad des Hirsutismus objektiv zu bestimmen und den Erfolg therapeutischer Massnahmen zu verfolgen. Werte zwischen 0 und 8 gelten als Normbereich, während Werte von 9 oder darüber auf Hirsutismus schliessen lassen. Um eine genaue Diagnose zu stellen und eine geeignete Behandlung des Hirsutismus einzuleiten, ist eine umfassende ärztliche Untersuchung erforderlich.

    Diagnostik von Hirsutismus

    Die Feststellung von Hirsutismus basiert üblicherweise auf einer umfänglichen körperlichen Untersuchung und der Bewertung anhand des Ferriman-Gallwey-Scores. Ärztinnen und Ärzte beurteilen hierbei das Haarwachstum in diversen Körperregionen, um den Grad des aussergewöhnlichen Haarwuchses zu bestimmen. Ausserdem wird eine ausführliche Anamnese erhoben, um mögliche Ursachen für die starke Körperbehaarung einer Frau zu ermitteln, wie z. B. hormonelle Ungleichgewichte oder erbliche Faktoren. 


    Bei Bedarf können zusätzliche diagnostische Verfahren, etwa Bluttests zur Bestimmung der Hormonlevels, herangezogen werden, um die spezifischen Gründe für den Hirsutismus zu klären. Eine enge Kooperation mit Fachärzten ist von entscheidender Bedeutung, um eine präzise Diagnose zu stellen und adäquate Therapieoptionen zu erörtern.

    Therapieansätze bei Hirsutismus

    Die Therapie von Hirsutismus verfolgt vorrangig das Ziel, den vermehrten Haarwuchs zu minimieren und psychologischen Stress abzubauen. Dafür stehen unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung, die sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Massnahmen umfassen. Viele Betroffene suchen nach Möglichkeiten, Hirsutismus natürlich zu behandeln, indem sie auf eine ausgewogene Ernährung, regelmässige Bewegung und pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel setzen, um den Hormonhaushalt zu unterstützen und das Symptom der verstärkten Körperbehaarung zu mildern.

    Nicht-pharmakologische Behandlungsoptionen

    Verschiedene nicht-pharmakologische Methoden bieten sich an, um Hirsutismus zu behandeln:

    • Rasur: Eine der unkompliziertesten und sofortigen Methoden zur Entfernung von Gesichtsbehaarung ist die Rasur. Diese schmerzfreie Technik kann bequem zu Hause angewendet werden, allerdings handelt es sich um eine kurzfristige Lösung, da die Haare rasch nachwachsen.


    • Epilation: Hierbei werden Haare mitsamt der Wurzel entfernt, was zu dauerhafteren Ergebnissen führt. Diese Vorgehensweise kann schmerzhaft sein und verlangt nach Geduld.


    • Bleichen: Durch Bleichmittel lassen sich Haare weniger sichtbar machen. Diese Methode verändert allerdings nicht die Beschaffenheit der Haare, die somit weiterhin existieren.


    • Elektrolyse: Als professionelles Verfahren zur permanenten Entfernung von Haaren nutzt die Elektrolyse elektrischen Strom, um Haarfollikel zu zerstören. Obwohl diese Methode effektiv ist, benötigt sie mehrere Anwendungen und kann kostenintensiv sein.


    • Laserbehandlung: Die Laser-Haarentfernung und die IPL (intense pulsed light)-Therapie sind wirksame Methoden, um Damenbart dauerhaft zu entfernen. Durch den Einsatz von Laser- oder Lichtenergie werden Haarfollikel zerstört. Besonders erfolgreich sind diese Behandlungen bei dunklen Haaren auf heller Haut.


    • Fadentechnik: Die traditionelle Fadentechnik, auch als Threading bekannt, dient der Entfernung von Gesichtshaaren. Ein erfahrener Anwender verwendet spezielles Garn, um Haare präzise zu entfernen und somit das Aussehen der Gesichtsbehaarung zu verbessern.


    Die Entscheidung für eine nicht-medikamentöse Behandlung basiert auf verschiedenen Überlegungen, darunter persönliche Vorlieben, Haartyp und finanzielle Möglichkeiten. Vor der Wahl einer Behandlungsmethode oder dem Erwägen einer natürlichen Behandlung von Hirsutismus ist es empfehlenswert, sich von einem Facharzt beraten zu lassen, um die optimale Vorgehensweise für die individuelle Situation zu finden.

    Pharmakologische Therapie bei Hirsutismus

    In schweren Fällen von Hirsutismus oder wenn Methoden ohne Medikamente keine ausreichende Wirkung zeigen, kann eine medikamentöse Behandlung in Betracht gezogen werden. Folgende Medikamente gegen Hirsutismus werden häufig zur Behandlung des übermässigen Haarwuchses bei Frauen eingesetzt:


    • Hormonbasierte Verhütungsmittel: Orale Kontrazeptiva werden häufig als Medikamente gegen Haarwuchs bei Frauen verschrieben, um den Hormonspiegel zu regulieren und das Haarwachstum zu reduzieren. Diese enthalten typischerweise eine Kombination aus Östrogenen und Gestagenen, welche die Wirkung der Androgene abschwächen.


    • Antiandrogene Medikamente: Arzneien wie Spironolacton und Flutamid, die die Wirkung von Androgenen blockieren, können das Wachstum der Haare verlangsamen und diese feiner werden lassen.


    • Eflornithin-Creme: Zur äusserlichen Anwendung kann eine Creme gegen Hirsutismus verschrieben werden, die Eflornithin enthält, das ein bestimmtes Enzym blockiert, das für das Haarwachstum verantwortlich ist. Dies führt zu einer Reduktion des übermässigen Haarwuchses im Gesichtsbereich.


    • Metformin: Bei Hirsutismus, der im Zusammenhang mit dem Polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) steht, kann Metformin, ein üblicherweise zur Diabetesbehandlung eingesetztes Medikament, verordnet werden. Es hilft, den Insulinspiegel zu normalisieren und beeinflusst somit indirekt den Hormonhaushalt.


    Die Entscheidung für eine medikamentöse Behandlung basiert auf der individuellen Situation sowie den zugrunde liegenden Ursachen des Hirsutismus. Eine ausführliche Besprechung mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin ist essentiell, um die am besten geeignete Therapieoption zu wählen.

    Versicherungsschutz für Hirsutismus in der Schweiz

    In der Schweiz ist die medizinische Versorgung durch die Krankenversicherung umfassend und deckt in der Regel auch die Behandlung von Hirsutismus ab, sofern diese medizinisch notwendig ist. Die gesetzliche Krankenversicherung, die in der Schweiz für jede Person obligatorisch ist, kann die Kosten für diagnostische Verfahren, medikamentöse Therapien und bestimmte nichtmedikamentöse Behandlungen übernehmen, wenn diese von einem Arzt oder einer Ärztin als notwendig erachtet werden. 


    Die Bedingungen und der Umfang der Kostenübernahme können jedoch je nach Krankenkasse und gewähltem Versicherungsmodell variieren. Es ist daher ratsam, sich vor Beginn der Hirsutismus-Behandlung direkt an die Krankenkasse zu wenden, um zu erfahren, welche Leistungen im Rahmen der Hirsutismus-Therapie übernommen werden und ob eventuell Zuzahlungen erforderlich sind.

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