Sexualität

Ursachen von Erektionsstörungen im Überblick

Die Ursachen von Erektionsstörungen reichen von Stress und psychischen Belastungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hormonellen Veränderungen und bestimmten Medikamenten. Erfahren Sie, welche Faktoren Erektionsprobleme auslösen oder begünstigen können und wann eine medizinische Abklärung sinnvoll ist.

Olena Goriacheva, Strategin für medizinische Inhalte bei Apomeds

Autor Olena Goriacheva

Geprüft von Dr. Dora Matis

Veröffentlicht am:

Zuletzt aktualisiert:

Eine Schüssel mit Bananen

Was sind Erektionsstörungen?

Erektionsstörungen gehören zu den häufigen sexuellen Störungen bei Männern. Eine erektile Dysfunktion liegt vor, wenn der Penis trotz sexueller Erregung nicht ausreichend steif wird oder die Erektion beim Geschlechtsverkehr nicht gehalten werden kann. Einzelne Erektionsprobleme sind dagegen noch kein Hinweis auf eine dauerhafte Dysfunktion.

Für die Männergesundheit ist vor allem der Verlauf wichtig. Treten die Beschwerden wiederholt auf, sollte nach der Ursache der Erektionsstörung gesucht werden. Ein Beispiel wäre ein Mann, bei dem weiterhin morgendliche Erektionen auftreten, Erektionen beim Geschlechtsverkehr aber nicht mehr zuverlässig sind. Dieses Muster kann bei der Ursachenabklärung hilfreich sein, beweist allein jedoch keine psychische Ursache. Ein anderes Muster zeigt sich, wenn die Erektionsfähigkeit in allen Situationen nachlässt.

Der Begriff Impotenz wird im Alltag häufig verwendet. Medizinisch ist eine „erektile Dysfunktion“ genauer, weil eine Potenzstörung nicht automatisch bedeutet, dass die gesamte Sexualität beeinträchtigt ist. Auch Libido, sexuelle Lust und Fruchtbarkeit sind davon zu unterscheiden.

Welche Ursachen können Erektionsstörungen haben?

Die Ursachen sind vielfältig. Eine Erektion entsteht durch das Zusammenspiel von Gehirn, Nerven, Hormonen, Blutgefässen und der glatten Muskulatur in den Schwellkörpern. Eine Störung eines oder mehrerer dieser Bereiche kann die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen.

Häufig liegen körperliche Erkrankungen zugrunde. Dazu gehören Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Arteriosklerose und andere Durchblutungsstörungen. Auch eine Erektionsstörung durch Medikamente, hormonelle Veränderungen oder psychische Ursachen kommen infrage. Bei manchen Betroffenen treffen mehrere Faktoren zusammen. [1]

Körperliche Ursachen von Erektionsstörungen

Für eine Erektion müssen sich die Arterien im Penis erweitern. Dadurch strömt Blut in die Schwellkörper. Gleichzeitig wird der Blutabfluss gebremst. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass der Penis steif wird und die Erektion erhalten bleibt. Veränderte Blutgefässe können diesen Vorgang stören. Bei Arteriosklerose verlieren die Gefässe an Elastizität oder verengen sich. Dadurch kann weniger Blut in die Schwellkörper gelangen. Auch Bluthochdruck kann die Gefässfunktion über längere Zeit schädigen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist Diabetes. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können kleine Blutgefässe und Nerven schädigen. Dadurch werden sowohl die Durchblutung als auch die Signalübertragung beeinträchtigt. Diabetes mellitus gehört deshalb zu den Erkrankungen, die bei der Suche nach den Ursachen der erektilen Dysfunktion berücksichtigt werden sollten.

Auch Erkrankungen der Prostata können eine Rolle spielen. Das gilt insbesondere nach bestimmten operativen Eingriffen, bei denen Nerven oder Gefässe im Bereich der Prostata betroffen sein können. Eine solche Behandlung führt nicht automatisch zu Erektionsproblemen. Das individuelle Risiko hängt unter anderem von der Erkrankung und dem konkreten Eingriff ab.

Neurologische Erkrankungen können ebenfalls die Erektion beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise ein Schlaganfall oder Erkrankungen, bei denen Nerven geschädigt werden. Nervenschädigungen können die für eine Erektion notwendigen Signale und Reflexe beeinträchtigen.

Psychische Ursachen von Erektionsstörungen

Eine Erektion lässt sich nicht auf Knopfdruck erzwingen. Deshalb kann Druck beim Sex einen erheblichen Einfluss haben. Wer nach einem ersten Misserfolg Angst bekommt, erneut zu versagen, beobachtet sich beim nächsten Mal häufig ständig selbst. Die sexuelle Erregung tritt dabei in den Hintergrund. Typische psychische Ursachen sind

  • Stress,
  • Leistungsdruck,
  • Ängste,
  • depressive Verstimmungen oder
  • Konflikte in einer Partnerschaft.

Auch negative sexuelle Erfahrungen können sich festsetzen. Eine psychische Impotenz zeigt sich häufig situationsabhängig. Ein Mann kann beispielsweise bei der Masturbation oder morgens eine Erektion bekommen, während sie beim Sex mit dem Partner nicht funktioniert. Dieses Muster kann ein Hinweis sein, muss aber immer im gesamten Zusammenhang betrachtet werden.

Erektionsstörungen durch Medikamente

Bestimmte Medikamente können die Sexualfunktion beeinflussen. Dazu gehören unter anderem einige Blutdrucksenker, Antidepressiva und Arzneimittel gegen Prostataerkrankungen. Besonders interessant ist der zeitliche Zusammenhang. Beginnen die Probleme beispielsweise wenige Wochen nach einer neuen Medikation, sollte der Arzt darüber informiert werden. Das Medikament darf trotzdem nicht eigenständig abgesetzt werden. Je nach Wirkstoff kann eine andere Dosierung oder ein alternatives Präparat infrage kommen.

Welche Rolle spielen Alter und Lebensstil?

Das Alter allein ist nicht die Ursache einer Potenzstörung, auch wenn die Häufigkeit mit den Lebensjahren deutlich zunimmt. Verantwortlich dafür sind vor allem Erkrankungen, die im Alter häufiger auftreten: Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch die Einnahme mehrerer Medikamente wird wahrscheinlicher.

Der Lebensstil kann diese Faktoren zusätzlich beeinflussen. Alkohol, Rauchen, Bewegungsmangel und starkes Übergewicht können die Gefässgesundheit beeinträchtigen. Wenig Bewegung erhöht beispielsweise das Risiko für Übergewicht und Stoffwechselprobleme.

Auch anhaltender Stress kann sich auf die Sexualität auswirken. Anhaltender Stress und Schlafprobleme können sich zudem negativ auf Energie, Stimmung und sexuelle Lust auswirken. Bei starkem Schnarchen oder Atemaussetzern sollte zudem an eine Schlafapnoe gedacht werden.

Welche weiteren Gründe für Erektionsstörungen gibt es?

Plötzlich auftretende Erektionsschwierigkeiten können beispielsweise nach starkem Alkoholkonsum, einer besonders belastenden Phase oder nach Beginn einer neuen Medikation auftreten. Wenn die Erektion danach wieder normal funktioniert, muss nicht zwangsläufig eine chronische Erkrankung vorliegen.

Anders ist die Situation, wenn die Beschwerden bleiben oder langsam stärker werden. Dann kommen verschiedene Ursachen für Potenzprobleme infrage. Dazu gehören Gefässveränderungen, Diabetes, hormonelle Faktoren, Medikamente und psychische Belastungen. Wer eine erektile Dysfunktion behandeln lassen möchte, sollte die Ursache zunächst ärztlich abklären lassen.  [2]

Bei einem jungen Mann können beispielsweise Leistungsdruck und Impotenz durch Stress eine Rolle spielen. Bei einem älteren Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes sind dagegen körperliche Ursachen wahrscheinlicher. Das bedeutet nicht, dass psychische Faktoren im Alter keine Rolle spielen oder körperliche Ursachen bei jungen Männern ausgeschlossen sind.

Wie werden die Ursachen einer Erektionsstörung diagnostiziert?

Ein Mann, der sich ein ärztliches Rezept ausstellen lässt

Eine gute Diagnose beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Der Arzt fragt nach dem Beginn der Beschwerden und danach, ob die Erektion nur in bestimmten Situationen oder generell schwächer geworden ist. Auch das Sexualleben, morgendliche Erektionen, Libido und bestehende Erkrankungen sind relevant.

Anschliessend kann eine körperliche Untersuchung erfolgen. Dabei werden unter anderem Blutdruck und körperliche Risikofaktoren berücksichtigt. Je nach Situation kommen Bluttests hinzu.

Bei jungen Männern kann es bei der Ursachenabklärung hilfreich sein zu wissen, ob Erektionen ausserhalb des Geschlechtsverkehrs, etwa morgens oder bei der Masturbation, weiterhin auftreten. Bei einem Patienten mit Diabetes können dagegen Blutzucker und Gefässrisiken stärker im Mittelpunkt stehen.

Welche Blutwerte können untersucht werden?

Je nach Beschwerden und Verdacht können verschiedene Werte kontrolliert werden. Sie geben Hinweise auf mögliche körperliche Ursachen. Besonders relevant sind dabei diese Untersuchungen:

Untersuchung

Warum sie relevant sein kann

Testosteron

Ein auffälliger Wert kann bei passenden Beschwerden auf einen Testosteronmangel hinweisen.

Blutzucker

Erhöhte Werte können auf Diabetes oder eine gestörte Stoffwechsellage hindeuten.

Cholesterin

Auffällige Blutfette können mit einem erhöhten Gefässrisiko verbunden sein.

Blutdruck

Dauerhaft erhöhte Werte können die Blutgefässe belasten.

Nicht jeder Patient braucht dieselben Untersuchungen. Die Diagnose richtet sich nach den individuellen Beschwerden und Risikofaktoren.

Wann sind weitere Untersuchungen notwendig?

Wenn sich aus Gespräch, körperlicher Untersuchung und den Basisuntersuchungen keine eindeutige Ursache ergibt oder ein spezieller Verdacht besteht, können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. Dazu gehört beispielsweise eine Ultraschalluntersuchung der Gefässe. Unter bestimmten Umständen können auch nächtliche Erektionen untersucht werden; eine solche Untersuchung ist jedoch nicht routinemässig erforderlich.

Das Ziel ist es, die Ursachen der Impotenz möglichst genau einzugrenzen. Erst danach lässt sich entscheiden, welche Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll sind.

Wann sollten Sie mit Erektionsstörungen zum Arzt?

Ein einmaliges Versagen beim Sex ist normalerweise kein Grund zur Sorge. Wiederkehrende Erektionsstörungen sollten Sie jedoch nicht dauerhaft hinnehmen. Das gilt besonders, wenn die Beschwerden über längere Zeit bestehen oder deutlich stärker werden. Eine Abklärung ist ausserdem sinnvoll, wenn weitere Beschwerden hinzukommen. Dazu zählen beispielsweise Brustschmerzen, Atemnot oder neurologische Auffälligkeiten. Erektionsprobleme können mit der Gefässgesundheit zusammenhängen. Deshalb sollte bei entsprechenden Risikofaktoren auch das Herz berücksichtigt werden.

Eine Erektionsstörung kann in manchen Fällen ein frühes Zeichen für eine Herzkrankheit sein. Veränderungen kleiner Gefässe können sich unter Umständen früher bemerkbar machen. Das bedeutet nicht, dass jede Erektionsstörung auf ein Herzproblem hindeutet. Bei erhöhtem Risiko sollte der Zusammenhang aber ärztlich geprüft werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Ein Haufen verschiedener Tabletten auf dem Tisch

Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache. Bei Gefässproblemen kann es sinnvoll sein, Blutdruck, Blutzucker und Blutfette besser einzustellen. Bei einem nachgewiesenen Testosteronmangel kann eine hormonelle Therapie geprüft werden. Liegen psychische Ursachen vor, können psychologische Unterstützung oder Sexualtherapie helfen.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Therapieoptionen. Dazu gehören Medikamente, Vakuumpumpen, lokale Verfahren und bei schweren Fällen operative Behandlungsansätze. Welche Möglichkeit für die Betroffenen infrage kommt, hängt unter anderem von Ursache, Alter, Begleiterkrankungen und persönlichen Vorstellungen ab.

PDE-5-Hemmer

PDE-5-Hemmer gehören zu den bekanntesten Medikamenten gegen Erektionsstörungen. Sie unterstützen die Durchblutung des Penis, wenn sexuelle Erregung vorhanden ist. Eine Erektion entsteht deshalb nicht allein durch die Einnahme.

Bei der richtigen Einnahme von Viagra sind Dosierung, Zeitpunkt und mögliche Wechselwirkungen wichtig. Besonders relevant sind bestimmte Herzmedikamente. Besonders relevant sind bestimmte Herzmedikamente. Alle PDE 5 Hemmer, also Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil, dürfen nicht zusammen mit Nitraten oder anderen NO Donatoren (einschliesslich sogenannter Poppers) und nicht mit Riociguat eingenommen werden, da der Blutdruck gefährlich abfallen kann. Das gilt unabhängig davon, für welches Präparat sich ein Patient entscheidet. Es gibt aber auch einige Viagra Alternativen.

Wenn Sildenafil nicht geeignet ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu gehören unter anderem Levitra und Spedra.

Cialis täglich kann für bestimmte Patienten eine Option sein, wenn regelmässige sexuelle Aktivität gewünscht ist. Welche Therapie passt, sollte mit einem Arzt besprochen werden. [3]

SKAT und MUSE

Bei der SKAT-Therapie wird ein Wirkstoff direkt in den Schwellkörper eingebracht. Dadurch kann eine Erektion auch dann ausgelöst werden, wenn Tabletten nicht ausreichend wirken. MUSE wird dagegen über die Harnröhre angewendet. Beide Verfahren benötigen eine genaue Anleitung. Die Dosierung muss individuell angepasst werden, damit die Erektion weder zu schwach ausfällt noch zu lange anhält. Hält eine Erektion länger als vier Stunden an, handelt es sich um einen Priapismus. Das ist ein medizinischer Notfall, der sofort behandelt werden muss, da sonst dauerhafte Schäden am Gewebe entstehen können.

Testosterontherapie

Eine Testosterontherapie kommt nicht bei jeder Potenzstörung infrage. Voraussetzung ist in der Regel ein nachgewiesener Testosteronmangel in Verbindung mit passenden Beschwerden.

Ein einzelner niedriger Laborwert reicht dafür nicht aus. Auch andere Ursachen müssen berücksichtigt werden. Bei normalem Testosteronspiegel ist eine Testosterontherapie keine Standardbehandlung für Erektionsstörungen. [4]

Vakuumpumpe und Penisring

Eine Vakuumpumpe erzeugt einen Unterdruck um den Penis. Dadurch wird Blut in die Schwellkörper gezogen. Ein Konstriktionsring darf nicht länger als 30 Minuten angelegt bleiben, da es sonst zu Gewebeschäden kommen kann. Diese Methode kann eine Hilfe sein, wenn Medikamente nicht vertragen werden oder nicht gewünscht sind. Die Anwendung sollte zunächst erklärt werden, damit Verletzungen durch eine falsche Handhabung vermieden werden.

Stosswellentherapie

Die Stosswellentherapie wird vor allem bei bestimmten gefässbedingten Formen der erektilen Dysfunktion eingesetzt. Schallwellen werden dabei gezielt auf das Gewebe gerichtet. Ziel ist es, die lokale Gefässfunktion zu beeinflussen. Die Methode eignet sich jedoch nicht automatisch für jede Form der Dysfunktion. Vor einer Entscheidung sollte deshalb geklärt werden, welche Ursache hinter den Beschwerden steckt.

Penisprothese

Eine Penisprothese kommt meist erst infrage, wenn andere Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichend helfen. Sie wird operativ eingesetzt und ermöglicht anschliessend eine mechanisch ausgelöste Erektion. Der Eingriff ist dauerhaft. Deshalb sollten Nutzen, Risiken und mögliche Folgen ausführlich mit einem Spezialisten besprochen werden.

Psychologische Beratung und Sexualtherapie

Bei psychischen Ursachen einer erektilen Dysfunktion können eine psychologische Beratung oder Sexualtherapie oder Sexualtherapie wichtige Unterstützung bieten. Dabei werden beispielsweise Leistungsdruck, Ängste oder Konflikte in der Partnerschaft bearbeitet. Auch bei einer körperlichen Ursache kann diese Form der Hilfe sinnvoll sein. Nach wiederholten Misserfolgen kann sich zusätzlich eine starke Erwartungsangst entwickeln. Körperliche und psychische Faktoren können sich dann gegenseitig verstärken.

Häufige Fragen zu Erektionsstörungen

Viele Männer fragen sich, woher Erektionsprobleme kommen und ob sie sich behandeln lassen. Auch Alltag, Medikamente und psychische Belastungen können dabei eine Rolle spielen. Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier.

Was sind typische Ursachen von ED bei jungen Männern?

Bei jungen Männern können Leistungsdruck, Stress und Beziehungskonflikte eine wichtige Rolle spielen. Auch Medikamente, Alkohol und Schlafmangel kommen infrage. Bei anhaltenden Beschwerden sollten körperliche Ursachen trotzdem ausgeschlossen werden.

Kann man Potenzmittel ohne Rezept legal kaufen?

Die meisten wirksamen Potenzmittel, darunter Cialis, sind in der Schweiz verschreibungspflichtig. Wer Viagra online kaufen möchte, sollte deshalb auf einen legalen und seriösen Anbieter achten. Bei unbekannten Shops können Wirkstoff, Dosierung und Herkunft nicht zuverlässig nachvollziehbar sein.

Kann Porno Erektionsprobleme verursachen?

Pornografie führt nicht automatisch zu einer Erektionsstörung. Bei problematischem oder sehr häufigem Pornografiekonsum können sich bei manchen Männern sexuelle Gewohnheiten und Erregungsmuster verändern; ein direkter Zusammenhang mit einer Erektionsstörung ist jedoch nicht für alle Männer belegt. Wenn Erektionen beispielsweise bei Pornografie möglich sind, beim Geschlechtsverkehr aber regelmässig nicht, kann dieser Hinweis genauer betrachtet werden.

Ist Masturbieren schlecht für die Erektion?

Nein. Masturbation schädigt die Erektionsfähigkeit nicht. Nach sehr häufiger sexueller Stimulation kann die Erregbarkeit kurzfristig geringer sein. Das ist normalerweise keine krankhafte Störung.

Ist Impotenz heilbar?

Ob Impotenz vollständig behandelbar ist, hängt von der jeweiligen Ursache ab. Gefässprobleme, bestimmte Medikamente, hormonelle Veränderungen und psychische Belastungen können gezielt behandelt werden. Auch wenn eine Ursache nicht vollständig beseitigt werden kann, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, mit denen sich die Erektionsfähigkeit verbessern lässt.

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