Sexualität

Cialis Generika als Alternative zu Cialis

Cialis Generika enthalten denselben Wirkstoff wie das Originalpräparat und können eine günstigere Alternative zu Cialis sein. Erfahren Sie, wie sich Cialis Generika hinsichtlich Wirkung, Qualität und Preis vom Original unterscheiden und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Henrik Aulbach, Deutscher Medizintexter

Autor Henrik Aulbach

Geprüft von Dr. Dora Matis

Veröffentlicht am:

Zuletzt aktualisiert:

Nachttisch mit einem Glas Wasser und einer Packung Tabletten

Was sind Cialis-Generika überhaupt?

Ein Generikum ist im Grunde dasselbe Medikament unter anderem Namen. Es enthält denselben Wirkstoff in gleicher Menge, stammt allerdings von einem anderen Hersteller und wird meistens für einen niedrigeren Preis angeboten. Dem liegt zugrunde, dass Wirkstoffe für eine gewisse Zeit einen Patentschutz aufweisen. Nach Ablauf des Patentschutzes dürfen andere Hersteller den Wirkstoff herstellen und vertreiben.

Cialis Generika sind also Präparate mit demselben Wirkstoff wie das Originalmedikament Cialis. Sie enthalten Tadalafilund können - abhängig von der jeweiligen Zusallung - für dieselben Anwendungsgebiete und in entsprechenden Wirkstärken eingesetzt werden, in erster Linie für die Behandlung der erektilen Dysfunktion [1]. Möglich wird die Markteinführung nach dem Ablauf des Patentschutzes für das Originalpräparat. Das Patent für Cialis lief am 15. November 2017 ab. Seitdem dürfen auch andere Hersteller das Medikament herstellen und vertreiben.

Für Patienten ist das hauptsächlich interessant, da Generika deutlich günstiger als die Originalmedikamente sind. An der Therapie selbst ändert sich dadurch gar nichts. Hersteller müssen vor der Zulassung des Generikums nachweisen, dass es bioäquivalent ist. Das bedeutet, dass der Wirkstoff in vergleichbarer Menge und Geschwindigkeit in den Blutkreislauf gelangt, sodass eine vergleichbare Wirkung eintritt [2]. 

Tadalafil als gemeinsamer aktiver Wirkstoff

Unabhängig davon, ob Sie das Original Cialis beziehen oder ein Cialis Generikum, erhalten Sie exakt denselben Wirkstoff Tadalafil. Originales Cialis und Cialis Generika sind zudem in denselben Wirkstärken verfügbar: 2,5 mg, 5 mg, 10 mg und 20 mg [1].

Daraus ergibt sich der praktisch wichtigste Punkt: Generika und Originalmedikamente weisen dieselbe Wirksamkeit auf. Auch das Nebenwirkungsprofil, Gegenanzeigen und die Einnahmeempfehlungen sind identisch [1]. Generika sind den Originalpräparaten damit therapeutisch gleichwertig.

Wie Tadalafil als PDE-5-Hemmer im Körper wirkt

Tadalafil gehört zur Wirkstoffgruppe der Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (PDE-5-Hemmer). Sie unterstützen natürliche Prozesse, die zu einer Erektion führen. Bei sexueller Erregung wird im Gewebe der Schwellkörper Stickstoffmonoxid freigesetzt. Das führt zur Bildung von cGMP, wodurch sich die glatte Muskulatur in den Gefäßen der Schwellkörper entspannt. Dadurch steigt der Bluteinstrom und die Erektion entsteht [1].

Abgebaut wird cGMP vom Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5). Genau hier setzt die Wirkung von Tadalafil ein. Tadalafil hemmt das Enzym PDE-5, sodass der Botenstoff cGMP länger aktiv bleibt. Dadurch kann die Erektion leichter zustande kommen oder aufrechterhalten werden [1]. 

Wichtig: Tadalafil kann nur in Kombination mit sexueller Erregung wirken. Ohne sexuelle Stimulation laufen die notwendigen Prozesse nicht ab, die Tadalafil unterstützt [1]. 

Cialis Generika vs. Original: Wo liegen die Unterschiede?

 rosa und blaue Flaschen  

Damit ein Generikum in Deutschland zugelassen werden darf, muss der Hersteller die Bioäquivalenz zum Originalprodukt nachweisen. Dafür sind eigene Studien nötig, in denen gemessen wird, wie viel Wirkstoff nach der Einnahme ins Blut gelangt und wie schnell das geschieht. Die Ergebnisse müssen innerhalb eines gesetzlich festgelegten Toleranzbereichs um die Werte des Originals liegen [2].

Aufgrund dieses Nachweises können Generika genauso wie das Original Cialis in der Therapie eingesetzt werden. Wirksamkeit, Wirkdauer und Nebenwirkungsprofil bleiben gleich [1]. Unterschiede gibt es dennoch, etwa bezüglich der Zusammensetzung der Tabletten oder ihres Aussehens. 

Gleicher Wirkstoff, unterschiedliche Hilfsstoffe

Neben dem Wirkstoff Tadalafil enthalten Präparate Hilfsstoffe. Dazu gehören etwa Füllmittel, die der Tablette ihr Volumen geben, oder Bindemittel und Farbstoffe. Diese Hilfsstoffe haben selbst keine therapeutische Funktion.

Hinsichtlich der Hilfsstoffe dürfen sich Generika vom Originalmedikament unterscheiden. Der Wirkstoff ist also identisch, die Rezeptur drumherum nicht. Das kann beispielsweise für Menschen mit bestimmten Allergien und Unverträglichkeiten relevant sein, etwa bei einer ausgeprägten Laktoseintoleranz, wenn das jeweilige Präparat Laktose als Hilfsstoff enthält [1]. Bei Unsicherheit hilft eine kurze Beratung durch den behandelnden Arzt oder Apotheker.

Mögliche Unterschiede bei Form, Farbe und Bioverfügbarkeit

Das Original ist als mandelförmige, gelbe Filmtablette bekannt [1]. Generika sehen anders aus. Sie sind in der Regel rund statt mandelförmig, weiß und haben eine andere Bruchkerbe oder Prägung. Der Grund liegt darin, dass das äußere Erscheinungsbild eines Arzneimittels geschützt ist. Nachahmerpräparate müssen daher bewusst anders gestaltet werden. Das hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf die Qualität. 

Bei der Bioverfügbarkeit lohnt sich ein besonderer Blick. Die Bioverfügbarkeit ist nicht zu 100 Prozent identisch, sondern sie muss in einen definierten Bereich fallen. Es kann daher vorkommen, dass bei Generika etwa die maximale Blutkonzentration kleine statistische Abweichungen aufweist [2]. 

Warum Zulassung und Prüfverfahren bei Generika vereinfacht sind

Bevor ein neues Medikament auf den Markt kommt, müssen umfangreiche Studien durchgeführt werden. Dazu gehören Laboruntersuchungen, Tierversuche und mehrere Phasen klinischer Studien an Patienten, in denen Wirksamkeit und Sicherheit nachgewiesen werden müssen. Für Tadalafil ist dieser Nachweis bereits erbracht und behördlich geprüft. 

Generikahersteller müssen deshalb nicht nochmal die gesamte Zulassung des Arzneimittels durchlaufen. Für sie reicht ein sogenanntes bezugnehmendes Zulassungsverfahren. Sie verweisen dabei auf die vorhandenen Daten zum Wirkstoff und müssen selbst nur zwei Dinge nachweisen: die pharmazeutische Qualität ihres Präparats und die Bioäquivalenz. Neue klinische Studien zur Wirksamkeit bei Erektionsstörungen sind nicht nötig. 

Cialis Generika unterliegen strengen gesetzlichen Qualitätstests in Deutschland. Die Herstellung erfolgt nach EU-Standards und jede Charge wird vor der Freigabe geprüft. Auch der Verschreibungsstatus wird aus der Zulassung des Originals übernommen, weshalb Cialis Generika in Deutschland rezeptpflichtig sind. 

Warum sind Cialis-Generika günstiger als das Original?

Die günstigeren Preise der Generika ergeben sich daraus, welche Kosten der Hersteller des Originalmedikaments tragen muss. Wer ein neues Medikament entwickelt, trägt den gesamten Aufwand alleine. Das reicht von der Suche nach einem geeigneten Molekül über präklinische Untersuchungen bis hin zu einem vollständigen Zulassungsverfahren mit mehreren Phasen klinischer Studien. Hinzu kommen alle Entwicklungsprojekte, die auf diesem Weg scheitern und trotzdem finanziert werden müssen. Diese Kosten muss der Hersteller des Originalmedikaments tragen. Sie sollen sich während der Patentlaufzeit amortisieren, da in dieser Zeit kein anderer Hersteller den Wirkstoff anbieten darf.

Generikahersteller müssen dieses aufwendige Verfahren nicht durchlaufen und finanzieren. Sie müssen lediglich im bezugnehmenden Zulassungsverfahren die pharmazeutische Qualität ihres Präparats und die Bioäquivalenz nachweisen.

Ein weiterer Faktor ist die Marke. Der Originalhersteller investiert erhebliche Mittel, um seinem Produkt einen Namen zu geben. Das Ziel ist Wiedererkennungswert, sodass ein Präparat selbst nach Ablauf des Patentschutzes bekannt ist und weiter gekauft wird. Genau das ist bei Cialis gelungen: Der Name steht bei vielen Männern stellvertretend für den Wirkstoff Tadalafil. Generika verzichten auf eine solche Markenbildung vollständig und haben daher erheblich niedrigere Kosten.

Unter dem Strich zahlen Patienten daher für Generika deutlich weniger. Cialis Generika kosten bis zu 85 Prozent weniger als das Original. Wie groß die Ersparnis konkret ausfällt, hängt vom individuellen Präparat ab.

Bekannte Cialis-Generika-Hersteller im Überblick

Seit dem Patentablauf gibt es zahlreiche Cialis-Generika auf dem Markt. Inzwischen sind es mehr als ein Dutzend Anbieter. Zu den bekanntesten gehören:

  • Tadalafil STADA (STADAPHARM GmbH)
  • TadaHEXAL (Hexal AG)
  • Tadalafil AbZ (AbZ-Pharma GmbH)
  • Tadalafil - 1 A Pharma (1 A Pharma GmbH)
  • Tadalafil-ratiopharm (ratiopharm GmbH)
  • Tadalafil Zentiva (Zentiva Pharma GmbH)
  • Tadalafil Heumann (Heumann Pharma GmbH)
  • Tadalafil Micro Labs (Micro Labs GmbH)

Diese Liste verändert sich laufend. Präparate kommen hinzu, während andere vom Markt verschwinden.

Diese Präparate sind allesamt identisch hinsichtlich Wirkstoffmenge, Wirkeintritt, Wirkdauer und Nebenwirkungsprofil [1]. Unterschiede können in folgenden Aspekten bestehen:

  • Hilfsstoffe: Jeder Hersteller hat seine eigene Rezeptur. Das ist für die meisten Patienten allerdings ohne Bedeutung.
  • Aussehen und Teilbarkeit: Form, Farbe, Prägung und Bruchkerbe unterscheiden sich. 
  • Wirkstärken und Packungsgrößen: Nicht jeder Anbieter führt alle vier Dosierungen und die Packungsgrößen unterscheiden sich. Sie reichen von 4 bis 100 Tabletten.
  • Preis: Hier sind die größten Unterschiede ersichtlich. Zwischen dem günstigsten und teuersten Präparat gleicher Wirkstärke und Packungsgröße können große Preisunterschiede bestehen.
  • Lieferfähigkeit: Einzelne Präparate sind zeitweise nicht verfügbar.

Wirken Cialis-Generika genauso gut wie das Original?

 Ein Mann, der sich ein ärztliches Rezept ausstellen lässt  

Ja. Cialis Generika enthalten denselben Wirkstoff Tadalafil in der jeweils entsprechenden Wirkstärke wie Cialis Original. Durch den Nachweis der Tadalafil Bioäquivalenz wird gezeigt, dass das Generikum den Wirkstoff in vergleichbarer Weise aufnimmt wie das Referenzarzneimittel. Daraus wird auf eine vergleichbare therapeutische Wirkung geschlossen [2]. Für die Behandlung von erektiler Dysfunktion sind Original und Generikum daher gleichwertig.

Das gilt auch für Aspekte rund um die Anwendung. Der Wirkeintritt liegt bei etwa 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme. Die Wirkung von Tadalafil kann bis zu 36 Stunden anhalten. Auch die Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind grundsätzlich vergleichbar [1].

Die feinen Unterschiede betreffen andere Aspekte wie die Farbe, Prägung, Hilfsstoffe und Tablettenform. Diese Eigenschaften haben allerdings keinen Einfluss darauf, wie Cialis wirkt. 

Welche Nebenwirkungen haben Cialis-Generika?

Die Nebenwirkungen von Tadalafil-Generika sind aufgrund des gleichen Wirkstoffs exakt mit denen des Originalpräparats vergleichbar. Die meisten unerwünschten Nebenwirkungen lassen sich direkt aus dem Wirkmechanismus ableiten. Das Enzym PDE-5 kommt nicht nur im Schwellkörpergewebe vor, sondern auch in den Blutgefäßen anderer Körperregionen. Diese Gefäße erweitern sich daher ebenfalls, wenn PDE-5 gehemmt wird. Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Cialiszählen [1]:

  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen
  • Rücken- und Muskelschmerzen
  • Gesichtsrötung (Flush) und Wärmegefühl
  • verstopfte Nase
  • Schwindel

Sie sind in der Regel mild ausgeprägt und verschwinden im Verlauf der Behandlung von selbst. Einige Anwender erleben bei höheren Dosierungen Nebenwirkungen, die bei niedrigen Wirkstärken ausbleiben [1]. Falls Sie regelmäßig von Nebenwirkungen betroffen sind, lohnt sich ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt.

Erfahrungen mit Tadalafil sind überwiegend positiv. Nutzer berichten von guter Wirksamkeit bei Erektionsstörungen. Insbesondere das lange Zeitfenster, das eine spontanere Planung des Geschlechtsverkehrs ermöglicht, wird positiv wahrgenommen. Beim Thema Nebenwirkungen ist die Bilanz gemischter. Die Verträglichkeit von Cialis Generika wird als mittelmäßig bewertet. Wie gut ein Präparat bei Ihnen persönlich verträglich ist, lässt sich vorab nicht sagen.

Eine Wechselwirkung verdient besondere Beachtung. Tadalafil darf nicht mit nitrathaltigen Medikamenten kombiniert werden. Es droht ein lebensgefährlicher Blutdruckabfall. Dasselbe gilt für Riociguat sowie für Stickstoffmonoxid-Donatoren [1]. Informieren Sie Ihren verschreibenden Arzt daher unbedingt über alle eingenommenen Medikamente.

Bei den folgenden Nebenwirkungen ist sofortige medizinische Hilfe notwendig [1]:

  • Erektion, die länger als vier Stunden anhält (Priapismus)
  • plötzliche Seh- oder Hörstörungen
  • Brustschmerzen während des Geschlechtsverkehrs 

Ist Cialis-Generikum rezeptpflichtig?

Ja. Für alle tadalafilhaltigen Filmtabletten gilt in Deutschland die Rezeptpflicht, unabhängig davon, ob es sich um das Original oder ein Generikum handelt [1]. Die Abgabe erfolgt ausschließlich in der Apotheke und nur bei Vorlage einer ärztlichen Verordnung.

Ein Grund dafür liegt in der Anwendung selbst. Um Tadalafil richtig dosieren zu können, ist eine ärztliche Absprache erforderlich, weil Dosierung und Einnahmeschema individuell festgelegt werden. Tadalafil kann in verschiedenen Dosierungen eingenommen werden. Für die Bedarfseinnahme beträgt die Standarddosis 10 mg. Tadalafil sollte 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Je nach Verträglichkeit kann der Arzt die Dosis auf 5 mg oder 20 mg anpassen [1].

Tadalafil kann auch täglich in einer Dosis von 5 mg eingenommen werden [1]. Diese Variante eignet sich für die Dauertherapie, damit keine zeitliche Planung mehr nötig ist. 

Unabhängig davon gilt: Tadalafil-Tabletten sollten unzerkaut mit Wasser eingenommen werden [1]. Welches Vorgehen im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet der behandelnde Arzt. 

Warum PDE-5-Hemmer grundsätzlich verschreibungspflichtig sind 

PDE-5-Hemmer greifen in das Herz-Kreislauf-System ein. Vor der ersten Einnahme muss geprüft werden, ob überhaupt eine Eignung besteht. Gegen eine Behandlung sprechen unter anderem ein Herzinfarkt in den vergangenen 90 Tagen, ein Schlaganfall in den vergangenen sechs Monaten, bestimmte Formen der Herzschwäche, unkontrollierte Herzrhythmusstörungen sowie ein sehr niedriger oder unkontrollierter Blutdruck [1].

Ebenso wichtig ist die Begleitmedikation. Nitrate und Stickstoffmonoxid-Donatoren schließen eine Therapie mit PDE-5-Hemmern aus. Bei Alphablockern ist Vorsicht geboten, ebenso wie bei bestimmten Antibiotika und Antimykotika [1]. 

Hinzu kommt ein Punkt, der für die Männergesundheit zentral ist. Eine erektile Dysfunktion ist häufig ein Frühzeichen für zugrundeliegende Erkrankungen. Diabetes, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen können zu Erektionsstörungen führen [3]. Der behandelnde Arzt prüft daher, ob es zugrundeliegende Erkrankungen gibt, die einer Therapie bedürfen. 

Warum es in Deutschland keine legale rezeptfreie Alternative gibt

Die Verschreibungspflicht ist gesetzlich geregelt, um die Sicherheit der Therapien zu gewährleisten. Suchanfragen wie „Potenzmittel rezeptfrei", „Cialis Generika ohne Rezept" oder „Cialis Generika online kaufen ohne Rezept" führen daher zwangsläufig zu illegalen und gefährlichen Angeboten. Es besteht die Gefahr, dass eine Arzneimittelfälschung vertrieben wird. 

Wie man auf legalem Weg an ein Rezept kommt (Hausarzt oder Telemedizin)

Für den legalen Erwerb gibt es zwei Wege. Der erste Weg führt über den eigenen Haus- oder Facharzt. Der zweite Weg führt über telemedizinische Anbieter.

Bei einer Verschreibung über den Haus- oder Facharzt erfolgen in der Regel folgende Schritte:

  1. Sie vereinbaren einen Termin beim Hausarzt oder Urologen.
  2. Der Arzt führt ein Anamnesegespräch zu Beschwerden, Vorerkrankungen und aktuellen Medikamenten.
  3. Je nach Situation können körperliche Untersuchungen wie Blutwerte oder Blutdruckmessungen stattfinden.
  4. Bei Eignung stellt der Arzt ein Rezept aus, in der Regel als Privatrezept.
  5. Sie lösen das Rezept in einer Apotheke vor Ort oder in einer Online-Apotheke ein.

Bei einer Verschreibung über einen telemedizinischen Anbieter sieht der Prozess wie folgt aus:

  1. Sie füllen online einen medizinischen Fragebogen zu Symptomen, Vorerkrankungen und Begleitmedikation aus.
  2. Ein zugelassener Arzt prüft die Angaben und meldet sich bei Rückfragen.
  3. Bei Eignung wird ein Rezept ausgestellt. Andernfalls erfolgt eine begründete Absage.
  4. Die angebundene Apotheke versendet das Präparat in einer diskreten Verpackung. 
  5. Wie kann man Cialis Generikum kaufen?

Wenn Sie Tadalafil kaufen wollen, ist der Weg immer derselbe. Erst muss ein Arzt ein gültiges Rezept ausstellen. Damit können Sie in einer Apotheke vor Ort das Medikament beziehen oder Cialis online bestellen und es per Versand über eine Online-Apotheke liefern lassen. 

Häufig gestellte Fragen

Zum Abschluss haben wir die wichtigsten Fragen rund um Cialis Generika kompakt beantwortet.

Sind Cialis-Generika genauso sicher wie das Original?

Ja. Jedes in Deutschland zugelassene Generikum enthält denselben Wirkstoff in derselben Menge. Vor der Zulassung müssen die Hersteller die Bioäquivalenz und pharmazeutische Qualität nachweisen [2]. Herstellung und Chargenprüfung erfolgen nach denselben EU-Standards wie beim Originalpräparat. Hinsichtlich der Sicherheit bestehen daher keine Unterschiede. 

Was kosten Cialis-Generika in Deutschland ungefähr?

Der Preis von Cialis hängt stark von Wirkstärke, Packungsgröße, Hersteller und Apotheke ab. Eine kleine Packung mit vier Filmtabletten à 20 mg liegt je nach Anbieter bei rund 30 Euro. Der Preis pro Tablette sinkt in größeren Packungen deutlich. Das Original kostet in vergleichbarer Ausführung ein Vielfaches der Generika.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In der Regel nicht. Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion sind von der Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ausgeschlossen. Die Verordnung erfolgt daher auf Privatrezept und die Kosten tragen Sie selbst. Bei privaten Krankenversicherungen hängt die Kostenübernahme vom jeweiligen Tarif ab. Es lohnt sich, bei Ihrem Versicherer nachzufragen.

Wirkt Cialis-Generikum genauso lange wie das Original?

Ja. Die Wirkdauer von Tadalafil kann bis zu 36 Stunden betragen, unabhängig davon, ob Sie das Original oder ein Generikum beziehen [1].

Gibt es Cialis-Generika auch als Einmaldosis und zur täglichen Einnahme?

Ja, beide Einnahmeschemata sind mit Tadalafil-Generika möglich. Für die Bedarfseinnahme beträgt die empfohlene Dosis in der Regel 10 mg und kann bei unzureichender Wirkung auf 20 mg erhöht werden; bei täglicher Einnahme werden üblicherweise 5 mg, bei Bedarf 2.5 mg, eingesetzt [1]. Welche Variante für Sie geeignet ist, entscheidet der behandelnde Arzt.

Kann ich Cialis Generika rezeptfrei kaufen?

Nein, Cialis ohne Rezept gibt es in Deutschland nicht. Alle tadalafilhaltigen Präparate sind in Deutschland verschreibungspflichtig [1]. Ein Rezept erhalten Sie über den Haus- oder Facharzt oder über einen telemedizinischen Anbieter. Angebote, die eine Abgabe ohne Verordnung bewerben, sind illegal und bergen das Risiko von Arzneimittelfälschungen.

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