Sexualität

Penisprothese verstehen: Was ist sie und wozu dient sie?

Eine Penisprothese kann Männern mit schwer behandelbaren Erektionsstörungen wieder eine zuverlässige Erektion ermöglichen. Erfahren Sie, wie das Implantat eingesetzt und bedient wird, welche Modelle zur Verfügung stehen und wann diese Therapieoption sinnvoll sein kann.

Olena Goriacheva, Strategin für medizinische Inhalte bei Apomeds

Autor Olena Goriacheva

Geprüft von Dr. Dora Matis

Veröffentlicht am :

Zuletzt aktualisiert :

Banane liegt als dezente Symbolik auf einem Tisch in einer modernen Arztpraxis.

Erektile Dysfunktion und Schwellkörperprothese - was ist da drin?

Eine Penisprothese, auch Erektionsprothese oder „künstlicher Penis“ genannt, ist ein dauerhaft implantiertes medizinisches Implantat zur Behandlung einer schweren erektilen Dysfunktion. Eine Penisprothese ist das letzte Mittel, um eine erektile Dysfunktion zu behandeln.

Wenn medikamentöse, mechanische oder lokale Behandlungen nicht ausreichend wirken, nicht vetragen werden oder aufgrund der individuellen Situation nicht infrage kommen, kann gemeinsam mit einem spezialisierten Urologen über ein Schwellkörperimplantat gesprochen werden. Die Implatatzylinder werden operativ in den Penis eingesetzt. Dieser Eingriff stellt in den meisten Fällen zuverlässig die Erektionsfähigkeit wieder her, ist aber nicht mehr rückgängig zu machen.

Was ist eine Penisprothese?

Unter „Penisprothese" versteht man im Allgemeinen Schwellkörperimplantate. Die Implantate werden in die Penisschwellkörper eingesetzt und übernehmen deren Funktion bei der mechanischen Versteifung des Penis. Es gibt sowohl semirigide Penisprothesen als auch hydraulische Penisprothesen. Heutzutage werden hauptsächlich hydraulische Penisprothesen eingesetzt.

Arten von Penisprothesen

Es gibt zwei Arten von Penisprothesenimplantaten: aufpumpbare und nicht aufpumpbare Typen. Die aufpumpbaren Penisimplantate können in ein-, zwei- und dreiteilige Geräte unterteilt werden. Nicht-aufpumpbare Prothesen können als halbstarre oder biegsame Penisprothesen bezeichnet werden. 

Semirigide Penisprothese

Sie besteht aus zwei flexiblen Implantatstäben, die in die Penisschwellkörper eingesetzt werden und manuell in die gewünschte Position gebracht werden können.

Zwischen 2006 und 2016 ist der Anteil der in Deutschland implantierten semirigiden Penisprothesen von 13 % auf 4 % gesunken. [1]

  • Die biegsamen Implantatstäbe werden in die Penisschwellkörper eingesetzt und ermöglichen eine dauerhafte mechanische Versteifung.
  • Bei Bedarf wird die Penisprothese in die benötigte Stellung gebogen.
  • Der Penis bleibt dauerhaft formstabil, muss aber nicht immer aufrecht stehen.

Aufpumpbare Penisprothese

Eine aufpumpbare Penisprothese ermöglicht eine mechanisch erzeugte Erektion, die in Aussehen und Funktion einer natürlichen Erektion möglichst nahekommen soll. Sie besteht aus zwei Zylindern, die in die Schwellkörper implantiert werden und an eine Pumpe angeschlossen sind. Durch mehrmaliges Zusammendrücken und Loslassen der Pumpe werden die Zylinder mit steriler Kochsalzlösung gefüllt und simulieren so den Blutfluss in den Schwellkörpern während der physiologischen Erektion.

Es gibt drei Arten von aufpumpbaren Implantaten: ein-, zwei- und dreiteilige Prothesen, je nachdem, ob die Geräte ein kleines Reservoir am Ende jedes Zylinders haben (einteilig) oder an der Pumpe befestigt sind (zweiteilig); oder ein größeres (separates) Reservoir, das mit der Pumpe verbunden ist (dreiteilig). Die Steifigkeit und der Umfang, die mit den dreiteiligen Geräten erreicht werden, ähneln in der Regel am meisten einer natürlicheren Erektion des Penis. [13]

Wann werden künstliche Schwellkörper notwendig?

Ein Mann, der sich mit einem Apotheker unterhält

Penisprothesen werden dann eingesetzt, wenn die Erektionsstörung auf keine andere Behandlung anspricht. Penisprothesen bieten eine dauerhafte Möglichkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Versteifung des Penis zu erreichen. Obwohl nur eine relativ geringe Zahl an Männern sich tatsächlich für eine Erektionsprothese entscheidet, ist die Zufriedenheit mit dieser Entscheidung in dieser Gruppe sehr hoch. Eine Studie berichtet von 90-prozentiger Zufriedenheit mit dem Schwellkörperimplantat. [1][2]

Die häufigsten Indikation ist eine schwere erektile Dysfunktion, die mit anderen Behandlungsmethoden nicht ausreichend behandelt werden kann. Schwellkörperimplantate können außerdem im Rahmen bestimmter geschlechtsangleichender rekonstruktiver Eingriffe eingesetzt werden. Im Jahr 2016 wurden 25 % aller derartigen Eingriffe in Deutschland im Rahmen einer Geschlechtsumwandlung durchgeführt. [1] Auch durch andere Krankheiten, etwa eine Induratio penis plastica, kann ein Implantat notwendig werden.

Erektile Dysfunktionen können aus verschiedenen Gründen auf andere Therapieformen nicht ansprechen, sodass eine Penisprothese als letzte Therapieoption verbleibt. Unabhängig von der Ursache der Erektionsstörungen sind Schwellkörperimplantate eine dauerhafte Lösung. Allerdings handelt es sich hierbei um eine hochkomplexe Operation, deren Erfolg sehr von der Erfahrung der behandelnden Chirurg:innen abhängt. [3] Ob ein Schwellkörperimplantat infrage kommt, sollte individuell nach Aufklärung über Nutzen, Alternativen und persönliche Erwartungen gemeinsam mit einem spezialisierten Urologen entschieden werden.

Penisprothesen selbst beeinflussen den Orgasmus und die Ejakulation grundsätzlich nicht direkt. Die Zeugungsfähigkeit ist von der Implantation unabhängig.

Wie läuft eine Penisprothesen-OP ab?

Eine Operation zum Einsetzen einer Penisprothese findet erst nach ausgiebigen Beratungsgesprächen mit den behandelnden Urolog:innen statt. Wenn ein Mann sich dann für eine Operation entscheidet, findet diese in einer darauf spezialisierten Klinik statt. Der Ablauf der Penisprothesen-Operation ist folgender: [4][5]

OP-Vorsorge

Blutverdünnende Medikamente müssen vor der Operation individuell mit dem behandelnden Ärzteteam abgestimmt werden. Sie sollten ASS, Antikoagulanzien oder andere Medikamente nicht eigenständig absetzen. Vor dem Eingriff werden Ihnen außerdem ausreichende Informationen über den Vorgang und die Betäubung zur Verfügung gestellt, und es wird ein Beratungsgespräch vereinbart, in dem Sie alle offenen Fragen stellen können. Zudem gelten immer die individuellen Nüchternheitsregeln der Klinik.

Der Eingriff

Das Einsetzen einer Erektionsprothese wird nur von speziell geschulten und erfahrenen Chirurg:innen vorgenommen. Der Eingriff an sich ist wenig invasiv. Ein einziger Schnitt zwischen Penis und Hodensack reicht aus, um alle Bestandteile der Penisprothese einzuführen. Trotzdem ist der Eingriff hochkomplex, denn die Zylinder müssen nicht nur genau die richtige Länge haben, sondern auch exakt platziert werden.

Das Gleiche gilt für die Pumpe: Diese darf nicht oberhalb oder zwischen den Hoden liegen, denn das wäre schmerzhaft für den Patienten. Am besten liegt die Pumpe etwas unterhalb der Hoden. Bei der Technik mit einem Schnitt wird auch der Flüssigkeitsbehälter über diesen einen Schnitt eingebracht. Die Alternative ist ein zweiter Schnitt im Leistenbereich, wodurch in manchen Fällen eine bessere Übersicht für das sichere Platzieren des Reservoirs gewährleistet wird.

OP-Nachsorge

Die eigentliche Operation dauert etwa 1–2 Stunden. Nach der Operation bleiben Sie in der Regel für eine kurze stationäre Nachbeobachtung im Krankenhaus. Wie lange der Aufenthalt dauert, hängt vom Operationsverlauf und Ihrer individuellen Situation ab. In ausgewählten Fällen kann die Operation auch mit sehr kurzer stationärer Überwachung bzw. ambulant durchgeführt werden. Nach der OP bekommen Sie Antibiotika und Schmerzmittel.

Wenn Ihnen nach der Operation Antibiotika verschrieben werden, sollten Sie diese genau nach den Anweisungen des Behandlungsteams einnehmen. Schmerzmittel werden entsprechend dem individuellen Schmerzbedarf und der ärztlichen Empfehlung eingesetzt. Wann Sie wieder duschen dürfen, hängt von der Wundheilung und den Anweisungen Ihres Behandlungsteams ab. 

Sport und Geschlechtsverkehr sind erst nach 5 Wochen wieder möglich. In den ersten Tagen sollten Sie sich körperlich schonen und starke Belastungen vermeiden. Gleichzeitig ist eine angemessene, schrittweise Mobilisierung nach den Anweisungen des Behandlungsteams sinnvoll. Bei einer aufpumpbaren Prothese wird die Bedienung erklärt, sobald die Wundheilung dies zulässt.

Was sind die Vor- und Nachteile der Penisprothese?

Das Einsetzen künstlicher Schwellkörper ist eine dauerhafte Lösung für erektile Dysfunktion. Sie ist aber auch irreversibel. Die Entscheidung für eine Penisprothese muss also sehr gut durchdacht sein und sollte auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden.

Vorteile der Penisprothese

  • Schwellkörperprothesen sind eine dauerhafte Lösung der ED.
  • Diskretes und nahezu unsichtbares Tragen einer aufpumpbaren Prothese ist möglich.
  • Keine andere Behandlung der ED hat eine so hohe Zufriedenheitsrate auch bei den Partnerinnen.
  • Orgasmus-, Ejakulations- und Zeugungsfunktion sind nicht eingeschränkt.

Nachteile der Penisprothese

  • Der Eingriff lässt sich nicht rückgängig machen.
  • Wenn das Schwellkörperimplantat entfernt werden muss, ist die Erektionsfähigkeit dauerhaft verloren.
  • Die Operation ist sehr kompliziert, und erfahrenes Personal bietet eine deutlich höhere Erfolgswahrscheinlichkeit.
  • Es bestehen geringe, aber teilweise schwere Operationsrisiken.
  • Schwellkörperimplantate sind nicht ewig haltbar und sollten nach etwa 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden, wenn deren Wirkung weiterhin gewünscht wird.

Wie wählen Sie das richtige Schwellkörperimplantat für sich aus?

ein Mann, der in einer Arztpraxis unter Stress steht

Wenn Sie sich für eine Penis-OP entschieden haben, ist die größte Entscheidung zwar getroffen, aber noch nicht die letzte. Als Nächstes steht die Frage an, welches Implantat Sie gerne hätten. Die Beantwortung dieser Frage ist nicht allein Ihre Aufgabe, meistens gibt es gute medizinische Gründe, die für oder gegen das eine oder andere Implantat sprechen. Trotzdem schadet es nicht zu wissen, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Schwellkörperimplantate mit sich bringen.

Dreiteilige aufpumpbare Prothese

Vorteile

Nachteile

Natürlichstes Aussehen und Gefühl

Komplexere Operation

Einfache Handhabung (Aufpumpen und Entleeren)

Höheres Risiko für mechanische Fehlfunktionen

Ermöglicht eine vollständige Erschlaffung

Höhere Kosten

Gute Rigidität für den Geschlechtsverkehr

Etwas höheres Infektionsrisiko


Benötigt manuelles Geschick beim Bedienen der Pumpe

Zweiteilige aufpumpbare Prothese

Vorteile

Nachteile

Natürliches Aussehen und Gefühl

Etwas weniger komplex als dreiteilige Prothese, aber immer noch invasiver als halbstarre Prothese

Einfache Handhabung (Aufpumpen und Entleeren)

Geringeres Füllvolumen, weniger Rigidität für den Geschlechtsverkehr

Geringeres Risiko für mechanische Fehlfunktionen als bei dreiteiligen Prothesen

Erschlaffen weniger vollständig als bei dreiteiliger Prothese

Geringere Kosten als bei dreiteiliger Prothese


Halbstarre Stabprothese

Vorteile

Nachteile

Einfachste und am wenigsten invasive Operation

Ständige Halbstarre, kann zu Unbehagen führen

Geringstes Risiko für mechanische Fehlfunktionen

Weniger natürliches Aussehen und Gefühl

Geringste Kosten

Erschlaffen nicht möglich

Geringstes Infektionsrisiko


Andere Behandlungsmethoden der erektilen Dysfunktion

Bevor Sie überhaupt anfangen, über eine Penisprothese nachzudenken, sollten Sie alle konservativen Behandlungsmethoden bei einer erektilen Dysfunktion ausprobiert und ausgeschöpft haben! Um sich professionell behandeln zu lassen, sollten Sie bei Erektionsstörungen einen Arzt aufsuchen! Dort können Sie sich Medikamente oder andere Therapiemethoden für erektile Dysfunktion verschreiben lassen und vor allem die Ursachen Ihrer Probleme ergründen. Denn das Wichtigste bei der Behandlung von Erektionsproblemen ist immer, das Problem möglichst erfolgreich und wenig invasiv zu behandeln.

PDE-5-Hemmer

ein glückliches Paar im Bett

Normalerweise sind PDE-5-Hemmer die erste Therapieoption, die bei Erektionsstörungen angewendet wird. Sie regen den Blutfluss in die Schwellkörper an. Dadurch wird eine Erektion wahrscheinlicher. Zu den bekanntesten Wirkstoffen dieser Gruppe zählen Sildenafil und Tadalafil, das unter dem Markennamen Cialis bekannt ist. Verschiedene Wirkstoffe sind unterschiedlich effektiv, generell kann man aber von einer ungefähren Wirksamkeit zwischen 50 % und 80 % sprechen. [6]

Häufig werden PDE-5-Hemmer auch in Kombination mit anderen Maßnahmen zur Steigerung der Erektionsfähigkeit verschrieben. Beispielsweise gemeinsam mit mehr Sport, gesünderer Ernährung oder verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln. Auch eine Kombination mit einer Vakuumtherapie ist nicht ausgeschlossen.

PDE-5-Hemmer haben den Nachteil aller Medikamente, dass sie Nebenwirkungen hervorrufen können und für bestimmte Patientengruppen kontraindiziert sind. PDE-5-Hemmer dürfen nicht von allen Patienten eingenommen werden. Besonders wichtig ist die gleichzeitige Einnahme von Nitraten, da diese Kombination zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen kann. Bei anderen Blutdruckmedikamenten ist eine Einnahme häufig möglich, sollte aber ärztlich abgestimmt werden. [7].

(Auto-)Injektionstherapie

Für Patienten, die aus irgendwelchen Gründen von oralen Behandlungsmethoden ausgeschlossen sind, gibt es die Autoinjektionstherapie. Solche Gründe können die Unwirksamkeit von PDE-5-Hemmern sein, aber auch Kontraindikationen oder schwere Nebenwirkungen. Die Autoinjektionstherapie, oder Schwellkörperinjektionstherapie (SKAT), wird also in speziellen Fällen, in denen PDE-5-Hemmer versagen, angewendet. [6]

Die Stiftung Warentest schreibt, dass die Wirksamkeit der SKAT bei etwa 85 % liegt, weist allerdings auch darauf hin, dass etwa ein Drittel der Anwender die Nutzung vorzeitig abbricht – was wahrscheinlich an der Anwendungsweise liegt. [8] Denn bei einer Autoinjektionstherapie wird der Wirkstoff direkt in die Schwellkörper, also in den Penis, gespritzt.

Vakuumtherapie

Besonders nach Operationen am Penis oder nach einer Prostatektomie kommt die Vakuumpumpe zum Einsatz. Trotz der hohen Wirksamkeit ist die Akzeptanz der Vakuumtherapie (30–70 %) nicht besonders hoch. [9]

So viel kostet eine Penisprothese

Die Operation zum Einsetzen einer Penisprothese kann sehr kostspielig sein. Typischerweise belaufen sich die Kosten für Schwellkörperimplantate auf etwa 11.000 €. Je nachdem, welche Klinik für die Operation gewählt wird, können die Kosten aber auch bei bis zu 18.000 € liegen.

Kassendeckung

Grundsätzlich übernehmen die Krankenkassen nicht die Behandlungen einer erektilen Dysfunktion, wenn hierbei die Erhöhung der Lebensqualität im Vordergrund steht. Liegt allerdings eine medizinische Notwendigkeit vor, so sind die Krankenkassen dazu verpflichtet, zumindest einen Teil der Kosten oder die gesamten Kosten zu übernehmen. [10]

Im Jahr 2022 hat das Verwaltungsgericht Hamburg diese Regelung noch einmal bestätigt. Eine gesetzliche Krankenkasse hatte sich geweigert, die Kosten für ein Schwellkörperimplantat zu übernehmen. Dies war nach Angaben des behandelnden Arztes notwendig, da in fast zehn Jahren, in denen eine erektile Dysfunktion bestand, keine anderen Behandlungsmethoden Erfolg hatten. Die gesetzliche Krankenkasse musste am Ende 50 % der Kosten für die Operation übernehmen. [11] Aktuell werden in Deutschland die Kosten für die Implantation eines Schwellkörperimplantats in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

FAQ

Im Folgenden haben wir einige der häufigsten und wichtigsten Fragen zusammengestellt, auf die Menschen Antworten suchen.

Ist mit einer Penisprothese ein Orgasmus bzw. die Ejakulation möglich?

Ja, sowohl die Orgasmus- als auch die Ejakulationsfunktion bleiben erhalten. Es ist also auch mit einer Penisprothese möglich, Kinder zu zeugen.

Sieht man, dass ich ein Penisimplantat habe, wenn ich nackt bin?

Ja und nein: Ein semi-rigides Penisimplantat ist immer ein bisschen hart und daher auffällig. Ein hydraulisches Penisimplantat kann aber auch schlaff sein und ist dann komplett unauffällig.

Kann ich mit einer Penisprothese spontane Erektionen haben?

Nein, sobald Sie sich Schwellkörperimplantate einsetzen lassen, geht die natürliche Erektionsfunktion des Penis für immer verloren. Spontane Erektionen sind dann nicht mehr möglich.

Kann eine Penisprothese zur Penisverlängerungs-OP dienen?

Das Ziel einer Penisprothesen-Operation ist in der Regel nicht die Vergrößerung des Penis. Das Hauptziel ist die Wiederherstellung der erektilen Funktion. Tatsächlich berichten viele Patienten mit implantierter Penisprothese, dass ihre prothetische Erektion kürzer ist als ihre vorherige natürliche Erektion. [12]

Wie sieht ein implantierter künstlicher Penis aus?

Ein künstlicher Penis mit einer Penisprothese sieht im erschlafften und erigierten Zustand ähnlich wie ein natürlicher Penis aus. Moderne Prothesen sind darauf ausgelegt, ein möglichst natürliches Aussehen und Gefühl zu bieten. Auch die Länge des Schwellkörperimplantats ist unterschiedlich. Der Chirurg wählt die Zylinder mit der entsprechenden Länge aus und führt sie in die Schwellkörper ein.

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