Sexualität

Warum Erektionsprobleme im Alter häufiger werden können

Erektionsprobleme im Alter können unter anderem durch Veränderungen der Durchblutung, hormonelle Faktoren, chronische Erkrankungen oder Medikamente begünstigt werden. Erfahren Sie, warum Erektionsstörungen mit zunehmendem Alter häufiger werden können und welche Möglichkeiten es gibt, die Erektionsfähigkeit zu unterstützen.

Olena Goriacheva, Strategin für medizinische Inhalte bei Apomeds

Autor Olena Goriacheva

Geprüft von Dr. Dora Matis

Veröffentlicht am:

Zuletzt aktualisiert:

Besorgter älterer Mann sitzt auf der Bettkante, während seine Frau ihn tröstet und ihm eine blaue Tablette sowie ein Glas Wasser anbietet.

Wie häufig ist Impotenz im Alter? Zahlen nach Altersgruppen

Das Risiko für Erektionsstörungen steigt mit dem Alter deutlich an. Die Kölner Männerstudie zeigt aber auch, dass Erektionsstörungen bereits in jungen Jahren vorkommen. Die Zahlen unterscheiden sich je nach Studie und Definition der erektilen Dysfunktion. [1]

Erektionsstörungen zwischen 50 und 59 Jahren

In der Kölner Studie berichteten 15,7 Prozent der 50- bis 59-Jährigen über Erektionsstörungen. Die Lebensgewohnheiten spielen mit hinein. Wer wissen möchte, welchen Einfluss Alkohol auf die Potenz hat, sollte vor allem regelmäßigen und hohen Konsum betrachten. [1]

Erektionsstörungen zwischen 60 und 69 Jahren

In dieser Altersgruppe lagen die Werte der Kölner Studie bei 34,4 Prozent. Das bedeutet nicht, dass jeder zweite Mann mit Erektionsprobleme mit 60 kämpft. Andere Untersuchungen kommen auf andere Ergebnisse, weil Alter, Gesundheit und Erhebungsmethode unterschiedlich sind. [1]

Erektionsstörungen ab 70 Jahren

Bei den 70- bis 80-Jährigen lagen die Erektionsstörungen in der Kölner Studie bei 53,4 Prozent. Eine spätere Studie zeigte ebenfalls einen deutlichen Anstieg mit dem Alter. Der Alterungsprozess allein erklärt die Beschwerden jedoch nicht vollständig. [1]

Potenzschwäche im Alter - wie belastbar diese Studienzahlen wirklich sind

Die Kölner Studie untersuchte 4.489 auswertbare Antworten von Männern zwischen 30 und 80 Jahren. Die Zahlen sind hilfreich für die Einordnung, aber nicht auf jeden einzelnen Mann übertragbar. [1]

Körperliche Ursachen für Impotenz im Alter

 ein älterer Mann, der sich zwischen zwei blauen Tabletten entscheiden muss  

Mit dem Alter nehmen bestimmte Erkrankungen und Risikofaktoren zu. Dazu gehören Diabetes, Bluthochdruck, Gefäßprobleme und neurologische Erkrankungen. Auch Operationen im Becken können die Nerven oder Gefäße beeinträchtigen. Erektionsprobleme in einer neuen Beziehung haben dagegen nicht automatisch eine körperliche Ursache.

Arteriosklerose und Durchblutungsstörungen im Penis

Eine Erektion braucht einen ausreichenden Blutfluss. Sind Blutgefäße verengt, kann weniger Blut in die Schwellkörper gelangen. Das kann die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen. Typische Risikofaktoren sind:

  • Arteriosklerose
  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • hohe Blutfette

Die gleichen Gefäßveränderungen können auch andere Organe betreffen. Erektionsprobleme können daher ein Hinweis auf ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko sein.

Diabetes mellitus als Risikofaktor

Diabetes kann Blutgefäße und Nerven schädigen. Beide Systeme sind für eine normale Erektion wichtig. Ein schlecht eingestellter Blutzucker kann über längere Zeit die Gefäßfunktion beeinträchtigen. Erektile Dysfunktion gehört zu den möglichen Folgen eines länger bestehenden Typ-2-Diabetes. [2]

Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Bluthochdruck belastet die Gefäße über Jahre. Auch koronare Herzerkrankungen und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen können mit einer Potenzstörung verbunden sein. Die europäischen Leitlinien nennen unter anderem Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht als wichtige Risikofaktoren. [3]

Sinkender Testosteronspiegel

Der Testosteronspiegel kann mit zunehmendem Alter sinken. Ein niedriger Wert bedeutet aber nicht automatisch eine behandlungsbedürftige Hormonstörung. Auch die Libido kann betroffen sein. Bei Fragen über die Midlife-Crisis beim Mann sollten Sie körperliche und psychische Faktoren getrennt betrachten.

Prostata-Erkrankungen und Folgen von Beckenoperationen

Prostata-Erkrankungen können indirekt mit Erektionsproblemen verbunden sein. Auch Operationen können eine Rolle spielen, besonders wenn Nerven oder Gefäße im Becken betroffen sind. Wichtig sind dabei mehrere Punkte:

  • Prostataoperation: Eingriffe können Nervenbahnen beeinträchtigen.
  • Nervenschäden: Die Signalübertragung zur Erektion kann gestört werden.
  • Strahlentherapie: Auch eine Behandlung von Prostatakrebs kann die Sexualfunktion verändern.

Die europäischen Leitlinien nennen insbesondere Operationen und Bestrahlungen im Becken als mögliche Ursachen.

Nachlassende Beckenbodenmuskulatur

Auch der Beckenboden verändert sich im Alter und die Funktion der Beckenbodenmuskulatur kann für die Erektionsfähigkeit eine Rolle spielen. Gezieltes Beckenbodentraining kann bei manchen Männern mit Erektionsstörung sinnvoll sein. Der Beckenboden arbeitet dabei mit Gefäßen und Nerven zusammen. Gezieltes Training kann ein sinnvoller Bestandteil der Behandlung sein.

Medikamente als Ursache von Potenzproblemen im Alter

Nicht jede Veränderung der Potenz ist direkt auf den Alterungsprozess zurückzuführen. Auch Medikamente können eine Rolle spielen. Das gilt unter anderem für bestimmte Blutdrucksenker und Antidepressiva. Wenn Sie sich fragen, ab welchem Alter die Potenz nachlassen kann, sollten Sie daher auch Ihre Medikamente berücksichtigen.

Blutdrucksenker, Antidepressiva und weitere auslösende Wirkstoffgruppen

Bestimmte Wirkstoffe können die sexuelle Funktion beeinflussen. Gleichzeitig sollten Sie ein Medikament niemals eigenständig absetzen. Besprechen Sie Veränderungen mit Ihrem Arzt. Welche Medikamente die Erektionsprobleme begünstigen können:

Wirkstoffgruppe

Möglicher Zusammenhang

Was sinnvoll ist

Betablocker

Erektionsprobleme möglich

Therapie überprüfen lassen

Thiazid-Diuretika

können Sexualfunktion beeinflussen

ärztlich besprechen

Antidepressiva

sexuelle Nebenwirkungen

Wirkstoff prüfen lassen

Antiandrogene

können Libido und Erektion beeinflussen              

Nutzen und Nebenwirkungen abwägen

Beruhigungsmittel

können sexuelle Reaktion verändern

ärztliche Rücksprache

Sie können Medikamente nicht einfach selbst absetzen. Wenn Sie nach Beginn einer Behandlung neue Erektionsprobleme bemerken, sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. Oft lässt sich prüfen, ob ein anderer Wirkstoff oder eine Anpassung der Therapie infrage kommt.

Warum Mehrfachmedikation im Alter die Sexualfunktion beeinflussen kann 

Mit höherem Alter nehmen Mehrfacherkrankungen und damit auch mehrere Medikamente zu. Einzelne Wirkstoffe können sich in ihrer Wirkung auf die Sexualfunktion überschneiden. Bei neuen Beschwerden lohnt sich daher ein Blick auf den gesamten Medikamentenplan.

Psychische Ursachen von Impotenz im Alter

Auch mit 60 oder 70 kann der Kopf beim Sex eine große Rolle spielen. Wenn einmal etwas nicht funktioniert hat, machen sich manche Männer beim nächsten Mal schon vorher Gedanken. „Was, wenn es wieder passiert?“ Solche Gedanken können schnell Druck aufbauen. Die Erregung lässt nach und eine Erektion wird schwieriger.

Auch Trauer, Einsamkeit oder eine neue Lebenssituation können sich auf das Sexualleben auswirken. Nach dem Verlust des Partners kann sich vieles verändern. Manche Männer verlieren vorübergehend die Lust oder fühlen sich beim Geschlechtsverkehr unsicher. Auch depressive Verstimmungen können die Sexualfunktion beeinträchtigen. Studien haben bei älteren Männern einen Zusammenhang zwischen depressiven Symptomen und einer schlechteren Erektionsfunktion festgestellt. [4]

Psychische Ursachen von Erektionsstörungen können allein auftreten. Häufig gibt es aber eine Mischung aus körperlichen und seelischen Faktoren. Diese Mischform ist bei einer erektilen Dysfunktion im höheren Alter nicht ungewöhnlich.

Ist eine erektile Dysfunktion im Alter eine normale Alterserscheinung - oder immer behandlungsbedürftig?

Mit dem Alter kann sich die Erektion verändern. Manche Männer brauchen etwas länger, bis sie erregt sind. Die Erektion ist vielleicht nicht mehr ganz so fest wie früher. Das allein ist noch keine Impotenz. Wenn es aber immer wieder passiert und Sie sich dadurch beim Sex eingeschränkt fühlen, sollte ein Arzt nach der Ursache schauen.

Hinter den Beschwerden können zum Beispiel Gefäßprobleme, Stoffwechselerkrankungen oder bestimmte Medikamente stecken. Auch Stress und andere psychische Belastungen spielen manchmal mit hinein. Der Begriff „Impotenz“ sagt dabei nicht genau, welches Problem vorliegt. Bei manchen Männern kommt die Erektion zwar zustande, hält aber nicht lange genug. Andere bekommen trotz Erregung keine ausreichende Versteifung.

Sexualität im Alter: Warum das Interesse meist erhalten bleibt

 ein Haufen Tabletten auf dem Tisch  

Das Interesse an Sex verschwindet nicht automatisch mit dem Alter. Eine deutsche Bevölkerungsstudie mit Männern zwischen 18 und 93 Jahren zeigte, dass die Mehrheit der Männer in Deutschland mit Partner bis etwa zum 70. Lebensjahr sexuell aktiv war und sexuelle Lust angab. Auch darüber hinaus blieb ein Teil sexuell aktiv.

Eine ältere Untersuchung mit Männern zwischen 50 und 80 Jahren kam ebenfalls zu einem klaren Ergebnis: Sexualität blieb für die Mehrheit wichtig. Selbst bei den 70- bis 80-Jährigen waren sexuelles Verlangen, Erektion und Orgasmus weiterhin vorhanden. [5]

Für die Männergesundheit bedeutet das, dass ein erfülltes Sexualleben auch im höheren Alter möglich ist. Veränderungen müssen nicht das Ende von Nähe, Lust oder Sex bedeuten. Auch die Sexualität kann sich verändern, ohne zu verschwinden.

Behandlungsmöglichkeiten bei Impotenz im Alter

Die passende Behandlung richtet sich nach den Ursachen. Zuerst sollten Erkrankungen, Medikamente und hormonelle Faktoren geprüft werden. Danach können unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen. Dazu gehören Tabletten, Vakuumpumpen, Injektionen oder in bestimmten Fällen eine Operation. Auch MUSE und die SKAT-Therapie gehören zu den etablierten Optionen. [6]

PDE-5-Hemmer wie Sildenafil und Tadalafil bei älteren Männern

PDE 5 Hemmer gehören zur ersten Wahl bei der medikamentösen Behandlung. Man kann die Potenzmittel online legal kaufen. Sie unterstützen die Durchblutung des Penis, benötigen aber sexuelle Erregung. Sie lösen also nicht unabhängig davon eine Erektion aus. Welche PDE-5-Hemmer bei Erektionsproblemen im Alter infrage kommen:

Sildenafil: Wirkt bei sexueller Erregung und wird häufig eingesetzt.

Tadalafil: Hat eine längere Wirkdauer und kann mehr zeitliche Flexibilität bieten.

Vardenafil: Ist ein weiterer Wirkstoff aus dieser Gruppe.

Avanafil: Kann ebenfalls zur Behandlung eingesetzt werden.

Die europäischen Leitlinien empfehlen PDE-5-Hemmer als Erstlinientherapie. Die Wahl des Wirkstoffs hängt unter anderem von persönlichen Vorlieben, Wirkdauer und Verträglichkeit ab.

Angepasste Dosierung und besondere Vorsicht im höheren Lebensalter

Bei älteren Patienten muss die gesamte gesundheitliche Situation berücksichtigt werden. Besonders wichtig sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Medikamente. Eine Elektrostimulation zur Behandlung von Erektionsproblemen ist dagegen keine Standardtherapie für jeden Betroffenen und sollte nicht ohne fachliche Empfehlung eingesetzt werden.

Mechanische Hilfsmittel: Penisring und Vakuumpumpe

Eine Vakuumpumpe zieht Blut in den Penis und kann so eine Erektion erzeugen. Anschließend hält ein Ring das Blut länger im Penis. Sollten Tabletten nicht geeignet sein, bietet sich eine Penispumpe besonders gut an. Dabei darf ein Penisring nicht unbegrenzt getragen werden.

Schwellkörper-Injektionstherapie (SKAT)

Bei der SKAT-Therapie wird ein Wirkstoff direkt in den Schwellkörper gespritzt. Die Methode kann auch dann helfen, wenn Tabletten nicht ausreichend wirken. Sie sollte nach ärztlicher Einweisung angewendet werden.

Penisprothese als letzte Behandlungsoption

Eine Penisprothese kommt meist erst infrage, wenn andere Therapien nicht ausreichend helfen oder nicht geeignet sind. Dabei wird ein Implantat operativ eingesetzt. Eine Penisprothese ist eine dauerhafte Lösung und sollte daher sorgfältig mit einem Spezialisten besprochen werden.

Häufige Fragen

Die Frage, wann ein Mann impotent ist, lässt sich nicht allein anhand des Alters beantworten. Entscheidend sind Dauer, Ausprägung und persönliche Belastung. Auch die Ursache spielt eine wichtige Rolle. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema im Überblick:

In welchem Alter lässt der Sexualtrieb bei Männern nach?

Der Sexualtrieb kann mit dem Alter abnehmen. Das geschieht aber nicht bei allen Männern gleich. Eine deutsche Studie zeigte, dass sexuelles Verlangen auch im höheren Alter verbreitet bleibt. Gesundheit, Partnerschaft und psychische Faktoren beeinflussen die Lust ebenfalls.

Ist Impotenz im Alter heilbar?

Das hängt von der Ursache ab. Manche Erektionsstörungen verbessern sich deutlich, wenn Erkrankungen behandelt oder Medikamente angepasst werden. Auch psychische Belastungen können behandelbar sein. Bei einer dauerhaften Dysfunktion gibt es verschiedene medizinische Möglichkeiten.

Wie lange sind Männer potent?

Dafür gibt es keine feste Altersgrenze. Auch Männer über 70 können sexuell aktiv sein und eine Erektion erreichen. Eine Potenzschwäche im Alter ist zwar häufiger, aber kein automatisches Ende der Sexualität.

Wie oft haben Männer im hohen Alter noch Sex?

Das ist sehr unterschiedlich. Partnerschaft, Gesundheit und persönliche Lust spielen eine große Rolle. Die Kölner Studie zeigte, dass regelmäßige sexuelle Aktivität auch im höheren Alter vorkommt. Die Häufigkeit nimmt im Durchschnitt ab, verschwindet aber nicht automatisch.

Ist eine Erektionsstörung im Alter eher körperlich oder psychisch bedingt?

Beides ist möglich. Die europäischen Leitlinien weisen darauf hin, dass körperliche und psychische Ursachen häufig zusammen auftreten. Gefäßprobleme, Diabetes, Medikamente, Depressionen oder Leistungsdruck können sich gegenseitig beeinflussen.

Helfen pflanzliche oder natürliche Mittel gegen Impotenz im Alter?

Für viele frei verkäufliche Mittel fehlen überzeugende Nachweise. Auch natürliche Produkte können Wechselwirkungen mit Medikamente haben. Wenn Sie Erektionsprobleme behandeln möchten, sollten Sie zuerst die Ursache klären lassen. Das gilt auch bei vermeintlich harmlosen Nahrungsergänzungsmitteln.

Welche Impotenz-Gründe kommen im Alter infrage?

Potenzprobleme ab 50 können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Gefäßprobleme kommen ebenso infrage wie bestimmte Medikamente. Auch psychische Belastungen können eine Rolle spielen. Wenn Sie länger an Potenzschwierigkeiten leiden, sollten Sie die Ursache ärztlich abklären lassen.

Was kann helfen, wenn die Erektion im Alter nachlässt?

Wenn die Erektion lässt nach, muss das nicht bedeuten, dass die Manneskraft im Alter einfach verloren geht. Zunächst sollte geklärt werden, warum die Beschwerden auftreten. Je nach Ursache können eine Behandlung von Grunderkrankungen, eine Anpassung von Medikamenten oder gezielte Therapien helfen.

Kann man Herzmedikamente zusammen mit Potenzmitteln nehmen?

Das muss individuell geprüft werden. Besonders wichtig sind Medikamente mit Nitraten, da PDE-5-Hemmer damit gefährlich den Blutdruck senken können. Bei Herzproblemen sollten Sie vor der Einnahme unbedingt ärztlichen Rat einholen.

Eine Erektion, die gelegentlich nicht funktioniert, bedeutet noch keine Erkrankung. Bleiben die Erektionsproblemen jedoch bestehen, sollten Sie nicht einfach abwarten. Auch der Gedanke „Mann ist impotent“ beschreibt die Situation zu pauschal. Es gibt zahlreiche Ursachen, und viele davon lassen sich behandeln. Eine gute Untersuchung ist der erste Schritt, um herauszufinden, was hinter den Beschwerden steckt.

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