Kleodina

Kleodina

Gedeon Richter

Preise ab 33.9€

Price Modification Inklusiver KOSTENLOSE Lieferung

Sie erhalten Ihr Medikament Kleodina neutral verpackt und direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Wenn Sie ein Privatrezept haben, können Sie dieses einlösen, indem Sie es uns zusenden, oder Sie können ein e-Rezept über den Online-Ärztedienst nach der Beantwortung eines Fragebogens beantragen. Die Preise beinhalten die kostenlose Standardlieferung. Sie können mit Karte, Lastschrift, Rechnung, Ratenzahlung oder Vorauskasse bezahlen.

Mögliche PZN...

05027529, 05027535, 05027541

  • Kleodina 125 mcg/ 30 mcg
  • 63 TABLETTEN 33.9 €
  • 126 TABLETTEN Spare 11.3 € 56.5 €
  • 189 TABLETTEN Spare 21.8 € 79.9 €
  • 252 TABLETTEN Spare 34.8 € 100.8 €
Original & Markenarzneimittel
Original & Markenarzneimittel geliefert von einer EU-regulierten Apotheke
Trusted Shops käuferschutz
Trusted Shops käuferschutz Fachgerecht ausgezeichneter Service
Rasche Rezeptbearbeitung
Rasche Rezeptbearbeitung Die Versandapotheke bearbeitet das Rezept umgehend

Ähnliche Behandlungen

Angiletta
Angiletta
ab 39.7 € mehr info
Evaluna 20
Evaluna 20
ab 38.7 € mehr info
Swingo 20
Swingo 20
ab 33.9 € mehr info
Velafee
Velafee
ab 38.9 € mehr info
Asumate 20
Asumate 20
ab 43.8 € mehr info
Belara
Belara
ab 53.5 € mehr info
Dienovel
Dienovel
ab 33.9 € mehr info
Minisiston
Minisiston
ab 43.9 € mehr info
Minisiston 20 fem
Minisiston 20 fem
ab 43.6 € mehr info
Aristelle
Aristelle
ab 32.9 € mehr info
Valette
Valette
ab 56.4 € mehr info
Leona hexal
Leona hexal
ab 40.8 € mehr info
Chariva
Chariva
ab 43.9 € mehr info
Femikadin 20
Femikadin 20
ab 40 € mehr info
Aida
Aida
ab 67.3 € mehr info
Yara Hexal 20
Yara Hexal 20
ab 49.8 € mehr info
Liana ratiopharm
Liana ratiopharm
ab 39.5 € mehr info
Femovan
Femovan
ab 57 € mehr info
Chloee
Chloee
ab 43 € mehr info
BonaDea
BonaDea
ab 38.5 € mehr info
Illina
Illina
ab 42.9 € mehr info
Leanova AL
Leanova AL
ab 33.6 € mehr info
Novial
Novial
ab 46.4 € mehr info
28 mini®
28 mini®
ab 50 € mehr info
Yasminelle
Yasminelle
ab 66 € mehr info
Monostep
Monostep
ab 43.9 € mehr info
Starletta Hexal
Starletta Hexal
ab 33.9 € mehr info
Lilia
Lilia
ab 39.5 € mehr info
Solera
Solera
ab 38.5 € mehr info
Maitalon 20
Maitalon 20
ab 51.8 € mehr info
Minette
Minette
ab 45.8 € mehr info
Leios
Leios
ab 49 € mehr info
Levomin 20
Levomin 20
ab 37 € mehr info
Evra Pflaster
Evra Pflaster
ab 37 € mehr info
Mayra
Mayra
ab 37.3 € mehr info
Femigoa
Femigoa
ab 42.2 € mehr info
Cedia 20
Cedia 20
ab 37.2 € mehr info
Yaz
Yaz
ab 61 € mehr info
Petibelle
Petibelle
ab 63.1 € mehr info
Femigyne
Femigyne
ab 32.3 € mehr info
Marvelon
Marvelon
ab 48.9 € mehr info
Daylette
Daylette
ab 51.5 € mehr info
Biviol
Biviol
ab 49 € mehr info
Madinette
Madinette
ab 43 € mehr info
Enriqa
Enriqa
ab 49.8 € mehr info
Mona-Hexal
Mona-Hexal
ab 42.9 € mehr info
Miranova
Miranova
ab 53.7 € mehr info
Desmin 20
Desmin 20
ab 43.9 € mehr info
Trigoa
Trigoa
ab 48.3 € mehr info
Asumate 30
Asumate 30
ab 37 € mehr info
Swingo 30
Swingo 30
ab 32.7 € mehr info
Levomin 30
Levomin 30
ab 32.3 € mehr info
Evaluna 30
Evaluna 30
ab 32 € mehr info
Femikadin 30
Femikadin 30
ab 33.7 € mehr info
Microgynon
Microgynon
ab 38.5 € mehr info

In 3 einfachen Schritten online bestellen

In 3 einfachen Schritten online bestellen
Wählen Sie eine Behandlung
1. Wählen Sie eine Behandlung

Wählen Sie Ihr Medikament.

Rezept einlösen
2. Rezept einlösen

Entscheiden Sie, ob Sie uns Ihr Rezept per Post zustellen, oder uns ein e-Rezept zukommen lassen. Sofern aus medizinischer Sicht möglich, können Sie ein e-Rezept bei einem Online-Ärzte-Service erhalten.

Rasche Rezeptbearbeitung
3. Rasche Rezeptbearbeitung

Ihr Rezept wird dann sofort von der Versandapotheke bearbeitet und Ihre Bestellung trifft diskret verpackt innert 1-2 Tagen bei Ihnen ein.

Sicher & Geschützt

Unsere Server sind 100 % sicher und Sie können Ihre Medikamente vertraulich bestellen. Ihre medizinischen Informationen sind verschlüsselt und werden niemals mit anderen außer unseren EU-lizenzierten Ärzten geteilt. Unsere Partnerapotheke wird von allen relevanten Regulatoren in Großbritannien überwacht.

SSL-Verschlüsselung Alle Ihre Daten sind immer und überall geschützt und gesichert.
EU Certification
EU–Zertifizierung Wir sind registriert und zugelassen, verschreibungspflichtige Medikamente online zu verkaufen.
TRUSTED SHOP Unser Service verfügt über unabhängige Patientenreviews.
TÜV-zertifizierte TÜV-zertifizierte Versandapotheke

KLEODINA® 125 Mikrogramm /30 Mikrogramm überzogene Tabletten
Levonorgestrel/Ethinylestradiol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage...

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wichtige Informationen über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (KHK):

  • Bei korrekter Anwendung zählen sie zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.
  • Sie bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, diese zu haben (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“).


1. Was ist Kleodina und wofür wird es angewendet?

Kleodina ist ein empfängnisverhütendes Kombinationspräparat zum Einnehmen, auch „die Pille“  genannt. Es enthält 2 Arten von weiblichen Hormonen: ein Estrogen, Ethinylestradiol, und ein  Gestagen, Levonorgestrel, in einer niedrigen Dosis. 

Das Kombinationspräparat schützt Sie auf drei Arten vor einer Schwangerschaft. Die Hormone:

  • verhindern, dass die Eierstöcke jeden Monat ein Ei freisetzen (Eisprung oder Ovulation)
  • verdicken die Flüssigkeit am Gebärmutterhals, so dass es für die Spermien schwerer ist, das Ei  zu erreichen 
  • verändern die Gebärmutterschleimhaut, so dass es weniger wahrscheinlich ist, dass diese ein  befruchtetes Ei aufnimmt 


2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Kleodina beachten?

Allgemeine Hinweise 

Bei korrekter Einnahme stellt die Pille eine wirksame und vorübergehende Form der  Empfängnisverhütung dar. Unter bestimmten Umständen oder wenn Sie die Pille absetzen (siehe  unten) kann die Wirkung der Pille verringert sein. In diesen Fällen müssen Sie entweder auf Geschlechtsverkehr verzichten oder beim Geschlechtsverkehr auf zusätzliche nicht-hormonelle  Maßnahmen zur Empfängnisverhütung zurückgreifen (beispielsweise Kondome oder eine andere  Barrieremethode), um eine Empfängnis sicher zu verhindern. 

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2., bevor Sie mit der Anwendung von  Kleodina beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines  Blutgerinnsels zu lesen (siehe Abschnitt 2. „Blutgerinnsel“). 

Bevor Sie Kleodina anwenden, wird Ihr behandelnder Arzt Sie sorgfältig zu Ihrer Krankengeschichte  und zu der Ihrer nahen Verwandten befragen. Der Arzt wird Ihren Blutdruck messen und, abhängig  von Ihrer persönlichen Situation, weitere Untersuchungen durchführen. 

Bitte denken Sie daran, dass empfängnisverhütende Kombinationspräparate, wie Kleodina, keinen  Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (wie z. B. AIDS) bieten. Nur Kondome können diesen  Schutz bieten. 

Kleodina darf nicht eingenommen werden, 

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel (Thrombose) in einem Blutgefäß der Beine (tiefe  Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben  (oder in der Vergangenheit hatten) 
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden – beispielsweise  Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder  Antiphospholipid-Antikörper 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt  „Blutgerinnsel“) 
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten 
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und  ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischämische  Attacke (TIA – vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder früher einmal  hatten) 
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. „Migräne mit Aura“) leiden oder in der  Vergangenheit gelitten haben 
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in  einer Arterie erhöhen können: -­ schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße
    -­ sehr hoher Blutdruck
    - sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyzeride)
    -­ eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist 
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben und Ihre  Leberfunktion sich noch nicht normalisiert hat 
  • wenn Sie Lebertumoren haben oder schon einmal hatten 
  • bei bestehendem oder vorausgegangenem Brustkrebs oder Krebs der Genitalorgane bzw. bei  Verdacht darauf 
  • wenn Sie unerklärliche Blutungen aus der Scheide haben 
  • wenn Ihre Monatsblutung ausbleibt 
  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Levonorgestrel oder einen der in Abschnitt 6.  genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind 

Wenden Sie Kleodina nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die  Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (siehe auch Abschnitt „Einnahme von Kleodina  zusammen mit anderen Arzneimitteln“). 

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen 

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Kleodina einnehmen. 

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden? 

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf 

- wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie  ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge  (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe den Abschnitt  „Blutgerinnsel“ unten). 

Für eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe den Abschnitt  „So erkennen Sie ein Blutgerinnsel“.

Wenn bei Ihnen eine/r der folgenden Erkrankungen/Zustände auftritt, dürfen Sie Kleodina nur unter  strenger medizinischer Überwachung einnehmen, weil sich diese Erkrankungen/Zustände durch  Einnahme der Pille verschlimmern können. 

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft. 
Falls sich die Krankheit entwickelt oder verschlechtert, während Sie Kleodina verwenden, sollten Sie  dies ebenfalls Ihrem Arzt mitteilen. 

  • wenn Brustkrebs bei einer nahen Verwandten auftritt oder früher aufgetreten ist
  • wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyzeridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer  Familie vorgekommen ist. Hypertriglyzeridämie wurde mit einem erhöhten Risiko für eine  Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) verbunden. 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2. „Blutgerinnsel“) 
  • wenn Sie oder ein enges Familienmitglied jemals Probleme mit dem Herzen oder dem Kreislauf  hatten, wie z. B. Bluthochdruck 
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entzündung haben (oberflächliche  Thrombophlebitis) 
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben 
  • wenn Sie oder ein enges Familienmitglied jemals Probleme mit der Blutgerinnung hatten
  • wenn Sie an Epilepsie leiden (siehe „Einnahme von Kleodina zusammen mit anderen Arzneimitteln“) 
  • wenn Sie an Diabetes mellitus leiden 
  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankung) haben
  • wenn Sie die ererbte Form von Taubheit, die als Otosklerose bekannt ist, haben 
  • wenn Sie depressive Verstimmungen haben (Depression oder Stimmungsschwankungen)
  • wenn Sie die Bewegungsstörung Sydenham Chorea haben 
  • wenn Sie an einer Leber- und/oder Gallenblasenerkrankung (Gelbfärbung der Haut,  Gallensteine) leiden 
  • wenn Sie eine erbliche Krankheit, Porphyrie, haben 
  • wenn Sie an Sichelzellanämie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben
  • wenn Sie an einer Blutstörung leiden, die als hämolytisch-urämisches Syndrom bekannt ist – HUS (bei dieser Erkrankung verursachen Blutgerinnsel Nierenversagen) 
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE – eine Krankheit, die Ihr natürliches  Abwehrsystem beeinträchtigt) haben 
  • wenn Sie den als Herpes gestationis bekannten Ausschlag haben (Ausbruch von Vesikeln auf  der Haut während der Schwangerschaft) 
  • wenn Sie braune Flecken auf Gesicht und Körper (Chloasma) haben, die verringert werden  können, wenn Sie die Sonne meiden und keine Solarien oder Sonnenlampen verwenden
  • Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems an sich  bemerken, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder
    Schluckbeschwerden oder Hautausschlag, möglicherweise zusammen mit Atembeschwerden.  Arzneimittel, die Estrogene enthalten, können die Symptome eines hereditären und erworbenen  Angioödems auslösen oder verschlimmern.

BLUTGERINNSEL 

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Kleodina ist Ihr Risiko für  die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden. In seltenen Fällen kann ein  Blutgerinnsel Blutgefäße verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen. 

Blutgerinnsel können auftreten 

  • in Venen (sog. „Venenthrombose“, „venöse Thromboembolie“ oder VTE)
  •  in den Arterien (sog „Arterienthrombose“, „arterielle Thromboembolie“ oder ATE) 

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu schwerwiegenden  anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich. 

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen  Blutgerinnsels aufgrund von Kleodina gering ist. 

SO ERKENNEN SIE EIN BLUTGERINNSEL 

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome  bemerken.

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? 

Woran könnten Sie leiden?

­ Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein  oder Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes  auftritt: 

  • ­ Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird 
  • ­ Erwärmung des betroffenen Beins 
  • ­ Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Blässe, Rot- oder Blaufärbung

Tiefe Beinvenenthrombose

  • ­ plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder schnelle  Atmung 
  • ­ plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei  dem Blut ausgehustet werden kann 
  • ­ stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen  zunimmt 
  • ­ starke Benommenheit oder Schwindelgefühl ­
  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag 
  • ­ starke Magenschmerzen 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt,  da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit  mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entzündung  der Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt  werden können.

Lungenembolie

Symptome, die meistens in einem Auge auftreten: ­

  • sofortiger Verlust des Sehvermögens oder 
  • ­ schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu  einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann

Thrombose einer  

Netzhautvene (Blutgerinnsel  in einer Vene im Auge)

  • ­ Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregefühl
  • ­ Enge- oder Völlegefühl in Brust, Arm oder unterhalb  des Brustbeins 
  • ­ Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder Erstickungsgefühl
  • ­ in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm und Magen  ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper
  • ­ Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindelgefühl ­
  • extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit
  • ­ schnelle oder unregelmäßige Herzschläge

Herzinfarkt

  • plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des  Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer Körperseite  besonders ausgeprägt ist 
  • ­ plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder  Verständnisschwierigkeiten 
  • ­ plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen
  • ­ plötzliche Gehschwierigkeiten,
  • Schwindelgefühl,  Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen
  • ­ plötzliche schwere oder länger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache 
  • ­ Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne  Krampfanfall 

In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls  kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und  vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber  trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie  erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

Schlaganfall

  • Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer  Extremität 
  • ­ starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)

Blutgerinnsel, die andere  Blutgefäße verstopfen


BLUTGERINNSEL IN EINER VENE 

Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet? 

  • Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren Risiko für  Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen  kommen jedoch nur selten vor. Meistens treten sie im ersten Jahr der Anwendung eines  kombinierten hormonalen Kontrazeptivums auf. 
  • Wenn es in einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe  Beinvenenthrombose (TVT) verursachen. 
  • Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es eine  Lungenembolie verursachen. 
  • Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B. dem Auge  (Thrombose einer Netzhautvene) bilden. 

Wann ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am größten?
Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen  Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am größten. Das Risiko kann außerdem  erhöht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (gleiches oder  anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wieder aufnehmen. 

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn kein  kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet würde.

Wenn Sie die Anwendung von Kleodina beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in wenigen  Wochen auf den Normalwert zurück. 

Wie groß ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels? 

Das Risiko ist abhängig von Ihrem natürlichen Risiko für VTE und der Art des von Ihnen  angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums. 

Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge (TVT oder LE) mit Kleodina ist gering. 

  • Ungefähr 2 von 10.000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes hormonales  Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
  • Ungefähr 5 - 7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel enthaltendes kombiniertes  hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
  • Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen  medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt „Faktoren, die  das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen“). 

Risiko für die Bildung eines  Blutgerinnsels pro Jahr

Frauen, die kein kombiniertes hormonales Präparat in  Form einer Pille/eines Pflasters/eines Rings anwenden  und nicht schwanger sind

Ungefähr 2 von 10.000 Frauen

Frauen, die eine Levonorgestrel enthaltende  kombinierte hormonale Pille anwenden

Ungefähr 5 - 7 von 10.000  Frauen

Frauen, die Kleodina anwenden 

Ungefähr 5 - 7 von 10.000 Frauen

Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen 

Das Risiko für ein Blutgerinnsel mit Kleodina ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen und  Risikofaktoren erhöht. Das Risiko ist erhöht: 

  • - wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2)
  • wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (d. h. jünger als 50 Jahre) ein  Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall  haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung. 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit längere Zeit  bettlägerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es kann erforderlich sein, dass die Anwendung von  Kleodina mehrere Wochen vor einer Operation oder bei eingeschränkter Beweglichkeit beendet  werden muss. Wenn Sie die Anwendung von Kleodina beenden müssen, fragen Sie Ihren Arzt,  wann Sie die Anwendung wieder aufnehmen können. 
  • wenn Sie älter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren)
  • wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden haben 

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen  und Risikofaktoren. 

Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen,  insbesondere wenn bei Ihnen andere der aufgeführten Faktoren vorliegen. 

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn  Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, Kleodina abzusetzen. 

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung  von Kleodina zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn bei einem nahen Angehörigen aus  unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.

BLUTGERINNSEL IN EINER ARTERIE 

Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet? 

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende  Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen. 

Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen 

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der  Anwendung von Kleodina sehr gering ist, jedoch ansteigen kann: 

  • mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre) 
  • - wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie  Kleodina wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen  aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, eine andere Art von  Verhütungsmittel anzuwenden. 
  • wenn Sie übergewichtig sind 
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben 
  • wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt  oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen  Herzinfarkt oder Schlaganfall haben. 
  • wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder  Triglyzeride) haben 
  • wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben 
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung namens  Vorhofflimmern) 
  • wenn Sie Zucker (Diabetes) haben 

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer  ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein. 

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einer der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von  Kleodina zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem  nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen. 

Die Pille und Krebs 

Brustkrebs wurde bei Anwenderinnen der Pille etwas häufiger gefunden als bei gleichaltrigen Frauen,  die keine Pille nehmen. Wenn die Frauen die Pille absetzen, sinkt dieses Risiko wieder, so dass 10  Jahre nach Absetzen der Pille das Risiko für eine Brustkrebsdiagnose genau so hoch ist wie bei  Frauen, die noch niemals die Pille eingenommen haben. Es ist nicht sicher, ob die Pille für das erhöhte  Brustkrebsrisiko verantwortlich ist. Es kann sein, dass Frauen, die die Pille einnehmen, häufiger  untersucht werden, so dass Brustkrebs in einem früheren Stadium bemerkt wird.  

Bei Anwenderinnen der Pille wurden bösartige und gutartige Lebertumoren beobachtet. Lebertumoren können zu lebensbedrohlichen intraabdominalen Blutungen führen (Blutung im Bauch). Wenn Sie  Schmerzen im Oberbauch haben, die nicht schnell wieder besser werden, müssen Sie deshalb Ihren  Arzt informieren.  

In einigen Studien wurde von einem erhöhten Risiko für Gebärmutterhalskrebs bei Frauen berichtet,  die lange Zeit die Pille eingenommen hatten. Es ist nicht sicher, ob dieses erhöhte Risiko durch die  Pille verursacht wird, denn es könnte auch auf die Auswirkungen des Sexualverhaltens und andere  Faktoren wie das humane Papilloma-Virus (HPV) zurückzuführen sein. 

Psychiatrische Erkrankungen 

Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Kleodina anwenden, berichten über Depression  oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich zu  Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome  auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von Ihrem Arzt medizinisch beraten.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen 

Nachdem Sie mit der Einnahme von Kleodina begonnen haben, wird Ihr Arzt Sie einmal jährlich  regelmäßig untersuchen. Bei Problemen können Sie Ihren Arzt jederzeit aufsuchen. 

Einnahme von Kleodina zusammen mit anderen Arzneimitteln 

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere  Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. 

Nehmen Sie Kleodina nicht ein, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die  Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und  

Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten, da diese Arzneimittel zu erhöhten  Leberfunktionswerten bei Bluttests führen können (erhöhte ALT-Leberenzyme). Ihr Arzt wird Ihnen eine andere Art der Verhütung empfehlen, bevor die Therapie mit diesen  Arzneimitteln gestartet wird. Ca. 2 Wochen nach Behandlungsende kann Kleodina wieder  eingenommen werden. Siehe Abschnitt „Kleodina darf nicht eingenommen werden“. 

Informieren Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere Arzneimittel verschreibt  (oder den Apotheker), dass Sie Kleodina einnehmen. Diese können Ihnen sagen, ob Sie zusätzliche  empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen anwenden müssen (z. B. Kondome) und, falls ja, wie  

lange, oder ob die Anwendung eines anderen Arzneimittels, welches sie benötigen, geändert werden  muss. 

Einige Arzneimittel können einen Einfluss auf den Blutspiegel von Kleodina haben und können die  empfängnisverhütende Wirkung verringern oder unerwartete Blutungen verursachen. Dazu  gehören: 

  • Arzneimittel zur Behandlung von:
    -­ Epilepsie (z. B. Barbiturate, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Felbamat,  Oxcarbazepin, Topiramat)
    -­ Tuberkulose (z. B. Rifampicin)
    -­ HIV- und Hepatitis-C-Virus-Infektionen (sogenannte Proteasehemmer und nicht nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer wie z. B. Ritonavir, Nevirapin) ­
    - Pilzinfektionen (z. B. Griseofulvin) 
  • Wenn Sie pflanzliche Heilmittel, die Johanniskraut (ein pflanzliches Heilmittel zur Anwendung  bei Depressionen) enthalten, einnehmen möchten, während Sie bereits Kleodina einnehmen, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt. 

Wechselwirkungen von Kleodina mit anderen Arzneimitteln können ebenfalls zu erhöhtem oder  ausgeprägtem Auftreten von Nebenwirkungen führen. 

Die folgenden Arzneimittel können die Verträglichkeit von Kleodina beeinträchtigen: ­

  • Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Clarithromycin, Erythromycin (Arzneimittel zur  Behandlung verschiedener Infektionen) 
  • ­ Verapamil, Diltiazem (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck) ­
  • Etoricoxib (Arzneimittel zur Behandlung von Arthrose) 
  • ­ Grapefruitsaft 

Kleodina kann die Wirkung von anderen Arzneimittel beeinflussen, z. B. 

  • ­ Ciclosporin (ein Arzneimittel zur Unterdrückung einer Gewebeabstoßung nach  Transplantationen)
  •  Theophyllin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Asthma) 
  • ­ Lamotrigin (ein Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie) 
  • ­ Midazolam, Melatonin (Arzneimittel zur Behandlung von Schlafstörungen) ­ Tizanidin (ein Arzneimittel zur Behandlung einer Muskelspastik) 
  • ­ Metoclopramid (ein Arzneimittel zur Behandlung von Magen-Darm-Störungen)

Troleandomycin (ein Antibiotikum) kann bei gleichzeitiger Anwendung mit oralen Kontrazeptiva das  Risiko einer Cholestase (Gallenstauung) erhöhen.  

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Einnahme von Kleodina zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Kleodina kann zusammen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden, wenn notwendig mit  etwas Wasser. Kleodina sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden. 

Labortests 

Informieren Sie den Arzt oder das Laborpersonal, dass Sie die „Pille“ einnehmen, da orale  Kontrazeptiva die Ergebnisse einiger Labortests beeinflussen können. 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,  schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker  um Rat. 

Sie dürfen Kleodina nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind. Wenn Sie schwanger werden oder  glauben schwanger zu sein, setzen Sie Kleodina ab und sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt.  

Kleodina sollte in der Stillzeit nicht verwendet werden. Wenn Sie stillen und die Pille einnehmen  wollen, sollten Sie zuerst mit Ihrem Arzt sprechen. 

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen  

Kleodina hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das  Bedienen von Maschinen. 

Kleodina enthält Lactose, Sucrose und Natrium 

Jede Filmtablette enthält 31,35 mg Lactose und 22,01 mg Sucrose. Bitte nehmen Sie Kleodina erst  nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit  gegenüber bestimmten Zuckern leiden. 

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h., es ist nahezu  „natriumfrei“. 

3. Wie ist Kleodina einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei  Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. 

Nehmen Sie 21 Tage lang jeden Tag 1 überzogene Tablette ein. 

Sie sollten versuchen, Ihre Pille jeden Tag ungefähr zur selben Uhrzeit einzunehmen. Es kann am  einfachsten für Sie sein, wenn Sie die Pille als letztes abends oder als erstes morgens einnehmen.  

Schlucken Sie die Pille stets unzerkaut und bei Bedarf mit Wasser. 

Jede Packung Kleodina enthält 1 Memo-Blister mit 21 überzogenen Tabletten oder 3 Memo-Blister  mit je 21 überzogenen Tabletten. Die Memo-Packung soll Ihnen helfen, die Einnahme Ihrer Pillen  nicht zu vergessen.

Auf der Packung ist der Wochentag markiert, an dem die Pille jeweils eingenommen werden soll.  Folgen Sie der Richtung des auf der Packung aufgedruckten Pfeils und nehmen Sie 21 Tage lang jeden  Tag eine Pille, bis die Blisterpackung leer ist.  

Dann folgt eine 7-tägige tablettenfreie Pause. Während der 7-tägigen tablettenfreien Pause tritt am 2.  oder 3. Tag eine menstruationsartige Entzugsblutung auf, d. h. Sie bekommen Ihre  Menstruationsblutung. 

Beginnen Sie mit der Einnahme aus dem nächsten Blister am 8. Tag (nach den 7 tablettenfreien  Tagen), auch wenn die Blutung noch anhält. Wenn Sie Kleodina korrekt einnehmen, beginnen Sie mit  jedem neuen Blister am selben Wochentag und Ihre Menstruationsblutung tritt immer am selben  Wochentag auf. 

Beginn der Einnahme aus der 1. Packung 

Wenn Sie im vorhergehenden Zyklus noch kein orales Verhütungspräparat angewendet haben.
Nehmen Sie die erste Pille am 1. Tag Ihrer Menstruationsblutung. Dies ist der erste Tag Ihres Zyklus – der Tag, an dem die Blutung einsetzt. Nehmen Sie die Pille, die für diesen Wochentag vorgesehen ist  (wenn Ihre Menstruationsblutung beispielsweise an einem Dienstag beginnt, nehmen Sie die Pille, für  die auf der Packung Dienstag vermerkt ist). Folgen Sie der Richtung des Pfeils und nehmen Sie jeden  Tag eine Pille, bis diese Blisterpackung leer ist.  

Wenn Sie an Tag 2 - 5 Ihrer Menstruationsblutung mit der Einnahme beginnen, sollten Sie in den  ersten 7 Tagen der Pilleneinnahme zusätzlich eine andere empfängnisverhütende Methode verwenden,  wie z. B. ein Kondom. Dies gilt aber nur für die erste Packung. 

Während der 7-tägigen Pause müssen Sie keine andere Form der Empfängnisverhütung verwenden,  vorausgesetzt Sie haben die 21 Pillen ordnungsgemäß eingenommen und Sie beginnen rechtzeitig mit  der Einnahme aus der Folgepackung. 

Wechsel von einem anderen hormonalen Kombinationspräparat auf Kleodina
 Beginnen Sie mit der Einnahme von Kleodina nach dem Tag, an dem Sie die letzte Pille aus der  Packung mit Ihrem vorherigen Verhütungsmittel genommen haben. Zwischen der Einnahme aus den  Packungen sollte keine Lücke bestehen. Wenn Ihre vorherige Pillen-Packung auch Placebo-Pillen  (Tabletten ohne Wirkstoff) enthalten hat, sollten Sie mit der Einnahme von Kleodina am Tag nach der  letzten Einnahme des aktiven Hormonpräparates beginnen, spätestens aber am Tag nach dem üblichen  hormonfreien Intervall Ihres vorherigen hormonalen Kombinationspräparates (oder nachdem Sie die  letzte Placebo-Pille der vorherigen Packung eingenommen haben). Wenn Sie von einem aus  Vaginalring oder Pflaster bestehenden Kombinationspräparat umgestellt werden, befolgen Sie bitte  den Rat Ihres Arztes. 

Wenn Ihnen etwas unklar ist oder Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder  Apotheker. 

Umstellung von einer Gestagen-Mono-Pille (Minipille) auf Kleodina 
Sie können die Einnahme von Pillen, die nur ein Gestagen enthalten, jederzeit beenden und am  nächsten Tag zur gewohnten Zeit mit der Einnahme von Kleodina beginnen. Achten Sie darauf,  innerhalb der ersten 7 Tage der Pilleneinnahme beim Geschlechtsverkehr zusätzliche  Verhütungsmethoden (z. B. Kondome) zu benutzen. 

Wechsel von einer Verhütungsspritze oder einem Implantat auf Kleodina 
Wenn Sie eine Injektion oder ein Implantat mit einem Gestagen erhalten haben, können Sie mit der  Einnahme von Kleodina an dem Tag beginnen, an dem Ihre nächste Injektion fällig wäre oder an dem  Tag, an dem Ihr Implantat entfernt wird. Achten Sie aber darauf, innerhalb der ersten 7 Tage der  Pilleneinnahme beim Geschlechtsverkehr zusätzliche Verhütungsmethoden (z. B. Kondome) zu  benutzen. 

Beginn nach der Geburt eines Kindes oder nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch
Nach einer Geburt, einem Schwangerschaftsabbruch oder einer Fehlgeburt sollte Ihr Arzt Sie  hinsichtlich der Einnahme der Pille beraten.  

Nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch in den ersten 3  

Schwangerschaftsmonaten können Sie sofort mit der Einnahme von Kleodina beginnen. In diesem Fall  müssen Sie keine zusätzlichen Verhütungsmaßnahmen ergreifen. 

Im Fall einer Entbindung oder eines Schwangerschaftsabbruchs im 4. bis 6. Schwangerschaftsmonat  wird Ihr Arzt Sie hinsichtlich der Pilleneinnahme beraten. 

Die Behandlungsdauer ist nicht begrenzt, aber regelmäßige Kontrolluntersuchungen werden  empfohlen. 

Wenn Sie eine größere Menge von Kleodina eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge Kleodina eingenommen haben, als Sie sollten, ist eine schädigende  Wirkung unwahrscheinlich, aber Sie können Übelkeit verspüren, Erbrechen oder vaginale Blutungen  haben. Wenn eines dieser Symptome auftritt, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Er kann Ihnen  sagen, was Sie gegebenenfalls tun sollen. 

Wenn Sie die Einnahme von Kleodina vergessen haben 

Wenn Sie die Einnahme einer Pille vergessen haben, befolgen Sie bitte diese Anweisungen. 

Wenn die Einnahmezeit um 12 Stunden oder weniger überschritten wurde 
Ihr Empfängnisschutz besteht weiter, wenn Sie die vergessene Pille sofort einnehmen und Ihre  nächsten Pillen zur gewohnten Zeit einnehmen. Das kann bedeuten, dass Sie an einem Tag 2 Pillen  einnehmen müssen. 

Wenn die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden überschritten wurde 
Wenn die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden überschritten wurde, kann der Empfängnisschutz  herabgesetzt sein. Sie müssen deshalb zusätzliche Verhütungsmaßnahmen ergreifen. Je mehr Pillen  Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass der Empfängnisschutz herabgesetzt ist. 

Wenn Sie mehr als eine Pille vergessen haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat. 

Wenn Sie die Pille in der 1. Woche vergessen 

Die Einnahme der vergessenen Tablette sollte so schnell wie möglich nachgeholt werden, auch wenn  dies bedeutet, dass Sie 2 Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Danach sollten Sie die  Tabletten wieder zur gewohnten Zeit einnehmen. In den nächsten 7 Tagen müssen Sie allerdings  zusätzliche empfängnisverhütende Schutzmaßnahmen, z. B. ein Kondom, anwenden. Wenn Sie in den  vorausgegangenen 7 Tagen Geschlechtsverkehr hatten, besteht das Risiko einer Schwangerschaft. Je  mehr Tabletten Sie vergessen haben und je näher dieser Zeitpunkt an der Einnahmepause lag, desto  größer ist das Risiko einer Schwangerschaft. 

Wenn Sie die Pille in der 2. Woche vergessen 

Die Einnahme der vergessenen Tablette sollte so schnell wie möglich nachgeholt werden, auch wenn  dies bedeutet, dass Sie 2 Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Danach sollten Sie die  Tabletten wieder zur gewohnten Zeit einnehmen. Vorausgesetzt, dass Sie an den vorausgegangenen 7  Tagen vor der vergessenen Tablette die Tabletten korrekt eingenommen haben, müssen Sie keine  zusätzlichen Schutzmaßnahmen anwenden. Ist dies aber nicht der Fall oder wenn mehr als 1 Tablette  vergessen wurde, sollten Sie 7 Tage lang eine zusätzliche empfängnisverhütende Methode anwenden. 

Wenn Sie die Pille in der 3. Woche vergessen 

Da die tablettenfreie Pause direkt bevor steht, ist das Risiko eines Versagens der  empfängnisverhütenden Wirkung hoch. Die Verringerung des empfängnisverhütenden Schutzes kann  jedoch durch Anpassung der Tabletteneinnahme verhindert werden. Vorausgesetzt, dass Sie an den  vorausgegangenen 7 Tagen vor der vergessenen Tablette alle Tabletten korrekt eingenommen haben,  müssen keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen angewendet werden, wenn eine der folgenden beiden 

Alternativen befolgt wird. Wenn Sie Kleodina in den 7 Tagen vor der ersten vergessenen Tablette  nicht korrekt eingenommen haben, sollten Sie die erste der beiden Alternativen befolgen. Zusätzlich  sollte an den nächsten 7 Tagen gleichzeitig eine Barrieremethode (wie z. B. ein Kondom) verwendet  werden.  

  1. Die Einnahme der letzten vergessenen Tablette sollte so schnell wie möglich nachgeholt  werden, auch wenn dies bedeutet, dass Sie 2 Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen.  Danach sollten Sie die Tabletten wieder zur gewohnten Zeit einnehmen. Mit der Einnahme der  Tabletten aus der Folgepackung sollte unmittelbar nach Einnahme der letzten Tablette aus der  aktuellen Packung begonnen werden, d. h. zwischen den Packungen wird keine tablettenfreie  Pause eingeschoben. Eine Entzugsblutung ist bis zum Ende der 2. Packung unwahrscheinlich,  aber es kann sein, dass an den Einnahmetagen Schmier- oder Durchbruchblutungen auftreten. 
  2. Sie können die Einnahme von Tabletten aus der aktuellen Packung auch abbrechen. In diesem  Fall sollten Sie nach einer tablettenfreien Pause von bis zu 7 Tagen, einschließlich der Tage, an  denen die Einnahme der Tabletten vergessen wurde, mit der Einnahme aus der Folgepackung  fortfahren. 

Wenn Sie die Tabletteneinnahme vergessen haben und in der ersten normalen tablettenfreien Pause  keine Entzugsblutung auftritt, muss die Möglichkeit einer Schwangerschaft in Betracht gezogen  werden. 

Wenn Sie die Einnahme von Kleodina abbrechen 

Sie können Kleodina jederzeit absetzen. Wenn Sie Kleodina absetzen, weil Sie schwanger werden  wollen, sollten Sie eine andere Verhütungsmethode anwenden, bis Sie eine echte  Menstruationsblutung haben. Das macht es für Ihren Arzt leichter, den Geburtstermin zu berechnen. 

Was Sie bei Magenbeschwerden beachten müssen 

Wenn Sie innerhalb von 4 Stunden nach Einnahme der Pille erbrechen mussten oder Durchfall hatten,  kann es sein, dass die Wirkstoffe in der Pille nicht vollständig vom Körper aufgenommen wurden. In  diesem Fall sollten die Empfehlungen im Zusammenhang mit vergessenen Pillen wie oben  beschrieben beachtet werden. Im Fall von Erbrechen oder Durchfall sollten Sie bei jedem  Geschlechtsverkehr zusätzliche Verhütungsmethoden, wie z. B. ein Kondom, anwenden, solange die  Magenbeschwerden bestehen, und in den darauffolgenden 7 Tagen. 

Wenn Sie Ihre Blutung hinauszögern oder verschieben möchten 

Wenn Sie Ihre Blutung hinauszögern oder verschieben möchten, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen. 

Wenn Sie Ihre Blutung hinauszögern möchten 

Wenn Sie Ihre Blutung hinauszögern möchten, sollten Sie mit der Einnahme aus der Folgepackung  Kleodina nach Einnahme der letzten Tablette aus der aktuellen Packung fortfahren, d. h. ohne  tablettenfreie Pause. Bis zum Ende der 2. Blisterpackung können Sie aus dieser Folgepackung so viele  Pillen nehmen wie Sie möchten. Wenn Sie die 2. Packung verwenden, können Durchbruch- oder  Schmierblutungen auftreten. Mit der regelmäßigen Einnahme von Kleodina wird dann wieder nach der  üblichen 7-tägigen tablettenfreien Pause begonnen. 

Wenn Sie Ihre Blutung auf einen anderen Wochentag verschieben möchten Wenn Sie Kleodina korrekt einnehmen, haben Sie Ihre monatliche Blutung immer am selben  Wochentag. Wenn Sie Ihre Blutung auf einen anderen Wochentag, als den, an dem die Blutung bei der  aktuellen Pilleneinnahme auftritt, verschieben möchten, können Sie die nächste tablettenfreie Pause  um so viele Tage verkürzen (aber niemals verlängern) wie Sie möchten. Wenn Ihre Blutung  beispielsweise in der Regel Freitags beginnt und Sie diesen Tag aber lieber auf Dienstag verschieben  möchten (d. h. 3 Tage früher), sollten Sie mit der Einnahme aus der nächsten Packung Kleodina drei  Tage früher beginnen. Je kürzer die tablettenfreie Pause, desto höher das Risiko, dass keine 

Entzugsblutung einsetzt und dass während der Einnahme der Pillen aus der 2. Packung Durchbruch oder Schmierblutungen auftreten.  

Bei Auftreten von Zwischenblutungen 

Bei einer kleinen Anzahl Frauen können während der Einnahme von Kleodina geringe Durchbruch oder Schmierblutungen auftreten, insbesondere in den ersten Monaten. Normalerweise sind diese  Blutungen kein Anlass zur Besorgnis und sie hören nach ein oder zwei Tagen wieder auf. Nehmen Sie  die Pille wie gewohnt weiter. Das Problem sollte nach einigen Packungen verschwinden. Wenn die Blutung aber immer wieder auftritt, lästig ist oder lange dauert, sollten Sie mit Ihrem Arzt  sprechen. 

Wenn eine Blutung ausbleibt 

Wenn Sie alle Tabletten korrekt eingenommen haben und Sie keine Magenbeschwerden hatten oder  andere Medikamente eingenommen haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft sehr  gering. Nehmen Sie Kleodina wie gewohnt weiter ein. 

Wenn Ihre Blutung zweimal hintereinander ausgeblieben ist, könnten Sie schwanger sein und sollten  sofort Ihren Arzt aufsuchen. Sie dürfen die Pille erst weiter einnehmen, wenn ein  Schwangerschaftstest durchgeführt wurde und Ihr Arzt Sie beraten hat. 

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt  oder Apotheker. 

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem  auftreten müssen. 

Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Symptome eines  Angioödems an sich bemerken: Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder  Schluckbeschwerden oder Hautausschlag, möglicherweise zusammen mit Atembeschwerden (siehe  auch den Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). 

Alle Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko für  Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle  Thromboembolie [ATE]). Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit  der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2. „Was müssen Sie vor der  Einnahme von Kleodina beachten?“. 

Die nachstehend aufgeführten Nebenwirkungen wurden mit der Einnahme von Kleodina in  Verbindung gebracht: 

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Anwenderinnen betreffen): 

  • depressive Verstimmung 
  • Stimmungsschwankungen 
  • Kopfschmerzen 
  • Übelkeit 
  • Bauchschmerzen  
  • Spannungsgefühl in der Brust 
  • Brustschmerzen 
  • Gewichtszunahme 

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Anwenderinnen betreffen): 

  • Wassereinlagerung 
  • Abnahme des sexuellen Verlangens
  • Migräne 
  • Erbrechen 
  • Durchfall 
  • Hautausschlag 
  • Nesselsucht (Urtikaria) 
  • Vergrößerung der Brüste 

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Anwenderinnen betreffen): 

  • Überempfindlichkeit 
  • Zunahme des sexuellen Verlangens 
  • Beschwerden beim Tragen von Kontaktlinsen 
  • eine Art einer Hautentzündung mit rötlichen, schmerzhaften, empfindlichen Knötchen (Erythema  nodosum) 
  • ­eine Hauterkrankung, die rötlichen, zielscheibenförmigen Ausschlag oder Blasen verursacht  (Erythema multiforme) 
  • Brustausfluss 
  • Scheidenausfluss 
  • Gewichtsabnahme 
  • Gesundheitsschädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel: - in einem Bein oder Fuß (d. h. TVT) 
  • in einer Lunge (d. h. LE)  
  • Herzinfarkt, Schlaganfall  
  • Mini Schlaganfall oder vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome, die als  transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet werden  
  • Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge.  Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an anderen  Erkrankungen leiden, die dieses Risiko erhöhen (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die  das Risiko für ein Blutgerinnsel erhöhen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe  Abschnitt 2.). 

Meldung von Nebenwirkungen 

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch  für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können  Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.  Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die  Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden. 

5. Wie ist Kleodina aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. 

Nicht über 25 °C lagern.  

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. 

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen  Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des  angegebenen Monats. 

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das  Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht  mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. 


6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Kleodina enthält 

  • Die Wirkstoffe sind: Levonorgestrel und Ethinylestradiol. Jede überzogene Tablette enthält 125  Mikrogramm Levonorgestrel und 30 Mikrogramm Ethinylestradiol. 
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.),  Talkum, Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Sucrose, Calciumcarbonat, Titandioxid (E 171),  Povidon K30, Copovidon K90, Macrogol 6000, Carmellose-Natrium, Eisen(III)-hydroxid-oxid  x H2O (E 172). 

Wie Kleodina aussieht und Inhalt der Packung 

Ockerfarbene, glänzende, bikonvexe, runde überzogene Tabletten. 

Kleodina ist in Packungen mit 1, 3 oder 6 Kalender-/Memoblister(n) mit je 21 überzogenen Tabletten  erhältlich. 

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. 

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller 

Gedeon Richter Plc. 

Gyömrői út 19-21. 

1103 Budapest 

Ungarn 

Örtlicher Vertreter 

Gedeon Richter Pharma GmbH 

Ettore-Bugatti-Straße 6 – 14 

51149 Köln 

Tel.: 02203 9688-0 

Fax: 0180 3433366 

E-Mail: [email protected] 



Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 06/2020.