Leios

Leios

Pfizer

Preise ab 49€

Price Modification Inklusiver KOSTENLOSE Lieferung

Sie erhalten Ihr Medikament Leios neutral verpackt und direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Wenn Sie ein Privatrezept haben, können Sie dieses einlösen, indem Sie es uns zusenden, oder Sie können ein e-Rezept über den Online-Ärztedienst nach der Beantwortung eines Fragebogens beantragen. Die Preise beinhalten die kostenlose Standardlieferung. Sie können mit Karte, Lastschrift, Rechnung, Ratenzahlung oder Vorauskasse bezahlen.

Mögliche PZN...

07451941, 07451958, 08440916, 03025472

  • Leios 0,1mg/0,02mg
  • 63 TABLETTEN 49 €
  • 126 TABLETTEN Spare 14.2 € 83.8 €
  • 189 TABLETTEN Spare 25.7 € 121.3 €
  • 252 TABLETTEN Spare 42.5 € 153.5 €
Original & Markenarzneimittel
Original & Markenarzneimittel geliefert von einer EU-regulierten Apotheke
Trusted Shops käuferschutz
Trusted Shops käuferschutz Fachgerecht ausgezeichneter Service
Rasche Rezeptbearbeitung
Rasche Rezeptbearbeitung Die Versandapotheke bearbeitet das Rezept umgehend

Ähnliche Behandlungen

Angiletta
Angiletta
ab 39.7 € mehr info
Evaluna 20
Evaluna 20
ab 38.7 € mehr info
Swingo 20
Swingo 20
ab 33.9 € mehr info
Velafee
Velafee
ab 38.9 € mehr info
Asumate 20
Asumate 20
ab 43.8 € mehr info
Belara
Belara
ab 53.5 € mehr info
Dienovel
Dienovel
ab 33.9 € mehr info
Minisiston
Minisiston
ab 43.9 € mehr info
Minisiston 20 fem
Minisiston 20 fem
ab 43.6 € mehr info
Aristelle
Aristelle
ab 32.9 € mehr info
Valette
Valette
ab 56.4 € mehr info
Leona hexal
Leona hexal
ab 40.8 € mehr info
Chariva
Chariva
ab 43.9 € mehr info
Femikadin 20
Femikadin 20
ab 40 € mehr info
Aida
Aida
ab 67.3 € mehr info
Yara Hexal 20
Yara Hexal 20
ab 49.8 € mehr info
Liana ratiopharm
Liana ratiopharm
ab 39.5 € mehr info
Femovan
Femovan
ab 57 € mehr info
Chloee
Chloee
ab 43 € mehr info
BonaDea
BonaDea
ab 38.5 € mehr info
Illina
Illina
ab 42.9 € mehr info
Leanova AL
Leanova AL
ab 33.6 € mehr info
Novial
Novial
ab 46.4 € mehr info
28 mini®
28 mini®
ab 50 € mehr info
Kleodina
Kleodina
ab 33.9 € mehr info
Yasminelle
Yasminelle
ab 66 € mehr info
Monostep
Monostep
ab 43.9 € mehr info
Starletta Hexal
Starletta Hexal
ab 33.9 € mehr info
Lilia
Lilia
ab 39.5 € mehr info
Solera
Solera
ab 38.5 € mehr info
Maitalon 20
Maitalon 20
ab 51.8 € mehr info
Minette
Minette
ab 45.8 € mehr info
Levomin 20
Levomin 20
ab 37 € mehr info
Evra Pflaster
Evra Pflaster
ab 37 € mehr info
Mayra
Mayra
ab 37.3 € mehr info
Femigoa
Femigoa
ab 42.2 € mehr info
Cedia 20
Cedia 20
ab 37.2 € mehr info
Yaz
Yaz
ab 61 € mehr info
Petibelle
Petibelle
ab 63.1 € mehr info
Femigyne
Femigyne
ab 32.3 € mehr info
Marvelon
Marvelon
ab 48.9 € mehr info
Daylette
Daylette
ab 51.5 € mehr info
Biviol
Biviol
ab 49 € mehr info
Madinette
Madinette
ab 43 € mehr info
Enriqa
Enriqa
ab 49.8 € mehr info
Mona-Hexal
Mona-Hexal
ab 42.9 € mehr info
Miranova
Miranova
ab 53.7 € mehr info
Desmin 20
Desmin 20
ab 43.9 € mehr info
Trigoa
Trigoa
ab 48.3 € mehr info
Asumate 30
Asumate 30
ab 37 € mehr info
Swingo 30
Swingo 30
ab 32.7 € mehr info
Levomin 30
Levomin 30
ab 32.3 € mehr info
Evaluna 30
Evaluna 30
ab 32 € mehr info
Femikadin 30
Femikadin 30
ab 33.7 € mehr info
Microgynon
Microgynon
ab 38.5 € mehr info

In 3 einfachen Schritten online bestellen

In 3 einfachen Schritten online bestellen
Wählen Sie eine Behandlung
1. Wählen Sie eine Behandlung

Wählen Sie Ihr Medikament.

Rezept einlösen
2. Rezept einlösen

Entscheiden Sie, ob Sie uns Ihr Rezept per Post zustellen, oder uns ein e-Rezept zukommen lassen. Sofern aus medizinischer Sicht möglich, können Sie ein e-Rezept bei einem Online-Ärzte-Service erhalten.

Rasche Rezeptbearbeitung
3. Rasche Rezeptbearbeitung

Ihr Rezept wird dann sofort von der Versandapotheke bearbeitet und Ihre Bestellung trifft diskret verpackt innert 1-2 Tagen bei Ihnen ein.

Sicher & Geschützt

Unsere Server sind 100 % sicher und Sie können Ihre Medikamente vertraulich bestellen. Ihre medizinischen Informationen sind verschlüsselt und werden niemals mit anderen außer unseren EU-lizenzierten Ärzten geteilt. Unsere Partnerapotheke wird von allen relevanten Regulatoren in Großbritannien überwacht.

SSL-Verschlüsselung Alle Ihre Daten sind immer und überall geschützt und gesichert.
EU Certification
EU–Zertifizierung Wir sind registriert und zugelassen, verschreibungspflichtige Medikamente online zu verkaufen.
TRUSTED SHOP Unser Service verfügt über unabhängige Patientenreviews.
TÜV-zertifizierte TÜV-zertifizierte Versandapotheke

LEIOS® 100 Mikrogramm/ 20 Mikrogramm überzogene Tabletten
Levonorgestrel/ Ethinylestradiol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage...

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wichtige Informationen über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (KHK):

  • Bei korrekter Anwendung zählen sie zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.
  • Sie bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, diese zu haben (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“).


1. Was ist Leios und wofür wird es angewendet?

  • Leios ist ein Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung („Pille“) 
  • Jede Tablette enthält eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher  Geschlechtshormone, und zwar Levonorgestrel und Ethinylestradiol. 
  • „Pillen“, die zwei Hormone enthalten, werden als „Kombinationspillen“ bezeichnet. Leios  wird auch als niedrigdosierte „Pille“ bezeichnet, weil sie nur eine geringe Menge von  Hormonen enthält. 


2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Leios beachten?

Allgemeine Hinweise 

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2, bevor Sie mit der  Anwendung von Leios beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den  Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen (siehe Abschnitt 2, „Blutgerinnsel“).

Bevor Sie Leios anwenden, wird Ihr behandelnder Arzt Sie sorgfältig zu Ihrer  Krankengeschichte und zu der Ihrer nahen Verwandten befragen. Der Arzt wird Ihren  Blutdruck messen und, abhängig von Ihrer persönlichen Situation, weitere Untersuchungen  durchführen. 

In dieser Gebrauchsinformation sind verschiedene Fälle beschrieben, bei deren Auftreten Sie  Leios absetzen sollten oder bei denen die Zuverlässigkeit von Leios herabgesetzt sein kann. In  diesen Fällen sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr haben oder zusätzliche nicht hormonale Verhütungsmethoden anwenden (z. B. ein Kondom) oder eine andere  Barrieremethode. Wenden Sie aber keine Kalender- oder Temperaturmethoden an. Diese  Methoden können versagen, weil Leios die monatlichen Schwankungen der Körpertemperatur  und des Gebärmutterhalsschleims verändert. 

Sie sollten sich alle 6 Monate, mindestens aber einmal jährlich, allgemeinärztlich und  frauenärztlich untersuchen lassen. 

Wie alle hormonalen Empfängnisverhütungsmittel bietet Leios keinerlei Schutz vor  einer HIV-Infektion (AIDS) oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. 

Leios darf nicht angewendet werden 

Leios darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie  zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies  Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der  Empfängnisverhütung für Sie besser geeignet ist. 

  • wenn Sie den Verdacht oder die Gewissheit haben, schwanger zu sein
  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine, (tiefe  
  • Beinvenenthrombose), der Lunge (Lungenembolie) oder eines anderen Organs  haben (oder in der Vergangenheit hatten) 
  • wenn bei Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden – beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor V-Leiden oder Antiphospholipid-Antikörper oder andere mit Thromboseneigung  einhergehende Gerinnungsstörungen des Blutes, Herzklappenerkrankung oder  Herzrhythmusstörung 
  • Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt  „Blutgerinnsel“) 
  • wenn mehrere Risikofaktoren auf Sie zutreffen ist das Risiko für die Ausbildung eines  Blutgerinnsels hoch (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“) 
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten 
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen  verursacht und ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine  transitorische ischämische Attacke (vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls wie  Sehstörungen oder Muskellähmung) haben (oder in der Vergangenheit hatten) 
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko für ein Blutgerinnsel  in einer Arterie erhöhen können: 
    - schwerer Diabetes mellitus mit Schädigung der Blutgefäße 
    - sehr hoher Bluthochdruck (ständig über 140/90 mmHg) 
    - sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) 
    - eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist 
  • wenn Sie rauchen (siehe auch Abschnitt 2 „Blutgerinnsel“) 
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. „Migräne mit Aura“) leiden (oder  in der Vergangenheit gelitten haben) 
  • wenn Kopfschmerzen ungewohnt häufig, anhaltend oder stark auftreten, bzw. Sie  plötzliche Empfindungs-, Wahrnehmungs- (Seh-, Hörstörungen) oder Bewegungsstörungen, insbesondere Lähmungen haben (mögliche erste Anzeichen eines Schlaganfalls) 
  • - bei bestehender oder vorausgegangener Entzündung der Bauchspeicheldrüse, wenn  diese mit einer schweren Fettstoffwechselstörung einhergeht 
  • bei schweren bestehenden oder vorausgegangenen Lebererkrankungen, solange  sich Ihre Leberwerte im Blut nicht wieder normalisiert haben oder wenn bei Ihnen  ein erhöhter Blutgehalt an gelbbraunem Gallenfarbstoff (Bilirubin) durch Störung der  Ausscheidung in die Galle (Dubin-Johnson- oder Rotor-Syndrom) festgestellt wurde 
  • wenn sich Ihre Haut oder das Augenweiß gelb verfärben, Ihr Urin braun und Ihr  Stuhlgang sehr hell wird (sog. Gelbsucht
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebergeschwülsten (gutartig oder  bösartig) 
  • bei bestehendem oder vorausgegangenem Brustkrebs oder Krebs der  Gebärmutterschleimhaut oder des Gebärmutterhalses bzw. Verdacht darauf;
  • bei jeglichen ungeklärten Blutungen aus der Scheide 
  • wenn Ihre Monatsblutung ausbleibt, möglicherweise durch Ernährung oder körperliche  Betätigung bedingt 
  • wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die Ombitasvir/ Paritaprevir/ Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/ Pibrentasvir und Sofosbuvir/ Velpatasvir/ Voxilaprevir enthalten (siehe auch Abschnitt „Einnahme von Leios zusammen mit anderen  Arzneimitteln“) 
  • wenn Sie allergisch gegen Levonorgestrel, Ethinylestradiol oder einen der  in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.  Dies kann Jucken, Ausschlag oder Schwellungen verursachen. 

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen 

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Leios einnehmen.

Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Leios erforderlich ist

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden? 

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf 

wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie  ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge  (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“ [Thrombose] unten). 

Für eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe  Abschnitt „So erkennen Sie ein Blutgerinnsel“. 

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft. In einigen Situationen ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Leios oder anderen  „Kombinationspillen“ erforderlich und es können regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim  Arzt notwendig sein. 

Wenn die Krankheit ausbricht oder sich während der Anwendung von Leios verschlimmert,  sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren. 

  • wenn bei Ihnen eine Leber- oder Gallenblasenerkrankung bekannt ist
  • wenn bei Ihnen eine Herz- oder Nierenerkrankung bekannt ist 
  • wenn bei Ihnen Durchblutungsstörungen an Händen/ Füßen bestehen
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden oder wenn bei Ihnen die  Fähigkeit, Glucose abzubauen, eingeschränkt ist (verminderte Glucosetoleranz)
  • wenn Sie rauchen (siehe Abschnitt 2 „Blutgerinnsel“) 
  • wenn Sie 35 Jahre oder älter sind
  • wenn Sie stark übergewichtig sind (Adipositas
  • wenn Sie unter Migräne leiden 
  • wenn Sie unter Depressionen leiden 
  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankung)  haben 
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE – eine Krankheit, die Ihr natürliches  Abwehrsystem beeinträchtigt) haben 
  • wenn Sie ein hämolytisches urämisches Syndrom (HUS – eine Störung der  Blutgerinnung, die zu Nierenversagen führt) haben 
  • wenn Sie Sichelzellanämie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben
  • wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in  Ihrer Familie vorgekommen ist. Hypertriglyceridämie wurde mit einem erhöhten Risiko für  eine Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) verbunden 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2  „Blutgerinnsel“) 
  • wenn Sie vor Kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko für Blutgerinnsel erhöht. Fragen  Sie Ihren Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Leios beginnen  können 
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entzündung haben (oberflächliche  Thrombophlebitis
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben 
  • wenn Sie an Epilepsie leiden (siehe „Einnahme von Leios zusammen mit anderen  Arzneimitteln“) 
  • wenn Sie an einer vergrößerten Gebärmutter aufgrund gutartiger Geschwulste in der  Muskelschicht der Gebärmutter (Uterus myomatosus) leiden 
  • wenn bei Ihnen eine Erkrankung während einer Schwangerschaft oder früheren  Anwendung von Geschlechtshormonen zum ersten Mal aufgetreten ist, z. B.  Schwerhörigkeit (Otosklerose), eine Blutkrankheit, die Porphyrie heißt,  
  • Bläschenausschlag während der Schwangerschaft (Herpes gestationis), eine  Nervenerkrankung, bei der plötzliche unwillkürliche Körperbewegungen auftreten  (Chorea Sydenham
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen gelblich-braunen Pigmentflecken (Chloasma),  auch als „Schwangerschaftsflecken“ bezeichnet, vorwiegend im Gesicht. In diesem Fall  empfiehlt es sich, direkte Sonnenbestrahlung oder ultraviolettes Licht zu meiden. 
  • Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems an  sich bemerken, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/ oder Rachen und/ oder  Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit  Atembeschwerden. Arzneimittel, die Estrogene enthalten, können die Symptome eines  hereditären und erworbenen Angioödems auslösen oder verschlimmern. 

BLUTGERINNSEL  

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Leios ist Ihr Risiko  für die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden. In seltenen  Fällen kann ein Blutgerinnsel Blutgefäße verstopfen und schwerwiegende Probleme  verursachen. 

Blutgerinnsel können auftreten  

  • in Venen (sog. Venenthrombose, venöse Thromboembolie)  
  • in den Arterien (sog Arterienthrombose, arterielle Thromboembolie). 

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu  schwerwiegenden anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen  Blutgerinnsel tödlich. 

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines  

gesundheitsschädlichen Blutgerinnsels aufgrund von Leios gering ist.


SO ERKENNEN SIE EIN BLUTGERINNSEL  

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder  Symptome bemerken.

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? 

Woran könnten Sie leiden?

Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein  oder Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:

  • Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der  möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen  bemerkt wird; 
  • Erwärmung des betroffenen Beins; 
  • Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B.  aufkommende Blässe, Rot- oder Blaufärbung.

Tiefe Beinvenenthrombose

  • plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder  schnelle Atmung; 
  • plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache,  bei dem Blut ausgehustet werden kann; 
  • stechender Brustschmerz, der bei tiefem  Einatmen zunimmt; 
  • starke Benommenheit oder Schwindelgefühl;
  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag;
  • starke Magenschmerzen. 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem  Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder  Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entzündung der Atemwege (z. B. einem grippalen  Infekt) verwechselt werden können.

Lungenembolie

Symptome, die meistens in einem Auge auftreten:

  • sofortiger Verlust des Sehvermögens oder 
  • schmerzloses verschwommenes Sehen, welches  zu einem Verlust des Sehvermögens  fortschreiten kann.

Thrombose einer Netzhautvene  (Blutgerinnsel in einer Vene im  Auge)

  • Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregefühl; 
  • Enge- oder Völlegefühl in Brust, Arm oder  unterhalb des Brustbeins; 
  • Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder  
  • Erstickungsgefühl; 
  • in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm und Magen  ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper; 
  • Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder  
  • Schwindelgefühl; 
  • extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit; - schnelle oder unregelmäßige Herzschläge

Herzinfarkt

  • plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des  Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer Körperseite besonders ausgeprägt ist; 
  • plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verständnisschwierigkeiten; 
  • plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden  Auge(n); 
  • plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl,  Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen; 
  • plötzliche schwere oder länger anhaltende  Kopfschmerzen unbekannter Ursache; 
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit  oder ohne Krampfanfall.

In manchen Fällen können die Symptome eines  Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu  sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie  sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche  Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall  erleiden könnten.

Schlaganfall

  • Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer  Extremität;  
  • starke Magenschmerzen (akutes Abdomen) 

Blutgerinnsel, die andere  


Blutgefäße verstopfen


BLUTGERINNSEL IN EINER VENE 

Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet?

  • Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren Risiko  für Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese  Nebenwirkungen kommen jedoch nur selten vor. 
  • Wenn es in einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses  eine tiefe Beinvenenthrombose verursachen. 
  • Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es  eine Lungenembolie verursachen. 
  • Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B.  dem Auge (Thrombose einer Netzhautvene), der Leber oder der Nieren bilden. 

Wann ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am größten? Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen  Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am größten. Das Risiko kann  außerdem erhöht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten hormonalen  Kontrazeptivums (gleiches oder anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder  mehr Wochen wieder aufnehmen. Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets  geringfügig höher als wenn kein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet würde.  Wenn Sie die Anwendung von Leios beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in  wenigen Wochen auf den Normalwert zurück. 

Wie groß ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels? 

Das Risiko ist abhängig von Ihrem natürlichen Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels und  der Art des von Ihnen angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums. Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge mit Leios ist gering. 

  • Ungefähr 2 von 10.000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes  hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein  Blutgerinnsel. 
  • Ungefähr 5 bis 7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel enthaltendes kombiniertes  hormonales Kontrazeptivum wie Leios anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein  Blutgerinnsel. 
  • Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen  medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt „Faktoren,  die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen“).

Risiko für die Bildung eines  Blutgerinnsels pro Jahr

Frauen, die kein kombiniertes hormonales Präparat in Form einer Pille/eines Pflasters/eines Rings anwenden und nicht  schwanger sind 

Ungefähr 2 von 10.000 Frauen

Frauen, die eine Levonorgestrel enthaltende kombinierte  hormonale Pille anwenden

Ungefähr 5 bis 7 von  


10.000 Frauen

Frauen, die Leios anwenden 

Ungefähr 5 bis 7 von  


10.000 Frauen


Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen 

Das Risiko für ein Blutgerinnsel mit Leios ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen und  Risikofaktoren erhöht. Das Risiko ist erhöht: 

  • wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2);
  • wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) ein  Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In  diesem Fall haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung. 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit  längere Zeit bettlägerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es kann erforderlich sein, dass  die Anwendung von Leios mehrere Wochen vor einer Operation oder bei eingeschränkter Beweglichkeit beendet werden muss. Wenn Sie die Anwendung von  Leios beenden müssen, fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie die Anwendung wieder  aufnehmen können. 
  • wenn Sie älter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren);
  • wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden oder eine Fehlgeburt nach dem dritten  Schwangerschaftsmonat erlitten haben. 

Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen,  insbesondere wenn bei Ihnen weitere der aufgeführten Faktoren vorliegen. 

Weitere Erkrankungen, bei denen die Blutgefäße beteiligt sein können, sind unter anderem  Schmetterlingsflechte (systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte Erkrankung des  Immunsystems), hämolytisch-urämisches Syndrom (eine bestimmte Bluterkrankung, die zu  

Nierenschäden führt) und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und  Colitis ulcerosa). 

Über die Bedeutung von Krampfadern und Entzündungen in oberflächlichen Venen (Phlebitis)  für die Entstehung oder den fortschreitenden Verlauf einer venösen Thrombose besteht keine  Einigkeit. 

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden  Erkrankungen und Risikofaktoren. 

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch  wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, Leios abzusetzen.  Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der o. g. Punkte während der Anwendung von  Leios zu einer Veränderung kommt, z. B. wenn bei einem nahen Angehörigen aus  unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen. 

BLUTGERINNSEL IN EINER ARTERIE 

Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet? Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie  schwerwiegende Probleme verursachen. Es kann z. B. einen Herzinfarkt oder Schlaganfall  hervorrufen. 

Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen 

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund  der Anwendung von Leios sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:

  • mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre); 
  • wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen  Kontrazeptivums wie Leios wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht  mit dem Rauchen aufhören können und älter als 30 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen  raten, eine andere Art von Verhütungsmittel anzuwenden; 
  • wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2);
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben; 
  • wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen  Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes  Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben; 
  • wenn Sie einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben;
  • wenn Sie hohe Homocysteinspiegel im Blut haben; 
  • wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben; 
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden (z. B. Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung  namens Vorhofflimmern); 
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden. 

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders  schwer ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein. 

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der o. g. Punkte während der Anwendung von  Leios zu einer Veränderung kommt, z. B. wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem  nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark  zunehmen. 

Psychiatrische Erkrankungen 

Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Leios anwenden, berichten über  Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und  gelegentlich zu Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen  und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von Ihrem Arzt  medizinisch beraten. 

Leios und Krebs 

Gebärmutterhalskrebs wurde bei Langzeitanwenderinnen etwas häufiger beobachtet als bei  Nicht-Anwenderinnen von oralen Kontrazeptiva; aber es ist nicht geklärt, inwieweit  unterschiedliches Sexualverhalten (z. B. Unterschiede in der Anzahl an Sexualpartnern oder in  der Anwendung mechanischer Verhütungsmethoden) oder andere Faktoren wie das humane  Papillomavirus (HPV) dazu beitragen. 

Brustkrebs wird bei Frauen, die „Kombinationspillen“ nehmen, etwas häufiger beobachtet, aber  es ist nicht bekannt, ob dies durch die Behandlung verursacht wird. Das Auftreten von  Brusttumoren nimmt nach Absetzen von hormonalen „Kombinationspillen“ ab. Es ist wichtig,  dass Sie regelmäßig Ihre Brüste untersuchen. Wenn Sie Knoten spüren, müssen Sie Ihren  Arzt aufsuchen. 

In seltenen Fällen wurden gutartige (nicht krebsartige) Lebertumoren und noch seltener bei  Langzeitanwendung der Pille bösartige (krebsartige) Lebertumoren bei Anwenderinnen von  „Kombinationspillen“ festgestellt. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie ungewöhnlich starke  Bauchschmerzen haben. 

Zwischenblutungen 

Bei der Anwendung von Leios kann es in den ersten Monaten zu unerwarteten Blutungen  kommen (Blutungen außerhalb der 7-tägigen Einnahmepause). Wenn diese Blutungen nach  mehr als 3 Monaten weiterhin auftreten oder wenn sie nach einigen Monaten erneut beginnen,  muss Ihr Arzt die Ursache ermitteln.

Was ist zu beachten, wenn keine Blutung während der 7-tägigen Einnahmepause  auftritt? 

Wenn Sie alle Tabletten ordnungsgemäß eingenommen haben, nicht erbrochen oder  schweren Durchfall gehabt und keine anderen Arzneimittel eingenommen haben, ist eine  Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich. 

Wenn die Einnahme jedoch vor der ersten ausgebliebenen Abbruchblutung nicht  vorschriftsmäßig erfolgt ist oder wenn die Blutung in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen  ausbleibt, kann es sein, dass Sie schwanger sind. Sie sollten dann unverzüglich Ihren Arzt  aufsuchen, da vor einer weiteren Einnahme der „Pille“ eine Schwangerschaft ausgeschlossen  werden muss. 

Beginnen Sie erst mit einer neuen Blisterpackung, wenn Sie sicher sind, dass Sie nicht  schwanger sind. 

Einnahme von Leios zusammen mit anderen Arzneimitteln 

Informieren Sie immer Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel  einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder  beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden. Informieren Sie auch jeden  anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere Arzneimittel verschreibt (oder den Apotheker),  dass Sie Leios einnehmen. Diese können Ihnen sagen, ob Sie zusätzliche nicht-hormonale  empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen anwenden müssen (z. B. ein Kondome) und,  falls ja, wie lange. 

Einige Arzneimittel können einen Einfluss auf die Blutspiegel von Leios haben und zu einer  Minderung der empfängnisverhütenden Wirksamkeit von Leios oder zu unerwarteten  Blutungen führen. 

Dazu gehören 

  • Arzneimittel zur Behandlung von:
    - gastrointestinalen Bewegungsstörungen (z. B. Metoclopramid)
    - Epilepsie (z. B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin,  Topiramat oder Felbamat)
    - Tuberkulose (z. B. Rifampicin, Rifabutin)
    - HIV- und Hepatitis C-Virus-Infektionen (sog. Proteaseinhibitoren und nicht nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren wie Ritonavir, Nevirapin, Indinavir)
    - Pilzinfektionen (z. B. Griseofulvin, Azolantimykotika z. B. Itraconazol, Voriconazol,  Fluconazol) 
    - bakteriellen Infektionen (Makrolidantibiotika, z. B. Clarithromycin, Erythromycin)
    - bestimmten Herzerkrankungen, hohem Blutdruck (z. B. Atorvastatin und  Kalziumkanalblocker wie Verapamil, Diltiazem) - Arthritis, Arthrosis (Etoricoxib)
    - Störung des Nervensystems (Narkolepsie, z. B. Modafinil)
    - Schmerzen und Fieber (Paracetamol) 
  • Ascorbinsäure (ein Konservierungsmittel, auch bekannt als Vitamin C)
  • das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut 

Die gleichzeitige Einnahme der „Pille“ und des Antibiotikums Troleandomycin kann das Risiko  eines Gallenstaus (Cholestase) erhöhen. 

Leios kann die Wirksamkeit oder die Verträglichkeit bestimmter anderer Arzneimittel  beeinflussen, z. B. 

  • Arzneimittel, die Ciclosporin enthalten 
  • das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von  Krampfanfällen führen) 
  • Melatonin
  • Tizanidin 
  • bestimmte Benzodiazepine (Beruhigungsmittel, z. B. Lorazepam, Diazepam
  • Theophyllin (ein Mittel zur Behandlung von Asthma) 
  • Glukokortikoide (z. B. Cortison) 
  • Clofibrat (ein Mittel zur Senkung der Blutfette) 
  • Paracetamol (ein Mittel gegen Schmerzen und Fieber) 
  • Morphin (ein sehr starkes Schmerzmittel) 

Bei Diabetikerinnen (Frauen mit Zuckerkrankheit) kann sich der Bedarf an  blutzuckersenkenden Mitteln (z. B. Insulin) verändern. 

Wenden Sie Leios nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die Ombitasvir/ Paritaprevir/ Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/ Pibrentasvir und  Sofosbuvir/ Velpatasvir/ Voxilaprevir enthalten, da diese Arzneimittel zu erhöhten Leberfunktionswerten bei Bluttests führen können (erhöhte ALT-Leberenzyme). 

Ihr Arzt wird Ihnen eine andere Art der Verhütung empfehlen, bevor die Therapie mit diesen  Arzneimitteln gestartet wird. 

Ca. 2 Wochen nach Behandlungsende kann Leios wieder angewendet werden. Siehe  Abschnitt „Leios darf nicht angewendet werden“. 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Einnahme von Leios zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken  Leios kann zusammen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden, wenn notwendig  mit etwas Wasser. Leios sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden. 

Labortests 

Hormonale Verhütungsmittel können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen. Informieren Sie daher Ihren Arzt oder das Laborpersonal, dass Sie die „Pille“ einnehmen,  wenn bei Ihnen ein Bluttest durchgeführt werden muss. 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Schwangerschaft 

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Leios nicht einnehmen. Falls Sie während der Einnahme  von Leios schwanger werden, müssen Sie die Einnahme von Leios sofort beenden und Ihren  Arzt aufsuchen. Wenn Sie schwanger werden möchten, können Sie Leios jederzeit absetzen  (siehe auch Abschnitt 3 „Wenn Sie die Einnahme von Leios abbrechen wollen“). 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Stillzeit 

Frauen sollten Leios nicht in der Stillzeit anwenden, außer nach Anweisung des Arztes.  Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen und die „Pille“ einnehmen möchten. 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat 

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen 

Es gibt keine Hinweise, dass die Einnahme von Leios einen Einfluss auf die  Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen hat. 

Leios enthält Lactose und Sucrose.  

Bitte nehmen Sie Leios erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.


3. Wie ist Leios einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen  Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. 

Bei bekannter oder vermuteter Schwangerschaft darf die Einnahme von Leios nicht  begonnen oder fortgesetzt werden. 

Jede Blisterpackung enthält 21 Tabletten. Nehmen Sie die Tabletten in der auf der Folie  vorgegebenen Reihenfolge ein. 

Nehmen Sie 1 Tablette Leios täglich für 21 Tage, ggf. zusammen mit etwas Wasser ein.  Drücken Sie die erste Tablette an der Stelle der Packung heraus, die mit dem entsprechenden  Wochentag gekennzeichnet ist (z. B. „So” für Sonntag). Die Einnahme der Tabletten sollte  jeden Tag etwa zur gleichen Zeit erfolgen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Tabletten  nüchtern oder zu den Mahlzeiten einnehmen. Durch den Aufdruck der Wochentage auf der  Packung kann jeden Tag kontrolliert werden, ob die Tablette für diesen Tag bereits  eingenommen wurde. 

Nachdem Sie alle 21 Tabletten eingenommen haben, folgt eine 7-tägige Einnahmepause.  Ihre Monatsblutung (Abbruchblutung) wird während dieser 7 Tage beginnen, normalerweise  2 bis 3 Tage nach Einnahme der letzten Leios-Tablette. 

Beginnen Sie mit der Einnahme aus der nächsten Blisterpackung am Tag nach der 7-tägigen  Einnahmepause, auch dann, wenn Ihre Blutung anhält. Dies bedeutet zum einen, dass Sie  immer am gleichen Wochentag mit der neuen Blisterpackung beginnen, und zum anderen,  dass Ihre Entzugsblutung jeden Monat an den gleichen Tagen auftreten sollte. 

Wann beginnen Sie mit der Einnahme von Leios? 

Wenn Sie im vergangenen Monat noch keine „Pille” zur Schwangerschaftsverhütung  eingenommen haben: 

Beginnen Sie mit der Einnahme von Leios am 1. Tag Ihres Zyklus, d. h. am 1. Tag Ihrer  Monatsblutung. Wenn Sie mit der Einnahme von Leios an diesem Tag (dem ersten Ihrer  Monatsblutung) beginnen, besteht ein sofortiger Empfängnisschutz. Sie können auch mit der  Einnahme zwischen Tag 2 und 5 beginnen, müssen dann aber während der ersten 7 Tage  der Einnahme der „Pille“ eine zusätzliche nicht-hormonale Methode zur  Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein Kondom). 

Wenn Sie von einem anderen kombinierten hormonalen Verhütungsmittel („Pille“ mit zwei hormonellen Wirkstoffen) oder von einem empfängnisverhütenden Vaginalring oder einem  Pflaster zu Leios wechseln: 

Sie können mit der Einnahme von Leios vorzugsweise am Tag nach Einnahme der letzten  wirkstoffhaltigen Tablette (die letzte Tablette, die Wirkstoffe enthält) Ihrer zuvor  eingenommenen „Pille“ bzw. am Tag nach dem Entfernen des Vaginalringes oder des  Pflasters beginnen, spätestens aber am Tag nach den einnahmefreien (ring- oder pflaster freien) Tagen Ihres Vorgängerpräparates (oder nach Einnahme der letzten wirkstofffreien  Tablette Ihres Vorgängerpräparates). 

Wenn Sie von einer „Pille“, die nur ein Hormon (Gelbkörperhormon) enthält (sog. Minipille),  einem Injektionspräparat (sog. Dreimonatsspritze), einem Implantat oder einem  gestagenfreisetzenden Intrauterinsystem (sog. Hormonspirale) zu Leios wechseln: Sie können die Minipille an jedem beliebigen Tag absetzen und am nächsten Tag direkt mit  der Einnahme von Leios beginnen. Nach Umstellung von einem Implantat oder einer Hormonspirale beginnen Sie mit der Einnahme von Leios an dem Tag, an dem das  Implantat oder die Hormonspirale entfernt wird, nach einer Injektion zu dem Zeitpunkt, an  dem normalerweise die nächste Injektion erfolgen müsste. In allen Fällen müssen Sie  während der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme eine zusätzliche nicht-hormonale  Methode zur Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein Kondom). 

Wenn Sie gerade eine Fehlgeburt oder einen Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei  Monaten der Schwangerschaft hatten: 

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. 

Wenn Sie gerade ein Kind bekommen haben und nicht stillen oder eine Fehlgeburt nach dem  dritten Schwangerschaftsmonat hatten: 

Beginnen Sie die Einnahme von Leios nicht früher als 28 Tage nach der Geburt bzw.  Fehlgeburt. Sicherheitshalber sollten Sie während der ersten 7 Tage eine zusätzliche nicht hormonale Methode zur Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein Kondom). 

Wenn Sie bereits Geschlechtsverkehr hatten, muss vor Beginn der Einnahme von Leios eine  Schwangerschaft ausgeschlossen oder die erste Monatsblutung abgewartet werden. 

Wenn Sie nach der Geburt des Kindes stillen und (wieder) mit der Einnahme von Leios  beginnen wollen: 

Lesen Sie den Abschnitt „Stillzeit“. 

Wenn Sie nicht sicher sind, wann Sie beginnen können, fragen Sie Ihren Arzt. 

Dauer der Einnahme 

Leios kann so lange eingenommen werden, wie eine hormonale Methode zur  Empfängnisverhütung gewünscht wird und die Vorteile einer hormonalen  Verhütungsmethode die gesundheitlichen Risiken überwiegen (siehe Abschnitt 2 unter „Leios darf nicht angewendet werden“ und „Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Leios erforderlich ist“). 

Wenn Sie eine größere Menge von Leios eingenommen haben, als Sie sollten Es liegen keine Berichte zu schwerwiegenden schädlichen Folgen nach Einnahme von zu  vielen Leios-Tabletten vor. 

Wenn Sie mehrere Tabletten auf einmal eingenommen haben, kann es zu Übelkeit,  Erbrechen, Brustspannen, Benommenheit, Bauchschmerzen und Schläfrigkeit/ Müdigkeit  kommen. Bei jungen Mädchen können Blutungen aus der Scheide auftreten. 

Wenn Sie zu viele Leios-Tabletten eingenommen haben oder feststellen, dass ein Kind  versehentlich Tabletten verschluckt hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Wenn Sie die Einnahme von Leios vergessen haben: 

Wenn Sie die Einnahmezeit einmalig um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist  die empfängnisverhütende Wirkung von Leios noch gewährleistet. Sie müssen die Einnahme  der vergessenen Tablette so schnell wie möglich nachholen und die folgenden Tabletten  dann wieder zur gewohnten Zeit einnehmen. 

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden überschritten haben, ist die  empfängnisverhütende Wirkung nicht mehr gewährleistet. Je mehr Tabletten Sie vergessen  haben, desto größer ist das Risiko einer Schwangerschaft. Wenn nach Aufbrauchen der  aktuellen Blisterpackung in der ersten normalen einnahmefreien Pause keine Blutung  auftritt, sind Sie möglicherweise schwanger. Sie müssen dann Ihren Arzt aufsuchen, bevor  Sie eine neue Blisterpackung anfangen.

Generell sollten Sie 2 Punkte beachten: 

  • Die Einnahme der Tabletten darf nie länger als 7 Tage unterbrochen werden.
  • Erst nach 7 Tagen ununterbrochener Einnahme der Tabletten ist die Wirksamkeit von  Leios gewährleistet. 

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 1 und 7  überschritten haben (beachten Sie auch das Diagramm): 

Holen Sie die Tabletteneinnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet,  dass Sie 2 Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Setzen Sie die  Tabletteneinnahme dann wie gewohnt fort. Sie müssen jedoch in den nächsten 7 Tagen  eine zusätzliche nicht-hormonale Methode zur Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein  Kondom). Wenn Sie in der Woche vor der vergessenen Einnahme der „Pille“ Geschlechtsverkehr hatten, besteht das Risiko einer Schwangerschaft. Je mehr Tabletten  Sie vergessen haben und je näher dies zur üblichen Einnahmepause liegt, desto größer ist  die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt. 

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 8 und 14  überschritten haben (beachten Sie auch das Diagramm): 

Holen Sie die Einnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie  2 Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme dann  wie gewohnt fort. Vorausgesetzt Sie haben die Tabletten in den 7 Tagen vor der  vergessenen Tablette korrekt eingenommen, müssen Sie keine zusätzlichen  Schutzmaßnahmen anwenden. Wenn Sie jedoch diese Tabletten nicht korrekt eingenommen  oder mehr als eine Tablette vergessen haben, müssen Sie während der nächsten 7 Tage  zusätzliche nicht-hormonale Methode zur Empfängnisverhütung während der nächsten  7 Tage anwenden (z. B. ein Kondom). 

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 15 und 21  überschritten haben (beachten Sie auch das Diagramm): 

Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöht sich, je näher Sie der üblichen  Einnahmepause sind. Allerdings kann eine Schwangerschaft immer noch durch  Anpassung der Einnahme verhindert werden. 

Wenn Sie die nachfolgenden Hinweise beachten, müssen Sie keine zusätzlichen  empfängnisverhütenden Maßnahmen verwenden, vorausgesetzt, Sie haben die Tabletten in  den 7 Tagen vor der vergessenen Einnahme korrekt angewendet. Wenn Sie diese  Tabletten nicht korrekt eingenommen haben oder Sie mehr als eine Tablette vergessen  haben, sollten Sie ausschließlich die erste der beiden nachfolgenden Möglichkeiten  verwenden und eine zusätzliche nicht-hormonale Methode zur Empfängnisverhütung  anwenden (z. B. ein Kondom). 

  1. Holen Sie die Einnahme der letzten vergessenen Tablette so schnell wie möglich nach,  auch wenn dies bedeutet, dass Sie 2 Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Die  folgenden Tabletten nehmen Sie dann wieder zur gewohnten Zeit ein. Anstatt danach mit  der Einnahmepause fortzufahren, beginnen Sie direkt mit der Einnahme der Tabletten aus  der nächsten Blisterpackung. Höchstwahrscheinlich kommt es dann erst am Ende der zweiten Blisterpackung zu einer Abbruchblutung, jedoch treten möglicherweise leichte  oder menstruationsähnliche Blutungen während der Einnahme aus der zweiten  Blisterpackung auf. 

Oder 

  1. Sie können die Einnahme der Tabletten aus der aktuellen Packung auch sofort abbrechen  und nach einer einnahmefreien Pause von nicht mehr als 7 Tagen (der Tag, an dem die  „Pille“ vergessen wurde, muss mitgezählt werden!) direkt mit der Einnahme aus der  nächsten Blisterpackung beginnen. Wenn Sie mit der Einnahme aus der neuen  Blisterpackung an Ihrem gewohnten Wochentag beginnen möchten, können Sie die einnahmefreie Pause entsprechend verkürzen. 

Sie haben mehr als 1 Tablette in der aktuellen Blisterpackung vergessen: Wenn Sie die Einnahme von mehr als 1 Tablette Leios in der aktuellen Blisterpackung vergessen haben, ist der Empfängnisschutz nicht mehr sicher gegeben. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ist umso höher, je mehr Tabletten Sie  vergessen haben und je näher dies zeitlich an der normalen einnahmefreien Pause liegt. Bis  zum Auftreten der nächsten üblichen Entzugsblutung sollte eine zusätzliche nicht-hormonale  Methode Empfängnisverhütung angewendet werden (z. B. ein Kondom). Wenn nach  Aufbrauchen der aktuellen Blisterpackung in der ersten normalen einnahmefreien Pause  keine Blutung auftritt, sind Sie möglicherweise schwanger. In diesem Fall müssen Sie Ihren  Arzt aufsuchen, bevor Sie eine neue Blisterpackung anfangen. 


Was müssen Sie beachten, wenn Sie an Erbrechen oder schwerem Durchfall leiden? Wenn Sie in den ersten 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme einer Tablette erbrechen oder  wenn schwerer Durchfall auftritt, sind die Wirkstoffe der „Pille“ möglicherweise noch nicht  vollständig von Ihrem Körper aufgenommen worden. Diese Situation ist ähnlich wie das  Vergessen einer Tablette. Nach Erbrechen oder Durchfall müssen Sie so schnell wie möglich eine Tablette aus einer anderen Blisterpackung einnehmen, wenn möglich  innerhalb von 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt der „Pille“. Wenn dies nicht möglich ist oder 12 Stunden überschritten sind, folgen Sie den Anweisungen im  Abschnitt „Wenn Sie die Einnahme von Leios vergessen haben“. 

Wenn die Magen-Darm-Beschwerden über mehrere Tage anhalten oder wiederkehren,  sollten Sie eine zusätzliche nicht-hormonale Methode zur Empfängnisverhütung (z. B. ein Kondom) anwenden und Ihren Arzt informieren. 

Verschieben der Blutungstage: Was müssen Sie beachten? 

Auch wenn es nicht empfohlen wird, können Sie Ihre Monatsblutung hinausschieben, indem  Sie die 7-tägige Einnahmepause auslassen und direkt mit der Einnahme aus der nächsten  Blisterpackung fortfahren und diesen bis zum Ende aufbrauchen. Während der Einnahme aus  dieser zweiten Blisterpackung kann es zu leichten oder menstruationsähnlichen Blutungen  kommen. Nach der darauf folgenden regulären 7-tägigen Einnahmepause kann die Einnahme  von Leios wie üblich fortgesetzt werden. 

Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie sich entscheiden, die Blutung zu  verschieben. 

Ändern des Wochentages, an dem Ihre Monatsblutung einsetzt: Was müssen Sie  beachten? 

Wenn Sie den Wochentag, an dem Ihre Periode beginnt, ändern wollen, können Sie die  Einnahmepause der Tabletten um beliebig viele Tage verkürzen. Je kürzer die  Einnahmepause der Tabletten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht zu einer  Abbruchblutung kommt und dass während der Einnahme aus der folgenden Blisterpackung leichte oder menstruationsähnliche Blutungen auftreten. Die Einnahmepause sollte nie mehr  als 7 Tage betragen. 

Wenn Sie sich über die Vorgehensweise nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt. 

Wenn Sie die Einnahme von Leios abbrechen wollen 

Sie können die Einnahme von Leios zu jeder Zeit beenden. Wenn Sie nicht schwanger werden  wollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über andere sichere Verhütungsmethoden. Wenn Sie  schwanger werden möchten, beenden Sie die Einnahme von Leios und warten Ihre  Monatsblutung ab, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. So können Sie das Datum der  voraussichtlichen Entbindung einfacher berechnen. 

Wenn Sie die Einnahme von Leios beenden, kann es einige Zeit dauern, bis Ihre Blutungen  wieder regelmäßig auftreten, insbesondere wenn bei Ihnen bereits vor Anwendung der „Pille“  Zyklusstörungen aufgetreten sind. 

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an  Ihren Arzt oder Apotheker. 

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei  jedem auftreten müssen. 

Wenn bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, insbesondere wenn diese schwerwiegend und  anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert, und Sie dieses auf Leios zurückführen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. 

Alle Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko  für Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie) oder Arterien (arterielle  Thromboembolie), gutartige Lebertumoren, zelluläre Veränderungen des Gebärmutterhalses,  Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs. Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im  Zusammenhang mit der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2 

„Was sollten Sie vor der Einnahme von Leios beachten?“. 

Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Symptome eines  Angioödems an sich bemerken: Schwellungen von Gesicht, Zunge und/ oder Rachen  und/ oder Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit  Atembeschwerden (siehe auch den Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). 

Die Anwendung von „Pillen“, die die gleichen Wirkstoffe wie Leios enthalten, ist am häufigsten (≥1/10) mit den Nebenwirkungen Kopfschmerzen (einschließlich Migräne), Schmier- und  Zwischenblutungen verbunden. 

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Anwenderinnen kann betroffen sein): - Kopfschmerzen (einschließlich Migräne) 

Weitere mögliche Nebenwirkungen, die bei Anwendung dieser „Pillen“ auftreten können, sind: 

Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 Anwenderinnen kann betroffen sein):

  • Stimmungsschwankungen, depressive Stimmungslage 
  • Änderung des Geschlechtstriebs 
  • Nervosität, Benommenheit, Schwindel 
  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen 
  • Akne 
  • Brustschmerzen, Empfindlichkeit der Brust, Brustdrüsensekretion, schmerzhafte  Monatsblutungen, Änderungen der Stärke der Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus  der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung 
  • Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe 
  • Gewichtsveränderungen (Zunahme oder Abnahme) 
  • Entzündungen der Scheide, einschließlich Pilzbefall (Candidiasis) 

Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 von 100 Anwenderinnen kann betroffen sein):

  • Änderung des Appetits (Zunahme oder Abnahme), verminderte Fähigkeit zum Abbau  von Traubenzucker (Glucoseintoleranz) 
  • Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall 
  • Hautausschlag, gelblich braune Flecken auf der Haut (Chloasma) möglicherweise  bleibend, vermehrte Körper- und Gesichtsbehaarung, Haarausfall 
  • Nesselsucht 
  • Brustvergrößerung 
  • Blutdruckerhöhung, Veränderungen der Blutfettspiegel 

Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 Anwenderinnen kann betroffen sein):

  • allergische Reaktionen, auch sehr schwere mit Atem- und Kreislaufsymptomen,  schmerzhafte Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem
  • Kontaktlinsenunverträglichkeit 
  • Gesundheitsschädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, z. B.:
    - in einem Bein oder Fuß
    - in einer Lunge 
    - Herzinfarkt 
    - Schlaganfall 
    - Mini Schlaganfall oder vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome,  die als transitorische ischämische Attacke bezeichnet werden 
    - Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/ Darm, den Nieren oder im Auge. - durch Gallestau verursachte Gelbsucht 
  • Knotenrose (Erythema nodosum), schwerer Hautausschlag (Erythema multiforme)
  • Abnahme der Folsäurespiegel im Blut (die Folsäurespiegel können durch die „Pille“  vermindert sein. Im Falle einer Schwangerschaft, die kurz nach Absetzen der „Pille“  eintritt, können erniedrigte Folsäurespiegel von Bedeutung sein).

Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 von 10.000 Anwenderinnen kann betroffen  sein): 

  • Leberzellkrebs  
  • Auch die nachfolgenden Erkrankungen wurden mit der „Pille“ in Verbindung gebracht: 
  • Sehnerventzündung (kann zu teilweisem oder vollständigem Verlust des Sehvermögens  führen) 
  • vermehrte Krampfaderbildung 
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung mit einer schweren Fettstoffwechselstörung
  • Entzündung des Dickdarms 
  • Gallenblasenerkrankung (Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung oder  erstmaliges Auftreten), einschließlich Gallensteine 
  • Verschlechterung einer Depression 
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Epilepsie 
  • Endometriose (mit Symptomen sehr schmerzhafter Monatsblutungen)
  • gutartige Gebärmuttertumore 
  • Porphyrie (eine Stoffwechselerkrankung, die Bauchschmerzen und neurologische  Störungen hervorruft) 
  • systemischer Lupus erythematodes (bei dem körpereigene Organe und Gewebe vom  Immunsystem angegriffen und geschädigt werden) 
  • Herpes in der späten Schwangerschaft 
  • Chorea Minor (Sydenham’sche Chorea; schnelle, unwillkürliche zuckende oder  ruckartige Bewegungen) 
  • hämolytisch-urämisches Syndrom (eine Erkrankung, die nach durch E. coli-Bakterien  ausgelösten Durchfall auftritt) 
  • Gelbsucht, z. B. durch Leberprobleme ausgelöst 
  • eine Form der Schwerhörigkeit (Otosklerose). 

Meldung von Nebenwirkungen 

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies  gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie  können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und  Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn,  Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu  beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung  gestellt werden. 

5. Wie ist Leios aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. 

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach  „Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum  bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. 

Nicht über 30 °C lagern. 

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das  Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie  es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Leios enthält 

Die Wirkstoffe sind Levonorgestrel und Ethinylestradiol. 

Jede überzogene Tablette enthält 100 Mikrogramm Levonorgestrel und 20 Mikrogramm Ethinylestradiol. 

Die sonstigen Bestandteile sind: 

Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon 30, Povidon 90, Magnesiumstearat, Talkum,  Sucrose, Macrogol 6000, Calciumcarbonat, Montanglycolwachs. 

Wie Leios aussieht und Inhalt der Packung 

Leios ist in Packungen mit 1 x 21, 3 x 21, 4 x 21 und 6 x 21 weißen überzogenen Tabletten  erhältlich. 

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller 

PFIZER PHARMA GmbH 

Linkstr. 10 

10785 Berlin 

Tel.: 030 550055-51000 

Fax: 030 550054-10000 

Haupt Pharma Münster GmbH  

Schleebrüggenkamp 15 

48159 Münster 


Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2021.