Petibelle

Petibelle

Jenapharm

Petibelle Preise ab 66.6€

Price Modification Inklusiver KOSTENLOSE Lieferung

Sie erhalten Ihr Medikament Petibelle neutral verpackt und direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Wenn Sie ein Privatrezept haben, können Sie dieses einlösen, indem Sie es uns zusenden, oder Sie können ein e-Rezept über den Online-Ärztedienst nach der Beantwortung eines Fragebogens beantragen. Die Preise beinhalten die kostenlose Standardlieferung. Sie können mit Karte, Lastschrift, Rechnung, Ratenzahlung oder Vorauskasse bezahlen.

Mögliche PZN...

01217575, 01217581, 02710906

  • Petibelle 0,03mg/3mg
  • 12 Monate (12 x 21 Tabletten) Spare 50.7 215.7
  • 9 Monate (9 x 21 Tabletten) Spare 32.6 167.2
  • 6 Monate (6 x 21 Tabletten) Spare 17.5 115.7
  • 3 Monate (3 x 21 Tabletten) 66.6
Original & Markenarzneimittel
Original & Markenarzneimittel geliefert von einer EU-regulierten Apotheke
Trusted Shops käuferschutz
Trusted Shops käuferschutz Fachgerecht ausgezeichneter Service
Rasche Rezeptbearbeitung
Rasche Rezeptbearbeitung Die Versandapotheke bearbeitet das Rezept umgehend

Ähnliche Behandlungen

Velafee
Velafee ab 42.4 € mehr info
Dienovel
Dienovel ab 37.4 € mehr info
Valette
Valette ab 59.9 € mehr info
Chariva
Chariva ab 47.4 € mehr info
Aida
Aida ab 70.8 € mehr info
Femovan
Femovan ab 60.5 € mehr info
Chloee
Chloee ab 46.5 € mehr info
Illina
Illina ab 46.4 € mehr info
Novial
Novial ab 49.9 € mehr info
Kleodina
Kleodina ab 37.4 € mehr info
Monostep
Monostep ab 47.4 € mehr info
Lilia
Lilia ab 43 € mehr info
Minette
Minette ab 49.3 € mehr info
Leios
Leios ab 52.5 € mehr info
Mayra
Mayra ab 40.8 € mehr info
Femigoa
Femigoa ab 45.7 € mehr info
Cedia 20
Cedia 20 ab 40.7 € mehr info
Yaz
Yaz ab 64.5 € mehr info
Femigyne
Femigyne ab 35.8 € mehr info
Marvelon
Marvelon ab 52.4 € mehr info
Biviol
Biviol ab 52.5 € mehr info
Enriqa
Enriqa ab 53.3 € mehr info
Miranova
Miranova ab 57.2 € mehr info
Trigoa
Trigoa ab 51.8 € mehr info
Slinda
Slinda ab 51.4 € mehr info
Drovelis
Drovelis ab 51.9 € mehr info
Yasmin
Yasmin ab 79.6 € mehr info

In 3 einfachen Schritten online bestellen

In 3 einfachen Schritten online bestellen
Wählen Sie eine Behandlung
1. Wählen Sie eine Behandlung

Wählen Sie Ihr Medikament.

Rezept einlösen
2. Rezept einlösen

Entscheiden Sie, ob Sie uns Ihr Rezept per Post zustellen, oder uns ein e-Rezept zukommen lassen. Sofern aus medizinischer Sicht möglich, können Sie ein e-Rezept bei einem Online-Ärzte-Service erhalten.

Rasche Rezeptbearbeitung
3. Rasche Rezeptbearbeitung

Ihr Rezept wird dann sofort von der Versandapotheke bearbeitet und Ihre Bestellung trifft diskret verpackt innerhalb von 1-3 Werktagen bei Ihnen ein.

Sicher & Geschützt

Unsere Server sind 100 % sicher, sodass Sie Ihre Medikamente mit höchster Vertraulichkeit bestellen können. Ihre medizinischen Daten sind verschlüsselt und werden nur mit Ihrer Einwilligung an Service-Partner weitergegeben. Unsere Apotheke wird von allen relevanten Aufsichtsbehörden in den Niederlanden reguliert.

LegitScript-Zertifizierung
LegitScript-Zertifizierung Wir efüllen LegitScript´s höchste Standards, für Händler im Gesundheitswesen.
SSL-Verschlüsselung Alle Ihre Daten sind immer und überall geschützt und gesichert.
EU Certification
EU–Zertifizierung Wir sind registriert und zugelassen, verschreibungspflichtige Medikamente online zu verkaufen.
TRUSTED SHOP Unser Service verfügt über unabhängige Patientenreviews.
TÜV-zertifizierte TÜV-zertifizierte Versandapotheke

PETIBELLE® 0,03 mg / 3 mg Filmtabletten
Ethinylestradiol/Drospirenon

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage...

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wichtige Informationen über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (KHK):

  • Bei korrekter Anwendung zählen sie zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.
  • Sie bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, diese zu haben (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“).

1. Was ist Petibelle und wofür wird es angewendet?

  • Petibelle ist ein Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung ("Pille").  
  • Eine Filmtablette enthält eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher  Geschlechtshormone, und zwar Drospirenon und Ethinylestradiol.
  • "Pillen", die zwei Hormone enthalten, werden als "Kombinationspillen" bezeichnet.  


2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Petibelle beachten?

Allgemeine Anmerkungen 

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2., bevor Sie mit der Anwendung von  Petibelle beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines  Blutgerinnsels zu lesen – siehe Abschnitt 2. „Blutgerinnsel“. 

Bevor Sie Petibelle anwenden, wird Ihr behandelnder Arzt Sie sorgfältig zu Ihrer Krankengeschichte  und zu der Ihrer nahen Verwandten befragen. Der Arzt wird Ihren Blutdruck messen und abhängig  von Ihrer persönlichen Situation weitere Untersuchungen durchführen.  

In dieser Gebrauchsinformation sind verschiedene Fälle beschrieben, bei deren Auftreten Sie Petibelle absetzen sollten oder bei denen die Zuverlässigkeit von Petibelle herabgesetzt sein kann. In diesen  Fällen sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr haben oder andere, nicht-hormonale  Verhütungsmethoden anwenden, wie z. B. Kondome oder eine andere Barrieremethode. Wenden Sie  aber keine Kalender- oder Temperaturmethoden an. Diese Methoden können versagen, weil Petibelle die monatlichen Schwankungen der Körpertemperatur und des Gebärmutterhalsschleims verändert. 

Wie alle hormonalen Empfängnisverhütungsmittel bietet Petibelle keinerlei Schutz vor einer  HIV-Infektion (AIDS) oder anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen.

Wann Petibelle nicht angewendet werden darf 

Petibelle darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie  zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt  mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der Empfängnisverhütung für  Sie besser geeignet ist. 

Petibelle darf nicht angewendet werden: 

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der  Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit  hatten); 
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden – beispielsweise  Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder  Antiphospholipid-Antikörper; 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2.  „Blutgerinnsel“); 
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten; 
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und  ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischämische  Attacke (TIA – vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder früher einmal  hatten); 
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel in einer  Arterie erhöhen können: 

schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße 

sehr hoher Blutdruck 

sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) 

eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist. 

  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. „Migräne mit Aura“) leiden oder in der  Vergangenheit gelitten haben;
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebererkrankungen, solange sich Ihre Leberwerte nicht  wieder normalisiert haben; 
  • wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren (Niereninsuffizienz); 
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebergeschwülsten; 
  • bei bestehendem oder vorausgegangenem Brustkrebs oder Krebs der Genitalorgane bzw. bei  Verdacht darauf; 
  • bei jeglichen unerklärlichen Blutungen aus der Scheide; 
  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Drospirenon oder einen der in Abschnitt 6.  genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Dies kann Jucken, Ausschlag oder  Schwellungen verursachen. 

Wenden Sie Petibelle nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die  Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir enthalten (siehe auch Abschnitt „Einnahme von  Petibelle mit anderen Arzneimitteln“). 

Weitere Informationen über bestimmte Anwendergruppen 

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen 

Petibelle ist nicht zur Anwendung bei Frauen vorgesehen, deren Periode noch nicht begonnen hat. 

Anwendung bei älteren Frauen 

Petibelle ist nicht zur Anwendung nach den Wechseljahren vorgesehen. 

Frauen mit Leberfunktionsstörungen 

Nehmen Sie Petibelle nicht ein, wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden. Siehe auch Abschnitte  „Wann Petibelle nicht angewendet werden darf“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“. 

Frauen mit Nierenfunktionsstörungen 

Nehmen Sie Petibelle nicht ein, wenn Sie an schlecht funktionierenden Nieren oder akutem Nierenver sagen leiden. Siehe auch Abschnitte „Wann Petibelle nicht angewendet werden darf “ und „Warnhin weise und Vorsichtsmaßnahmen“. 

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen 

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden? 

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf, wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels  bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall  haben (siehe den Abschnitt 2. „Blutgerinnsel“ unten). 

Für eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe den Abschnitt  2. „So erkennen Sie ein Blutgerinnsel“.

 

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft. 

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Petibelle einnehmen. In einigen  Situationen ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Petibelle oder anderen "Kombinationspillen"  erforderlich und es können regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt notwendig sein. Wenn die  Krankheit ausbricht oder sich während der Anwendung von Petibelle verschlimmert, sollten Sie  ebenfalls Ihren Arzt informieren. 

  • wenn Brustkrebs bei einer nahen Verwandten auftritt oder früher aufgetreten ist
  • wenn bei Ihnen eine Leber- oder Gallenblasenerkrankung bekannt ist 
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus)
  • wenn Sie unter Depressionen leiden 
  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankung) haben 
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE – eine Krankheit, die Ihr natürliches  Abwehrsystem beeinträchtigt) haben  
  • wenn Sie ein hämolytisches urämisches Syndrom (HUS – eine Störung der Blutgerinnung, die  zu Nierenversagen führt) haben  
  • wenn Sie Sichelzellanämie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben 
  • wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer  Familie vorgekommen ist. Hypertriglyceridämie wurde mit einem erhöhten Risiko für eine  Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) verbunden 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2. „Blutgerinnsel“) 
  • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko für Blutgerinnsel erhöht. Fragen Sie Ihren  Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Petibelle beginnen können
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entzündung haben (oberflächliche  Thrombophlebitis) 
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben 
  • wenn Sie an Epilepsie leiden (siehe Abschnitt 2. "Einnahme von Petibelle zusammen mit  anderen Arzneimitteln") 
  • wenn bei Ihnen eine Erkrankung während einer Schwangerschaft oder früheren Anwendung von  Geschlechtshormonen zum ersten Mal aufgetreten ist, z. B. Schwerhörigkeit, eine  Blutkrankheit, die Porphyrie heißt, Bläschenausschlag während der Schwangerschaft (Herpes  gestationis), eine Nervenerkrankung, bei der plötzliche unwillkürliche Körperbewegungen  auftreten (Chorea Sydenham) 
  • bei bestehendem oder vorausgegangenem Chloasma (einer Verfärbung der Haut, vorwiegend im  Gesicht oder am Hals, auch als "Schwangerschaftsflecken" bekannt). In diesem Fall empfiehlt  es sich, direktes Sonnenlicht oder ultraviolettes Licht zu meiden. 
  • wenn Sie an einem erblichen Angioödem leiden, können Arzneimittel, die Östrogene enthalten,  Symptome eines Angioödems auslösen oder verschlimmern. Sie sollten umgehend Ihren Arzt  aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems an sich bemerken, wie Schwellungen von  Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckschwierigkeiten oder Hautausschlag  zusammen mit Atemproblemen. 

Blutgerinnsel 

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Petibelle ist Ihr Risiko für  die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden. In seltenen Fällen kann ein  Blutgerinnsel Blutgefäße verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen. 

Blutgerinnsel können auftreten 

  • in Venen (sog. „Venenthrombose“, „venöse Thromboembolie“ oder VTE)
  • in den Arterien (sog. „Arterienthrombose“, „arterielle Thromboembolie“ oder ATE). 

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu schwerwiegenden  anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich. 

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen  Blutgerinnsels aufgrund von Petibelle gering ist. 

So erkennen Sie ein Blutgerinnsel 

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome  bemerken.


Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? 

Woran könnten Sie leiden?

Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder  Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:

  • Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt  wird 
  • Erwärmung des betroffenen Beins 
  • Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende  Blässe, Rot- oder Blaufärbung
Tiefe Beinvenenthrombose
  • plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder schnelle  Atmung; 
  • plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem  Blut ausgehustet werden kann; 
  • stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen  zunimmt; 
  • starke Benommenheit oder Schwindelgefühl; 
  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag; 
  • starke Magenschmerzen. 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt,  da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit  einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entzündung der  Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden  können.

Lungenembolie

Symptome, die meistens in einem Auge auftreten:

  • sofortiger Verlust des Sehvermögens oder 
  • schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem  Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.

Thrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel  in einer Vene im Auge)

  • Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregefühl
  • Enge- oder Völlegefühl in Brust, Arm oder unterhalb des  Brustbeins; 
  • Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder Erstickungsgefühl;
  • in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende  Beschwerden im Oberkörper; 
  • Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindelgefühl;
  • extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit;
  • schnelle oder unregelmäßige Herzschläge

Herzinfarkt

  • plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des Gesichtes,  Arms oder Beins, die auf einer Körperseite besonders  ausgeprägt ist; 
  • plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder  
  • Verständnisschwierigkeiten; 
  • plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen;
  • plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl,  Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen;
  • plötzliche schwere oder länger anhaltende Kopfschmerzen  unbekannter Ursache; 
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne  Krampfanfall. 

In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls  kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und  vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber  trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie  erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

Schlaganfall

  • Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer  Extremität; 
  • starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)

Blutgerinnsel, die andere  Blutgefäße verstopfen


Blutgerinnsel in einer Vene 

Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet? 

  • Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren Risiko für  Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen  kommen jedoch nur selten vor. Meistens treten sie im ersten Jahr der Anwendung eines  kombinierten hormonalen Kontrazeptivums auf. 
  • Wenn es in einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe  Beinvenenthrombose (TVT) verursachen. 
  • Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es eine  Lungenembolie verursachen. 
  • Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B. dem Auge  (Thrombose einer Netzhautvene) bilden. 

Wann ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am größten?

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen  Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am größten. Das Risiko kann außerdem  erhöht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (gleiches oder  anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wieder aufnehmen. Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn kein  kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet würde. 

Wenn Sie die Anwendung von Petibelle beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in wenigen  Wochen auf den Normalwert zurück. 

Wie groß ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels? 

Das Risiko ist abhängig von Ihrem natürlichen Risiko für VTE und der Art des von Ihnen  angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums. 

Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge (TVT oder LE) mit Petibelle ist gering. 

  • Ungefähr 2 von 10.000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes hormonales  Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
  • Ungefähr 5 – 7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel, Norethisteron oder ein Norgestimat  enthaltendes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines  Jahres ein Blutgerinnsel. 
  • Ungefähr 9 bis 12 von 10.000 Frauen, die ein Drospirenon enthaltendes kombiniertes hormonales  Kontrazeptivum (wie Petibelle) anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
  • Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen medizinischen  

Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt 2. „Faktoren, die das Risiko für  ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen“).


Risiko für die Bildung eines  Blutgerinnsels pro Jahr

Frauen, die kein kombiniertes hormonales Präparat in  Form einer Pille/eines Pflasters/eines Rings anwenden  und nicht schwanger sind

Ungefähr 2 von 10.000 Frauen

Frauen, die eine Levonorgestrel, Norethisteron oder  Norgestimat enthaltende kombinierte hormonale Pille anwenden

Ungefähr 5 – 7 von  10.000 Frauen

Frauen, die Petibelle anwenden

Ungefähr 9 – 12 von 10.000 Frauen



Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen 

Das Risiko für ein Blutgerinnsel mit Petibelle ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen und  Risikofaktoren erhöht. Das Risiko ist erhöht: 

  • wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2);
  • wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (d. h. jünger als 50 Jahre) ein  Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall  haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung; 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit längere Zeit  bettlägerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es kann erforderlich sein, dass die Anwendung von  Petibelle mehrere Wochen vor einer Operation oder bei eingeschränkter Beweglichkeit beendet  werden muss. Wenn Sie die Anwendung von Petibelle beenden müssen, fragen Sie Ihren Arzt,  wann Sie die Anwendung wieder aufnehmen können. 
  • wenn Sie älter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren);
  • wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden haben. 

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen  und Risikofaktoren. 

Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen,  insbesondere wenn bei Ihnen weitere der aufgeführten Faktoren vorliegen. 

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch  wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, Petibelle abzusetzen. 

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung  von Petibelle zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn bei einem nahen Angehörigen aus  unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen. 

Blutgerinnsel in einer Arterie 

Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet? 

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende  Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen. 

Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen 

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der  Anwendung von Petibelle sehr gering ist, jedoch ansteigen kann: 

  • mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre); 
  • wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie  Petibelle wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen  aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, eine andere Art von  Verhütungsmittel anzuwenden; 
  • wenn Sie übergewichtig sind; 
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben; 
  • wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt  oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen  Herzinfarkt oder Schlaganfall haben; 
  • wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder  Triglyceride) haben; 
  • wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben; 
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung namens  Vorhofflimmern);
  • wenn Sie Zucker (Diabetes) haben. 

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer  ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein. 

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung  von Petibelle zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei  einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark  zunehmen. 

Petibelle und Krebs 

Brustkrebs wird bei Frauen, die "Kombinationspillen" nehmen, etwas häufiger festgestellt. Aber es ist  nicht bekannt, ob dies durch die Behandlung verursacht wird. Zum Beispiel kann es sein, dass bei Frauen, die die "Pille" einnehmen, häufiger Tumoren entdeckt werden, da sie öfter von ihrem Arzt  untersucht werden. Das Auftreten von Brusttumoren nimmt nach Absetzen von hormonalen  "Kombinationspillen" langsam ab. Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig Ihre Brüste untersuchen. Wenn  Sie Knoten spüren, müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.  

In seltenen Fällen wurden gutartige Lebertumoren und noch seltener bösartige Lebertumoren bei  "Pillenanwenderinnen" festgestellt. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie ungewöhnlich starke  Bauchschmerzen haben.  

Psychiatrische Erkrankungen 

Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Petibelle anwenden, berichten über Depression  oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich zu  Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome  auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von Ihrem Arzt medizinisch beraten. 

Zwischenblutungen 

Bei der Anwendung von Petibelle kann es in den ersten Monaten zu unerwarteten Blutungen kommen  (Blutungen außerhalb der Einnahmepause). Wenn diese Blutungen länger als einige Monate auftreten  oder wenn sie nach einigen Monaten erneut beginnen, muss Ihr Arzt die Ursache ermitteln.  

Was ist zu beachten, wenn eine Blutung während der Einnahmepause ausbleibt? 

Wenn Sie alle "Pillen" ordnungsgemäß eingenommen haben, nicht erbrochen oder schweren Durchfall  gehabt und keine anderen Arzneimittel eingenommen haben, ist eine Schwangerschaft sehr  unwahrscheinlich.  

Wenn die erwartete Blutung in zwei aufeinander folgenden Zyklen ausbleibt, kann es sein, dass Sie  schwanger sind. Sie sollten dann unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen und nicht mit der nächsten  Blisterpackung beginnen bevor eine Schwangerschaft mit Sicherheit ausgeschlossen wurde. 

Einnahme von Petibelle zusammen mit anderen Arzneimitteln 

Informieren Sie immer Ihren Arzt, welche Arzneimittel oder pflanzlichen Produkte Sie bereits  anwenden. Informieren Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere Arzneimittel  verschreibt (oder den Apotheker), dass Sie Petibelle einnehmen. Diese können Ihnen sagen, ob Sie  zusätzliche empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen anwenden müssen (z. B. Kondome) und, falls ja, wie lange, oder ob die Einnahme eines anderen Arzneimittels, das Sie benötigen, geändert  werden muss. 

Einige Arzneimittel: 

  • können einen Einfluss auf die Blutspiegel von Petibelle haben
  • können die empfängnisverhütende Wirksamkeit verringern 
  • können unerwartete Blutungen hervorrufen 

Diese umfassen: 

  • Arzneimittel zur Behandlung von  

Epilepsie (z. B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin) 

Tuberkulose (z. B. Rifampicin)  

HIV- und Hepatitis-C-Virus-Infektionen (sogenannte Proteaseinhibitoren und nicht nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren wie Ritonavir, Nevirapin, Efavirenz)  Pilzerkrankungen (z. B. Griseofulvin, Ketoconazol) 

Arthritis, Arthrose (Etoricoxib) 

hohem Blutdruck in den Blutgefäßen der Lunge (Bosetan) 

  • und das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut 


Petibelle kann die Wirksamkeit bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen, z. B. 

  • Arzneimittel, die Ciclosporin enthalten 
  • das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von Krampfanfällen  führen)  
  • Theophyllin (zur Behandlung von Atemproblemen) 
  • Tizanidin (zur Behandlung von Muskelschmerzen und/oder Muskelkrämpfen) 

Wenden Sie Petibelle nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die  Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir enthalten, da dies zu erhöhten Leberfunktionswerten  bei Bluttests führen kann (erhöhte ALT-Leberenzyme). Ihr Arzt wird Ihnen eine andere Art der  Verhütung empfehlen, bevor die Therapie mit diesen Arzneimitteln gestartet wird. Ca. 2 Wochen nach  Behandlungsende kann Petibelle wieder angewendet werden. Siehe Abschnitt „Petibelle darf nicht  angewendet werden“. 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Einnahme von Petibelle zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken 

Petibelle kann zusammen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden, wenn notwendig mit  etwas Wasser. 

Labortests 

Hormonale Verhütungsmittel können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen. Informieren  Sie daher Ihren Arzt oder das Laborpersonal, dass Sie die "Pille" einnehmen, wenn bei Ihnen ein  Bluttest durchgeführt werden muss.  

Schwangerschaft  

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Petibelle nicht einnehmen. Falls Sie während der Einnahme von  Petibelle schwanger werden, beenden Sie die Einnahme von Petibelle sofort und suchen Sie Ihren Arzt  auf. Wenn Sie schwanger werden möchten, können Sie Petibelle jederzeit absetzen (siehe auch  Abschnitt 3. „Wenn Sie die Einnahme von Petibelle abbrechen“). 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Stillzeit  

Frauen sollten Petibelle generell nicht in der Stillzeit anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie  stillen und die "Pille" einnehmen möchten.  

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen 

Es gibt keine Hinweise, dass die Einnahme von Petibelle einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit  und das Bedienen von Maschinen hat. 

Petibelle enthält Lactose  

Bitte nehmen Sie Petibelle daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,  dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. 


3. Wie ist Petibelle einzunehmen?

Nehmen Sie 1 Tablette Petibelle täglich, gegebenenfalls zusammen mit etwas Wasser ein. Die  Einnahme der Tabletten sollte jeden Tag etwa zur gleichen Zeit erfolgen. Dabei spielt es keine Rolle,  ob Sie die Tabletten nüchtern oder zu den Mahlzeiten einnehmen.  

Jede Blisterpackung enthält 21 Filmtabletten. Auf der Folienrückseite ist der Wochentag  gekennzeichnet, an dem die Tablette eingenommen werden muss. Wenn Sie mit der Einnahme z. B. an  einem Mittwoch beginnen, nehmen Sie die mit "Mi" gekennzeichnete Tablette. Die weitere Einnahme  erfolgt in der Pfeilrichtung auf der Blisterpackung, bis alle 21 Tabletten aufgebraucht sind. 

Dann nehmen Sie 7 Tage keine Tablette ein. Während dieser 7-tägigen Pause (auch Einnahmepause  genannt) sollte eine Blutung einsetzen. Diese so genannte "Entzugsblutung" beginnt in der Regel am  2. oder 3. Tag der Einnahmepause. 

Beginnen Sie mit der Einnahme aus der nächsten Blisterpackung am 8. Tag nach der letzten Tablette  Petibelle (d. h. nach der 7-tägigen Einnahmepause), ungeachtet dessen, ob die Blutung noch anhält  oder nicht. Dies bedeutet zum einen, dass Sie immer am gleichen Wochentag mit der neuen  Blisterpackung beginnen, und zum anderen, dass Ihre Entzugsblutung jeden Monat an den gleichen  Tagen auftreten sollte. 

Wenn Sie Petibelle vorschriftsmäßig einnehmen, besteht der Empfängnisschutz auch an den 7 Tagen,  an denen Sie keine Tablette einnehmen.  

Wann beginnen Sie mit der Einnahme aus der ersten Blisterpackung? 

  • Wenn Sie im vergangenen Monat noch keine "Pille" mit Hormonen zur Schwangerschaftsverhütung eingenommen haben: Beginnen Sie mit der Einnahme von Petibelle am ersten Tag Ihres Zyklus (d. h. am ersten Tag  Ihrer Monatsblutung). Wenn Sie mit der Einnahme von Petibelle am ersten Tag Ihrer  Monatsblutung beginnen, besteht ein sofortiger Empfängnisschutz. Sie können auch zwischen  Zyklustag 2 und 5 beginnen, müssen dann aber während der ersten 7 Tage der Einnahme  zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahmen (z. B. ein Kondom) anwenden.  
  • Wenn Sie von einem kombinierten hormonalen Verhütungsmittel ("Pille" mit zwei hormonellen  Wirkstoffen) oder von einem kombinierten empfängnisverhütenden Vaginalring oder Pflaster  wechseln:
    Sie können mit der Einnahme von Petibelle vorzugsweise am Tag nach Einnahme der letzten  wirkstoffhaltigen Tablette (die letzte Tablette, die Wirkstoffe enthält) Ihrer zuvor eingenommenen  „Pille“ beginnen, spätestens aber am Tag nach den einnahmefreien Tagen Ihres  Vorgängerpräparates (oder nach Einnahme der letzten wirkstofffreien Tablette Ihres  Vorgängerpräparates). Wenn Sie bisher einen kombinierten empfängnisverhütenden Vaginalring  oder ein Pflaster angewendet haben, folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes. 
  • Wenn Sie von einem Mittel, das nur ein Hormon (Gelbkörperhormon) enthält (sog. „Minipille“,  einem Injektionspräparat, einem Implantat oder einem gestagenfreisetzenden Intrauterinpessar  ("Spirale") wechseln:
    Sie können die „Minipille“ an jedem beliebigen Tag absetzen und am nächsten Tag direkt mit der  Einnahme von Petibelle beginnen (nach Umstellung von einem Implantat oder einer "Spirale"  beginnen Sie mit der Einnahme von Petibelle an dem Tag, an dem das Implantat oder die "Spirale"  entfernt wird bzw. nach einer Injektion zu dem Zeitpunkt, an dem normalerweise die nächste  Injektion erfolgen müsste). In allen Fällen müssen Sie während der ersten 7 Tage eine zusätzliche  Methode zur Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein Kondom).  
  • Wenn Sie eine Fehlgeburt hatten:
    Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. 
  • Wenn Sie gerade ein Kind bekommen haben:
    Wenn Sie ein Kind bekommen haben, beginnen Sie die Einnahme von Petibelle nicht früher als 21  bis 28 Tage nach der Geburt. Wenn Sie nach dem 28. Tag mit der Einnahme beginnen, wenden Sie während der ersten 7 Petibelle-Einnahmetage zusätzlich eine so genannte Barrieremethode  (z. B. ein Kondom) zur Empfängnisverhütung an. 

    Wenn Sie nach der Geburt bereits Geschlechtsverkehr hatten, müssen Sie vor (erneutem) Beginn  der Einnahme von Petibelle sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind oder warten Sie die nächste  Monatsblutung ab.  
  • Wenn Sie nach der Geburt des Kindes stillen und (wieder) mit der Einnahme von Petibelle beginnen wollen:
    Lesen Sie den Abschnitt 2. "Stillzeit". 

Wenn Sie nicht sicher sind, wann Sie beginnen können, fragen Sie Ihren Arzt. 

Wenn Sie eine größere Menge von Petibelle eingenommen haben, als Sie sollten 

Es liegen keine Berichte zu schwerwiegenden schädlichen Folgen nach Einnahme von zu vielen  Petibelle-Tabletten vor.  

Wenn Sie mehrere Tabletten auf einmal eingenommen haben, kann es zu Übelkeit und Erbrechen  kommen, oder Sie können aus der Scheide bluten. Sogar bei Mädchen, die noch nicht ihre erste  Menstruation hatten und versehentlich dieses Arzneimittel eingenommen haben, können solche  Blutungen auftreten. 

Wenn Sie zu viele Tabletten Petibelle eingenommen haben oder feststellen, dass ein Kind  versehentlich Tabletten verschluckt hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Wenn Sie die Einnahme von Petibelle vergessen haben 

  • Wenn Sie die Einnahmezeit einmalig um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist die  empfängnisverhütende Wirkung nicht herabgesetzt. Sie müssen die Einnahme der vergessenen  Tablette so schnell wie möglich nachholen und die folgenden Tabletten dann wieder zur  gewohnten Zeit einnehmen.  
  • Wenn Sie die Einnahmezeit einmalig um mehr als 12 Stunden überschritten haben, kann die  empfängnisverhütende Wirkung herabgesetzt sein. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben,  desto größer ist das Risiko einer Schwangerschaft.  

Das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft ist besonders hoch, wenn Sie eine Tablette am Anfang  oder am Ende der Blisterpackung vergessen. Sie sollten dann die nachfolgenden Regeln beachten  (siehe Grafik 1):

  • Sie haben mehr als eine Tablette in der aktuellen Blisterpackung vergessen
    Fragen Sie Ihren Arzt. 

  • Sie haben eine Tablette in Woche 1 vergessen
    Holen Sie die Tabletteneinnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie  zwei Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Setzen Sie danach die Tabletteneinnahme  wie gewohnt fort. Sie müssen jedoch in den nächsten 7 Tagen zusätzliche empfängnisverhütende Schutzmaßnahmen, z. B. ein Kondom, anwenden. Wenn Sie in der  Woche vor der vergessenen Einnahme Geschlechtsverkehr hatten, besteht das Risiko einer  Schwangerschaft. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt. 
  • Sie haben eine Tablette in Woche 2 vergessen
    Holen Sie die Tabletteneinnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie  zwei Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme wie gewohnt fort.  Die empfängnisverhütende Wirkung ist gewährleistet und Sie müssen keine zusätzlichen  Schutzmaßnahmen anwenden. 
  • Sie haben eine Tablette in Woche 3 vergessen
    Sie können zwischen zwei Möglichkeiten wählen: 
  1. Holen Sie die Einnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie zwei  Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme wie gewohnt  fort. Lassen Sie die einnahmefreie Pause aus und beginnen Sie gleich mit der Einnahme aus der  nächsten Blisterpackung. 

    Höchstwahrscheinlich kommt es erst am Ende der zweiten Blisterpackung zu einer  Entzugsblutung oder estreten möglicherweise leichte oder menstruationsähnliche Blutungen während der Einnahme aus der zweiten Blisterpackung auf. 
  1. Sie können die Einnahme aus der aktuellen Blisterpackung auch abbrechen und sofort mit der  einnahmefreien Pause von 7 Tagen beginnen (der Tag, an dem Sie die Tablette vergessen  haben, muss mitgezählt werden). Wenn Sie mit der Einnahme aus der neuen Packung an  Ihrem gewohnten Wochentag beginnen möchten, können Sie eine einnahmefreie Pause von  weniger als 7 Tagen einschieben. 

Wenn Sie einer der beiden Alternativen folgen, ist der Empfängnisschutz nicht eingeschränkt.  

  • Wenn Sie eine der Tabletten aus einer Blisterpackung vergessen haben und während der folgenden  ersten einnahmefreien Pause keine Blutung auftritt, sind Sie möglicherweise schwanger geworden.  Suchen Sie in diesem Fall Ihren Arzt auf, bevor Sie mit einer neuen Blisterpackung beginnen. 


Grafik 1: Wenn Sie die Einnahme von Petibelle vergessen haben


Was müssen Sie beachten, wenn Sie an Erbrechen oder schwerem Durchfall leiden? 

Wenn Sie in den ersten 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme der Tablette erbrechen oder wenn  schwerer Durchfall auftritt, sind die Wirkstoffe der "Pille" möglicherweise noch nicht vollständig von  Ihrem Körper aufgenommen worden. Diese Situation ist ähnlich wie das Vergessen einer Tablette.  Nehmen Sie nach Erbrechen oder Durchfall so schnell wie möglich eine Tablette aus einer  Ersatzblisterpackung ein, wenn möglich innerhalb von 12 Stunden nach dem üblichen  Einnahmezeitpunkt der "Pille". Wenn dies nicht möglich ist oder 12 Stunden überschritten sind, folgen  Sie den Anweisungen im Abschnitt 3."Wenn Sie die Einnahme von Petibelle vergessen haben". 

Verschieben der Blutungstage: Was müssen Sie beachten? 

Auch wenn es nicht empfohlen wird, können Sie Ihre Monatsblutung hinausschieben, indem Sie direkt  ohne Einnahmepause mit der Einnahme aus der nächsten Blisterpackung Petibelle fortfahren und diese  bis zum Ende aufbrauchen. Während der Einnahme aus dieser zweiten Blisterpackung kann es zu  leichten oder menstruationsähnlichen Blutungen kommen. Beginnen Sie nach der darauf folgenden  regulären 7-tägigen Einnahmepause wie üblich mit der nächsten Blisterpackung.  

Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie sich entscheiden, die Blutung zu verschieben.

Änderung des Wochentages, an dem die Blutung einsetzt: Was müssen Sie beachten? 

Wenn Sie Ihre Tabletten vorschriftsmäßig einnehmen, setzt Ihre Monatsblutung während der  einnahmefreien Woche ein. Wenn Sie diesen Wochentag ändern müssen, verkürzen Sie die Anzahl der  einnahmefreien Tage (aber erhöhen Sie die Anzahl niemals – 7 Tage sind das Maximum!). Wenn Ihre  Einnahmepause z. B. normalerweise an einem Freitag beginnt und Sie möchten den Beginn auf einen Dienstag (also 3 Tage früher) verschieben, beginnen Sie mit der Einnahme aus der neuen  Blisterpackung 3 Tage früher als üblich. Wenn Sie sich für eine sehr kurze Einnahmepause entscheiden (z. B. 3 Tage oder weniger) kann es sein, dass es während dieser Tage zu keiner Blutung  kommt. Möglicherweise treten dann jedoch leichte oder menstruationsähnliche Blutungen auf. 

Wenn Sie über die Vorgehensweise nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt. 

Wenn Sie die Einnahme von Petibelle abbrechen 

Sie können die Einnahme von Petibelle zu jeder Zeit beenden. Wenn Sie nicht schwanger werden  wollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über andere sichere Verhütungsmethoden. Wenn Sie schwanger  werden möchten, beenden Sie die Einnahme von Petibelle und warten Ihre Monatsblutung ab, bevor  Sie versuchen, schwanger zu werden. So können Sie das Datum der voraussichtlichen Entbindung  einfacher berechnen. 

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder  Apotheker. 


4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem  auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert, und Sie dieses auf Petibelle  zurückführen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. 

Alle Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko für  Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle  Thromboembolie [ATE]). Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit  der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2. „Was sollten Sie vor der  Anwendung von Petibelle beachten?“. 

Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Anwenderinnen können betroffen sein): 

  • Zyklusstörungen 
  • Zwischenblutungen 
  • Brustschmerzen 
  • Druckempfindlichkeit der Brust 
  • Kopfschmerzen 
  • depressive Verstimmungen 
  • Migräne 
  • Übelkeit 
  • dicker weißlicher Ausfluss aus der Scheide 
  • vaginale Candidose (Hefepilzinfektion) 

Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 von 1.000 Anwenderinnen können betroffen sein): 

  • Vergrößerung der Brust 
  • veränderter Sexualtrieb (Libido) 
  • Bluthochdruck 
  • niedriger Blutdruck 
  • Erbrechen 
  • Durchfall 
  • Akne 
  • Hautausschlag 
  • schwerer Juckreiz 
  • Haarausfall (Alopezie) 
  • Infektion der Scheide 
  • Wassereinlagerung (Flüssigkeitsretention) 
  • Gewichtsveränderungen


Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 von 10.000 Anwenderinnen können betroffen sein):

  • Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) 
  • Asthma 
  • Sekretion aus den Brustwarzen 
  • Beeinträchtigung des Hörvermögens 
  • Die Hauterkrankungen Erythema nodosum (sog. Knotenrose mit charakteristischen,  schmerzhaften, rötlichen Hautknoten) oder Erythema multiforme (Hautausschlag mit  charakteristischer Rötung oder Entzündung, die in konzentrischen Kreisen auftritt) 
  • gesundheitsschädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel: in einem Bein oder Fuß (d. h. VTE) 

in einer Lunge (d. h. LE) 

Herzinfarkt 

Schlaganfall 

Mini-Schlaganfall oder vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome, die als  transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet werden 

Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge. 

Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung  leiden, die dieses Risiko erhöht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko für ein  Blutgerinnsel erhöhen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2.). 


Meldung von Nebenwirkungen 

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch  für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können  Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.  Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de  anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen  über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden. 


5. Wie ist Petibelle aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. 

Nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren.  

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung unter "Verwendbar bis" angegebenen  Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des  angegebenen Monats. 

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie  das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der  Umwelt bei. 


6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Petibelle enthält 

Die Wirkstoffe sind: Drospirenon und Ethinylestradiol.  

Eine Filmtablette enthält 3 Milligramm Drospirenon und 0,030 Milligramm Ethinylestradiol. 

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, vorverkleisterte Stärke (aus  Maisstärke), Povidon K 25, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Hypromellose, Macrogol 6.000, Talkum,  Titandioxid (E171), Eisen(III)hydroxid-oxid x H2O (E172). 

Wie Petibelle aussieht und Inhalt der Packung 

  • Jede Blisterpackung Petibelle enthält 21 hellgelbe Filmtabletten. 
  • Petibelle-Tabletten sind Filmtabletten; der Tablettenkern ist mit einem Film überzogen. Die  Tabletten sind hellgelb, rund mit gewölbten Seiten und einseitiger Prägung mit den Buchstaben  "DO" in einem regelmäßigen Sechseck. 
  • Petibelle ist in Packungen mit 1 Blisterpackung zu 21 Filmtabletten, mit 3 Blisterpackungen zu  je 21 Filmtabletten und mit 6 Blisterpackungen zu je 21 Tabletten erhältlich.  

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer  

Jenapharm GmbH & Co. KG 

Otto-Schott-Straße 15 

07745 Jena 

Telefon: 03641 – 87 97 444 

Telefax: 03641 – 87 97 49 444 

E-Mail: [email protected] 

Hersteller 

Bayer AG 

51368 Leverkusen 

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)  unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen: 

  • Deutschland, Portugal: Petibelle 
  • Niederlande: Ethinylestradiol / Drospirenon 0,03 / 3 mg Berlipharm 
  • Spanien: Yira 
  • Österreich: Yirala 
  • Frankreich: Convuline 
  • Italien: Yarina 


Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2020.


  • visa
  • mastercard
  • maestro
  • paypal
  • apple pay
  • google pay
  • klarna
  • trustly
  • bank
  • ups
  • dhl
  • trustly
  • bank
  • ups
  • dhl