Femikadin 30

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FEMIKADIN 30® 30 Mikrogramm /105 Mikrogramm Filmtabletten
Ethinylestradiol/Levonorgestrel

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage...

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wichtige Informationen über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (KHK):

  • Bei korrekter Anwendung zählen sie zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.
  • Sie bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, diese zu haben (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“).

1. Was ist Femikadin 30 und wofür wird es angewendet?

Femikadin 30 ist ein Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung („Pille“). 

Jede Tablette enthält eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher Geschlechtshormone, und  zwar Ethinylestradiol und Levonorgestrel. 

„Pillen“, die zwei Hormone enthalten, werden als „Kombinationspillen“ bezeichnet. Femikadin 30 wird auch als niedrigdosierte „Pille“ bezeichnet, weil sie nur eine geringe Menge von  Hormonen enthält. 


2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Femikadin 30 beachten?

Allgemeine Hinweise 

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2, bevor Sie mit der Anwendung von  Femikadin 30 beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines  Blutgerinnsels zu lesen (siehe Abschnitt 2 „Blutgerinnsel“). 

Bevor Sie Femikadin 30 anwenden, wird Ihr behandelnder Arzt Sie sorgfältig zu Ihrer  Krankengeschichte und zu der Ihrer nahen Verwandten befragen. Der Arzt wird Ihren Blutdruck  messen und, abhängig von Ihrer persönlichen Situation, weitere Untersuchungen durchführen.

In dieser Gebrauchsinformation sind verschiedene Fälle beschrieben, bei deren Auftreten Sie  Femikadin 30 absetzen sollten oder bei denen die Zuverlässigkeit von Femikadin 30 herabgesetzt sein  kann. In diesen Fällen sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr haben oder zusätzliche nichthormonale Verhütungsmethoden anwenden, wie z. B. ein Kondom oder eine andere  Barrieremethode. Wenden Sie aber keine Kalender- oder Temperaturmethoden an. Diese Methoden  können versagen, weil Femikadin 30 die monatlichen Schwankungen der Körpertemperatur und des Gebärmutterhalsschleims verändert. 

Sie sollten sich alle 6 Monate, mindestens aber einmal jährlich, allgemeinärztlich und frauenärztlich  untersuchen lassen. 

Wie alle hormonalen Empfängnisverhütungsmittel bietet Femikadin 30 keinerlei Schutz vor einer HIV-Infektion (AIDS) oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. 

Femikadin 30 darf nicht eingenommen werden, 

wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend  aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit  Ihnen besprechen, welche andere Form der Empfängnisverhütung für Sie besser geeignet ist. 

  • Wenn Sie den Verdacht oder die Gewissheit haben, schwanger zu sein; - wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit  hatten); 
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden – beispielsweise  Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder  Antiphospholipid-Antikörper oder andere mit Thromboseneigung einhergehende  Gerinnungsstörungen des Blutes, Herzklappenerkrankung oder Herzrhythmusstörung; 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt  „Blutgerinnsel“); 
  • wenn mehrere Risikofaktoren auf Sie zutreffen, ist das Risiko für die Ausbildung eines  Blutgerinnsels hoch (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“); 
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten; 
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und  ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischämische  Attacke (TIA – vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls wie Sehstörungen oder  Muskellähmung) haben (oder in der Vergangenheit hatten); 
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen können:
    -
    schwerer Diabetes mellitus mit Schädigung der Blutgefäße, 
    - sehr hoher Blutdruck (ständig über 140/90 mmHg), 
    - sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyzeride), 
    - eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist; 
  • wenn Sie rauchen (siehe auch Abschnitt 2 „Blutgerinnsel“); 
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sogenannte „Migräne mit Aura“) leiden  (oder in der Vergangenheit gelitten haben); 
  • wenn Kopfschmerzen ungewohnt häufig, anhaltend oder stark auftreten bzw. Sie plötzliche  Empfindungs-, Wahrnehmungs- (Seh-, Hörstörungen) oder Bewegungsstörungen, insbesondere  Lähmungen, haben (mögliche erste Anzeichen eines Schlaganfalls); 
  • bei bestehender oder vorausgegangener Entzündung der Bauchspeicheldrüse, wenn diese mit  einer schweren Fettstoffwechselstörung einhergeht; 
  • bei schweren bestehenden oder vorausgegangenen Lebererkrankungen, solange sich Ihre Leberwerte im Blut nicht wieder normalisiert haben oder wenn bei Ihnen ein erhöhter  Blutgehalt an gelbbraunem Gallenfarbstoff (Bilirubin) durch Störung der Ausscheidung in die  Galle (Dubin-Johnson- oder Rotor-Syndrom) festgestellt wurde; 
  • wenn sich Ihre Haut oder das Augenweiß gelb verfärben, Ihr Urin braun und Ihr Stuhlgang sehr  hell wird (sogenannte Gelbsucht); 
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen Lebergeschwülsten (gutartig oder bösartig);
  • bei bestehendem oder vorausgegangenem Brustkrebs oder Krebs der  Gebärmutterschleimhaut oder des Gebärmutterhalses bzw. bei Verdacht darauf; - bei jeglichen ungeklärten Blutungen aus der Scheide
  • wenn Ihre Monatsblutung ausbleibt, möglicherweise durch Ernährung oder körperliche  Betätigung bedingt; 
  • wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (siehe  auch Abschnitt „Einnahme von Femikadin 30 zusammen mit anderen Arzneimitteln“); 
  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Levonorgestrel oder einen der in Abschnitt 6  genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Dies kann Jucken, Ausschlag oder  Schwellungen verursachen. 

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen 

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Femikadin 30 einnehmen.


Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Femikadin 30 erforderlich ist 

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden? 

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf, 

wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie ein  Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h.  Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben (siehe Abschnitt  „Blutgerinnsel“ unten). 

Für eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe Abschnitt  „So erkennen Sie ein Blutgerinnsel“.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft.
In einigen Situationen ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Femikadin 30 oder anderen  „Kombinationspillen“ erforderlich und es können regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt  notwendig sein. 

Falls sich die Krankheit entwickelt oder verschlechtert, während Sie Femikadin 30 anwenden, sollten  Sie dies ebenfalls Ihrem Arzt mitteilen. 

  • Wenn bei Ihnen eine Leber- oder Gallenblasenerkrankung bekannt ist; 
  • wenn bei Ihnen eine Herz- oder Nierenerkrankung bekannt ist; 
  • wenn bei Ihnen Durchblutungsstörungen an Händen/Füßen bestehen; 
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden oder wenn bei Ihnen die Fähigkeit,  Glucose abzubauen, eingeschränkt ist (verminderte Glucosetoleranz); 
  • wenn Sie rauchen (siehe Abschnitt 2 „Blutgerinnsel“); 
  • wenn Sie 35 Jahre oder älter sind; 
  • wenn Sie stark übergewichtig sind (Adipositas); 
  • wenn Sie unter Migräne leiden; 
  • wenn Sie unter Depressionen leiden; 
  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch-entzündliche Darmerkrankung) haben; - wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE – eine Krankheit, die Ihr natürliches  Abwehrsystem beeinträchtigt) haben; 
  • wenn Sie ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS – eine Störung der Blutgerinnung, die zu  Nierenversagen führt) haben; 
  • wenn Sie Sichelzellanämie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben; - wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer  Familie vorgekommen ist. Hypertriglyceridämie wurde mit einem erhöhten Risiko für eine  Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) verbunden; 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2  „Blutgerinnsel“);
  • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko für Blutgerinnsel erhöht. Fragen Sie Ihren  Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Femikadin 30 beginnen  können; 
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entzündung haben (oberflächliche  Thrombophlebitis); 
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben; 
  • wenn Sie an Epilepsie leiden (siehe „Einnahme von Femikadin 30 zusammen mit anderen  Arzneimitteln“); 
  • wenn Sie an einer vergrößerten Gebärmutter aufgrund gutartiger Geschwulste in der  Muskelschicht der Gebärmutter (Uterus myomatosus) leiden; 
  • wenn bei Ihnen eine Erkrankung während einer Schwangerschaft oder früheren Anwendung von  Geschlechtshormonen zum ersten Mal aufgetreten ist, z. B. Schwerhörigkeit (Otosklerose), eine  Blutkrankheit, die Porphyrie heißt, Bläschenausschlag während der Schwangerschaft (Herpes  gestationis), eine Nervenerkrankung, bei der plötzliche unwillkürliche Körperbewegungen auftreten (Chorea Sydenham); 
  • bei bestehenden oder vorausgegangenen gelblich-braunen Pigmentflecken (Chloasma), auch als  „Schwangerschaftsflecken“ bezeichnet, vorwiegend im Gesicht. In diesem Fall empfiehlt es  sich, direkte Sonnenbestrahlung oder ultraviolettes Licht zu meiden. 
  • Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems an sich  bemerken, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder  

Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit Atembeschwerden. Arzneimittel, die Östrogene enthalten, können die Symptome eines hereditären und erworbenen  Angioödems auslösen oder verschlimmern. 

BLUTGERINNSEL 

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Femikadin 30 ist Ihr Risiko  für die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden. In seltenen Fällen kann  ein Blutgerinnsel Blutgefäße verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen. 

Blutgerinnsel können auftreten 

  • in den Venen (sogenannte „Venenthrombose“, „venöse Thromboembolie“ oder VTE)
  • in den Arterien (sogenannte „Arterienthrombose“, „arterielle Thromboembolie“ oder ATE). 

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu schwerwiegenden  anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich. 

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen  Blutgerinnsels aufgrund von Femikadin 30 gering ist. 

► So erkennen Sie ein Blutgerinnsel 

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome  bemerken.


Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf?

Woran könnten Sie leiden?

Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:

  • Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird;
  • Erwärmung des betroffenen Beins;
  • Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Blässe, Rot- oder Blaufärbung.

Tiefe Beinvenenthrombose

  • Plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung;
  • plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann;
  • stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt;
  • starke Benommenheit oder Schwindelgefühl;

Lungenembolie

  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag;
  • starke Magenschmerzen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entzündung der Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden können.


Symptome, die meistens in einem Auge auftreten:

  • sofortiger Verlust des Sehvermögens oder
  • schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.

Thrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel in einer Vene im Auge)

  • Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregefühl;
  • Enge- oder Völlegefühl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins;
  • Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder Erstickungsgefühl;
  • in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper;
  • Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindelgefühl;
  • extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit;
  • schnelle oder unregelmäßige Herzschläge.

Herzinfarkt

  • Plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des Gesichts, Arms oder Beins, die auf einer Körperseite besonders ausgeprägt ist;
  • plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verständnisschwierigkeiten;
  • plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen;
  • plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen;
  • plötzliche schwere oder länger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall.

In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.

Schlaganfall

  • Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer Extremität;
  • starke Magenschmerzen (akutes Abdomen).

Blutgerinnsel, die andere Blutgefäße verstopfen

► Blutgerinnsel in einer Vene 

Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet? 

- Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren Risiko für  Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen  kommen jedoch nur selten vor. 

- Wenn es in einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe  Beinvenenthrombose verursachen. 

- Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es eine  Lungenembolie verursachen. 

- Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B. dem Auge  (Thrombose einer Netzhautvene), der Leber oder der Nieren bilden. 

Wann ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am größten? Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen  Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am größten. Das Risiko kann außerdem  erhöht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (gleiches oder  anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wieder aufnehmen.

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn kein  kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet würde. 

Wenn Sie die Einnahme von Femikadin 30 beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in wenigen  Wochen auf den Normalwert zurück. 

Wie groß ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels? 

Das Risiko ist abhängig von Ihrem natürlichen Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels und der Art  des von Ihnen angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums. 

Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge mit Femikadin 30 ist gering. - Ungefähr 2 von 10.000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes hormonales  Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel. - Ungefähr 5 – 7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel enthaltendes kombiniertes  hormonales Kontrazeptivum wie Femikadin 30 anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein  Blutgerinnsel. 

- Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen  medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt „Faktoren, die  das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen“). 


Risiko für die Bildung eines  

Blutgerinnsels pro Jahr

Frauen, die kein kombiniertes hormonales Präparat in  Form einer Pille/eines Pflasters/eines Rings anwenden  und nicht schwanger sind

Ungefähr 2 von 10.000 Frauen

Frauen, die eine Levonorgestrel enthaltende kombinierte  hormonale Pille anwenden

Ungefähr 5 – 7 von 10.000 Frauen

Frauen, die Femikadin 30 anwenden 

Ungefähr 5 – 7 von 10.000 Frauen

Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen 

Das Risiko für ein Blutgerinnsel mit Femikadin 30 ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen  und Risikofaktoren erhöht. Das Risiko ist erhöht: 

- wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2); - wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) ein  Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall  haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung. 

- wenn Sie operiert werden müssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit längere Zeit  bettlägerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es kann erforderlich sein, dass die Einnahme von  Femikadin 30 mehrere Wochen vor einer Operation oder bei eingeschränkter Beweglichkeit  beendet werden muss. Wenn Sie die Anwendung von Femikadin 30 beenden müssen, fragen Sie  Ihren Arzt, wann Sie die Anwendung wieder aufnehmen können. 

- wenn Sie älter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren); - wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden oder eine Fehlgeburt nach dem dritten  Schwangerschaftsmonat erlitten haben. 

Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen,  insbesondere wenn bei Ihnen weitere der aufgeführten Faktoren vorliegen. 

Weitere Erkrankungen, bei denen die Blutgefäße beteiligt sein können, sind unter anderem  Schmetterlingsflechte (systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte Erkrankung des  Immunsystems), hämolytisch-urämisches Syndrom (eine bestimmte Bluterkrankung, die zu  

Nierenschäden führt) und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis  ulcerosa). 

Über die Bedeutung von Krampfadern und Entzündungen in oberflächlichen Venen (Phlebitis) für die  Entstehung oder den fortschreitenden Verlauf einer venösen Thrombose besteht keine Einigkeit.

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen  und Risikofaktoren. 

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn  Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, Femikadin 30 abzusetzen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Einnahme von  Femikadin 30 zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn bei einem nahen Angehörigen aus  unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen. 

► Blutgerinnsel in einer Arterie 

Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet? 

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie  schwerwiegende Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall  hervorrufen. 

Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen 

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der  Einnahme von Femikadin 30 sehr gering ist, jedoch ansteigen kann: 

  • mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre); 
  • wenn Sie rauchen. Bei der Einnahme eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie  Femikadin 30 wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen  aufhören können und älter als 30 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, eine andere Art von  Verhütungsmittel anzuwenden; 
  • wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2); - wenn Sie einen hohen Blutdruck haben; 
  • wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt  oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen  Herzinfarkt oder Schlaganfall haben; 
  • wenn Sie einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben; - wenn Sie hohe Homocysteinspiegel im Blut haben; 
  • wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben; 
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden (z. B. Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung namens  Vorhofflimmern); 
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden. 

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer  ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein. 

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von Femikadin 30 zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen,  bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark  zunehmen. 

Psychiatrische Erkrankungen 

Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Femikadin 30 anwenden, berichten über  Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich  zu Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive  Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von Ihrem Arzt medizinisch beraten. 

Femikadin 30 und Krebs 

Gebärmutterhalskrebs wurde bei Langzeitanwenderinnen etwas häufiger beobachtet als bei  Nichtanwenderinnen von hormonalen Kontrazeptiva, aber es ist nicht geklärt, inwieweit  unterschiedliches Sexualverhalten (z. B. Unterschiede in der Anzahl an Sexualpartnern oder in der  Anwendung mechanischer Verhütungsmethoden) oder andere Faktoren wie das humane  Papillomavirus (HPV) dazu beitragen.

Brustkrebs wird bei Frauen, die „Kombinationspillen“ nehmen, etwas häufiger beobachtet, aber es ist  nicht bekannt, ob dies durch die Behandlung verursacht wird. Das Auftreten von Brusttumoren nimmt  nach Absetzen von hormonalen „Kombinationspillen“ ab. Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig Ihre  Brüste untersuchen. Wenn Sie Knoten spüren, müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen. 

In seltenen Fällen wurden gutartige (nicht krebsartige) Lebertumoren und noch seltener bei  Langzeitanwendung der Pille bösartige (krebsartige) Lebertumoren bei Anwenderinnen von  „Kombinationspillen“ festgestellt. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie ungewöhnlich starke  Bauchschmerzen haben. 

Zwischenblutungen 

Bei der Anwendung von Femikadin 30 kann es in den ersten Monaten zu unerwarteten Blutungen kommen (Blutungen außerhalb der 7-tägigen Einnahmepause). Wenn diese Blutungen nach mehr als 3 Monaten weiterhin auftreten oder wenn sie nach einigen Monaten erneut beginnen, muss Ihr Arzt die  Ursache ermitteln. 

Was ist zu beachten, wenn keine Blutung während der 7-tägigen Einnahmepause auftritt? Wenn Sie alle Tabletten ordnungsgemäß eingenommen haben, nicht erbrochen oder schweren Durchfall gehabt und keine anderen Arzneimittel eingenommen haben, ist eine Schwangerschaft sehr  unwahrscheinlich. 

Wenn die Einnahme jedoch vor der ersten ausgebliebenen Abbruchblutung nicht vorschriftsmäßig  erfolgt ist oder wenn die Blutung in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen ausbleibt, kann es sein, dass  Sie schwanger sind. Sie sollten dann unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen, da vor einer weiteren  Einnahme der „Pille“ eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden muss. 

Beginnen Sie erst mit einem neuen Blisterstreifen, wenn Sie sicher sind, dass Sie nicht schwanger sind. 

Einnahme von Femikadin 30 zusammen mit anderen Arzneimitteln 

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,  kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere  Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Informieren Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere Arzneimittel verschreibt (oder den Apotheker), dass Sie Femikadin 30 einnehmen. Diese  können Ihnen sagen, ob Sie zusätzliche nichthormonale empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen  anwenden müssen (z. B. ein Kondom) und, falls ja, wie lange. 

Einige Arzneimittel können einen Einfluss auf die Blutspiegel von Femikadin 30 haben und zu einer  Minderung der empfängnisverhütenden Wirksamkeit von Femikadin 30 oder zu unerwarteten Blutungen führen. Dazu gehören: 

  • Arzneimittel zur Behandlung von: 
    - gastrointestinalen Bewegungsstörungen (z. B. Metoclopramid),
    - Epilepsie (z. B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat oder Felbamat), 
    - Tuberkulose (z. B. Rifampicin, Rifabutin), 
    - HIV- und Hepatitis-C-Virusinfektionen (sogenannte Proteaseinhibitoren und  nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-nhibitoren wie Ritonavir, Nevirapin,  Indinavir), 
    - Pilzinfektionen (z. B. Griseofulvin, Azolantimykotika wie Itraconazol, Voriconazol,  Fluconazol), 
    - bakteriellen Infektionen (Makrolidantibiotika, z. B. Clarithromycin, Erythromycin),
    - bestimmten Herzerkrankungen,ohem Blutdruck (z. B. Atorvastatin und  Kalziumkanalblocker wie Verapamil, Diltiazem), 
    - Arthritis, Arthrose (Etoricoxib), 
    - Störung des Nervensystems (Narkolepsie, z. B. Modafinil), 
    - Schmerzen und Fieber (Paracetamol), 
  • Ascorbinsäure (ein Konservierungsmittel, auch bekannt als Vitamin C),
  • das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut. 

Die gleichzeitige Einnahme der „Pille“ und des Antibiotikums Troleandomycin kann das Risiko eines  Gallenstaus (Cholestase) erhöhen. 

Femikadin 30 kann die Wirksamkeit oder die Verträglichkeit bestimmter anderer Arzneimittel  beeinflussen, z. B.: 

  • Arzneimittel, die Ciclosporin enthalten, 
  • das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von Krampfanfällen  führen), 
  • Melatonin, 
  • Tizanidin, 
  • bestimmte Benzodiazepine (Beruhigungsmittel, z. B. Lorazepam, Diazepam), - Theophyllin (ein Mittel zur Behandlung von Asthma), 
  • Glukokortikoide (z. B. Cortison), 
  • Clofibrat (ein Mittel zur Senkung der Blutfette), 
  • Paracetamol (ein Mittel gegen Schmerzen und Fieber), 
  • Morphin (ein sehr starkes Schmerzmittel). 

Bei Diabetikerinnen (Frauen mit Zuckerkrankheit) kann sich der Bedarf an blutzuckersenkenden  Mitteln (z. B. Insulin) verändern. 

Wenden Sie Femikadin 30 nicht an, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten, da diese Arzneimittel zu erhöhten  Leberfunktionswerten bei Bluttests führen können (erhöhte ALT-Leberenzyme). Ihr Arzt wird Ihnen eine andere Art der Verhütung empfehlen, bevor die Therapie mit diesen Arzneimitteln gestartet wird. Ca. zwei Wochen nach Behandlungsende kann Femikadin 30 wieder  angewendet werden. Siehe Abschnitt „Femikadin 30 darf nicht eingenommen werden“. 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Einnahme von Femikadin 30 zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Femikadin 30 kann zusammen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden, wenn notwendig  mit etwas Wasser. Femikadin 30 sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden. 

Labortests 

Hormonale Verhütungsmittel können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen. Informieren  Sie daher Ihren Arzt oder das Laborpersonal, dass Sie die „Pille“ einnehmen, wenn bei Ihnen ein  Bluttest durchgeführt werden muss. 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Schwangerschaft  

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Femikadin 30 nicht einnehmen. Falls Sie während der Einnahme  von Femikadin 30 schwanger werden, müssen Sie die Einnahme von Femikadin 30 sofort beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Wenn Sie schwanger werden möchten, können Sie Femikadin 30 jederzeit  absetzen (siehe auch Abschnitt 3 „Wenn Sie die Einnahme von Femikadin 30 abbrechen wollen“). 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Stillzeit 

Frauen sollten Femikadin 30 nicht in der Stillzeit anwenden, außer nach Anweisung des Arztes.  Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen und die „Pille“ einnehmen möchten. 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen 

Es gibt keine Hinweise, dass die Einnahme von Femikadin 30 einen Einfluss auf die  Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat. 

Femikadin 30 enthält Lactose 

Bitte nehmen Sie Femikadin 30 erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,  dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. 

3. Wie ist Femikadin 30 einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei  Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. 

Bei bekannter oder vermuteter Schwangerschaft darf die Einnahme von Femikadin 30 nicht begonnen  oder fortgesetzt werden. 

Jede Blisterpackung enthält 21 Tabletten. Nehmen Sie die Tabletten in der auf der Folie vorgegebenen Reihenfolge ein. 

Nehmen Sie 1 Tablette Femikadin 30 täglich für 21 Tage, gegebenenfalls zusammen mit etwas  Wasser, ein. Drücken Sie die erste Tablette an der Stelle der Packung heraus, die mit dem  entsprechenden Wochentag gekennzeichnet ist (z. B. „So” für Sonntag). Die Einnahme der Tabletten  sollte jeden Tag etwa zur gleichen Zeit erfolgen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Tabletten  nüchtern oder zu den Mahlzeiten einnehmen. Durch den Aufdruck der Wochentage auf der Packung  kann jeden Tag kontrolliert werden, ob die Tablette für diesen Tag bereits eingenommen wurde. 

Nachdem Sie alle 21 Tabletten eingenommen haben, folgt eine 7-tägige Einnahmepause. Ihre  Monatsblutung (Abbruchblutung) wird während dieser 7 Tage beginnen, normalerweise 2 bis 3 Tage  nach Einnahme der letzten Tablette. 

Beginnen Sie mit der Einnahme aus der nächsten Blisterpackung am Tag nach der 7-tägigen  Einnahmepause, auch dann, wenn Ihre Blutung anhält. Das bedeutet zum einen, dass Sie immer am  gleichen Wochentag mit der neuen Blisterpackung beginnen, und zum anderen, dass Ihre Entzugsblutung jeden Monat an den gleichen Tagen auftreten sollte. 

Wann beginnen Sie mit der Einnahme von Femikadin 30? 

Wenn Sie im vergangenen Monat noch keine „Pille” zur Schwangerschaftsverhütung eingenommen  haben: 

Beginnen Sie mit der Einnahme von Femikadin 30 am ersten Tag Ihres Zyklus (d. h. am ersten Tag Ihrer Monatsblutung). Wenn Sie mit der Einnahme von Femikadin 30 an diesem Tag (dem ersten Ihrer  Monatsblutung) beginnen, besteht ein sofortiger Empfängnisschutz. Sie können auch mit der  Einnahme zwischen Zyklustag 2 und 5 beginnen, müssen dann aber während der ersten 7 Tage der  Einnahme der „Pille“ eine zusätzliche nichthormonale Methode zur Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein Kondom). 

Wenn Sie von einem anderen kombinierten hormonalen Verhütungsmittel („Pille“ mit zwei  hormonellen Wirkstoffen) oder von einem empfängnisverhütenden Vaginalring oder einem Pflaster zu  Femikadin 30 wechseln: 

Sie können mit der Einnahme von Femikadin 30 vorzugsweise am Tag nach Einnahme der letzten  wirkstoffhaltigen Tablette (die letzte Tablette, die Wirkstoffe enthält) Ihrer zuvor eingenommenen „Pille“ bzw. am Tag nach dem Entfernen des Vaginalrings oder des Pflasters beginnen, spätestens aber  am Tag nach den einnahmefreien (ring- oder pflasterfreien) Tagen Ihres Vorgängerpräparats (oder  nach Einnahme der letzten wirkstofffreien Tablette Ihres Vorgängerpräparats).

Wenn Sie von einer „Pille“, die nur ein Hormon (Gelbkörperhormon) enthält (sogenannte Minipille),  einem Injektionspräparat (sogenannte Dreimonatsspritze), einem Implantat oder einem  gestagenfreisetzenden Intrauterinsystem (sogenannte Hormonspirale) zu Femikadin 30 wechseln: Sie können die Minipille an jedem beliebigen Tag absetzen und am nächsten Tag direkt mit der  Einnahme von Femikadin 30 beginnen. Nach Umstellung von einem Implantat oder einer  Hormonspirale beginnen Sie mit der Einnahme von Femikadin 30 an dem Tag, an dem das Implantat oder die Hormonspirale entfernt wird, nach einer Injektion zu dem Zeitpunkt, an dem normalerweise  die nächste Injektion erfolgen müsste. In allen Fällen müssen Sie während der ersten 7 Tage der  Tabletteneinnahme eine zusätzliche nichthormonale Methode zur Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein Kondom). 

Wenn Sie gerade eine Fehlgeburt oder einen Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten der  Schwangerschaft hatten: 

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. 

Wenn Sie gerade ein Kind bekommen haben und nicht stillen oder eine Fehlgeburt nach dem dritten  Schwangerschaftsmonat hatten: 

Beginnen Sie die Einnahme von Femikadin 30 nicht früher als 28 Tage nach der Geburt bzw. der  Fehlgeburt. Sicherheitshalber sollten Sie während der ersten 7 Tage eine zusätzliche nichthormonale  Methode zur Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein Kondom). 

Wenn Sie bereits Geschlechtsverkehr hatten, muss vor Beginn der Einnahme von Femikadin 30 eine  Schwangerschaft ausgeschlossen oder die erste Monatsblutung abgewartet werden. 

Wenn Sie nach der Geburt des Kindes stillen und (wieder) mit der Einnahme von Femikadin 30 beginnen wollen: 

Lesen Sie den Abschnitt „Stillzeit“. 

Wenn Sie nicht sicher sind, wann Sie beginnen können, fragen Sie Ihren Arzt. 

Dauer der Einnahme 

Femikadin 30 kann so lange eingenommen werden, wie eine hormonale Methode zur  Empfängnisverhütung gewünscht wird und die Vorteile einer hormonalen Verhütungsmethode die  gesundheitlichen Risiken überwiegen (siehe Abschnitt 2 unter „Femikadin 30 darf nicht eingenommen werden“ und „Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Femikadin 30 erforderlich ist“). 

Wenn Sie eine größere Menge von Femikadin 30 eingenommen haben als Sie sollten Es liegen keine Berichte zu schwerwiegenden schädlichen Folgen nach Einnahme von zu vielen  Femikadin-30-Filmtabletten vor. 

Wenn Sie mehrere Tabletten auf einmal eingenommen haben, kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Brustspannen, Benommenheit, Bauchschmerzen und Schläfrigkeit/Müdigkeit kommen. Bei jungen  Mädchen können Blutungen aus der Scheide auftreten. 

Wenn Sie zu viele Femikadin-30-Filmtabletten eingenommen haben oder feststellen, dass ein Kind  versehentlich Tabletten verschluckt hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Wenn Sie die Einnahme von Femikadin 30 vergessen haben 

Wenn Sie die Einnahmezeit einmalig um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist die  empfängnisverhütende Wirkung von Femikadin 30 noch gewährleistet. Sie müssen die Einnahme der  vergessenen Tablette so schnell wie möglich nachholen und die folgenden Tabletten dann wieder zur  gewohnten Zeit einnehmen. 

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden überschritten haben, ist die  empfängnisverhütende Wirkung nicht mehr gewährleistet. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben,  desto größer ist das Risiko einer Schwangerschaft. Wenn nach Aufbrauchen der aktuellen  Blisterpackung in der ersten normalen einnahmefreien Pause keine Blutung auftritt, sind Sie 

möglicherweise schwanger. Sie müssen dann Ihren Arzt aufsuchen, bevor Sie eine neue  Blisterpackung anfangen. 

Generell sollten Sie zwei Punkte beachten: 

  • Die Einnahme der Tabletten darf nie länger als 7 Tage unterbrochen werden.
  • Erst nach 7 Tagen ununterbrochener Einnahme der Tabletten ist die Wirksamkeit von  Femikadin 30 gewährleistet. 

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 1 und 7 überschritten haben  (beachten Sie auch das Diagramm): 

Holen Sie die Tabletteneinnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie  zwei Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme dann wie  gewohnt fort. Sie müssen jedoch in den nächsten 7 Tagen eine zusätzliche nichthormonale Methode  zur Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein Kondom). Wenn Sie in der Woche vor der vergessenen Einnahme der „Pille“ Geschlechtsverkehr hatten, besteht das Risiko einer Schwangerschaft. Je mehr  Tabletten Sie vergessen haben und je näher dies zur üblichen Einnahmepause liegt, desto größer ist die  Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt. 

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 8 und 14 überschritten haben  (beachten Sie auch das Diagramm): 

Holen Sie die Tabletteneinnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn dies bedeutet, dass Sie  zwei Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme dann wie gewohnt fort. Vorausgesetzt Sie haben die Tabletten in den 7 Tagen vor der vergessenen Tablette  korrekt eingenommen, müssen Sie keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen anwenden. Wenn Sie jedoch  diese Tabletten nicht korrekt eingenommen haben oder mehr als eine Tablette vergessen haben,  müssen Sie während der nächsten 7 Tage eine zusätzliche nichthormonale Methode zur  Empfängnisverhütung anwenden (z. B. ein Kondom). 

Wenn Sie die Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden zwischen Tag 15 und 21 überschritten  haben (beachten Sie auch das Diagramm): 

Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöht sich, je näher Sie der üblichen Einnahmepause  sind. Allerdings kann eine Schwangerschaft immer noch durch Anpassung der Einnahme verhindert  werden. 

Wenn Sie die nachfolgenden Hinweise beachten, müssen Sie keine zusätzlichen  empfängnisverhütenden Maßnahmen verwenden, vorausgesetzt Sie haben die Tabletten in den 7  Tagen vor der vergessenen Einnahme korrekt angewendet. Wenn Sie diese Tabletten nicht korrekt  eingenommen haben oder Sie mehr als eine Tablette vergessen haben, sollten Sie ausschließlich die  erste der beiden nachfolgenden Möglichkeiten verwenden und eine zusätzliche nichthormonale  Methode zur Empfängnisverhütung während der nächsten 7 Tage anwenden (z. B. ein Kondom). 

  1. Holen Sie die Einnahme der letzten vergessenen Tablette so schnell wie möglich nach, auch  wenn dies bedeutet, dass Sie zwei Tabletten zur gleichen Zeit einnehmen müssen. Die  folgenden Tabletten nehmen Sie dann wieder zur gewohnten Zeit ein. Anstatt danach mit der Einnahmepause fortzufahren, beginnen Sie direkt mit der Einnahme der Tabletten aus der nächsten Blisterpackung. Höchstwahrscheinlich kommt es dann erst am Ende der zweiten  Blisterpackung zu einer Abbruchblutung, jedoch treten möglicherweise leichte oder  menstruationsähnliche Blutungen während der Einnahme aus der zweiten Blisterpackung auf. 

oder 

  1. Sie können die Einnahme der Tabletten aus der aktuellen Blisterpackung auch sofort abbrechen  und nach einer einnahmefreien Pause von nicht mehr als 7 Tagen (der Tag, an dem die „Pille“  vergessen wurde, muss mitgezählt werden!) direkt mit der Einnahme aus der nächsten  Blisterpackung beginnen. Wenn Sie mit der Einnahme aus der neuen Blisterpackung an Ihrem  gewohnten Wochentag beginnen möchten, können Sie die einnahmefreie Pause entsprechend  verkürzen.

Sie haben mehr als eine Tablette in der aktuellen Blisterpackung vergessen: Wenn Sie die Einnahme von mehr als einer Tablette in der aktuellen Blisterpackung vergessen haben,  ist der Empfängnisschutz nicht mehr sicher gegeben. 

Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ist umso höher, je mehr Tabletten Sie vergessen haben  und je näher dies zeitlich an der normalen einnahmefreien Pause liegt. Bis zum Auftreten der nächsten  üblichen Entzugsblutung sollte eine zusätzliche nichthormonale Methode zur Empfängnisverhütung  angewendet werden (z. B. ein Kondom). Wenn nach Aufbrauchen der aktuellen Blisterpackung in der  ersten normalen einnahmefreien Pause keine Blutung auftritt, sind Sie möglicherweise schwanger. In  diesem Fall müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen, bevor Sie eine neue Blisterpackung anfangen.


Was müssen Sie beachten, wenn Sie an Erbrechen oder schwerem Durchfall leiden? Wenn Sie in den ersten 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme einer Tablette erbrechen oder wenn  schwerer Durchfall auftritt, sind die Wirkstoffe der „Pille“ möglicherweise noch nicht vollständig von Ihrem Körper aufgenommen worden. Diese Situation ist ähnlich wie das Vergessen einer Tablette.  Nach Erbrechen oder Durchfall müssen Sie so schnell wie möglich eine Tablette aus einer anderen  Blisterpackung einnehmen, wenn möglich innerhalb von 12 Stunden nach dem üblichen  Einnahmezeitpunkt der „Pille“. Wenn dies nicht möglich ist oder 12 Stunden überschritten sind, folgen  Sie den Anweisungen im Abschnitt „Wenn Sie die Einnahme von Femikadin 30 vergessen haben“. Wenn die Magen-Darm-Beschwerden über mehrere Tage anhalten oder wiederkehren, sollten Sie eine  zusätzliche nichthormonale Methode zur Empfängnisverhütung (z. B. ein Kondom) anwenden und  Ihren Arzt informieren. 

Verschieben der Blutungstage: Was müssen Sie beachten? 

Auch wenn es nicht empfohlen wird, können Sie Ihre Monatsblutung hinausschieben, indem Sie die 7- tägige Einnahmepause auslassen und direkt mit der Einnahme aus der nächsten Blisterpackung fortfahren und diese bis zum Ende aufbrauchen. Während der Einnahme aus dieser zweiten  Blisterpackung kann es zu leichten oder menstruationsähnlichen Blutungen kommen. Nach der darauf  folgenden regulären 7-tägigen Einnahmepause kann die Einnahme von Femikadin 30 wie üblich  fortgesetzt werden. 

Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie sich entscheiden, die Blutung zu verschieben. 

Ändern des Wochentages, an dem Ihre Monatsblutung einsetzt: Was müssen Sie beachten? Wenn Sie den Wochentag, an dem Ihre Periode beginnt, ändern wollen, können Sie die  Einnahmepause um beliebig viele Tage verkürzen. Je kürzer die Einnahmepause, desto höher ist die  Wahrscheinlichkeit, dass es nicht zu einer Abbruchblutung kommt und dass während der Einnahme  aus der folgenden Blisterpackung leichte oder menstruationsähnliche Blutungen auftreten. Die  Einnahmepause sollte nie mehr als 7 Tage betragen. 

Wenn Sie sich über die Vorgehensweise nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt. 

Wenn Sie die Einnahme von Femikadin 30 abbrechen wollen 

Sie können die Einnahme von Femikadin 30 zu jeder Zeit beenden. Wenn Sie nicht schwanger werden  wollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über andere sichere Verhütungsmethoden. Wenn Sie schwanger  werden möchten, beenden Sie die Einnahme von Femikadin 30 und warten Ihre Monatsblutung ab,  bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. So können Sie das Datum der voraussichtlichen  Entbindung einfacher berechnen. 

Wenn Sie die Einnahme von Femikadin 30 beenden, kann es einige Zeit dauern, bis Ihre Blutungen  wieder regelmäßig auftreten, insbesondere wenn bei Ihnen bereits vor Anwendung der „Pille“  Zyklusstörungen aufgetreten sind. 

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt  oder Apotheker. 


4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem  auftreten müssen. 

Wenn bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, insbesondere wenn diese schwerwiegend und anhaltend  sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert und Sie dieses auf Femikadin 30 zurückführen,  sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. 

Schwere Nebenwirkungen 

Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Symptome eines Angioödems an sich bemerken: Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit Atembeschwerden (siehe  auch den Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). 

Alle Frauen, die kombinierte hormonale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Risiko für  Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder Arterien (arterielle  Thromboembolie [ATE]), gutartige Lebertumoren, zelluläre Veränderungen des Gebärmutterhalses,  Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs. Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im  Zusammenhang mit der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2 „Was  sollten Sie vor der Einnahme von Femikadin 30 beachten?“. 

Die Anwendung von „Pillen“, die die gleichen Wirkstoffe wie Femikadin 30 enthalten, ist am  häufigsten mit den Nebenwirkungen Kopfschmerzen (einschließlich Migräne), Schmier- und  Zwischenblutungen verbunden. 

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Anwenderinnen betreffen) 

  • Kopfschmerzen (einschließlich Migräne) 
  • Schmier-, Zwischenblutungen 

Weitere mögliche Nebenwirkungen, die bei Einnahme dieser „Pillen“ auftreten können, sind: 

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Anwenderinnen betreffen) 

  • Stimmungsschwankungen, depressive Stimmungslage 
  • Änderung des Geschlechtstriebs 
  • Nervosität, Benommenheit, Schwindel 
  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen 
  • Akne 
  • Brustschmerzen, Empfindlichkeit der Brust, Brustdrüsensekretion, schmerzhafte  Monatsblutungen, Änderungen der Stärke der Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus der  Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung 
  • Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe 
  • Gewichtsveränderungen (Zunahme oder Abnahme) 
  • Entzündungen der Scheide, einschließlich Pilzbefall (Candidiasis) 

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Anwenderinnen betreffen) 

  • Änderung des Appetits (Zunahme oder Abnahme), verminderte Fähigkeit zum Abbau von  Traubenzucker (Glucoseintoleranz) 
  • Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall 
  • Hautausschlag, gelblich braune Flecken auf der Haut (Chloasma), möglicherweise bleibend,  vermehrte Körper- und Gesichtsbehaarung, Haarausfall 
  • Nesselsucht (Juckreiz) 
  • Brustvergrößerung 
  • Blutdruckerhöhung, Veränderungen der Blutfettspiegel 

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Anwenderinnen betreffen) 

  • allergische Reaktionen, auch sehr schwere mit Atem- und Kreislaufsymptomen, schmerzhafte  Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem) 
  • Kontaktlinsenunverträglichkeit 
  • gesundheitsschädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel o in einem Bein oder Fuß
    - in einer Lunge
    - Herzinfarkt
    - Schlaganfall
    - Mini-Schlaganfall oder vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome, die als  transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet werden
    - Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge - durch Gallestau verursachte Gelbsucht
  • Knotenrose (Erythema nodosum), schwerer Hautausschlag (Erythema multiforme)
  • Abnahme der Folsäurespiegel im Blut (Die Folsäurespiegel können durch die „Pille“ vermindert  sein. Im Falle einer Schwangerschaft, die kurz nach Absetzen der „Pille“ eintritt, können  erniedrigte Folsäurespiegel von Bedeutung sein.) 

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Anwenderinnen betreffen) 

  • Leberzellkrebs 

Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an anderen Erkrankungen  leiden, die dieses Risiko erhöhen (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko für ein  Blutgerinnsel erhöhen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2). 

Die folgenden schweren Nebenwirkungen wurden etwas häufiger bei Frauen, die die „Pille“  einnehmen, berichtet, allerdings ist ungeklärt, ob diese Erhöhung der Häufigkeit durch die Anwendung  ausgelöst wird (siehe auch Abschnitt 2 „Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Femikadin  30 erforderlich ist“). 

  • Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs 
  • Lebertumore 

Auch die nachfolgenden Erkrankungen wurden mit der „Pille“ in Verbindung gebracht: 

  • Sehnerventzündung (kann zu teilweisem oder vollständigem Verlust des Sehvermögens führen) - Blutgerinnselbildung in den Netzhautgefäßen des Auges 
  • vermehrte Krampfaderbildung 
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung mit einer schweren Fettstoffwechselstörung - Entzündung des Dickdarms 
  • Gallenblasenerkrankung (Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung oder erstmaliges  Auftreten), einschließlich Gallensteine 
  • Verschlechterung einer Depression 
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) - Epilepsie 
  • Migräne 
  • Endometriose (mit Symptomen sehr schmerzhafter Monatsblutungen) 
  • gutartige Gebärmuttertumore 
  • Porphyrie (eine Stoffwechselerkrankung, die Bauchschmerzen und neurologische Störungen  hervorruft) 
  • systemischer Lupus erythematodes (bei dem körpereigene Organe und Gewebe vom  Immunsystem angegriffen und geschädigt werden) 
  • Herpes in der späten Schwangerschaft 
  • Chorea Minor (Sydenham’sche Chorea; schnelle, unwillkürliche zuckende oder ruckartige  Bewegungen) 
  • hämolytisch-urämisches Syndrom (eine Erkrankung, die nach durch E. coli-Bakterien  ausgelöstem Durchfall auftritt) 
  • Gelbsucht, z. B. durch Leberprobleme ausgelöst 
  • eine Form der Schwerhörigkeit (Otosklerose) 

Meldung von Nebenwirkungen 

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch  für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können  Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.  Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen.  Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die  Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden. 


5. Wie ist Femikadin 30 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach „Verwendbar bis“  angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag  des angegebenen Monats. 

Nicht über 25 °C lagern. 

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das  Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht  mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. 


6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Femikadin 30 enthält 

Die Wirkstoffe sind: Ethinylestradiol und Levonorgestrel. 

1 Filmtablette enthält 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 150 Mikrogramm Levonorgestrel. 

Die sonstigen Bestandteile sind: 

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Gelatine, Magnesiumstearat (Ph. Eur.)  [pflanzlich] 

Tablettenüberzug: Hypromellose (3 cps), Macrogol 4000, Titandioxid (E171), Eisen(III)-hydroxid oxid x H2O (E172) 

Wie Femikadin 30 aussieht und Inhalt der Packung 

Femikadin 30 sind gelbe bis bräunliche, runde und nach außen gewölbte Filmtabletten. 

Femikadin 30 ist in folgenden Packungsgrößen erhältlich: 

Kalenderpackung mit 21 Filmtabletten 

Kalenderpackung mit 3 x 21 Filmtabletten 

Kalenderpackung mit 6 x 21 Filmtabletten 

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. 

Pharmazeutischer Unternehmer 

Besins Healthcare Germany GmbH 

Mariendorfer Damm 3 

12099 Berlin 

Telefon: +49 30 72082-300 

Telefax: +49 30 72082-456 

E-Mail: [email protected] 

Hersteller 

PHARBIL Waltrop GmbH 

Im Wirrigen 25 

45731 Waltrop 

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2021.