Mayra

Mayra

Meda

Mayra Preise ab 40.8€

Price Modification Inklusiver KOSTENLOSE Lieferung

Sie erhalten Ihr Medikament Mayra neutral verpackt und direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Wenn Sie ein Privatrezept haben, können Sie dieses einlösen, indem Sie es uns zusenden, oder Sie können ein e-Rezept über den Online-Ärztedienst nach der Beantwortung eines Fragebogens beantragen. Die Preise beinhalten die kostenlose Standardlieferung. Sie können mit Karte, Lastschrift, Rechnung, Ratenzahlung oder Vorauskasse bezahlen.

Mögliche PZN...

09278323, 09278346, 09278352

  • Mayra 0,03 mg/2mg
  • 12 Monate (12 x 21 Tabletten) Spare 23.3 139.9
  • 9 Monate (9 x 21 Tabletten) Spare 35.5 86.9
  • 6 Monate (6 x 21 Tabletten) Spare 21.3 60.3
  • 3 Monate (3 x 21 Tabletten) 40.8
Original & Markenarzneimittel
Original & Markenarzneimittel geliefert von einer EU-regulierten Apotheke
Trusted Shops käuferschutz
Trusted Shops käuferschutz Fachgerecht ausgezeichneter Service
Rasche Rezeptbearbeitung
Rasche Rezeptbearbeitung Die Versandapotheke bearbeitet das Rezept umgehend

Ähnliche Behandlungen

Maxim ®
Maxim ® ab 36.4 € mehr info
Velafee
Velafee ab 42.4 € mehr info
Dienovel
Dienovel ab 37.4 € mehr info
Valette
Valette ab 59.9 € mehr info
Chariva
Chariva ab 47.4 € mehr info
Sibilla
Sibilla ab 37.4 € mehr info
Aida
Aida ab 70.8 € mehr info
Femovan
Femovan ab 60.5 € mehr info
Chloee
Chloee ab 46.5 € mehr info
Illina
Illina ab 46.4 € mehr info
Novial
Novial ab 49.9 € mehr info
Kleodina
Kleodina ab 37.4 € mehr info
Monostep
Monostep ab 47.4 € mehr info
Lilia
Lilia ab 43 € mehr info
Minette
Minette ab 49.3 € mehr info
Leios
Leios ab 52.5 € mehr info
Femigoa
Femigoa ab 45.7 € mehr info
Cedia 20
Cedia 20 ab 40.7 € mehr info
Yaz
Yaz ab 64.5 € mehr info
Femigyne
Femigyne ab 35.8 € mehr info
Marvelon
Marvelon ab 52.4 € mehr info
Biviol
Biviol ab 52.5 € mehr info
Enriqa
Enriqa ab 53.3 € mehr info
Miranova
Miranova ab 57.2 € mehr info
Trigoa
Trigoa ab 51.8 € mehr info
Qlaira
Qlaira ab 106.3 € mehr info
Amobena
Amobena ab 36.2 € mehr info
Zafrilla
Zafrilla ab 65.3 € mehr info
Finic
Finic ab 40.1 € mehr info

In 3 einfachen Schritten online bestellen

In 3 einfachen Schritten online bestellen
Wählen Sie eine Behandlung
1. Wählen Sie eine Behandlung

Wählen Sie Ihr Medikament.

Rezept einlösen
2. Rezept einlösen

Entscheiden Sie, ob Sie uns Ihr Rezept per Post zustellen, oder uns ein e-Rezept zukommen lassen. Sofern aus medizinischer Sicht möglich, können Sie ein e-Rezept bei einem Online-Ärzte-Service erhalten.

Rasche Rezeptbearbeitung
3. Rasche Rezeptbearbeitung

Ihr Rezept wird dann sofort von der Versandapotheke bearbeitet und Ihre Bestellung trifft diskret verpackt innerhalb von 1-3 Werktagen bei Ihnen ein.

Sicher & Geschützt

Unsere Server sind 100 % sicher, sodass Sie Ihre Medikamente mit höchster Vertraulichkeit bestellen können. Ihre medizinischen Daten sind verschlüsselt und werden nur mit Ihrer Einwilligung an Service-Partner weitergegeben. Unsere Apotheke wird von allen relevanten Aufsichtsbehörden in den Niederlanden reguliert.

LegitScript-Zertifizierung
LegitScript-Zertifizierung Wir efüllen LegitScript´s höchste Standards, für Händler im Gesundheitswesen.
SSL-Verschlüsselung Alle Ihre Daten sind immer und überall geschützt und gesichert.
EU Certification
EU–Zertifizierung Wir sind registriert und zugelassen, verschreibungspflichtige Medikamente online zu verkaufen.
TRUSTED SHOP Unser Service verfügt über unabhängige Patientenreviews.
TÜV-zertifizierte TÜV-zertifizierte Versandapotheke

MAYRA® 0,03 mg/2 mg Filmtabletten
Ethinylestradiol und Dienogest

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage...

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wichtige Informationen über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (KHK):

  • Bei korrekter Anwendung zählen sie zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.
  • Sie bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, diese zu haben (siehe Abschnitt „Blutgerinnsel“).

1. Was ist Mayra und wofür wird es angewendet?

  • Mayra ist ein Arzneimittel zur 
    - Schwangerschaftsverhütung („Verhütungspille“). 
    - Behandlung von Frauen mit mittelschwerer Akne, die nach dem Versagen einer  äußerlichen Behandlung oder der Einnahme geeigneter Antibiotika, einwilligen,  eine Verhütungspille einzunehmen.  
  • Jede der 21 Filmtabletten enthält eine geringe Menge der weiblichen  Geschlechtshormone Ethinylestradiol und Dienogest.  
  • „Pillen“, die zwei Hormone enthalten, werden als „Kombinationspillen“ bezeichnet. 
  • In klinischen Prüfungen wurde belegt, dass Mayra bei Frauen, bei denen eine verstärkte  Wirkung von männlichen Hormonen (sogenannte „Androgene“) zum Auftreten von  Akne führt, eine Besserung dieser Erscheinungen bewirkt. 


2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Mayra beachten?

Allgemeine Hinweise  

Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in Abschnitt 2, bevor Sie mit der  Anwendung von Mayra beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den  Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen – siehe Abschnitt 2, „Blutgerinnsel“.  

Bevor Sie mit der Einnahme von Mayra beginnen, wird Ihnen Ihr Arzt einige Fragen zu Ihrer  persönlichen Krankengeschichte und der Ihrer unmittelbaren Familienangehörigen stellen.  Der Arzt wird Ihren Blutdruck messen und je nach Ihrer individuellen Situation  möglicherweise andere Tests durchführen.  

In dieser Gebrauchsinformation werden verschiedene Situationen beschrieben, in denen Sie  die Einnahme von Mayra abbrechen müssen oder die schwangerschaftsverhütende Wirkung  beeinträchtigt werden kann. In diesen Fällen sollten Sie entweder keinen Geschlechtsverkehr  haben oder zusätzlich eine nichthormonale Verhütungsmethode, wie z. B. ein Kondom oder  

eine andere so genannte Barrieremethode, anwenden. Verwenden Sie aber nicht die  Kalendermethode oder die Temperaturmethode. Diese Methoden können unzuverlässig sein,  da Mayra die monatlichen Veränderungen der Körpertemperatur und die Zusammensetzung  des Gebärmutterschleims beeinflusst.  

Wie alle hormonalen Empfängnisverhütungsmittel schützt Mayra nicht vor HIV Infektionen (AIDS) bzw. anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. 


Ihre Akne wird sich normalerweise nach drei bis sechs Monaten Behandlung verbessern, und  es kann sogar nach sechs Monaten zu weiteren Verbesserungen kommen. Sie sollten mit  Ihrem Arzt drei bis sechs Monate nach Behandlungsbeginn und danach in regelmäßigen  Abständen den Bedarf einer Fortführung Ihrer Behandlung besprechen.  


Wann Sie Mayra nicht anwenden dürfen  

Mayra darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf  Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies  Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der  Empfängnisverhütung für Sie besser geeignet ist.  

Mayra darf nicht angewendet werden,  

  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine (tiefe Beinvenenthrombose,  TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der  Vergangenheit hatten);  
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden –  beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor V-Leiden-Mutation oder Antiphospholipid-Antikörper;  
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt  „Blutgerinnsel“);  
  • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;  
  • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen  verursacht und ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine  transitorische ischämische Attacke (TIA – vorübergehende Symptome eines  Schlaganfalls) haben (oder früher einmal hatten); 
  • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel  in einer Arterie erhöhen können:  - schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße 
    - sehr hoher Blutdruck 
    - sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) 
    - eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist.  
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. „Migräne mit Aura“) leiden  oder in der Vergangenheit gelitten haben;  
  • wenn Sie an bestehender oder vorausgegangener Entzündung der Bauchspeicheldrüse  (Pankreatitis) im Zusammenhang mit stark erhöhten Blutfettwerten (Hypertriglyzeridämie) leiden; 
  • wenn Sie an bestehender oder vorausgegangener schwerer Lebererkrankung leiden,  solange sich die Leberfunktionswerte im Blut nicht normalisiert haben;  
  • wenn Sie an bestehenden oder vorausgegangenen gutartigen oder bösartigen  Lebertumoren leiden;  
  • wenn Sie an bekannten oder vermuteten bösartigen Erkrankungen der  Geschlechtsorgane oder Brüste, die von Geschlechtshormonen beeinflusst werden,  leiden oder gelitten haben (z. B. Brustkrebs oder Gebärmutterschleimhautkrebs);  
  • wenn Sie Blutungen aus der Scheide haben, deren Ursache nicht abgeklärt ist; 
  • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol oder Dienogest oder einen der in Abschnitt  6. genannten sonstigen Bestandteile sind.  

Wenn eine der oben genannten Situationen bei Ihnen auftritt, während Sie Mayra einnehmen,  müssen Sie die Einnahme sofort beenden und Ihren Arzt fragen. In der Zwischenzeit sollen  Sie ein anderes nicht-hormonales Verhütungsmittel anwenden. Für weitere Informationen,  siehe auch Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.  

Nehmen Sie Mayra nicht ein, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, die  Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und  Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (siehe auch Abschnitt „Einnahme von Mayra  mit anderen Arzneimitteln“).  

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen  

Wann besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mayra erforderlich ist  

Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden?  

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf  

  • wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten,  dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel  in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben  (siehe den Abschnitt „Blutgerinnsel“ unten).  

Für eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe den  Abschnitt „So erkennen Sie ein Blutgerinnsel“. 

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft. 

In einigen Situationen ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mayra oder anderen  „Kombinationspillen“ erforderlich und es können regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim  Arzt notwendig sein. 

Wenn die Krankheit ausbricht oder sich während der Anwendung von Mayra verschlimmert,  sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren,  

  • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche  Darmerkrankung) haben;  
  • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE – eine Krankheit, die Ihr natürliches  Abwehrsystem beeinträchtigt) haben;  
  • wenn Sie ein hämolytisches urämisches Syndrom (HUS – eine Störung der  Blutgerinnung, die zu Nierenversagen führt) haben;  
  • wenn Sie Sichelzellanämie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben; 
  • wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyzeridämie) haben oder diese Erkrankung  in Ihrer Familie vorgekommen ist. Hypertriglyzeridämie wurde mit einem erhöhten  Risiko für eine Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) verbunden; 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind (siehe Abschnitt 2,  „Blutgerinnsel“);  
  • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko für Blutgerinnsel erhöht. Fragen  Sie Ihren Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von Mayra  beginnen können;  
  • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entzündung haben (oberflächliche  Thrombophlebitis);  
  • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben;  
  • wenn Sie Herzklappenfehler oder Herzrhythmusstörungen haben; 
  • wenn Brustkrebs bei nahen Verwandten aufgetreten ist;  
  • wenn bei Ihnen Leber- oder Gallenblasenerkrankungen oder Gallensteine bekannt sind; 
  • wenn Sie Gelbsucht oder Juckreiz infolge Stauung der Gallenflüssigkeit haben; 
  • wenn Sie fleckenförmige, gelbbräunliche Verfärbungen der Haut, besonders im Gesicht (Chloasma) haben oder auch während einer früheren Schwangerschaft hatten; hierbei ist  stärkere Sonnen- und UV-Bestrahlung zu meiden;  
  • wenn Sie eine bestimmte Störung der Bildung des Blutfarbstoffes (Porphyrie) haben; 
  • wenn Sie unter Depressionen leiden;  
  • wenn Sie an Epilepsie leiden;  
  • wenn Sie Veitstanz (Sydenham Chorea) haben;  
  • wenn Sie Bläschenausschlag während einer früheren Schwangerschaft (Herpes  gestationis) hatten;  
  • wenn Sie Innenohrschwerhörigkeit (Otosklerose-bedingter Hörverlust) haben. 
  • Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems an  sich bemerken, wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder  Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit  Atembeschwerden. Arzneimittel, die Estrogene enthalten, können die Symptome eines  hereditären und erworbenen Angioödems auslösen oder verschlimmern.  


BLUTGERINNSEL  

Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie Mayra ist Ihr  Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher, als wenn Sie keines anwenden. In  seltenen Fällen kann ein Blutgerinnsel Blutgefäße verstopfen und schwerwiegende Probleme  verursachen.  

Blutgerinnsel können auftreten  

  • in den Venen (sog. „Venenthrombose“, „venöse Thromboembolie“ oder VTE) 
  • in den Arterien (sog. „Arterienthrombose“, „arterielle Thromboembolie“ oder ATE). 

Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu  schwerwiegenden anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel  tödlich.  

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen  Blutgerinnsels aufgrund von Mayra gering ist.  


SO ERKENNEN SIE EIN BLUTGERINNSEL  

Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder  Symptome bemerken. 

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? 

Woran könnten Sie leiden? 

  • Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im  Bein oder Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:  
  • Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der  möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen  
  • bemerkt wird  
  • Erwärmung des betroffenen Beins  
  • Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B.  aufkommende Blässe, Rot- oder Blaufärbung 

Tiefe  

Beinvenenthrombose 

  • plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder schnelle  Atmung;  
  • plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei  dem Blut ausgehustet werden kann;  
  • stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen  zunimmt;  
  • starke Benommenheit oder Schwindelgefühl; 
  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag;
  • starke Magenschmerzen.  

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem  Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder  Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z. B.  einer Entzündung der Atemwege (z. B. einem grippalen  Infekt) verwechselt werden können.

Lungenembolie 

Symptome, die meistens in einem Auge auftreten:

  • sofortiger Verlust des Sehvermögens oder 
  • schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu  einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.

Thrombose einer  

Netzhautvene  

(Blutgerinnsel in einer  Vene im Auge) 

  • Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregefühl; 
  • Enge- oder Völlegefühl in Brust, Arm oder  unterhalb des Brustbeins;  
  • Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder  Erstickungsgefühl;  
  • in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm und Magen  ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper;
  • Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder  Schwindelgefühl;
  • extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit; 
  • schnelle oder unregelmäßige Herzschläge

Herzinfarkt 

  • plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des  Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer Körperseite besonders ausgeprägt ist;  
  • plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verständnisschwierigkeiten;  
  • plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden  Augen;  
  • plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl,  Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen;
  • plötzliche schwere oder länger anhaltende  Kopfschmerzen unbekannter Ursache;  
  • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder  ohne Krampfanfall.  

In manchen Fällen können die Symptome eines  Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie  sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche  Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall  erleiden könnten.

Schlaganfall 

  • Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer  Extremität;
  • starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)

Blutgerinnsel, die andere  Blutgefäße verstopfen


BLUTGERINNSEL IN EINER VENE 

Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet?

  •  Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren  Risiko für Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht.  Diese Nebenwirkungen kommen jedoch nur selten vor. Meistens treten sie im ersten  Jahr der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums auf. Wenn es in  einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe  Beinvenenthrombose (TVT) verursachen.  
  • Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und dort hängen bleibt, kann es  eine Lungenembolie verursachen.  
  • Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B.  dem Auge (Thrombose einer Netzhautvene) bilden.  

Wann ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am größten? 

Das Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der  erstmaligen Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am größten. Das  Risiko kann außerdem auch dann erhöht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten  hormonalen Kontrazeptivums (gleiches oder anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung  von 4 oder mehr Wochen wieder aufnehmen.  

Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn kein  kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet würde. 

Wenn Sie die Anwendung von Mayra beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in  wenigen Wochen auf den Normalwert zurück.  

Wie groß ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels?  

Das Risiko ist abhängig von Ihrem natürlichen Risiko für VTE und der Art des von Ihnen  angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums.  

Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge (TVT oder LE) mit Mayra ist  gering.  

  • Ungefähr 2 von 10.000 Frauen, die weder ein kombiniertes hormonales  Kontrazeptivum nehmen noch schwanger sind, erleiden im Laufe eines Jahres ein  Blutgerinnsel.  
  • Ungefähr 5-7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel, Norethisteron oder  Norgestimat enthaltendes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum anwenden,  erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel. 
  • Ungefähr 8 bis 11 von 10.000 Frauen, die ein Dienogest und Ethinylestradiol  enthaltendes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum (wie Mayra) anwenden,  erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel. 

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen  medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt „Faktoren, die  das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen“).  


Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels pro  Jahr

Frauen, die keine kombinierte Pille anwenden und  nicht schwanger sind

Ungefähr 2 von 10.000 Frauen

Frauen, die eine Levonorgestrel, Norethisteron  oder Norgestimat enthaltende kombinierte  hormonale Pille anwenden 

Ungefähr 5-7 von 10.000  Frauen 

Frauen, die Mayra anwenden 

Ungefähr 8-11 von  

10.000 Frauen 


Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen

Das Risiko für ein Blutgerinnsel mit Mayra ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen  und Risikofaktoren erhöht. Das Risiko ist erhöht:  

  • wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2); 
  • wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (d. h. jünger als 50 Jahre)  ein Blutgerinnsel im Bein, der Lunge oder einem anderen Organ aufgetreten ist. In  diesem Fall haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung; 
  • wenn Sie operiert werden müssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit  längere Zeit bettlägerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es kann erforderlich sein, dass  die Anwendung von Mayra mehrere Wochen vor einer Operation oder bei  eingeschränkter Beweglichkeit beendet werden muss. Wenn Sie die Anwendung von  Mayra beenden müssen, fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie die Anwendung wieder  aufnehmen können.  
  • wenn Sie älter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren); 
  • wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden haben. 

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden  Erkrankungen und Risikofaktoren.  

Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen,  insbesondere wenn bei Ihnen weitere der aufgeführten Faktoren vorliegen.  

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch  wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, Mayra abzusetzen.  

Wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von Mayra eine  Veränderung gibt, zum Beispiel wenn sich bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter  Ursache eine Thrombose ausbildet, oder wenn Sie stark zunehmen, informieren Sie bitte Ihren  Arzt.  


BLUTGERINNSEL IN EINER ARTERIE  

Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet? 

Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie  schwerwiegende Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder  Schlaganfall hervorrufen.  

Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen

Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund  der Anwendung von Mayra sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:  

  • wenn Sie älter werden (älter als 35 Jahre);  
  • wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen  Kontrazeptivums wie Mayra wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie  nicht mit dem Rauchen aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen  raten, eine andere Art von Verhütungsmittel anzuwenden;  
  • wenn Sie übergewichtig sind;  
  • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;  
  • wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen  Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes  Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;  
  • wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel  (Cholesterin oder Triglyceride) haben;  
  • wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben;  
  • wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung namens  Vorhofflimmern);  
  • wenn Sie Zucker (Diabetes) haben.  

Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders  schwer ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein.  

Wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von Mayra zu einer  Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen  Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt, oder wenn Sie stark  zunehmen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.  


Mayra und Krebs 

Brustkrebs wird bei Frauen, die „Kombinationspillen“ nehmen, etwas häufiger festgestellt.  Aber es ist nicht bekannt, ob dies durch die Behandlung verursacht wird. Zum Beispiel kann  es sein, dass bei Frauen, die die „Pille“ einnehmen, häufiger Tumoren entdeckt werden, da sie  öfter von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin untersucht werden. Das Auftreten von Brusttumoren nimmt  nach Absetzen von hormonalen „Kombinationspillen“ langsam ab. Es ist wichtig, dass Sie  regelmäßig Ihre Brüste untersuchen. Wenn Sie Knoten spüren, müssen Sie Ihren Arzt/Ihre  Ärztin aufsuchen.  

In seltenen Fällen traten gutartige, noch seltener bösartige Lebertumore bei  Pillenanwenderinnen auf. In einigen wenigen Fällen haben diese Tumoren zu  lebensbedrohlichen inneren Blutungen geführt. Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie  starke Schmerzen im Oberbauch haben.  

Einige Studien weisen darauf hin, dass die Langzeitanwendung der „Pille“ einen Risikofaktor  für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs darstellt. Es ist jedoch bislang nicht geklärt,  in welchem Ausmaß dieses Ergebnis durch das Sexualverhalten (z. B. häufiger  Partnerwechsel) oder andere Faktoren wie das humane Papilloma-Virus (HPV) beeinflusst  wird.  


Wann sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen?  

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen:  

Wenn Sie die Pille nehmen, wird Sie Ihr Arzt auffordern, sich regelmäßig untersuchen zu  lassen. Normalerweise sollten Sie mindestens einmal im Jahr Ihren Arzt aufsuchen.  


Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn  

  • Sie irgendwelche Veränderungen in Ihrem Befinden bemerken, vor allem solche, die in  den Abschnitten unter „Wann dürfen Sie Mayra nicht einnehmen?“ und „Besondere  Vorsicht bei der Einnahme von Mayra ist erforderlich“ erwähnt werden. Vergessen Sie  dabei auch die Krankheiten nicht, die Ihre Familie betreffen;  
  • Sie einen Knoten in Ihrer Brust spüren;  
  • Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen (siehe auch Abschnitt „Einnahme von  Mayra zusammen mit anderen Arzneimitteln?“);  
  • Sie längere Zeit bettlägerig sind oder vor einer Operation stehen (befragen Sie Ihren  Arzt mindestens vier Wochen vorher);  
  • Sie ungewöhnliche, starke Zwischenblutungen (Blutungen außer der Reihe) haben; 
  • Sie in der ersten Woche der Pilleneinnahme vergessen haben, die Tabletten zu nehmen,  und in den 7 Tagen davor Geschlechtsverkehr hatten; 
  • Ihre Blutung trotz regelmäßiger Tabletteneinnahme zweimal hintereinander  ausgeblieben ist, und Sie eine Schwangerschaft vermuten.  


Psychiatrische Erkrankungen:  

Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Mayra anwenden, berichten über  Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und  gelegentlich zu Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und  depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von Ihrem Arzt  medizinisch beraten.  


Wenn Sie unerwartete Blutungen (Zwischenblutungen) haben:  

Bei allen Pillen kann es, insbesondere in den ersten Monaten der Einnahme, zu Blutungen  außer der Reihe (Zwischenblutungen) kommen. Es kann sein, dass Sie Binden oder Tampons  benötigen, jedoch muss die Einnahme von Mayra nicht unterbrochen werden. Leichte 

Zwischenblutungen gehen im Allgemeinen zurück, sobald sich der Körper an die Einnahme  der Pille gewöhnt hat, was normalerweise innerhalb von 3 Monaten der Fall ist. Bei einer  stärkeren, der normalen Monatsblutung ähnlichen oder einer über mehrere Tage andauernden  leichten Zwischenblutung sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.  


Wenn Ihre normale Monatsblutung ausbleibt:  

Sie haben Ihre Tabletten korrekt eingenommen, kein Erbrechen oder starken Durchfall gehabt  sowie keine anderen Medikamente eingenommen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie  schwanger sind, äußerst gering. Nehmen Sie Mayra wie gewohnt ein.  

Bleibt Ihre Blutung zweimal in Folge aus, oder haben Sie Mayra vor der ersten  ausgebliebenen Periode nicht wie vorgeschrieben eingenommen, besteht die Möglichkeit  einer Schwangerschaft. Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf. Nehmen Sie Mayra so lange  nicht ein, bis Ihr Arzt eine Schwangerschaft ausgeschlossen hat.  


Kinder und Jugendliche  

Mayra darf nur nach der ersten Monatsblutung (Menarche) angewendet werden.  


Einnahme von Mayra zusammen mit anderen Arzneimitteln  

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel  einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen  andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige  Arzneimittel handelt.  

Einige Medikamente können zu Durchbruchblutungen führen und/oder die  schwangerschaftsverhütende Wirkung von Mayra beeinträchtigen.  

  • Wirkung von anderen Arzneimitteln auf Mayra  

Informieren Sie Ihren Arzt, welche Arzneimittel oder pflanzlichen Arzneimittel Sie bereits  anwenden. Informieren Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen andere  Arzneimittel verschreibt (oder den Apotheker), dass Sie Mayra einnehmen. Diese können  Ihnen sagen, ob Sie zusätzliche empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen anwenden  müssen (z. B. Kondome) und wenn ja, wie lange oder ob die Anwendung anderer  Medikamente, die Sie einnehmen müssen, geändert werden muss. 



Einige Arzneimittel  

  • haben Einfluss auf die Blutspiegel von Mayra  
  • können die empfängnisverhütende Wirksamkeit vermindern  
  • können zu unerwarteten Blutungen führen.  


Dazu gehören  

  • Arzneimittel zur Behandlung von 
    - Epilepsie (z. B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat)  
    - Tuberkulose (z. B. Rifampicin) 
    - HIV- und Hepatitis C Virus-Infektionen (sogenannte Proteasehemmer und  nicht-nukleosidische Reverse Transkriptase-Hemmer) 
    - Pilzerkrankungen (z. B. Griseofulvin, Ketoconazol) 
    - Arthritis, Arthrose (Etoricoxib)  
  • das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut 

Wenn Sie mit einem der oben genannten Arzneimittel behandelt werden, sollten Sie  vorübergehend zusätzlich ein lokales Verhütungsmittel (z. B. Kondom) anwenden oder eine  andere Methode der Empfängnisverhütung wählen. Wenden Sie während einer Behandlung  mit einem anderen Arzneimittel zusammen mit Mayra und 28 Tage nach dem Absetzen der  Behandlung zusätzliche lokale Verhütungsmittel an.  

Wenn die Behandlung über einen Blisterstreifen von Mayra hinausgeht, beginnen Sie direkt,  ohne die übliche Einnahmepause, mit der Einnahme aus dem nächsten Blisterstreifen Mayra.  

Ist eine längerfristige Behandlung mit einem der oben genannten Arzneimittel erforderlich,  sollten Sie eine andere verlässliche nichthormonale Methode zur Empfängnisverhütung  wählen.  

  • Wirkung von Mayra auf andere Arzneimittel  

Mayra kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinflussen, z. B.  

  • das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von  Krampfanfällen führen)  
  • Arzneimittel, die Ciclosporin enthalten  
  • Theophyllin (zur Behandlung von Schwierigkeiten beim Atmen)  
  • Tizanidin (zur Behandlung von Muskelschmerzen und/oder Muskelkrämpfen)  

Mayra darf nicht eingenommen werden, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel  einnehmen, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir  und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten, da diese Arzneimittel die Ergebnisse eines  Leberfunktionsbluttests erhöhen können (Ansteigen der ALT-Leberenzyme). Ihr Arzt wird  Ihnen eine andere Art der Verhütung empfehlen, bevor die Therapie mit diesen Arzneimitteln  gestartet wird. Ca. 2 Wochen nach Behandlungsende kann Mayra wieder angewendet werden.  Siehe Abschnitt „Mayra darf nicht angewendet werden“.  

Bitte beachten Sie auch die Packungsbeilagen anderer verschriebener Arzneimittel.  Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder  kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben, einschließlich Arzneimittel, die Sie ohne  Verschreibung erhalten haben.  


Wechselwirkungen mit Laboruntersuchungen  

Die Anwendung von Mayra kann die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen, u. a. die  Werte der Leber-, Nebennierenrinden-, Nieren und Schilddrüsenfunktion sowie die Menge  bestimmter Eiweiße (Proteine) im Blut, so z. B. von Proteinen, die den Fettstoffwechsel, den  Kohlenhydratstoffwechsel oder die Gerinnung und Fibrinolyse beeinflussen. Im Allgemeinen  bleiben diese Veränderungen jedoch innerhalb des Normbereiches.  


Einnahme von Mayra zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

  Mayra kann zusammen mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden, wenn  notwendig mit etwas Wasser.  


Schwangerschaft und Stillzeit  

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker  um Rat.  

Schwangerschaft 

Mayra darf während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Vor Beginn der  Einnahme von Mayra dürfen Sie nicht schwanger sein. Tritt unter der Einnahme von Mayra  eine Schwangerschaft ein, müssen Sie die Einnahme sofort beenden und Ihren Arzt  konsultieren. 

 

Stillzeit  

Während der Stillzeit wird die Einnahme von Mayra nicht empfohlen, da die Milchproduktion  verringert sein kann und geringe Wirkstoffmengen in die Muttermilch übergehen. Sie sollten  während der Stillzeit verlässliche nichthormonale Verhütungsmittel anwenden.  


Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen  

Es wurden keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen  beobachtet.  


Mayra enthält Lactose-Monohydrat.  

Bitte nehmen Sie Mayra erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,  dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.  


3. Wie ist Mayra einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder  Apotheker ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht  sicher sind.  

Nehmen Sie täglich eine Tablette ein. Die Tabletten werden unzerkaut und gegebenenfalls  zusammen mit etwas Wasser eingenommen. Die Einnahme der Tabletten sollte jeden Tag  etwa zur gleichen Zeit erfolgen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Tabletten nüchtern  oder zu den Mahlzeiten einnehmen.  

Ein Blisterstreifen enthält 21 Tabletten. Auf dem Blisterstreifen ist bei jeder Tablette ein  Wochentag vermerkt; täglich wird eine Tablette eingenommen. Nehmen Sie eine mit diesem  Wochentag gekennzeichnete Tablette ein. Wenn Ihre Monatsblutung z. B. an einem Freitag  beginnt, nehmen Sie die 1. Tablette der Kalenderpackung aus dem mit Fr (für Freitag)  bezeichneten Feld heraus, indem Sie dieses durch die Aluminiumfolie drücken. Dann nehmen  Sie der Reihe nach Tag für Tag eine Tablette ein.  

Die Tageszeit der Einnahme ist gleichgültig, nur sollten Sie bei der einmal gewählten Stunde  bleiben. Folgen Sie der Pfeilrichtung bis alle 21 Tabletten eingenommen sind. Während der  nächsten 7 Tage nehmen Sie keine Tabletten ein. In diesen 7 Tagen Einnahmepause sollte die  Monatsblutung (Entzugsblutung) 2 - 3 Tage nach Einnahme der letzten Tablette einsetzen.  Beginnen Sie den nächsten Blisterstreifen am 8. Tag, auch wenn die Blutung noch anhält. Das  bedeutet, dass Sie jede neue Mayra-Packung am gleichen Wochentag beginnen, wie die erste  Packung, und Ihre Monatsblutung jeden Monat ungefähr am gleichen Wochentag beginnt.  

Wenn Sie Mayra vorschriftsmäßig einnehmen, besteht der Empfängnisschutz auch an den 7  Tagen, an denen Sie keine Tablette einnehmen.  

Beginn der Einnahme  

  • Wenn Sie während des vergangenen Monats keine hormonalen Verhütungsmittel eingenommen haben:
    Beginnen Sie mit Mayra am 1. Tag Ihres Zyklus, d. h. am 1. Tag Ihrer Monatsblutung. 
  • Wenn Sie von einem anderen kombinierten oralen Verhütungsmittel auf Mayra wechseln:
    Mit der Einnahme von Mayra sollte vorzugsweise am Tag nach Einnahme der letzten  wirkstoffhaltigen Tablette des zuvor eingenommenen oralen Verhütungsmittels begonnen  werden, spätestens aber am Tag nach dem üblichen einnahmefreien Intervall oder nach der  Einnahme der wirkstofffreien Tabletten des zuvor eingenommenen Verhütungsmittels.  
  • Wenn Sie von einem Vaginalring oder transdermalen Pflaster auf Mayra wechseln:
    Mit der Einnahme von Mayra sollte vorzugsweise am Tag der Entfernung, spätestens jedoch  wenn die nächste Anwendung fällig wäre, begonnen werden.  
  • Wenn Sie von einem reinen Gestagenpräparat (Minipille, Implantat, Injektion) oder von einem Gestagen-freisetzenden Intrauterinsystem (IUS, Hormonspirale) auf Mayra wechseln:
    Die Umstellung von einer Minipille kann an jedem beliebigen Tag erfolgen. Die Umstellung  von einem Implantat oder Intrauterinsystem erfolgt am Tag der Entfernung des Implantats  und von einem Injektionspräparat zum Zeitpunkt, an dem die nächste Injektion fällig wäre; in  jedem Fall müssen Sie während der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme zusätzlich ein  lokales Verhütungsmittel anwenden.  
  • Wenn Sie nach einer Fehlgeburt im ersten Drittel (Trimenon) der Schwangerschaft Mayra verwenden wollen:
    Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Grundsätzlich kann mit der Einnahme von Mayra sofort  begonnen werden.  
  • Wenn Sie nach einer Fehlgeburt im zweiten Drittel (Trimenon) der Schwangerschaft oder nach einer Geburt Mayra verwenden wollen:
    Falls Sie mit der Einnahme von Mayra beginnen wollen, wird Ihnen Ihr Arzt empfehlen, mit  der Einnahme zwischen dem 21. bis 28. Tag nach einer Geburt oder einer Fehlgeburt im  zweiten Trimenon zu beginnen. Bei einem späteren Einnahmetermin müssen Sie während der  ersten 7 Einnahmetage von Mayra zusätzlich eine Barrieremethode (z. B. ein Kondom)  verwenden.
    Wenn Sie jedoch bereits Geschlechtsverkehr hatten, müssen Sie vor Beginn der Einnahme  von Mayra sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind oder Sie müssen Ihre nächste  Monatsblutung abwarten.  
  • Wenn Sie nach der Geburt eines Kindes stillen und mit der Einnahme von Mayra beginnen wollen:
    Lesen Sie dazu bitte den Abschnitt „Stillzeit“.  


Wenn Sie eine größere Menge von Mayra eingenommen haben, als Sie sollten 

Es liegen keine Berichte zu schwerwiegenden schädlichen Folgen nach Einnahme von zu  vielen Mayra-Tabletten vor.  

Wenn Sie mehrere Tabletten auf einmal eingenommen haben, kann es zu Übelkeit und  Erbrechen kommen, oder Sie können aus der Scheide bluten. Sogar bei Mädchen, die noch  nicht ihre erste Menstruation hatten und versehentlich dieses Arzneimittel eingenommen  haben, können solche Blutungen auftreten.  

Wenn Sie zu viele Mayra-Tabletten eingenommen haben oder feststellen, dass ein Kind  versehentlich einige Tabletten verschluckt hat, suchen Sie Rat bei Ihrem Arzt oder Apotheker. 


Wenn Sie die Einnahme von Mayra vergessen haben  

  • Wenn Sie den üblichen Einnahmezeitpunkt um weniger als 12 Stunden überschritten  haben, ist die empfängnisverhütende Wirkung noch gewährleistet. Sie müssen die  Einnahme der vergessenen Tablette so schnell wie möglich nachholen und alle  darauffolgenden Tabletten wieder zur gewohnten Tageszeit einnehmen.  
  • Wenn Sie die Einnahme der Tablette um mehr als 12 Stunden überschritten haben, ist  möglicherweise kein vollständiger Empfängnisschutz mehr gegeben. Je mehr Tabletten  Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass Mayra nicht mehr wirkt.  

Das Risiko schwanger zu werden ist besonders hoch, wenn Sie Tabletten am Anfang oder  Ende des Blisterstreifens vergessen haben. Deshalb sollten Sie nachfolgende Regeln beachten:  


Sie haben mehr als eine Tablette von einem Blisterstreifen vergessen: 

Fragen Sie Ihren Arzt um Rat. 

 

Sie haben in der 1. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen:  

Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerkt  haben - auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Tabletten  einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauf folgenden Tabletten zur gewohnten Zeit ein.  Während der nächsten 7 Tage ist zusätzlich ein mechanisches Verhütungsmittel anzuwenden.  Hat in der Woche, bevor Sie die Einnahme vergessen haben, bereits ein Geschlechtsverkehr  stattgefunden, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Teilen Sie dies umgehend  Ihrem Arzt mit.  


Sie haben in der 2. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen:  

Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme  bemerken - auch dann, wenn dadurch an einem Tag knapp hintereinander 2 Tabletten  einzunehmen sind - und nehmen Sie die darauf folgenden Tabletten wieder zur gewohnten  Zeit ein. Die Wirkung der Pille bleibt erhalten, vorausgesetzt, dass die Pilleneinnahme an den  7 Tagen vor dem Vergessen der Tabletteneinnahme korrekt erfolgt ist. Sie müssen keine  zusätzlichen mechanischen Verhütungsmittel anwenden. Wenn Sie jedoch mehr als 1 Tablette  vergessen haben, müssen Sie zusätzliche Schutzmaßnahmen über 7 Tage anwenden.  


Sie haben in der 3. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen:  

Sie können eine von zwei folgenden Möglichkeiten wählen, ohne zusätzliche  Verhütungsmittel verwenden zu müssen, vorausgesetzt, Sie haben an den 7 Tagen vor dem  Vergessen der Einnahme die Pille korrekt eingenommen:  

  1. Sie nehmen die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene  Einnahme bemerken - auch dann, wenn dadurch an einem Tag knapp hintereinander 2 Tabletten einzunehmen sind - und nehmen die darauf folgenden  Tabletten zur gewohnten Zeit ein. Mit der Einnahme aus dem nächsten  Blisterstreifen beginnen Sie unmittelbar nach dem Ende der letzten Packung, d. h.  ohne Einhaltung der Einnahmepause. Es wird dabei nicht zur üblichen Entzugsblutung kommen; bis zum Aufbrauchen dieser zweiten Packung können  aber gehäuft Zwischenblutungen auftreten.  

ODER: 

  1. Sie nehmen keine weiteren Tabletten mehr ein. Nach einer Pause von höchstens 7  Tagen, einschließlich jenes Tages, an dem die Einnahme vergessen wurde, setzen  Sie die Einnahme der Tabletten aus dem nächsten Blisterstreifen fort. Bei dieser  Methode kann der Beginn der Pilleneinnahme auch auf den bisher gewohnten  Wochentag gelegt werden. Wenn Sie mit der Einnahme aus der neuen Packung zu  Ihrem gewohnten Wochentag beginnen möchten, können Sie eine Einnahmepause  von weniger als 7 Tagen einschieben.  

Wenn Sie Tabletten vergessen haben und keine Monatsblutung während der Einnahmepause  eintritt, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Befragen Sie daher Ihren Arzt, ehe  Sie mit der Einnahme von Mayra aus dem nächsten Blisterstreifen beginnen.  


Was müssen Sie beachten, wenn Sie an Erbrechen oder schwerem Durchfall leiden 

Bei schweren Magen-Darm-Störungen (z. B. Erbrechen oder Durchfall) sind die wirksamen  Bestandteile der Tabletten möglicherweise noch nicht vollständig vom Körper aufgenommen  worden. Die Wirkung kann daher, ähnlich wie beim Vergessen einer Tablette, vermindert  sein. Zusätzliche Verhütungsmaßnahmen sind erforderlich. Wenn Sie innerhalb von 3 bis 4  Stunden nach Einnahme von Mayra erbrechen, nehmen Sie so rasch wie möglich eine neue  (Ersatz-)Tablette ein. Die neue Tablette sollte möglichst innerhalb von 12 Stunden nach der  üblichen Einnahmezeit eingenommen werden. Wenn mehr als 12 Stunden vergehen, befolgen  Sie die Ratschläge wie im Falle von vergessenen Tabletten. Falls Sie Ihren gewohnten  Einnahmerhythmus jedoch beibehalten wollen, können Sie auch eine Ersatztablette aus einem  anderen Blisterstreifen entnehmen und diesen später als Reservepackung weiter verwenden.  


Verschieben der Blutungstage: Was müssen Sie beachten  

Auch wenn es nicht empfohlen wird, können Sie Ihre Monatsblutung hinausschieben, indem  Sie mit der Einnahme aus dem nächsten Blisterstreifen beginnen, ohne eine Einnahmepause  einzulegen, also sobald Sie den aktuellen Blisterstreifen beendet haben. Sie können mit der  Einnahme so lange fortfahren, bis Sie möchten, dass Ihre Monatsblutung einsetzt. Beenden  Sie die Pilleneinnahme jedoch spätestens bis dieser zweite Blisterstreifen leer ist. Während  der Einnahme aus dem zweiten Blisterstreifen kann es zu Zwischenblutungen kommen.  Beginnen Sie mit dem nächsten Blisterstreifen nach der üblichen 7-tägigen Einnahmepause. 
Sie sollten Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie sich entscheiden, die Blutung zu  verschieben.  


Ändern des Wochentages, an dem Ihre Monatsblutung einsetzt: Was müssen Sie  beachten  

Wenn Sie die Tabletten nach Anleitung einnehmen, werden Sie Ihre Monatsblutung alle 4  Wochen an ungefähr dem gleichen Tag haben. Wenn Sie diesen ändern wollen, verkürzen  (niemals verlängern) Sie einfach die Einnahmepause beliebig. Wenn Ihre Monatsblutung für  gewöhnlich am Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag wünschen (3 Tage früher),  dann nehmen Sie die erste Tablette aus dem neuen Blisterstreifen drei Tage früher als  gewöhnlich. Je kürzer das Intervall wird (z. B. 3 Tage oder weniger), desto größer ist die  Möglichkeit, dass es in dieser einen verkürzten Einnahmepause zu keiner Entzugsblutung  kommt. Zwischenblutungen sind jedoch möglich.  
Wenn Sie über die Vorgehensweise nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt. 


Wenn Sie die Einnahme von Mayra beenden wollen: 

Sie können die Einnahme von Mayra zu jedem beliebigen Zeitpunkt beenden. Wenn Sie nicht  schwanger werden wollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über andere sichere  Verhütungsmethoden.  

Wenn Sie schwanger werden möchten, beenden Sie die Einnahme von Mayra und warten Ihre  Monatsblutung ab, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. So können Sie das Datum der  voraussichtlichen Entbindung einfacher berechnen.  


Zusätzliche Hinweise zu besonderen Patientengruppen 

Kinder und Jugendliche  

Mayra darf nur nach der ersten Monatsblutung (Menarche) angewendet werden. 


Ältere Patienten  

Mayra darf nur bei Frauen vor der Menopause angewendet werden.  


Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion  

Mayra darf nicht bei Frauen mit schweren Leberkrankungen angewendet werden (siehe  Abschnitt 2 „Mayra darf nicht angewendet werden“).  


Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion  

Die Anwendung von Mayra bei Frauen mit eingeschränkter Nierenfunktion wurde nicht  untersucht. Verfügbare Daten legen keine Änderung der Behandlung bei dieser  Patientengruppe nahe.  

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Mayra haben, fragen Sie Ihren Arzt oder  Apotheker.  


4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Mayra Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten  müssen.  

Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, insbesondere wenn diese schwerwiegend und  anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert, und Sie dieses auf Mayra  zurückführen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.  

Ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Ihren Venen (venöse Thromboembolie [VTE]) oder  Ihren Arterien (arterielle Thromboembolie [ATE]) besteht bei allen Frauen, die kombinierte  hormonale Kontrazeptiva anwenden.  


Schwerwiegende Nebenwirkungen  

Sie sollten umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Symptome eines  Angioödems an sich bemerken: Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder  Schluckbeschwerden oder Hautausschlag möglicherweise zusammen mit Atembeschwerden  (siehe auch den Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).  

Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit der Einnahme  kombinierter hormonaler Kontrazeptiva siehe Abschnitt 2, „Was sollten Sie vor der Einnahme  von Mayra beachten?“. 

Die mit Mayra in Zusammenhang gebrachten schweren Nebenwirkungen sind unter Abschnitt  „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mayra ist erforderlich“ aufgeführt.  

Die folgenden nach Häufigkeit angeführten Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien  mit Mayra beobachtet:  

Häufige Nebenwirkungen: betrifft 1 bis 10 Anwenderinnen von 100  

  • Kopfschmerzen,  
  • Brustschmerzen einschließlich Brustbeschwerden und Brustspannen  

Gelegentliche Nebenwirkungen: betrifft 1 bis 10 Anwenderinnen von 1.000

  • Entzündung der Scheide und/oder des äußeren Genitals (Vaginitis/Vulvovaginitis),  vaginale Pilzinfektionen (Candidose, andere vulvovaginale Infektionen) 
  • gesteigerter Appetit  
  • depressive Verstimmung  
  • Migräne, Benommenheit  
  • hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck  
  • Bauchschmerzen (einschließlich Blähungen), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall 
  • Akne, Haarausfall (Alopezie), Hautausschlag, Juckreiz  
  • irreguläre Abbruchblutungen, einschließlich starke Blutungen (Menorrhagie), schwache  Blutungen (Hypomenorrhoe), seltene Blutungen (Oligomenorrhoe) und Ausbleiben der  Blutung (Amenorrhoe)  
  • Zwischenblutungen (vaginale Hämorrhagie und Metrorrhagie), schmerzhafte Blutungen  (Dysmenorrhoe)  
  • Genital-, Vaginalausfluss, Eierstockzysten, Beckenschmerzen, Brustvergrößerung,  Brustödeme  
  • Erschöpfung einschließlich Schwäche, Ermüdung und generellen Unwohlseins 
  • Gewichtszunahme  

Seltene Nebenwirkungen: betrifft 1 bis 10 Anwenderinnen von 10.000

  • Eileiter- oder Eierstockentzündung, Harnwegsinfektionen, Blasenentzündung (Zystitis),  Brustdrüsenentzündung (Mastitis), Entzündung der Schleimhaut des Gebärmutterhalses  (Zervizitis), Pilzinfektionen (z. B. Candida), Virusinfektionen (z. B. Lippenherpes),  Grippe (Influenza), Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Infektionen  der oberen Atemwege  
  • gutartige Wucherungen in der Gebärmutter (Leiomyom), gutartige Wucherungen im  Fettgewebe der Brust (Brustlipom)  
  • Blutarmut (Anämie)  
  • allergische Reaktionen  
  • Vermännlichung (Virilismus)  
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)  
  • Depressionen, psychische Störungen, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Aggressionen 
  • Schlaganfall, Durchblutungsstörungen des Gehirns oder des Herzens, Muskelstörungen,  die z.B. eine abnorme Körperhaltung verursachen können (Dystonie)  
  • trockene, gereizte Augen, Augenbeschwerden, Sehstörungen  
  • plötzlicher Hörsturz, Tinnitus, Schwindel, Beeinträchtigung des Hörvermögens 
  • schneller Herzrhythmus  
  • Venenentzündung, diastolischer Bluthochdruck, Schwindel oder Ohnmacht beim  Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen (orthostatische Dysregulation), Hitzewallungen,  Krampfadern (Varikose), Venenerkrankungen, Venenschmerzen 
  • Asthma, Hyperventilation  
  • Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis), Darmentzündung (Enteritis),  Magenverstimmung (Dyspepsie)  
  • Allergische Dermatitis, Neurodermitis, Ekzeme, Psoriasis, starkes Schwitzen  (Hyperhidrosis), Chloasma (goldbraune Pigmentflecken), Pigmentstörungen, verstärkte  Pigmentierung, Überproduktion von Fett durch die Talgdrüsen (Seborrhoe), Schuppen,  Hautveränderungen, Orangenhaut, Spider naevi (netzförmige Blutgefäße mit einem  zentralen roten Fleck auf der Haut)  
  • Rückenschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen, Muskelschmerzen (Myalgie),  Schmerzen in den Armen und Beinen  
  • zervikale Dysplasie (abnormes Wachstum von Zellen auf der Oberfläche des  Gebärmutterhalses), Schmerzen oder Zysten an den Adnexen (Eileiter und Eierstöcke),  Zysten in den Brüsten, Schmerzen/Krämpfe beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie),  muttermilchähnliche Sekretion aus den Brustdrüsen (Galaktorrhoe),  
  • Menstruationsbeschwerden  
  • Brustschmerzen, periphere Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen im Körper),  grippeähnliche Symptome, Entzündungen, Fieber, Reizbarkeit  
  • erhöhte Triglyzerid- und Cholesterolwerte im Blut (erhöhte Blutfettwerte),  Gewichtsabnahme, Gewichtsschwankungen  
  • Schwellung von angeborenen zusätzlichen Brustdrüsen außerhalb der Brüste  (akzessorische Brüste)  
  • gesundheitsschädliche Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel: 
    - in einem Bein oder Fuß (d.h. tiefe Venenthrombose, TVT bzw. VTE)  o in einer Lunge (d.h. Lungenembolie, LE) 
    - Herzinfarkt 
    - Schlaganfall 
    -  Mini-Schlaganfall oder vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde  Symptome, die als transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet  werden  
    - Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge.  Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer  anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko erhöht (weitere Informationen zu den  Erkrankungen, die das Risiko für ein Blutgerinnsel erhöhen und die Symptome eines  Blutgerinnsels siehe Abschnitt 2).

  

Andere Nebenwirkungen, die bei Anwenderinnen von Mayra beobachtet wurden, deren  genaue Häufigkeit aber nicht bekannt ist, sind:  

Stimmungsveränderungen, erhöhtes oder vermindertes sexuelles Verlangen (Libido),  Kontaktlinsenunverträglichkeit, Nesselsucht, Haut und/oder Schleimhautreaktionen mit  Hautausschlag, Knoten, Blasenbildung oder Absterben des Gewebes (Erythema nodosum  oder multiforme), Sekretion aus der Brust, Flüssigkeitsansammlungen im Körper (Ödeme).  

Tumore  

  • Die Diagnosehäufigkeit von Brustkrebs unter Anwendung von „Mayra“ ist geringfügig  erhöht. Da bei Frauen unter 40 Jahren Brustkrebs selten auftritt, ist das Risiko an  Brustkrebs zu erkranken im Verhältnis zum Gesamtrisiko gering. Für weitere  Informationen siehe Abschnitt „ Mayra und Krebs“.  
  • Lebertumore (gutartig und bösartig)  
  • Zervixkarzinom  

Andere Erkrankungen 

  • Frauen mit Hypertriglyzeridämie (erhöhte Blutfette, daraus resultierend ein erhöhtes  Risiko einer Pankreatitis bei Anwendung von KOK)  
  • Bluthochdruck  
  • Auftreten oder Verschlechterung von Erkrankungen, für die ein Zusammenhang mit der  KOK-Einnahme nicht eindeutig nachgewiesen ist: 
    Gelbsucht und Juckreiz im Zusammenhang mit einem Gallensekretrückstau; Bildung  von Gallensteinen; eine Stoffwechselerkrankung (Porphyrie); systemischer Lupus  Erythematodes (eine Autoimmunerkrankung); hämolytisch-urämisches Syndrom (eine  Blutgerinnungskrankheit); eine neurologische Erkrankung (Chorea Sydenham);  Schwangerschaftsherpes (Herpes gestationis; eine Hauterkrankung, die während einer  Schwangerschaft auftreten kann); Otosklerose-bedingter Hörverlust  
  • Bei Frauen mit erblichem Angioödem (gekennzeichnet durch plötzliches Anschwellen  z. B. der Augen, des Mundes, der Kehle usw.) können zugeführte Estrogene die  Symptome eines Angioödems auslösen oder verschlimmern  
  • Leberfunktionsstörungen  
  • Änderungen der Glucosetoleranz oder Einfluss auf die periphere Insulinresistenz 
  • Morbus Crohn, Colitis ulcerosa  
  • Chloasma  

Wechselwirkungen  

Unerwartete Blutungen und/oder Verhütungsversagen können die Folge von  Wechselwirkungen anderer Arzneimittel mit oralen Kontrazeptiva sein (z. B. das pflanzliche  Heilmittel Johanniskraut oder Arzneimittel für Epilepsie, Tuberkulose, HIV-Infektionen und  andere Infektionen). Siehe Abschnitt „Wirkung von anderen Arzneimitteln auf Mayra“.  

Weitere schwerwiegende Reaktionen auf die Einnahme von Mayra sowie damit verbundene  Symptome werden im Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ beschrieben.  


Meldung von Nebenwirkungen  

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies  gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie  können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und  Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn,  Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu  beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung  gestellt werden.  


5. Wie ist Mayra aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.  

Nicht über 30 °C lagern.  

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach  „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum  bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.  

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das  Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie  es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. 


6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Mayra enthält  

Die Wirkstoffe sind 0,03 mg Ethinylestradiol und 2 mg Dienogest.  

Die sonstigen Bestandteile sind:  

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon (30LP), Carboxymethylstärke Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Magnesiumstearat (Ph. Eur.) (pflanzlich).  Filmüberzug: AquaPolish (white 014.17MS) bestehend aus: Hypromellose, Hyprolose,  Talkum, hydriertes Baumwollsamenöl, Titandioxid (E 171).  


Wie Mayra aussieht und Inhalt der Packung  

Mayra ist eine weiße, runde, beidseitig gewölbte Filmtablette.  

Mayra ist in Packungen mit 21, 3 x 21 und 6 x 21 Filmtabletten erhältlich.  


Pharmazeutischer Unternehmer  

MEDA Pharma GmbH & Co. KG  

Benzstraße 1  

61352 Bad Homburg  


Hersteller  

Haupt Pharma Münster GmbH  

Schleebrüggenkamp 15  

48159 Münster  


Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes  (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen: 

Österreich Mayra 0,03 mg/2 mg Filmtabletten  

Deutschland Mayra 0,03 mg/ 2 mg Filmtabletten 


Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2021. 



  • visa
  • mastercard
  • maestro
  • paypal
  • apple pay
  • google pay
  • klarna
  • trustly
  • bank
  • ups
  • dhl
  • trustly
  • bank
  • ups
  • dhl