Kondylome


Condylomata acuminata

Kondylome oder auch bekannt als Feigwarzen sind kleine Hautwucherungen im Bereich des äußeren Genitales (Penis, Vulva) wie auch im Bereich der Scheide, Harnröhre, Leisten sowie des Anus.

Diese kleinen Hauttumoren werden durch humane Papillomaviren wie HPV Typ 6, 11, 42–44 ausgelöst .


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Die Mehrheit der Kondylome wird sicher durch Geschlechtsverkehr übertragen.

Risikofaktoren sind ähnlich wie bei anderen sexuell übertragbaren Krankheiten: junge sexuell aktive Menschen mit häufigem Partnerwechsel, fehlende Zirkumzision, fehlender Gebrauch von Kondomen.

Humane Papillomaviren spielen für die Entstehung des Peniskarzinoms beim Mann wie auch beim Zervixkarzinom der Frau eine wichtige Rolle.

Kondylome kommen häufig als weiche, fleischfarbene Hauttumoren vor die einzeln oder gehäuft auftreten.


Diagnostik der Kondylome

Um die Diagnose Kondylome zu stellen sollte das äußeren Genitale, die Leisten und die Perianalregion sorgfältig begutachtet werden. Die Benutzung von 5 % Essigsäure kann bei kleinen und flachen Feigwarzen helfen diese festzustellen (grau-weiße Verfärbung).

Die Untersuchung aller Sexualpartner ist empfehlenswert.


Therapie der Kondylome

Die Therapie zielt auf die Beseitigung der Hauttumore und auf die Vermeidung der weiteren Ausbreitung ab.

Zur Behandlung der Kondylome können Podophyllotoxin- Fertigpräparate angewendet werden.

Dabei wird eine 0,5 % Lösung, 2× täglich für 3 Tage, auf die Kondylome appliziert dann 4 Tage Therapiepause. Dies sollte über 4 Wochen durchgeführt werden.

Eine andere Möglichkeit ist die Therapie mit einer Creme (Imiquimod) die zur lokalen Immunstimulation anregt. Dabei wird eine 5 % Creme, 3×pro Woche auf die Kondylome für max. 16 Wochen appliziert.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit mit einer Salbe deren Inhaltsstoff ein Extrakt aus Grünem Tee ( Epigallocatechingallat) ist, die Kondylome zu behandeln. Die Salbe wird 3x Tgl. über max. 16 Wochen auf die Kondylome appliziert.

Bei größeren Hautbereichen die mit Feigwarzen befallen sind sollte am ehesten eine Lasertherapie erfolgen.


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Medizinisch geprüft von:

Dr. med. Dimitrios Bakolas, Facharzt für Urologie, Andrologie und medikamentöser Tumortherapie. Dr. med. Bakolas wurde 1970 in Heidelberg geboren. Er studierte Humanmedizin an den Universitäten Mainz und Heidelberg/Mannheim. Danach arbeitet er bis zum Erreichen des Facharztes für Urologie 2005 am Klinikum Darmstadt, Wiesbaden, Limburg/Lahn, Sindelfingen sowie auch in Neustadt/Weinstrasse. Dr.med. Dimitrios Bakolas ist seit 2020 bei Apomeds dabei.


Aktualisiert am: 04.07.2020


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