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Verhütungsring im Überblick

Verhütungsring im Überblick

Was ist der Verhütungsring?

Der Verhütungsring (auch Hormonring oder Vaginalring) ist eine hormonelle Verhütungsmethode, die Frauen zur Empfängnisverhütung nutzen können. Er besteht aus einem flexiblen Kunststoffring, der in die Vagina eingeführt wird und dort über einen Zeitraum von drei Wochen verbleibt. Während dieser Zeit gibt der Verhütungsring kontinuierlich niedrige Dosen von Hormonen (Östrogen und Gestagen) ab, die in den Körper aufgenommen werden und den natürlichen Hormonhaushalt der Frau verändern. Dadurch wird der Eisprung unterdrückt und die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verringert.

Historischer Hintergrund von Verhütungsring

Der Hormonring wurde erstmals in den 1990er Jahren in den USA zugelassen und ist seitdem in vielen Ländern erhältlich. In 2003 kam der Vaginalring in Deutschland auf den Markt.

Die Idee, hormonelle Verhütungsmethoden zu entwickeln, geht jedoch auf die 1920er Jahre zurück, als der amerikanische Gynäkologe John Rock begann, Hormone zur Empfängnisverhütung zu erforschen (obwohl die ersten wissenschaftlichen Grundlagen für die Entwicklung der Hormonpille rund 100 Jahre zuvor von Theodor Bischoff in Deutschland und Felix Pouchet in Frankreich gelegt wurden).[1] Die ersten Versuche, Hormone zur Verhütung einzusetzen, wurden in den 1950er Jahren unternommen, als synthetische Gestagene entwickelt wurden. Diese Hormone sollten den natürlichen Zyklus der Frau regulieren und somit eine Schwangerschaft verhindern.

In den 1960er Jahren wurde die Antibabypille entwickelt, die eine Revolution in der Verhütung darstellte. Sie wurde schnell populär und trug maßgeblich dazu bei, dass Frauen mehr Kontrolle über ihre Fruchtbarkeit erlangten. In den folgenden Jahrzehnten wurden weitere hormonelle Verhütungsmethoden entwickelt, darunter das Verhütungspflaster, der Vaginalring und die Hormonspirale.Der Hormonring wurde schließlich in den 1990er Jahren als neue Verhütungsmethode eingeführt. Im Vergleich zur Pille hat der Verhütungsring den Vorteil, dass er nur einmal im Monat eingesetzt werden muss und eine geringere Hormondosis enthält. Er ist eine praktische Option für Frauen, die eine hormonelle Verhütungsmethode suchen, die einfach anzuwenden ist und weniger Nebenwirkungen verursacht.

Arten von Vaginalringen

In Deutschland ist zurzeit nur ein kombinierter Vaginalring auf dem Markt. Dieser Ring gibt sowohl Östrogen als auch Gestagen ab und funktioniert auf die gleiche Weise wie die Kombinationspille. Ein Beispiel für einen kombinierten Verhütungsring ist der NuvaRing.

Eine weitere Art enthält nur Gestagen, ist aber zur Zeit noch nicht marktreif.

Wirkung von Verhütungsring

Der Vaginalring setzt kontinuierlich niedrige Dosen von Hormonen (Östrogen und Gestagen) frei, die über die Vaginalschleimhaut in den Körper aufgenommen werden. Diese Hormone verändern den natürlichen Hormonhaushalt der Frau und verhindern so den Eisprung. Zusätzlich wird der Zervixschleim verdickt, was das Eindringen von Spermien erschwert. Die Gebärmutterschleimhaut wird dünner, was die Einnistung eines befruchteten Eis erschwert.

Der Verhütungsring muss einmal im Monat in die Scheide eingeführt werden und verbleibt dort für drei Wochen. In der vierten Woche macht man eine Pause, in der die Menstruation einsetzt. Nach dieser Woche wird ein neuer Ring eingesetzt, um den Schutz vor einer Schwangerschaft fortzusetzen. [2]

Es ist wichtig zu beachten, dass der Vaginalring keinen Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten (STDs) bietet. Für den Schutz vor STDs sollten zusätzlich Kondome oder andere Barrieremethoden verwendet werden.

Anwendung

Einsetzen des Verhütungsrings

Der Ring wird aus der Verpackung genommen, zu einem flachen Streifen gefaltet und tief in die Scheide eingeführt. Dies funktioniert am besten, wenn ein Bein leicht angehoben ist. Die Position des Rings in der Vagina spielt keine Rolle, er sollte nicht stören. Er wird dann 3 Wochen lang belassen, danach gibt es eine Woche Pause. 

Man kann ihn auch vorübergehend aus der Scheide nehmen, aber nicht länger als 3 Stunden, denn wenn die Hormonzufuhr über einen längeren Zeitraum unterbrochen wird, ist die Verhütungssicherheit beeinträchtigt.

Entfernung des Vaginalrings

Der Ring wird nach 21 Tagen entfernt. Waschen Sie sich zunächst die Hände, führen Sie dann einen Finger in die Vagina ein, haken Sie ihn um den Ring und ziehen Sie ihn langsam heraus. Dem Ring liegt ein verschließbarer Beutel in der Originalverpackung bei; legen Sie den alten Ring hinein und entsorgen Sie ihn im Hausmüll. 

Warten Sie sieben Tage, bevor Sie einen neuen Ring einführen.

Missgeschicke mit dem Verhütungsring

Vergessen, einen Verhütungsring zu entfernen

Sie können vergessen, einen Verhütungsring nach 21 Tagen zu entfernen. Wenn der alte Ring weniger als sieben Tage nach dem geplanten Entnahmedatum überfällig ist (insgesamt weniger als vier Wochen), sind Sie trotzdem geschützt. Sie können den Verhütungsring entweder entfernen und eine siebentägige Pause einlegen oder sofort einen neuen Hormonring einsetzen.

Liegt der Ring mehr als sieben Tage nach dem geplanten Entnahmedatum (insgesamt mehr als vier Wochen), sind Sie nicht mehr vor einer Schwangerschaft geschützt. Entfernen Sie den alten Ring, setzen Sie sofort einen neuen ein, und verwenden Sie sieben Tage lang Kondome. Wenn Sie Sex hatten, nachdem der Ring entfernt werden sollte, sollten Sie mit einem Arzt oder Apotheker darüber sprechen, ob Sie eine Notfallverhütung benötigen.

Vergessen, einen neuen Verhütungsring einzulegen

Wenn Sie nach der siebentägigen Einnahmepause vergessen haben, einen neuen Ring einzulegen, tun Sie dies, sobald Sie sich daran erinnern, und verwenden Sie in den nächsten sieben Tagen beim Sex Kondome. Wenn Sie während der ringlosen Pause ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten, benötigen Sie möglicherweise eine Notfallverhütung. Beträgt die ringlose Pause mehr als 12 Tage, verwenden Sie besser Kondome und warten Sie auf die nächste Periode.

Ein Ring fällt heraus

Der Ring kann während oder nach dem Sex oder bei falscher Einführung herausfallen. In diesem Fall spülen Sie den Ring mit lauwarmem Wasser ab und führen ihn erneut in die Scheide ein.

Je nachdem, wie lange der Ring herausgefallen ist und an welcher Stelle des 21-Tage-Zyklus er sich befindet, müssen Sie zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

In diesem Fall kann der Ring gewaschen und wieder eingelegt werden. Es ist kein zusätzlicher Schutz erforderlich, sofern der Ring vor dem Herausfallen korrekt verwendet wurde.

In diesem Fall sind Sie nicht vollständig vor einer Schwangerschaft geschützt. In diesem Fall kann der Ring gewaschen und wieder eingesetzt werden. Der Ring muss die nächsten 7 Tage ohne Unterbrechung getragen werden, und in dieser Zeit müssen Kondome verwendet werden. 

Setzen Sie so bald wie möglich einen neuen Ring ein und lassen Sie ihn 3 Wochen lang drin. Es ist möglich, dass Schmierblutungen oder Blutungen auftreten. Eine zweite Möglichkeit ist die Verwendung von Kondomen, bis Sie den Ring am geplanten Termin entfernen.

Wie sicher ist der Verhütungsring?

Statistisch treten o,3 Schwangerschaften pro 100 Frauen pro Jahr bei konsequenter und korrekter Anwendung des Verhütungsrings und 7 Schwangerschaften pro 100 Frauen pro Jahr bei üblicher Anwendung (mit menschlichen Fehlern, etc.). [3]

Der Vaginalring ist im Allgemeinen gut verträglich und sicher. Es gibt jedoch bestimmte Risiken und Nebenwirkungen, wie bei jeder hormonellen Verhütungsmethode. Dazu gehören unter anderem Brustspannen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Zwischenblutungen und ein leicht erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Verhütungsring nicht für jede Frau geeignet ist und nur in Absprache mit einem Arzt / einer Ärztin angewendet werden sollte.

Vorteile des Verhütungsrings

Der Verhütungsring hat einige Vorteile gegenüber anderen Verhütungsmethoden:

Besonders empfehlenswert ist Ring für Frauen, die leicht die Pille vergessen, oder die wegen Schichtarbeit oder Zeitverschiebung bei häufigen Langstreckenflügen einen unregelmässigen Alltag haben. Wenn Frauen sich scheuen, den Ring einzuführen, können sie sich dieses mit Hilfe eines Applikators erleichtern. Entfernt werden muss er weiterhin manuell. Die Anwendung von Kondomen oder Tampons ist möglich und beeinträchtigt die Wirkung des Verhütungsrings nicht.

Nachteile des Verhütungsrings

Mögliche Nachteile  können unter anderem sein:

  1. Vaginale Beschwerden: Der Hormonring kann vaginale Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder Ausfluss verursachen.
  2. Platzierungsschwierigkeiten: Manche Frauen haben Schwierigkeiten beim Einsetzen oder Entfernen des Verhütungsrings.
  3. Komplikationen bei Verwendung von Tampons: Wenn ein Tampon versehentlich am Verhütungsring hängen bleibt, kann es zu Schwierigkeiten beim Entfernen des Rings kommen. Auch kann beim Herausziehen des Tampons der Ring unbemerkt mit entfernt werden.

Kosten: Als neuere Produkte sind Verhütungsringe etwas teurer als die Pille, aber auch hier gibt es inzwischen Preissenkungen durch Nachahmerpräparate, die nach Ablauf des Patentschutzes auf den Markt kommen.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie bei jeder hormonellen Verhütungsmethode kann der Hormonring Nebenwirkungen haben. Einige der möglichen Nebenwirkungen sind:

Diese Nebenwirkungen sind in der Regel mild und verschwinden nach einigen Monaten von selbst. Wenn die Nebenwirkungen jedoch schwerwiegend sind oder länger als drei Monate anhalten, sollte die betroffene Frau ihren Arzt oder ihre Ärztin konsultieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Einige seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen sind Blutgerinnsel, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Frauen, die den Vaginalring verwenden, sollten auf Anzeichen von Blutgerinnseln, wie Schmerzen oder Schwellungen in den Beinen, Brustschmerzen oder Atemnot achten. Wenn solche Symptome auftreten, sollte die betroffene Frau sofort einen Arzt aufsuchen und den Verhütungsring absetzen.

Risiken des Verhütungsrings

Wie bei jeder hormonellen Verhütungsmethode birgt auch der Hormonring einige Risiken. Einige der möglichen Risiken sind:

  1. Blutgerinnsel: Das Östrogen im Vaginalring kann das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln in Venen oder Arterien erhöhen. Obwohl diese Fälle selten sind, gibt es dokumentierte Fälle, in denen Vaginalringe mit Blutgerinnseln in den Beinen, [6] der Pfortader (Vene, die den Magen-Darm-Trakt mit der Leber verbindet), [7] und den Venen des Gehirns in Verbindung gebracht werden. [8] Zu den Anzeichen eines Blutgerinnsels gehören Schmerzen, Schwellungen oder Rötungen in einem Bein oder Arm, plötzliche Brustschmerzen, Atemnot oder Husten, der Blut enthält. Frauen, die den Hormonring verwenden, sollten auf Anzeichen von Blutgerinnseln achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn sie solche Symptome bemerken.
  2. Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Der Vaginalring kann das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Frauen, die bereits ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen haben, sollten den Ring möglicherweise nicht verwenden. 
  3. Krebs: Obwohl die hormonelle Empfängnisverhütung mit einem geringeren Risiko für einige Krebsarten in Verbindung gebracht wird, ist sie mit einem erhöhten Risiko für Brust- [9] und Gebärmutterhalskrebs verbunden. [10] Das Risiko, an diesen Krebsarten zu erkranken, ist gering und sinkt, sobald die Anwendung des hormonellen Verhütungsmittels beendet ist.

Beeinträchtigung der sexuellen Funktion: Bei einigen Frauen kann der Verhütungsring die sexuelle Funktion beeinträchtigen, indem er zum Beispiel Schmerzen oder Trockenheit im Genitalbereich verursacht.

Mögliche Wechselwirkungen

Der Verhütungsring kann mit einigen Medikamenten oder Substanzen Wechselwirkungen aufweisen. Es ist wichtig, dass Frauen, die den Vaginalring verwenden, mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin sprechen, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden. Einige der möglichen Wechselwirkungen sind:

Rauchen: Rauchen kann das Risiko für Blutgerinnsel erhöhen.

Wie bekomme ich einen Verhütungsring?

Um einen Hormonring zu erhalten, ist ein Termin bei einem Frauenarzt / einer Frauenärztin notwendig. Diese können den Verhütungsring verschreiben und anhand einer gynäkologischen Untersuchung prüfen, ob der Ring für die Frau geeignet ist. Es ist wichtig, dass Frauen, die den Vaginalring verwenden, ihn regelmäßig und korrekt anwenden, um die bestmögliche Wirksamkeit zu gewährleisten. Darüber hinaus ist es wichtig, alle Fragen oder Bedenken im Zusammenhang mit der Verwendung des Hormonrings mit einem Arzt oder einer Ärztin zu besprechen.

Der Verhütungsring ist in der Apotheke mit einem ärztlichen Rezept erhältlich.

Sind Vaginalringe das Richtige für mich?

Unterschiedliche Schwangerschaftstests

Vaginalringe funktionieren bei manchen Frauen sehr gut, aber sie sind nicht unbedingt das richtige Verhütungsmittel für alle.

Sie sind sehr praktisch und man muss nur zwei Mal im Monat an sie denken (Einsetzen und Entfernen). Es kann zwar leicht passieren, dass man die Zeit aus den Augen verliert und den Ring ganz vergisst, aber eine Erinnerungsfunktion auf dem Smartphone kann helfen, den Überblick zu behalten. 

Vaginalringe erlauben Spontaneität und unterbrechen den Sex nicht. Die Regelblutung ist oft leichter und weniger schmerzhaft, wenn man den Ring benutzt.

Vaginalringe bieten jedoch keinen Schutz vor Geschlechtskrankheiten, so dass Kondome verwendet werden müssen, wenn ein Übertragungsrisiko besteht. Manche Frauen finden das Einsetzen und Entfernen des Hormonrings schwierig, was sie daran hindern kann, ihn richtig anzuwenden. 

Wenn Sie mit einer medizinischen Fachperson besprechen, ob Vaginalringe für Sie geeignet sind, wird diese auch alle Kontraindikationen und mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten, die Sie einnehmen, berücksichtigen.

Die Erfahrungen mit dem Verhütungsring

Einige Frauen berichten von positiven Erfahrungen mit dem Verhütungsring, wie zum Beispiel eine erleichterte Anwendung im Vergleich zur täglichen Einnahme der Pille oder eine Reduktion von Menstruationsbeschwerden. Andere Frauen haben jedoch negative Erfahrungen gemacht, wie zum Beispiel unerwünschte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schmierblutungen oder vaginale Beschwerden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die individuelle Verträglichkeit des Hormonrings von verschiedenen Faktoren abhängen kann, wie zum Beispiel dem Alter, der allgemeinen Gesundheit, der Art und Dosierung der Hormone im Ring sowie der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Hormonen. Es ist daher ratsam, vor der Verwendung des Vaginalrings eine gründliche medizinische Beratung durch Fachpersonal durchzuführen.

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wie lange kann ich den Verhütungsring verwenden?

Der Hormonring kann bis zu drei Wochen lang oder auch einige Tage länger in der Vagina bleiben, bevor er entfernt und durch einen neuen ersetzt wird. Frauen können den Vaginalring so lange verwenden, wie sie möchten, solange er für sie geeignet ist.

Kann ich den Verhütungsring während des Geschlechtsverkehrs spüren?

Einige Frauen können den Verhütungsring während des Geschlechtsverkehrs spüren, aber in der Regel stört er nicht. Der Hormonring wird in die Vagina eingeführt, wo er sich bequem an die Form anpasst und in der Regel nicht bemerkt wird.

Was passiert, wenn ich den Verhütungsring versehentlich herausnehme oder verliere?

Wenn der Verhütungsring versehentlich herausgenommen wird oder verloren geht, sollte er so schnell wie möglich wieder eingesetzt werden, um die Wirksamkeit der Verhütung aufrechtzuerhalten. Wenn der Ring länger als drei Stunden herausgenommen wurde, besteht das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft. In diesem Fall sollten zusätzliche Verhütungsmethoden wie Kondome verwendet werden, bis der Ring sieben Tage lang ununterbrochen erneut gelegen hat.

Kann ich den Verhütungsring verwenden, wenn ich stillende Mutter bin?

Ja, der Verhütungsring kann von stillenden Müttern verwendet werden. Die Hormone im Hormonring haben in der Regel keine negativen Auswirkungen auf das Stillen oder die Qualität der Milchproduktion. Frauen sollten jedoch ihren Arzt / ihre Ärztin konsultieren, um sicherzustellen, dass der Vaginalring für sie geeignet ist.

Kann ich den Verhütungsring während der Periode verwenden?

Ja, der Verhütungsring kann während der Periode verwendet werden. Frauen können den Hormonring während der ersten 5 Tage der Menstruation einsetzen, um die Wirksamkeit der Verhütung aufrechtzuerhalten. Die 7-tägige Pause sollte man ohne Rücksicht auf eine noch bestehende Blutung einhalten.

Kann der Verhütungsring vor sexuell übertragbaren Infektionen schützen?

Nein, der Hormonring schützt nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen. Frauen, die sexuell aktiv sind, sollten zusätzlich zum Vaginalring Kondome oder andere Barrieremethoden verwenden, um das Risiko von sexuell übertragbaren Infektionen zu reduzieren.

Fazit

Der Verhütungsring ist eine praktische Option für Frauen, die eine hormonelle Verhütungsmethode suchen, die einfach anzuwenden ist und weniger Nebenwirkungen verursacht als beispielsweise die Antibabypille. Der Verhütungsring hat bestimmte Vor- und Nachteile. Er ist jedoch nicht für jede Frau geeignet und sollte nur in Absprache mit einem Arzt / einer Ärztin angewendet werden.

Quellen

[1] Die Pillenstory: Eine vergessene Revolution. Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch. https://muvs.org/de/themen/verhuetung/die-pillenstory-eine-vergessene-revolution/. Zugriff: 28.2.23 

[2] Verhütungsring. Apotheken Umschau. 12. Februar 2019. https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/sex/verhuetungsring-713727.html. Zugriff: 28.2.23  

[3] Family planning/contraception methods. World Health Organization (WHO). 9. November 2020. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/family-planning-contraception. Zugriff: 28.2.23  

[4] Oddsson K et al. Efficacy and safety of a contraceptive vaginal ring (NuvaRing) compared with a combined oral contraceptive: a 1-year randomized trial. Contraception. 2005;71(3):176-182 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15722066/. Zugriff: 28.2.23  

[5] Vaginal Ring: Your Contraception Guide. NHS. 6. Juli 2021. https://bit.ly/3y5aXXn . Zugriff: 28.2.23  

[6] Parisien RL et al. Venous thromboembolism requiring anticoagulation following knee arthroscopy in a young woman with an intravaginal contraceptive device. Orthopedics. 2021;44(5):e687-e690 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34590952/. Zugriff: 28.2.23   

[7] Bailey KE & Tranovich MJ. Portal venous thrombosis associated with use of etonogestrel/ethinyl estradiol vaginal ring. Clin Pract Cases Emerg Med. 2020;4(2):263-266 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32426689/. Zugriff: 28.2.23   

[8] Selim M et al. Cerebral sinus venous thrombosis in a patient using etonogestrel/ethinyl estradiol vaginal ring. Cureus. 2018;10(8):e3103 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30338179/. Zugriff: 28.2.23  

[9] Mørch LS et al. Contemporary hormonal contraception and the risk of breast cancer. N Engl J Med. 2017;377(23):2228-2239 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29211679/. Zugriff: 28.2.23   

[10] Iversen L et al. Contemporary hormonal contraception and cervical cancer in women of reproductive age. Int J Cancer. 2021;149:769-777 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33818778/. Zugriff: 28.2.23

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