Wechseljahre des Mannes

Der Mann und sein Testosteron!

Die Kernfrage, die ich in diesem Artikel beantworten möchte, lautet: Gibt es überhaupt so etwas wie die Wechseljahre beim Mann? Meine eindeutige Antwort gleich vorweg: JEIN!

Im strengen hormonellen Sinne gibt es die Wechseljahre des Mannes nicht! Es gibt hierzu ein schönes Zitat: „Die Frauen fallen von der Klippe in den Abgrund, während die Männer ganz langsam den Hügel hinunterrollen.“[i] Tatsächlich nimmt schon ab dem 45. Lebensjahr die Testosteron-Konzentration im Blut um etwa 0,4-1 Prozent pro Jahr ab.[ii] Dieser geringen Abnahmetendenz des Testosteronspiegels mit zunehmendem Alter steht jedoch die Tatsache gegenüber, dass die Abnahme von Mann zu Mann sehr unterschiedlich ist.[iii] Im Klartext heißt das: Als hochbetagter Mann können Sie durchaus einen genauso hohen Testosteronspiegel haben wie ein Jugendlicher. Wenn Sie denn etwas dafür tun![iv]


Wie lautet der richtige Name für die „männlichen Wechseljahre“?

Wenn es die hormonellen männlichen Wechseljahre also nicht gibt, was ist dann die richtige Bezeichnung für das, was uns Männern in den mittleren Lebensjahren widerfährt? Folgende Begriffe sind im Umlauf: Männliche Menopause, die Andropause oder Viropause, das Aging-Male-Syndrom oder ein partielles Androgen-Defizit des alternden Mannes, kurz PADAM. Oder sollte ich besser sagen: Pardauz? Es beschleicht einen fast das Gefühl, da soll aus der normalen Alterung eine Krankheit gemacht werden.

Ganz nüchtern betrachtet ist die korrekteste und medizinischste aller Bezeichnungen für unsere Wechseljahre, die keine sind, wohl „Altershypogonadismus“. Dieser Begriff bedeutet, dass bei einigen, wenn auch eher wenigen Männern die Gonaden (das sind die Hoden) im Alter nicht genügend Testosteron produzieren und es dadurch zu Mangelsymptomen kommen kann.

Heutzutage ist man eher der Auffassung, einen niedrigen Testosteronspiegel nicht als Risikofaktor und somit Ursache für das Auftreten bestimmter Krankheiten zu sehen, sondern als Biomarker für die Auswirkungen bereits bestehender Krankheiten.[v] Der Blutspiegel könnte somit als Barometer für unsere Gesundheit gelten, an dem sich viel über die individuellen Lebensumstände ablesen lässt.


Die Testosteronproduktion im Lebensverlauf

Reden wir also über das berühmteste männliche Hormon: Testosteron. Seine Produktion im Lebensverlauf erfolgt dreigipflig. Bereits im Mutterleib kommt es beim männlichen Fötus zwischen der 8. und 16. Schwangerschaftswoche zu einer deutlich erhöhten Produktion, wodurch die Geschlechtsentwicklung eingeleitet wird. Wie prägend bereits diese Phase fürs spätere Leben ist, zeigt die sogenannte Fingerlängen-Forschung. Denn unter Testosteroneinfluss wächst der Ringfinger im Mutterleib stärker als der Zeigefinger. Je nach Testosteronwirkung werden bereits hier Grundsteine fürs spätere Leben gelegt. So zeigten Studien bei Männern mit einem langen Ringfinger überraschende Befunde wie bessere Prüfungsergebnisse oder mehr Erfolg an der Börse[vi]. Langringfinger haben eine höhere Anzahl von Spermien im Ejakulat[vii] und statistisch sogar einen größeren Penis.[viii]

Später, nach der Geburt, überkommt die Jungs der nächste massive Testosteronanstieg, bekannt unter dem Namen Säuglingspubertät, wichtig beispielsweise für die Hirnentwicklung. Schon hier liegt offenbar begründet, warum Jungs eher zum Spielzeugauto greifen und Mädchen zu Puppen.[ix]

Und die „echte“ Pubertät ist dann die eigentliche Blütezeit des Hormons. Zwischen dem 9. und dem 15. Lebensjahr kommt es zu einem zwanzigfachen Anstieg des Blutspiegels, was im Gehirn massive Umbauprozesse in Gang setzt. Testosteron wirkt einerseits aktivierend auf Gehirnregionen, die mit Belohnungsanreizen verbunden sind, und hemmt andererseits gefahrenmeidende Hirnareale. Die Auswirkungen im Alltag muss ich Ihnen ja nicht im Detail beschreiben, das haben Sie alle am eigenen Leib erfahren.

Aber auch nach dieser Sturm- und Drangphase hat Testosteron weiterhin Einfluss auf beispielsweise unsere Blutbildung, unseren Knochenstoffwechsel sowie auf die Festigkeit von Geweben an unserer Haut und den Blutgefäßen. Testosteron steigert die Proteinsynthese für unseren Muskelaufbau und reduziert das Fettgewebe.[x] Selbst unsere „psychische Festigkeit“ wird maßgeblich durch Testosteron beeinflusst. Es sorgt für Selbstwertgefühl und Mut, Ausdauer, Kampfbereitschaft und eine gesunde Aggressivität. Und, na klar: Testosteron steuert Libido und Potenz. Untersuchungen konnten objektivieren, dass Männer mit einem höheren Testosteronspiegel stärker auf erotische Reize reagieren, messbar in der Zunahme des Penisdurchmessers.[xi]

 

Das Lusthormon der Frauen

Frauen produzieren übrigens auch Testosteron. Es ist sogar ihr wichtigstes Lusthormon, ungelogen! Und Sie benötigen es als Vorstufe von weiblichem Östrogen. Jedoch entspricht der Blutspiegel bei Frauen nur 5-10 Prozent desjenigen des Mannes.


Produktion und Wirkung von Testosteron

Die Bildung des „guten“ Testosteron erfolgt übrigens aus dem oft zu Unrecht in Verruf geratenen „bösen“ Cholesterin. Die Hauptproduktionsstätten sind die sogenannten Leydig-Zellen in den Hoden.

Testosteron schwimmt zu 98 Prozent im Blut an Eiweiße gebunden, insbesondere an das Sexual-Hormon-bindende Globulin (SHBG). Nur zwei Prozent sind freischwimmendes und somit wirksames Testosteron. Wenn der Spiegel des bindenden Eiweißes sehr hoch ist, beispielsweise durch Stress oder bei Leberkrankheiten, wird logischerweise noch mehr aktives Testosteron abgebunden. Die Gegenspieler von Testosteron, nämlich die Östrogene, werden hingegen im Blut viel weniger an Eiweiß gebunden und gewinnen dann die Oberhand.

Wie gesagt, nur freies Testosteron kann an die Bindungsstellen der Körperzellen, an sogenannte Androgenrezeptoren, andocken. Diese Rezeptoren gibt es in unterschiedlicher Verteilung an fast allen Organen und Geweben Ihres Körpers. Hinzu kommt: Die Rezeptoren an der Zelle zur Aufnahme von Testosteron können unterschiedlich sensibel sein. Entscheidend für die Wirkung von Testosteron ist also nicht nur der Blutspiegel, sondern auch, welche Dichte an Rezeptoren am jeweiligen Gewebe besteht und welche Aufnahmefähigkeit die Rezeptoren haben. Und das wiederum wird von einem Androgenrezeptor-Gen auf dem X-Chromosom bestimmt.[xii]

Theoretisch ist es also denkbar, dass Sie einen normalen oder hohen Testosteronwert haben und trotzdem an den Symptomen eines Testosteronmangels leiden. Zur Beruhigung: Selbst auf diesen Faktor haben Sie Einfluss. Krafttraining beispielsweise kann die Dichte und Empfindlichkeit Ihrer Androgenrezeptoren erhöhen.


Hormonschwankungen beim Mann

Auch wenn wir keine „Wechseljahre“ haben, so unterliegen wir doch mehreren hormonellen Zyklen. Unsere innere Hormon-Uhr verursacht rhythmische Fluktuationen drei- bis viermal pro Stunde. Es treten Tagesschwankungen auf, wobei der Hormonspiegel am Morgen höher ist als am Nachmittag. Es gibt monatliche Veränderungen, die zwar rhythmisch sind, aber sich von Mann zu Mann individuell stark unterscheiden. Und sogar im Jahresverlauf zeigen sich Schwankungen mit höheren Hormonspiegeln im August und niedrigen im März.[xiii]


Genetische Ursachen oder Umwelteinflüsse?

Forscher gehen davon aus, dass bei der Produktion und Wirkung von Testosteron genetische Ursachen und Umwelteinflüsse etwa je zur Hälfte eine Rolle spielen.[xiv] So gibt es beispielsweise einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und der Testosteronproduktion.[xv] Neuere Erkenntnisse sehen sogar den stärkeren Einfluss bei den Lebensstilfaktoren und Umwelteinflüssen. Mittlerweile leidet die gesamte westliche Welt an einer beängstigenden Abnahme der männlichen Sexualfunktion, und dieser Trend ist altersunabhängig: Die Testosteronspiegel und die Spermienqualität haben sich in den letzten Jahrzehnten in den Industrienationen konstant reduziert.[xvi] Seit 1973 ist laut Langzeitbeobachtungen ein Spermienschwund um 50 bis 60 Prozent zu verzeichnen.[xvii] Die diskutierten Ursachen sind vielfältig. Bewiesen ist noch nichts, aber infrage kommen: nährstoffarme Böden, Xenoöstrogene in Plastikverpackungen, Pestizide in Obst und Gemüse, Hormone und Antibiotika in Tierprodukten oder im Grundwasser, steigende Raten an Übergewicht, Stress, Handystrahlung … Verstehen Sie jetzt, was ich mit „beängstigend“ meine?


Messung des Testosteronspiegels

Die höchsten Testosteronspiegel werden jeweils in den Morgenstunden gemessen. Danach fallen die Werte im Tagesverlauf um etwa 20 Prozent ab. Testosteronbestimmungen sollten demnach nüchtern am Vormittag bis 11:00 Uhr erfolgen. Testosteron kann in allen Körperflüssigkeiten wie Urin, Speichel oder Blut nachgewiesen werden.

Die Laborwerte werden in Nanomol pro Liter (nmol/l) oder Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) angegeben. Der Normbereich wird von 12 bis 40 nnmol/l definiert. Als sicher auffällig gelten wiederholte Werte unter 8 nmol/l (entsprechend 2,3 ng/ml). Werte zwischen 8 - 12 Nanomol pro Liter liegen im Graubereich. Bei Auffälligkeiten oder Werten im Graubereich werden in den Kontrollen neben dem Testosteronspiegel auch das sexualhormonbindende Globulin (SHBG) und die Steuerungshormone LH und FSH sowie das Hormon Prolaktin bestimmt.

Wenn Sie sich die Schwankungsbreite innerhalb dieses Normalbereiches vor Augen führen, so können Sie sehen, dass zwischen dem unteren Grenzwert und dem oberen Normbereich eine Varianz mit dem Faktor 3 besteht. Daran können Sie schon jetzt erahnen, wieviel Sie selbst innerhalb des Normalbereiches (!) für ihren Testosteronspiegel tun können!


Wie häufig ist ein Testosteronmangel im Alter?

Nun, wenn man alleine die Grenzwerte der Blutkonzentration des wirksamen Testosterons zugrunde legt, so müsste man zwei Drittel aller Männer über 60 Jahre als Hormonschwächlinge einstufen![xviii] Auch die große EMAS-Studie bestätigt zumindest bei einem von fünf Männern zwischen 50 und 79 einen laborchemischen Testosteronmangel, aber nur 2-3 Prozent der älteren Herren über 65 sind echte SLOH-Männer, haben also auch die entsprechenden Symptome![xix] Oder noch anders formuliert: Mindestens 95 Prozent der Männer über 40 haben offenbar genügend Testosteron.[xx]

Die alleinige Betrachtung des Blutwertes hilft uns also nicht weiter. Entscheidend sind die Beschwerden im Alltag! Zudem müssen wir Begleiterkrankungen mit ins Kalkül ziehen. Konkret heißt das, wir müssen bei den URSACHEN noch viel exakter differenzieren, und das geht so:

Zum einen gibt es die häufigste Form, den „funktionellen“ Hormonmangel, bei dem durch Begleiterkrankungen der Testosteronspiegel gesenkt wird. Ursächlich sind hier vorwiegend Übergewicht, Zuckerkrankheit oder Nierenschwäche sowie chronisch entzündliche Erkrankungen zu nennen. Fast die Hälfte aller Hypertoniker, Übergewichtigen und Diabetiker haben einen Testosteronmangel.[xxi] Umgekehrt: Männer mit Testosteronmangel leiden sehr viel häufiger unter Bluthochdruck oder Diabetes mellitus und sind häufiger übergewichtig.[xxii] Ein Absinken der Testosteronspiegel mit dem Alter tritt hauptsächlich bei kranken Männern auf! Da ist sie also wieder, die uralte Frage nach der Henne und dem Ei. Da wir das an dieser Stelle nicht auflösen können, machen wir einfach weiter:

Von einem „primären“ Hypogonadismus spricht man, wenn die Hormonproduktion in den Hoden geschädigt ist. Dies tritt auf nach Verletzungen oder Entzündungen des Hodens, nach Entfernung des Hodens wegen eines Tumors oder nach Bestrahlungen oder Chemotherapien. Auch angeborene Fehlbildungen wie ein Hodenhochstand fallen in diese Kategorie. Aus einer verminderten Zahl von hormonproduzierenden Leydig-Zellen resultiert dann abnehmende Fähigkeit zur Testosteronbildung. Auch eine unzureichende Aktivität der Enzyme zur Testosteronsynthese fällt in diese Kategorie. Liegt die Störung eine Etage höher, nämlich im Bereich der Steuerungshormone im Gehirn, spricht man von einem „sekundären“ Hypogonadismus. Hier können Schlaganfälle, bestimmte Gehirntumore oder Schädel-Hirn-Traumata auslösend sein.


Und was kann man tun?

Bei einem primären und sekundären Mangel ist meist eine Testosteron-Gabe oder eine Behandlung der ursprünglichen Ursache angezeigt, während beim funktionellen Testosterondefizit vorwiegend die Begleiterkrankung abgeklärt und behandelt werden muss.

Und hier ist dann Ihre Eigenverantwortung gefragt!


Quellen:


[i] Diamond, J. (1999). Der Feuerzeichen-Mann.

[ii] Travison, T. G., Araujo, A. B., Kupelian, V., O’Donnell, A. B., & McKinlay, J. B. (2007). The relative contributions of aging, health, and lifestyle factors to serum testosterone decline in men. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. https://doi.org/10.1210/jc.2006-1859

[iii] Kelsey, T. W., Li, L. Q., Mitchell, R. T., Whelan, A., Anderson, R. A., & Wallace, W. H. B. (2014). A validated age-related normative model for male total testosterone shows increasing variance but no decline after age 40 years. PLoS ONE. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0109346

[iv] Frost, M., Wraae, K., Nielsen, T. L., Hougaard, D. M., Brixen, K., Hagen, C., & Andersen, M. (2013). Similar reference intervals for total testosterone in healthy young and elderly men: Results from the Odense Androgen Study. Clinical Endocrinology. https://doi.org/10.1111/cen.12042

[v] Haring, R. (2015). Die Männerlüge.

[vi] Coates, J. M., Gurnell, M., & Rustichini, A. (2009). Second-to-fourth digit ratio predicts success among high-frequency financial traders. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. https://doi.org/10.1073/pnas.0810907106

[vii] Manning, J. T., Scutt, D., Wilson, J., & Lewis-Jones, D. I. (1998). The ratio of 2nd to 4th digit length: A predictor of sperm numbers and concentrations of testosterone, luteinizing hormone and oestrogen. Human Reproduction. https://doi.org/10.1093/humrep/13.11.3000

[viii] Park, J. K., Doo, A. R., Kim, J. H., Park, H. S., Do, J. M., Choi, H., Park, S. C., Kim, M. K., Jeong, Y. B., Kim, H. J., Kim, Y. G., & Shin, Y. S. (2016). Prospective investigation of penile length with newborn male circumcision and second to fourth digit ratio. Canadian Urological Association Journal. https://doi.org/10.5489/cuaj.3590

[ix] Hesse, V. (2018). Der Sexualhormonsturm. Kinder- und Jugendarzt, 49, 790–795.

[x] Wang, C., Cunningham, G., Dobs, A., Iranmanesh, A., Matsumoto, A. M., Snyder, P. J., Weber, T., Berman, N., Hull, L., & Swerdloff, R. S. (2004). Long-Term Testosterone Gel (AndroGel) Treatment Maintains Beneficial Effects on Sexual Function and Mood, Lean and Fat Mass, and Bone Mineral Density in Hypogonadal Men. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. https://doi.org/10.1210/jc.2003-032006

[xi] Lange, J. D., Brown, W. A., Wincze, J. P., & Zwick, W. (1980). Serum testosterone concentration and penile tumescence changes in men. Hormones and Behavior. https://doi.org/10.1016/0018-506X(80)90034-3

[xii] Zitzmann, M. (2009). The role of the CAG repeat androgen receptor polymorphism in andrology. In Frontiers of Hormone Research. https://doi.org/10.1159/000175843

[xiii] Cutler, W. (1991). Love Cycles. The Science of Intimacy.

[xiv] Ring, H. Z., Lessov, C. N., Reed, T., Marcus, R., Holloway, L., Swan, G. E., & Carmelli, D. (2005). Heritability of plasma sex hormones and hormone binding globulin in adult male twins. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. https://doi.org/10.1210/jc.2004-1025

[xv] Pilz, S., Frisch, S., Koertke, H., Kuhn, J., Dreier, J., Obermayer-Pietsch, B., Wehr, E., & Zittermann, A. (2011). Effect of vitamin D supplementation on testosterone levels in men. Hormone and Metabolic Research, 43(3), 223–225. https://doi.org/10.1055/s-0030-1269854

[xvi] Travison, T. G., Araujo, A. B., O’Donnell, A. B., Kupelian, V., & McKinlay, J. B. (2007). A population-level decline in serum testosterone levels in American men. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. https://doi.org/10.1210/jc.2006-1375

[xvii] Levine, H., Jørgensen, N., Martino-Andrade, A., Mendiola, J., Weksler-Derri, D., Mindlis, I., Pinotti, R., & Swan, S. H. (2017). Temporal trends in sperm count: A systematic review and meta-regression analysis. Human Reproduction Update. https://doi.org/10.1093/humupd/dmx022

[xviii] Schreiber, G., & Ziemer, M. (2008). The aging male - Diagnosis and therapy of late-onset hypogonadism. In JDDG - Journal of the German Society of Dermatology. https://doi.org/10.1111/j.1610-0387.2008.06493.x

[xix] Lee, D. M., Pye, S. R., Tajar, A., O’Neill, T. W., Finn, J. D., Boonen, S., Bartfai, G., Casanueva, F. F., Forti, G., Giwercman, A., Han, T. S., Huhtaniemi, I. T., Kula, K., Lean, M. E. J., Pendleton, N., Punab, M., Silman, A. J., Vanderschueren, D., & Wu, F. C. W. (2013). Cohort profile: The european male ageing study. International Journal of Epidemiology. https://doi.org/10.1093/ije/dyr234

[xx] Mohr, B. A., Guay, A. T., O’Donnell, A. B., & McKinlay, J. B. (2005). Normal, bound and nonbound testosterone levels in normally ageing men: Results from the Massachusetts Male Ageing Study. Clinical Endocrinology. https://doi.org/10.1111/j.1365-2265.2004.02174.x

[xxi] Mulligan, T., Frick, M. F., Zuraw, Q. C., Stemhagen, A., & McWhirter, C. (2006). Prevalence of hypogonadism in males aged at least 45 years: The HIM study. International Journal of Clinical Practice. https://doi.org/10.1111/j.1742-1241.2006.00992.x

[xxii] red. (2017). Testosteronmangel fördert Hypertonie und Diabetes. Uro-News. https://doi.org/10.1007/s00092-017-1692-2


Medizinisch geprüft von:

Dr. Christoph Pies

Dr. med. Christoph Pies, Jahrgang 1970, studierte Medizin in Bochum und Düsseldorf, bevor er in einer Kölner Klinik seine Berufung zum Urologen fand. Auslandsaufenthalte führten ihn in Kliniken in der Schweiz und den USA (Houston, New York, Los Angeles). Nach seiner Facharztausbildung und Oberarzttätigkeit wurde er 2004 niedergelassener Urologe in der Nähe von Aachen. Er verfügt über die Zusatzbezeichnungen Andrologie und Medikamentöse Tumortherapie. Dr. Christoph Pies ist seit 2020 bei Apomeds dabei.


Letzte Aktualisierung: 13.01.2022

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