Sexualität

Ausbleibender Samenerguss im Alter: Ursachen erkennen und richtig behandeln

Wenn der Samenerguss im Alter ausbleibt, können körperliche Veränderungen, Erkrankungen oder Medikamente dahinterstecken. Erfahren Sie, welche Ursachen infrage kommen, wie sich die Ejakulationsstörung abklären lässt und welche Behandlungsmöglichkeiten helfen können.

Olena Goriacheva, Strategin für medizinische Inhalte bei Apomeds

Autor Olena Goriacheva

Geprüft von Dr. Dora Matis

Veröffentlicht am:

Zuletzt aktualisiert:

Ein Paar, das sich in der Küche streitet

Ausbleibender Samenerguss kann auch bei älteren Männern auftreten und verschiedene körperliche, psychische, neurologische oder medikamentöse Ursachen haben. Dieser Artikel erklärt Symptome, Risikofaktoren und Behandlungsoptionen der Anejakulation und zeigt, wann ein Arztbesuch ratsam ist.

Mit fortschreitendem Alter verändert sich die sexuelle Funktion bei vielen Männern – oft aus physiologischen, hormonellen oder medizinischen Gründen. Eine relativ seltene Ejakulationsstörung ist die Anejakulation, bei der kein Ejakulat aus dem Penis austritt.

Was Sie aus diesem Artikel lernen:

  • Was genau ist Anejakulation, und wie unterscheidet sie sich von anderen Ejakulationsstörungen?
  • Welche körperlichen und psychischen Ursachen führen zu einem ausbleibenden Samenerguss?
  • Warum tritt Anejakulation im Alter häufiger auf?
  • Welche Therapieansätze und medizinischen Möglichkeiten gibt es?
  • Wie lässt sich einem ausbleibenden Samenerguss im Alter vorbeugen?

Was ist Anejakulation?

Bei einer Anejakulation kommt es trotz sexueller Erregung und gegebenenfalls auch trotz Orgasmus zu keiner Ejakulation. Es handelt sich um eine sexuelle Funktionsstörung, bei der ein Mann kein Sperma aus dem Penis ejakulieren kann, obwohl es zu einem Orgasmus kommen kann. Sie unterscheidet sich von anderen Ejakulationsstörungen, da bei einem trockenen Orgasmus überhaupt keine Samenflüssigkeit austritt.

Davon abzugrenzen ist die Anorgasmie: Hierbei hat eine Person trotz ausreichender sexueller Stimulation Schwierigkeiten, überhaupt einen Orgasmus zu erreichen. Dieser Zustand betrifft sowohl Männer als auch Frauen.

Bei einer Anejakulation bleibt die Ejakulation vollständig aus. Wenn lediglich die Ejakulationsmenge vermindert ist oder die Ejakulation nur in bestimmten Situationen ausbleibt, handelt es sich um eine andere Form der Ejakulationsstörung.

Übersicht: Die häufigsten Ejakulationsstörungen im Alter

Störung

Beschreibung

Vorzeitige Ejakulation (Ejaculatio praecox)

Der vorzeitige Samenerguss tritt auf, wenn ein Mann schneller ejakuliert, als er oder sein Partner es möchte – oft innerhalb weniger Minuten oder Sekunden.

Verzögerte Ejakulation (Ejaculatio retardata)

Ein Mann hat auch nach langer sexueller Stimulation Schwierigkeiten, zu ejakulieren.

Anejakulation

Völlige Unfähigkeit zu ejakulieren, trotz ausreichender sexueller Stimulation.

Retrograde Ejakulation

Der Samen fließt rückwärts in die Blase statt durch die Harnröhre nach außen – dies kann zu "klarem" Ejakulat oder fehlendem sichtbarem Sperma beim Orgasmus führen.

Schmerzhafte Ejakulation

Schmerzen oder Unbehagen während oder nach der Ejakulation.

Was sind die Gründe für einen ausbleibenden Samenerguss?

Ein Orgasmus ohne Ejakulat kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Manche Männer mit Anejakulation haben eine Kombination mehrerer Ursachen. Diese lassen sich in körperliche und psychogene Kategorien einteilen.

Körperliche Faktoren

  • Neurologische Erkrankungen: Schäden oder Erkrankungen des Nervensystems – etwa Rückenmarksverletzungen, Multiple Sklerose oder ein Schlaganfall – können die Fähigkeit zur Ejakulation beeinträchtigen. [1]
  • Chirurgische Eingriffe: Insbesondere Operationen an Prostata, Blase oder unterem Darmtrakt können zu Anejakulation führen, da dabei Nerven oder Strukturen geschädigt werden können, die an der Ejakulation beteiligt sind. [2]
  • Hormonelle Störungen: Ein ausgeprägter Testosteronmangel kann mit Ejakulationsstörungen zusammenhängen; ob eine Behandlung die Ejakulation verbessert, hängt von der zugrunde liegenden Situation ab. [3]
  • Medikamente und Substanzen: Bestimmte Antidepressiva, Antipsychotika, blutdrucksenkende Medikamente und Prostatamedikamente können Anejakulation als Nebenwirkung haben. Auch chronischer Alkohol- oder Drogenkonsum kann die sexuelle Funktion und Ejakulation beeinträchtigen. [4]
  • Genitalverletzungen: Verletzungen des Penis, der Hoden oder des Beckenbereichs können die Ejakulation beeinträchtigen. [5]

Zu den beschriebenen organischen Ursachen einer Anejakulation gehören unter anderem Operationen im Beckenbereich und Diabetes mellitus.

Psychogene Faktoren

  • Psychische Faktoren: Leistungsangst, Schuldgefühle oder negative Gefühle im Zusammenhang mit dem sexuellen Akt können zu Anejakulation führen.
  • Psychologische Belastungen: Frühere sexuelle Traumata, etwa Missbrauch, können sich auf die Ejakulationsfähigkeit auswirken. [6]
  • Beziehungsprobleme: Schwierigkeiten in der Partnerschaft, fehlende emotionale Intimität oder ungelöste Konflikte können die sexuelle Funktion beeinflussen. [7]

Lässt sich keine eindeutige Ursache feststellen, spricht man von idiopathischer Anejakulation.

Was führt zu ausbleibendem Samenerguss im hohen Alter?

Ein Mann, der sich gestresst und frustriert fühlt

Mit zunehmendem Alter verändern sich die sexuellen Funktionen des Mannes, darunter auch seine Fähigkeit zur Ejakulation. Einige der oben genannten Ursachen gewinnen mit zunehmendem Alter noch mehr an Bedeutung:

Körperliche Veränderungen

Die Testosteronproduktion nimmt mit dem Alter natürlich ab, was zu geringerer sexueller Erregung und möglicherweise selteneren Ejakulationen führen kann. Auch das Ejakulatvolumen kann sinken, da Prostata und Samenbläschen mit der Zeit weniger Sekret produzieren.

Erkrankungen im Alter

Diabetes und neurologische Störungen treten bei älteren Männern häufiger auf und können die für die Ejakulation nötigen Nerven und Blutgefäße beeinträchtigen. Erkrankungen und insbesondere Behandlungen der Prostata oder der unteren Harnwege können die Ejakulation beeinträchtigen. Bei einer radikalen Prostatektomie ist keine normale Ejakulation mit austretendem Ejakulat mehr möglich. [8]

Medikamente

Ältere Menschen nehmen häufig mehrere Medikamente gleichzeitig ein – darunter Antidepressiva, blutdrucksenkende Mittel und Prostatamedikamente –, die die Ejakulation beeinträchtigen können.

Psychologische Faktoren

Depression, Stress und Angst können mit dem Alter zunehmen und die sexuelle Funktion beeinflussen. Auch veränderte Beziehungsdynamiken wirken sich auf die sexuelle Intimität aus. Manche ältere Männer empfinden zudem Leistungsängste, weil sie das Gefühl haben, Sex sei "nichts mehr für sie".

Hormonelle Veränderungen

Neben dem sinkenden Testosteronspiegel können weitere hormonelle Veränderungen die sexuelle Funktion im Alter beeinflussen. [9]

Vaskuläre Probleme

Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose können die Durchblutung im Penis beeinträchtigen, und dadurch insbesondere die Erektionsfähigkeit vermindern. Sie können außerdem mit sexuellen Funktionsstörungen insgesamt verbunden sein.

Ausbleibende Ejakulation im Alter sollte dennoch nicht einfach als "normaler Teil des Alterungsprozesses" abgetan werden.

Ab welchem Alter ist man davon betroffen?

Ein ausbleibender Samenerguss kann theoretisch Männer jeden Alters betreffen, wobei insgesamt nur etwa 0,14 % der Gesamtbevölkerung davon betroffen sind. [10] Das Risiko für viele der zugrunde liegenden Ursachen steigt jedoch mit dem Alter deutlich an.

Lebensphase

Typische Veränderungen

Mittleres Alter (40–50er)

Erste Veränderungen der sexuellen Funktion, verringertes Ejakulationsvolumen; Diabetes und Bluthochdruck können sich erstmals manifestieren.

Höheres Alter (ab 60)

Kumulative Wirkung von Lebensgewohnheiten, Medikamenten und chronischen Erkrankungen erhöht die Wahrscheinlichkeit von Ejakulationsproblemen; hormonelle Veränderungen nehmen zu.

Seniorenalter (ab 70)

Mehrere Risikofaktoren addieren oder verstärken sich, die Ejakulationsstörungen begünstigen können 

Eine Studie mit 1.688 Männern zwischen 50 und 78 Jahren zeigt: Die Prävalenz signifikanter Ejakulationsstörungen (deutlich reduziertes Volumen oder kein Ejakulat) stieg von 3 % bei den 50- bis 54-Jährigen auf 35 % bei den 70- bis 78-Jährigen. [11]

Was sind die Konsequenzen von Anejakulation im Alter?

Ein Mann im Gespräch mit einem Apotheker

Ein ausbleibender Samenerguss im Alter kann für Betroffene und gegebenenfalls deren Partner unterschiedliche Folgen haben – physisch, psychologisch und emotional.

Psychologische und emotionale Auswirkungen

Manche Männer verknüpfen Männlichkeit und Potenz mit der Fähigkeit zu ejakulieren – ausbleibendes Sperma beim Orgasmus kann daher zu Gefühlen von Unzulänglichkeit führen. In Partnerschaften kann Anejakulation Unsicherheiten auslösen, etwa wenn der Partner sie fälschlich als mangelnde Anziehung deutet. Eine anhaltend belastende Ejakulationsstörung kann bei manchen Männern mit Angst, depressiven Symptomen oder erheblichem psychischem Leidensdruck einhergehen.

Körperliche Auswirkungen

Ein ausbleibender Samenerguss kann eine natürliche Zeugung erschweren oder verhindern.  Manche Männer empfinden einen Orgasmus ohne Ejakulation zudem als weniger befriedigend. [12]

Medizinische Komplikationen

Ein trockener Orgasmus kann auch durch eine retrograde Ejakulation verursacht werden. Dabei gelangt das Ejakulat in die Harnblase und nicht nach außen. Anejakulation und retrograde Ejakulation sollten deshalb voneinander unterschieden werden.

Vermeidung sexueller Aktivität

Aus Frustration oder Angst vor wiederholtem "Versagen" vermeiden manche Männer Geschlechtsverkehr im Alter komplett – was weitere emotionale und partnerschaftliche Probleme nach sich ziehen kann. Unterstützung durch den Partner, ärztliche Beratung und gegebenenfalls eine Sexual- oder Paartherapie helfen vielen Männern, mit den Folgen umzugehen und ein erfülltes Sexualleben zu führen. [13]

Welche Therapie gegen Anejakulation gibt es?

Die Behandlung eines ausbleibenden Samenergusses richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Verschiedene Ansätze können einzeln oder kombiniert eingesetzt werden:

Medikamentöse Therapie

Wird die Anejakulation durch Medikamente ausgelöst, kann der Arzt die Dosierung anpassen oder alternative Präparate vorschlagen. In einigen Fällen können sympathomimetische Wirkstoffe wie Pseudoephedrin, Ephedrin oder Midodrin die Ejakulation fördern. [14] Über die passende Dosierung entscheidet in jedem Fall der behandelnde Arzt individuell.

Sexualtherapie

Bei psychogenen oder situativen Ejakulationsstörungen kann eine Sexualtherapie dabei helfen, sexuelle Ängste und andere psychische oder partnerschaftliche Faktoren zu bearbeiten. Bei psychogenen Ursachen hilft die Therapie, zugrunde liegende Themen wie Angst, Schuld oder Trauma anzugehen; eine Paartherapie kann zusätzlich Kommunikations- oder Beziehungsprobleme adressieren.

Hormontherapie

Bei einem nachgewiesenen Testosteronmangel kann eine ärztlich verordnete Hormontherapie die sexuelle Funktion in manchen Fällen verbessern. Wichtig zu wissen: Eine Testosteronersatztherapie kann die körpereigene Spermienproduktion sogar hemmen statt fördern, da sie die hormonelle Regelschleife unterdrückt, die den Hoden zur Spermienbildung anregt. [15] Wenn Sie planen, Kinder zu bekommen, und mehr Spermien produzieren zu müssen, sollten Sie dies auf jeden Fall vorher mit Ihrem Arzt besprechen.

Elektroejakulation

Bei diesem Verfahren wird die Ejakulation durch elektrische Stimulation ausgelöst – häufig bei Männern mit bestimmten neurologischen Erkrankungen oder Verletzungen. [16]

Mechanische Stimulation

Eine penile Vibrationsstimulation kann bei manchen Männern mit Rückemarksverletzung eine Ejakulation auslösen und wird insbesondere zur Gewinnung von Spermien eingesetzt. [17]

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Ein älteres Ehepaar, das sich auf dem Sofa umarmt

Bei Anejakulation besteht grundsätzlich Abklärungsbedarf, da sie auch durch Zustände verursacht werden kann, die weitere Folgen haben können.

Ein Arzt- oder Urologenbesuch ist besonders ratsam, wenn:

  • die Anejakulation neu auftritt oder über längere Zeit hält,
  • die Ejakulation von Schmerzen oder Beschwerden begleitet wird,
  • die Anejakulation das sexuelle oder emotionale Wohlbefinden oder die Beziehung negativ beeinflusst,
  • ein Kinderwunsch besteht,
  • weitere Symptome wie Erektionsstörungen, Schmerzen oder Blut im Urin auftreten.

Treten neben der Anejakulation zusätzlich Erektionsstörungen auf, klärt der Arzt beide Beschwerden getrennt ab – da es sich um unterschiedliche Funktionsstörungen handelt. Einen Überblick über gängige Behandlungen gegen erektile Dysfunktion finden Sie in unserem Ratgeber; je nach Diagnose kann der Arzt dabei auch eine Behandlung mit Viagra online besprechen, sofern diese geeignet ist.

Kann man ausbleibendem Samenerguss im Alter vorbeugen?

Nicht jede Anejakulation lässt sich verhindern, da viele Ursachen nicht vermeidbar sind. Je nach Ursache können jedoch eine gute Behandlung von Grunderkrankungen und eine sorgfältige Auswahl von Medikamenten dazu beitragen, das Risiko bestimmter Ejakulationsstörungen zu reduzieren. Auch ein gesunder Lebensstil und eine gute Kommunikation in der Partnerschaft können jedoch dazu beitragen, die genannten Risikofaktoren zu minimieren.

Häufige Fragen

Ist Anejakulation im Alter gefährlich?

Anejakulation selbst ist meist nicht gefährlich, kann aber auf zugrunde liegende Erkrankungen wie Diabetes, neurologische Störungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten hinweisen. Deshalb sollte sie ärztlich abgeklärt werden.

Ist Anejakulation dasselbe wie Impotenz?

Nein. Anejakulation betrifft die Fähigkeit zu ejakulieren, während Impotenz (erektile Dysfunktion) die Fähigkeit betrifft, eine Erektion aufzubauen oder aufrechtzuerhalten. Beide Störungen können unabhängig voneinander oder gemeinsam auftreten und erfordern jeweils eine eigene Abklärung.

Kann Anejakulation von selbst wieder verschwinden?

Das hängt von der Ursache ab. Wird sie durch ein Medikament ausgelöst, kann eine ärztlich begleitete Dosisanpassung oder ein Wechsel des Präparats die Ejakulation möglicherweise wiederherstellen. Bei chronischen körperlichen Ursachen wie Nervenschäden ist eine spontane Rückbildung dagegen unwahrscheinlich.

Welcher Arzt ist bei ausbleibendem Samenerguss zuständig?

In der Regel ist ein Urologe der richtige Ansprechpartner. Bei psychogenen Ursachen kann zusätzlich ein Sexualtherapeut oder Facharzt für Psychotherapie hinzugezogen werden.

Fazit

Das Sexualleben verändert sich im Alter unbestreitbar. Während eine verringerte Libido oder eine veränderte sexuelle Dynamik durchaus normale Aspekte des Älterwerdens sein können, sollte Anejakulation nicht einfach als Alterserscheinung abgetan werden – ein erfülltes Sexualleben ist in jedem Alter möglich.

Ein ausbleibender Samenerguss kann ein Hinweis auf eine zugrunde liegende medizinische oder psychologische Ursache sein. Männer, die davon betroffen sind, sollten den Mut haben, das Thema offen mit einem Arzt und dem/der Partner:in anzusprechen und sich die passende Unterstützung zu suchen.

    1. Calabrò RS, Polimeni G, Ciurleo R, Casella C, Bramanti P. Neurogenic ejaculatory disorders: focus on current and future treatments. Recent Pat CNS Drug Discov. 2011;6(3):205-221. doi: 10.2174/157488911796958011
    2. Iudovskiĭ SO, Segal AS, Puzin MN. Anejaculation: its etiology and pathogenesis, classification and clinical aspects. Urol Nefrol (Mosk). 1995;(4):38-43. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7571201/
    3. Paduch DA, Polzer PK, Ni X, Basaria S. Testosterone Replacement in Androgen-Deficient Men With Ejaculatory Dysfunction: A Randomized Controlled Trial. J Clin Endocrinol Metab. 2015;100(8):2956-2962.
      doi: 10.1210/jc.2014-4434
    4. Kobayashi K, Masumori N, Hisasue S, et al. Inhibition of Seminal emission is the main cause of anejaculation induced by a new highly selective alpha1A-blocker in normal volunteers. J Sex Med. 2008;5(9):2185-2190. doi: 10.1111/j.1743-6109.2008.00779.x
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    7. Gopalakrishnan R, Thangadurai P, Kuruvilla A, Jacob KS. Situational psychogenic anejaculation: a case study. Indian J Psychol Med. 2014;36(3):329-331. doi: 10.4103/0253-7176.135393
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      doi: 10.1093/ageing/afv007
    10. Di Sante S, Mollaioli D, Gravina GL, et al. Epidemiology of delayed ejaculation. Transl Androl Urol. 2016;5(4):541-548. doi: 10.21037/tau.2016.05.10
    11. Blanker MH, Bosch JL, Groeneveld FP, et al. Erectile and ejaculatory dysfunction in a community-based sample of men 50 to 78 years old: prevalence, concern, and relation to sexual activity. Urology. 2001;57(4):763-768. doi:10.1016/s0090-4295(00)01091-8 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11306400/
    12. Shindel AW. Anejaculation: Relevance to Sexual Enjoyment in Men and Women. J Sex Med. 2019;16(9):1324-1327. doi:10.1016/j.jsxm.2019.07.002 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31488287/
    13. McMahon CG. Management of ejaculatory dysfunction. Intern Med J. 2014;44(2):124-131. doi:10.1111/imj.12344 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24528812/
    14. Kamischke A, Nieschlag E. Update on medical treatment of ejaculatory disorders. Int J Androl. 2002;25(6):333-344. doi:10.1046/j.1365-2605.2002.00379.x https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12406365
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    16. Denil J, Ohl DA, McGuire EJ, Jonas U. Treatment of anejaculation with electroejaculation. Acta Urol Belg. 1992;60(3):15-25. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1492631/
    17. Pryor JL, LeRoy SC, Nagel TC, Hensleigh HC. Vibratory stimulation for treatment of anejaculation in quadriplegic men. Arch Phys Med Rehabil. 1995;76(1):59-64. doi:10.1016/s0003-9993(95)80044-1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7811177/
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