Potenzstörungen durch Stress


Was ist Stress induzierte erektile Dysfunktion?

Erektionen funktionieren, indem Blut in das beste Stück fließt. Dies passiert, wenn ein Signal in das Gehirn geleitet wird. Bei Stress kann es passieren, dass das Signal vom Gehirn zum Körper gestört wird. Das bedeutet Sie können durchaus in der Stimmung sein, doch Ihr Gehirn bekommt einfach die Nachricht nicht, die es braucht, um eine Erektion zu produzieren. Erektile Dysfunktion bedeutet, dass man keine Erektion bekommt oder diese nicht lang genug aufrecht erhalten kann, um einen befriedigenden Geschlechtsverkehr zu haben. Potenzstörungen können traumatisch sein, obwohl es eine der am häufigsten sexuellen Funktionsstörung überhaupt ist. Bis zu 6 Millionen Deutsche leiden an Erektionsstörungen und mit 45 Jahren leidet jeder vierte Mann in Deutschland an erektiler Dysfunktion. Erektionsstörungen können verschieden Ursachen haben, manche sind psychologische Ursachen. Einer der psychologischen Ursachen für Erektionsstörungen ist Stress.


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Wie genau verursacht Stress Erektionsstörungen?

Stress kann den Körper auf viele verschieden Arten beeinflussen. Stress kann zu Verdauungsproblemen, Kopfweh, Depressionen und bei chronischem Stress können auch Herz-Kreislauferkrankungen oder das Immunsystem in Leidenschaft gezogen werden. Es ist also nicht verwunderlich, dass Stress auch Erektionen negativ beeinflusst. Stress kann also durchaus Erektionsstörungen verursachen. Sehen wir uns die Unterschiede einmal genauer an, die zu Potenzstörungen führen können.


stressinduzierte Erektionsprobleme


Potenzstörungen Ursachen

Psychologischer Stress über Sex generell, wie zum Beispiel Leistungsangst, Selbstbewusstsein oder auch sexuelles Trauma können ED hervorrufen, dies betrifft meist jüngere Männer. Stress in der Arbeit führt meist zu Erektionsstörungen, vor allem bei Männern im mittleren Alter. Verschieden Änderungen im Leben, zum Beispiel in der Gesundheit, wenn man seine Arbeit verliert, finanzielle Probleme oder auch Beziehungsprobleme können bei Männern in jedem Alter zu Erektionsstörungen führen. Selbstverständlich gehören auch Depression, Angst zu den psychologischen Ursachen die ED hervorrufen können, diese sind jedoch meist begleitend mit der Lebensweise und gehen oft einher mit anderen Medikamenten, Tabakkonsum oder auch Alkoholkonsum.


Wie behandelt man Stress induzierte Potenzstörungen?

Das erste und Wichtigste ist immer dies mit einem Arzt zu besprechen, wenn Sie glauben, dass Erektionsprobleme aufgrund von Stress auftreten. Nur ein Arzt kann andere physische Ursachen wie Diabetes, Herzerkrankungen oder hohen Blutdruck ausschließen.


Therapien bei Stress induzierter erektiler Dysfunktion

Gesprächstherapie

Gesprächstherapie, egal ob individuell oder Paartherapie kann Ihnen helfen und eventuell finden Sie hier Wege und Tools, um den Stress zu bewältigen. Telemedizin und online Therapien machen dies heutzutage um einiges leichter.

Alternative Therapien

Stress kann auch durch Sport gelindert werden. Eventuell hilft ihnen Yoga, Meditation oder Akupunktur den Stress zu bewältigen.

Änderung der Lebensweise

Manchmal hilft es einfache die Lebensweise, zu ändern, wie zum Beispiel das Rauchen aufzugeben, mehr Bewegung, eine gesunde Ernährungsweise, das Rauchen aufzugeben und den Alkoholkonsum einzuschränken.

Andere Behandlungsmöglichkeiten bei ED

Sollte die Stressreduktion nicht genug sein, gibt es noch andere Therapiemöglichkeiten die Sie ausprobieren können.

ED Medikamente: ED Medikamente wie Sildenafil (bekannt als Viagra) Tadalafil ( bekannt als Cialis) oder auch Vardenafil ) bekannt als Levitra können helfen.

Testosterontherapie: Sollte das Problem zu wenig Testosteron sein, so gibt es verschiedene Testosterontherapien wie Injektionen, Pflaster oder auch Gels, die man verwenden kann.

Auch können natürliche Nahrungsergänzungsmittel wie Ginseng, L-Arginine, oder Yohimbe helfen.


Das Wichtigste ist jedoch bei Erektionsstörungen immer einen Arzt Ihres Vertrauens aufzusuchen, denn Potenzstörungen können immer ein Hinweis auf andere Erkrankungen sein.


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Quellen:

Braun M, Wassmer G, Klotz T et al.

Epidemiology of erectile dysfunction: results of the „Cologne male Survey“.

Int J Imp Res 2000; 12: 305–311

Studie:

Hallanzy J, Kron M, Goethe VE, Köhn FM, Schmautz M, Arsov C, Hadaschik B, Imkamp F, Gschwend JE, Herkommer K

Erectile Dysfunction in 45-Year-Old Heterosexual German Men and Associated Lifestyle Risk Factors and Comorbidities: Results From the German Male Sex Study.

Sex Med. 2019 Mar;7(1):26-34. doi: 10.1016/j.esxm.2018.11.004. Epub 2019 Jan 9.


Letzte Aktualisierung am: 13.06.2020


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